hm. ich tendiere auch eher dazu, die schiene abzulehnen.
nicht, weil ich den gedanken generell schlecht finde, sondern weil ich die menschliche natur kenne.
hilfsmittel die die "hundeerziehung" erleichtern sollen, gibts wie sand am meer.
überall frei verkäuflich und jedes dieser hilfsmittel wird als "DAS" super dings angeboten.
ich hab die befürchtung, dass der grossteil der käufer/nutzer nicht menschen sind, die sich einen kopf machen, die ahnung/wissen haben, die sorgfältig und genau prüfen, was denn nun der richtige weg ist, die bereit sind, mit ihrem vierbeiner zu arbeiten, mit geduld und standvermögen..... usw.
nein, der grossteil der käufer werden menschen sein, die schon alles mögliche an "mittelchen" ausprobiert haben (würger, sprühhalsbänder, disks usw. ect.) und die u.u. schon zig trainer/hundeschulen verschlissen haben und die einen schnellen "erfolg" mit wenigst möglich arbeitsaufwand haben wollten. da probiert man hald weiter und dann stopft man hald mal so ein ding ins maul vom hund.
ob die handhabung richtig erklärt wurde, ob das ding richtig angepasst wurde, ob es überhaupt der richtige weg ist - ist dann völlig zweitrangig. denn irgendwann wird das nächste "wunderdings" angeboten - das kann man ja dann auch noch ausprobieren....
es gibt viele hilfsmittel, die richtig angewand und mit überlegung eingesetzt durchaus in der hand eines fachmannes nutzen bringen können - leider werden aber die meisten falsch und unfachmännisch angewand - und richten dadurch viel schaden an - ohne auch nur den geringsten nutzen zu bringen.
man doktert an symptomen herum (hund beisst) ohne die ursachen zu bekämpfen.
lieschen müller drückt ihrem vierbeiner das teil ins maul - vierbeiner kann (angeblich?) nicht mehr ganz so gefährlich zubeissen - lieschen müller hat damit einen grossteil der verantwortung vom tablett und kann sich den angenehmen dingen des lebens zuwenden - das ist meine befürchtung!
lg
stella