seh ich genauso, wie mein vorschreiber.
event. solltet ihr mal - falls ihr das noch nicht tut - auf euer timing genau achten - also wirklich in der sekunde in der getackert wird, gleich aufhören/quietschen/wegdrehen/unterbrechen.
seh ich genauso, wie mein vorschreiber.
event. solltet ihr mal - falls ihr das noch nicht tut - auf euer timing genau achten - also wirklich in der sekunde in der getackert wird, gleich aufhören/quietschen/wegdrehen/unterbrechen.
sam ist aus einer tötungsstation aus spanien.
seit zwei jahren ist er nun bei uns - und seit zwei jahren ist er völlig unkompliziert (davon abgesehen, dass er eben rassetypisch ein hüti ist
).
was noch wichtiger ist: er ist völlig gesund, keine südhundkrankheiten und auch sonst nichts.
ZitatAlles anzeigenDie erste Frage für diejenigen, die den Thread verfolgt haben und sich tatsächlich irgendwo einordnen mögen:
Seht ihr euch als „Respektler“, „Konditionierer“ oder eine Mischung aus beidem?
eine mischung aus beidem.Stichwort Erziehung und Kommandos:
Gehören für euch Erziehung und Kommandos zusammen?
in gewissem sinne: ja. wobei ich das wort "kommandos" nicht sonderlich mag, mir aber kein besseres einfällt. vielleicht wäre "kommunitkation" ein alternativwort?
Was bedeutet Erziehung allgemein für euch, was verbindet ihr mit diesem Begriff, was ist das Endziel?
das alltagsleben so zu gestallten, dass das mensch/hundteam sich wohlfühlt und gut zusammen leben kann und alle im alltag auftauchenden situationen gemeinsam meistern kann.
Gehört es für euch dazu, dass ein Hund mit Stress/Druck/klarem Abbruchkommando umgehen lernt?
ja sicher. stress kann ich meinen hunden nicht immer ersparen, also muss ich logischerweise dafür sorgen, dass die hunde damit klarkommen.
Hört euer Hund nahezu 100% zuverlässig in jeder Situation auf ein Abbruchkommando (friss nicht deinen Erzfeind, jag nicht das Kaninchen, friss nicht die Bratwurst, begrüße nicht diesen Hund…)? Welchen Wert legt ihr auf solch ein Abbruchkommando?
der grosse ja, der kleine (7 monate) noch nicht.
Wie bringt ihr ein „Nein“, ein Abbruchkommando bei? Oder verzichtet ihr ganz darauf?
langsam - konsequent- punktgenau und über gutes timing und mit sofortigem lob wenn der hund abbricht.
Hört euer Hund in nahezu jeder Situation auf ein Abrufkommando und auf ein bleib-bei-mir-Kommando? Ohne Leine, ohne Hilfsmittel? Wann könntet ihr nicht dafür die Hand ins Feuer legen?
der grosse ja, der kleine noch nicht.
Welche Kommandos führt euer Hund ansonsten bei starker Ablenkung sicher aus (z.B. wenn der Erzfeind auftaucht, Kinder um ihn herum Fußball spielen, eine Katze vor seinen Füßen lossprintet, der Lieblingsfreund zum spielen auffordert)?
hier, platz/sitz & bleib, stopp, auf den weg
Welche Kommandos sollte euer Hund irgendwann zuverlässig beherrschen?
s.o.
Gibt es Kommandos, die ihr „negativ“ absichert, damit sie im Ernstfall richtig sitzen?
nein
Lasst ihr euern Hund Fehler machen und korrigiert dann oder versucht ihr die Erziehung so aufzubauen, dass der Hund quasi keine Fehler machen kann?
natürlich machen meine hunde ab und an in meinen augen fehler. hellsehen können beide nicht - und werden dann freundlich aber konsequent korrigiert.
Was ist zur Zeit eure größte Baustelle?
hm...beim grossen ist einen kleine baustelle die leinenführigkeit - wird aber. beim kleinen ists altersgemäß.
Was ist euer größter Erfolg in der Zusammenarbeit/Erziehung/Unweltgewöhnung… eures Hundes?
beide sind fröhliche, freundliche zeitgenossen. beide sprechen die "hundesprache" perfekt. beide haben grosses vertrauen in uns. vielleicht könnte man die arbeit an der impulskontrolle beim grossen nennen - denn das ist wirklich gut gelungen.
Was steht bei euch in der Welpenerziehung an erster Stelle?
liebevolle konsequenz - klare, einfache, wenige regeln, viel über spass und spiel lernen.
Macht es allgemein beim Befolgen von Kommandos/ beim meistern kritischer Situationen einen Unterschied, ob euer Hund angeleint ist oder nicht?
beim grossen nicht mehr, beim kleinen schon noch.
Nutzt ihr Bewegungseinschränkung in der Erziehung/zur Kommunikation?
k.a.
Nutzt ihr den Clicker zur Erziehung (nicht „nur“ um Tricks beizubringen)?
nein
Nutzt ihr ein „Ampelsystem“?
nein
Stichwort Hilfsmittel in der Erziehung:
Gibt es Dinge, die ihr mit Hilfe von Futter/Spielzeug beigebracht habt? Kommandos, Zusammenarbeit, Umweltgewöhnung, allgemeine Erziehung? Wenn ja, was?
ja natürlich. beim grossen fast alles über spiel/spielzeug als belohnung beim kleinen läuft viel über leckerli als belohnung/anreiz.
Wenn ihr die Grundkommandos (Sitz, Platz, Hier, Fuß…), soweit genutzt, nicht mit Hilfe von Futter/Spielzeug beigebracht habt, wie dann?s.o.
Gibt es Dinge, die ihr nicht mit Hilfe von Futter/Spielzeug beigebracht habt? (z.B. dass das Sofa tabu ist, nicht ohne Erlaubnis aus dem Auto gesprungen werden darf oder nichts vom Boden gefressen werden soll, etc.?)
hm...da ich spiel/leckerchen als belohnung/anreiz einsetze, eigentlich nicht.
Welche Hilfsmittel nutzt ihr in der Erziehung, außer Stimme und Körpersprache (Schleppleine, Futter, Spielzeug, Schellen/Rappeldose, Würger/Stachelhalsband, Clicker, Halti…)
schlepp, futter, spielzeug, stimme und körpersprache reichen völlig.
Stichwort: Vertrauen eures Hundes in euch:
Worauf reagiert euer Hund unsicher?
der grosse eigentlich auf gar nix. der kleine reagiert altersgemäß auf unbekanntes noch ab und an unsicher, orientiert sich aber meist am grossen.
sucht euer Hund Schutz bei euch, wenn er unsicher ist oder ihn etwas ängstigt? (z.B. Gewitter, bestimmte Hunde, LKWs…)
ja
vertraut euer Hund euch, wenn ihr sagt, es ist alles in Ordnung (z.B. beim Tierarzt oder wenn der Hund etwas „Bedrohliches“ erspäht hat)
ja
lässt euer Hund sich von euch überall untersuchen oder Zecken entfernen…?
ja
Könnt ihr euern Hund dafür in eine bestimmte Position bringen (z.B. auf die Seite legen)?
ja
Könnt ihr euern Hund überall mit hinnehmen und er bleibt entspannt und an euch orientiert?
der grosse ja, der kleine meistens.
Dreht euer Hund in bestimmten Situationen sehr auf, ohne dass ihr ihm Ruhe und Entspannung vermitteln könnt?
nö
Stichwort Führung:
Was bedeutet Führung für euch?
hm - das wort führung mag ich nicht sonderlich - es sei denn, man interpretiert es als "ich führe dich durch eine kritische situation und erklär dir die welt"
Seht ihr euch selbst als Rudelführer?ist wie mit führung: kommt drauf an, was man drunter versteht. wenn das heisst, ich leite und organisiere ein erfolgreiches kleines familienunternehmen, dann ja. ich bin hald einfach "frauchen". manchmal auch das böse frauchen - meistens aber eher das nette.
wenn es bedeutet, ich bin hier der kommandogeber - dann nicht.
Wie wichtig ist euch „Respekt“? Was versteht ihr darunter? Wie erreicht ihr Respekt?respekt erreicht man nicht, man verdient ihn sich. respekt funktioniert nur auf gegenseitigkeit.
Wie definiert ihr „Bindung“?
bindung bedeutet für mich, dass sich meine hunde bei mir/mit mir wohlfühlen, dass sie spass haben, dass sie gern bei mir/mit mir sind.
Was macht eurer Meinung nach eine gute Führungspersönlichkeit aus Sicht des Hundes aus?
schon wieder führung! ich führe meine hunde an der leine.....aber das war wohl nicht gemeint. also: eine "gute führungspersönlichkeit" ist man dann, wenn man es schafft, seinen hund so wenig wie möglich zu verwirren und wenn hund weiss, auf "frauchen/herrchen" ist verlass in allen dingen. liebevolle konsequenz eben.
Gibt es Dinge, die nicht „konditioniert“ werden müssen, weil Hund sie natürlicherweise/von Geburt an richtig deuten kann?
ja.
Wann und in welchem Rahmen darf euer Hund eigene Entscheidungen treffen? Wo ist bei euch die Grenze? Ist es wünschenswert für euch, dass euer Hund eigenständig wacht oder eigenständig über Sozialkontakte mit anderen Hunden entscheidet (im Freilauf) oder in neuen Situationen selber probiert, statt mit euch Rücksprache zu halten?
eigene entscheidungen: immer wenn sie im freilauf auf andere (ebenfalls im freilauf) hunde treffen. meine beiden dürfen dann entscheiden, ob sie kontakt aufnehmen/erwiedern wollen.
sie treffen eigentlich immer eigene entscheidungen: liegeplatz, spiel, rein oder im garten......solange ein paar regeln eingehalten werden, entscheiden sie sehr viel frei.
in neuen situationen können sie so viel wie möglich selber probieren (natürlich dann nicht, wenn es die situation nicht erlaubt: an strassen z.b. oder wenn sich menschen/andere tiere belästigt fühlen könnten ect.)Was glaubt ihr, versteht ein Hund „automatisch“/angeboren, ohne dass man es konditionieren müsste?
sehr vieles.
Was an diesem hundetypischen Verhaltensrepertoire kann der Mensch für die Erziehung nutzen?
hm..auch sehr vieles. als beispiel der wachtrieb, wenn denn jemand einen wachhund haben will.
Welchen Stellenwert in der Erziehung/Umweltgewöhnung, Alltagstauglichkeit… räumt ihr der Konditionierung ein?einen hohen.
Wie zeigt ihr euerm Hund, eine gute Führungspersönlichkeit zu sein? Legt ihr Wert auf Dinge, wie absolute Konsequenz, als erster durch die Tür gehen, immer authentisch sein, dem Hund Entscheidungen abnehmen, wann immer er unsicher wirkt, deutlich den Schutz des „Rudels“ übernehmen, Hund jederzeit Futter wegnehmen können… ?
ei....die gretchenfrage! die nicht beantwortbar ist im eigentlichen sinne. denn so, wie sie gestellt ist, müsste ich sagen: nein - ich lege keinen wert drauf. ich empfinde viele der genannten dinge als selbstverständlichkeit.
wobei ich auch sagen muss: konsequenz, durchschaubarkeit/authentizität ein ja - schutz des rudels übernehmen ja - die sache mit der tür/mit dem futter usw. usw - nun ja.....ist eigentlich auch einfach: ich könnte, wenn ich denn wollte, aber ich lege keinen wert drauf. eben weil es problemlos möglich wäre.
Mal ein paar Beispiele (mit ein paar Antwortvorschlägen, jeder ergänze, was er passender findet):
der Radius eures Hundes ist euch draußen zu groß: versucht ihr, interessanter zu werden? Arbeitet ihr über Kommandos oder Bewegungseinschränkung? Oder belohnt ihr in erster Linie richtiges Verhalten?
belohnung, interessantes und ein gut funktionierender rückruf.
Hund pöbelt an der Leine: analysiert ihr die Gründe und versucht darauf zugeschnitten dem Hund „ein besseres Gefühl“ zu geben? Oder belohnt ihr jede Form von erwünschtem Verhalten, haltet ansonsten möglichst Wohlfühlabstand ein? Oder fordert/fördert ihr pöbel-ausschließendes Verhalten (Blickkontakt halten, absitzen…)? Oder setzt ihr da an, dass Hund euch allgemein mehr vertraut, sich mehr an euch orientiert, übt euch bei Hundebegegnungen in Nichtbeachtung (der andere Hund ist unwichtig), eventuell mit Abbruchkommando? Oder arbeitet ihr über Strafreize (Leinenruck, deutliche Ansage, Rütteldose etc.)?
kommt auf den jeweiligen hund an. aber: strafreize werden hier in keinem fall eingesetzt.
Euer Welpe schafft es erstmals aufs Sofa, darf aber nicht rauf: schickt ihr ihn deutlich runter? Oder lockt ihr ihn runter/bringt ihm das Kommando „runter“ bei und belohnt ihn dann? Oder macht ihr das Sofa möglichst unbequem? Geht ihr über „Management“ (Verhinderung des unerwünschten Verhaltens ohne Druck/Strafe, Belohnen des erwünschten Verhaltens)?
runterschicken und belohnen wenn er unten ist.
euer Welpe kaut ein Stuhlbein an: lenkt ihr das Kauinteresse um, auf einen Knochen z.B.? Oder gebt ihr ein Abbruchkommando, ohne unmittelbar ein Alternativverhalten vorzugeben? Sonstiges?
ein "nein" und ein belohntes umlenken.
Hund jagt: unterbindet ihr jeden Ansatz des jagens? Oder übt ihr Impulskontrolle und kontrollierte Jagd (-spiele)? Oder sichert ihr ab und belohnt Alternativverhalten?
impulskontrolle, impulskontrolle und nochmals impulskontrolle und - sehr wichtig- alternativen. jagdspiele, suchspiele - alles mögliche.
da kann ich dardshadow nur zustimmen.
vergiss das buch - das ist käse.
welpen drehen hoch, welpen tackern, welpen sind manchmal richtig wild - eben weil es noch welpen sind. kinder eben.
alle meine hunde kamen als welpe zu mir - und alle haben sie irgendwann - völlig ohne schnauzgriff und co. das "nein" oder "aus" gelernt.
im übrigen hab ich noch keine hundemama/papa gesehen, die ihre eigenen welpen im nacken packen und umdrehen und dann mit der pfote festhalten.....auch mein ältere rüde weisst den kleinen auf ganz andere art und weise zurecht.
dreht der welpe hoch, hilft geduldiges kurzes ignorieren bis er sich beruhigt hat, ein gequietschtes "aua" dazu, wenn er "tackert" und unter umständen eine auszeit (anderer raum, zimmerkennel ect.) sind auch möglichkeiten.
irgendwann wird aus dem welpen ein "richtiger, erwachsener" hund - da gehts dann ja auch nicht mehr mit "im nacken packen, umwerfen, auf den rücken drehen"....denn das geht entweder ins kreuz oder ins auge...
probier die tipps einfach mal aus, wappne dich mit ein bissi geduld und konsequenz und dann hast du später mal einen richtig tollen hund.
@ susa : jo, geht heut mal wieder rasend schnell hier ![]()
Wie ist es wirklich?
ich hab zwei rüden hier, sam ist 2 jahre 4 monate alt und joey ist jetzt 6 monate alt.
wie es ist? na - doppelt!
doppelter spass und doppelte freude.
viel mehr arbeit machen hier zwei nicht. wie sylvi schon schrieb: saugen und wischen ect. muss ich auch bei einem hund - von daher kein mehraufwand.
ich finde auch das training, das gassigehen wesentlich entspannter mit zwei und viel kurzweiliger.
der kleine schaut sich viel vom grossen ab - und der grosse hilft mir sehr sehr viel bei der erziehung. der kleine wurde schneller stubenrein, er konnte schneller ans alleinbleiben gewöhnt werden, rückruf funktionierte schneller (wenn der grosse kommt, läuft der kleine sofort hinterher).
allerdings: wenn der grosse losbellt, dann hab ich hier "doppeltes" getöse.
sie beschäftigen sich viel miteinander - allerdings nicht immer so, wie man es sich wünschen würde
- räumt z.b. einer das altpapier aus, hilft der andere sofort mit *gg*
alles in allem: viel mehr action.
Worauf muss man sich gefasst machen?
ein hund wird meistens besser akzeptiert, als zwei oder mehrere. auch ich mache die erfahrung, dass so mancher mitmensch den kopf schüttelt und die eine oder andere doofe aussage kriegt man auch zu hören.
Wie ist es am Anfang?
bei uns war es von anfang an einfach - sam hatte den kleinen sofort akzeptiert und unter seine fittiche genommen. natürlich ist es gewöhnungsbedürftig, zu einem fast erwachsenen hund plötzlich wieder ein welpe - da muss man sich dann schon wieder umstellen (sam war ja schon aus dem gröbsten raus und auf einmal mussten wir wieder auf unsere schuhe achten usw. *g*)
Was kann im Lauf der Zeit noch kommen?
noch ein dritter hund? was noch kommen kann....k.a.
gefasst machen sollte man sich aber immer mal auf doppelte kosten! tierarzt, futter, zubehör: ich merk schon, dass ich jetzt mehr geld ausgebe.
Habt ihr Buchtipps für mich?
hundereich - mirijam cordt
Oder detaillierte Erfahrungsberichte?
das würde den rahmen hier sprengen. ![]()
big sam erklärt little joey die welt.
so könnte man das bei uns vielleicht untertiteln.
sam ist 2 jahre alt - und ein typischer hüti. voll energie und tantendrang und zu jeder schandtat bereit. joey ist 6 monate alt und schon jetzt merkt man ihm den hsh ein bisschen an: er ist eher der "denker" und wird wohl mal ein eher ruhiger zeitgenosse sein.
so unterschiedlich wie vom aussehen her (sam = schwarz und langhaariger wuschel / joey = bunt und kurzhaar) sind sie auch vom charakter her.
ausser wenns ums fressen geht, ist eindeutig sam der chef. aber ein netter chef, der dem junior vieles nachsieht und der sich nie zu schade ist, allerlei unfug mitzumachen.
zusammen fressen lassen geht nicht - joey ist ein vielfraß und sam ist fressen einfach nicht wichtig. kommt joey an - geht sam und sagt: "nimms hald". sam würde auf die art wohl irgendwann verhungern
also wird getrennt gefuttert - schüssel auslecken ist aber erlaubt.
beim gassi wird gemeinsam geschnüffelt, fang-mich-doch gespielt und gern auch gezergelt. ab und an wird auch ein "baum" gemeinsam gefällt.
so wie sich sam gegenüber anderen hunden verhält, macht es ihm joey nach. d.h. sams "feinde" sind auch die von joey. allerdings gehen beide auch jederzeit allein mit anderen fellnasen spielen - eifersucht konnte ich noch nicht erkennen.
ab und an ruft sam joey zur ordnung - mault der nach, dann gibts nen verschärften raunzer - ansonsten gehts friedlich aber stürmisch zu.
spielzeug, couch, betten, decken, frauchen - alles wird geteilt, völlig ohne probleme.
sam könnte wohl problemlos ohne joey - aber joey orientiert sich sehr an sam und kennt das "ganz allein sein" auch nicht wirklich (nur in übungssituationen).
wenn du so fragst... ![]()
also:
gos datura catala
briard
maremmano und kuvacz
bearded collie
kaukasischer und südrussischer owtscharka
altdeutsche wie z.b. schafpudel
rottweiler
hovawart
riesenschnauzer
neufundländer
der aussi und der border passen nicht mehr mit drauf auf die liste ![]()
ZitatHmm,
ich dachte immer, man soll nicht mit dem Hund ringen, weil man sich damit selbst als Rudelführer entmachtet, da man sich in dem Moment auf dieselbe Stufe stellt, wie der Hund?
Ich würde es als spielerisches Austesten der Ernstsituation verstehen; zwar nicht, dass sie dir in den Hals beissen will, tatsächlich, aber ich finde, das geht viel zu weit.
In den Hals beissen sich Hunde eigentlich nur mit Tötungsabsicht, und solche Handlungen im Spiel zu immitieren, sind schon bei einem friedlichen Kabbeln unter Hunden etwas weit oben in der Skala, was man sich maximal erlauben darf im Spiel.
hm.
gut dass niemand live sieht, wie wir hier teilweise mit unseren nasen raufen.....ich glaub, ich wäre bei einigen mitforisten voll als "rudelfüherer" unten durch.....(nö - nicht bei den jungs - die lieben einfach nur das spiel und das geraufe - die können nämlich ganz gut unterscheiden, was nun spass und was ernst ist) ![]()
da hängt mir sam am kragen wärend joey versucht, mir genüsslich die haare auszureissen....beim abendgassi mit meinem mann ists noch schlimmer: sam heelt ihn von den füssen und joey pflanzt sich obendrauf.
und trotzdem reicht ein kleines, leises "schluss" und schon sinds wieder zwei ganz normale, liebe, nette hunde - die überhaupt nicht dran denken, die weltherrschaft zu übernehmen.
im übrigen sind bei uns löcher oder kratzer sehr sehr selten - beide wissen genau, wie fest sie "zubeissen" können.
guck dir mal zwei hunde an, die miteinander spielen: ein wirklich souveräner altrüde lässt sich im spiel schonmal vom jungrocker umschmeissen und an den ohren ziehen....
...und sogar spielerisch "an die gurgel gehen" ohne dass ihm ein zacken aus der krone fällt.
nö, conny, ich glaub du irrst nicht ![]()
denn die erfahrung hab ich auch schon gemacht.
sam spielt am liebsten mit anderen hütis - oder mit anderen hunden, die ähnlich flinkt sind und gern "fangen" spielen.
weniger anfangen kann er mit hunden, die z.b. sehr schnell seine "distanz" unterschreiten und dann recht wuchtig daherkommen.
aber an der nationalität konnt ich das noch nicht festmachen ![]()
war wohl zufall, was die TS beobachten konne, denk ich.
mit 5 wochen hast du ihn schon bekommen? war was mit der mutter - war sie krank o.ä? denn 5 wochen sind definitiv viel zu früh.
zu deinen fragen:
ich finde es ein wenig schwierig, dir irgendeinen rat zu geben. du schreibst, er höre nicht auf dein rufen - wie hab ihr denn das abrufen (und ich denke, das meinst du) trainiert?
dann vorallem eines:
Zitatvor einigen Tagen kam er auf die Idee mich zu markieren. Wenn ich ihn bestrafe (am nacken greifen, ihm zeigen was der Fehler war und mit ernster Stimme sage "Pfui") schnappt er nach mir. Er würde mich nciht beißen aber er schnappt halt.
weiss er denn, was du meinst, wenn du pfui sagst? eines weiss er mit sicherheit nicht, nämlich, was du willst, wenn du ihm in den nacken greifst. und dass er in der situation schnappt, ist schon fast logisch. auch das mit dem "fehler zeigen" ist mir nicht ganz klar - wie zeigts du deinem hund nachträglich, dass er einen fehler gemacht hat?
Zitatwenn wir jedoch bei anderen Leuten zu Hause sind lässt er einfach laufen bzw legt seinen Haufen da hin wo es ihm passt, obwohl er ein paar Minuten zuvor noch draußen war. Ob ich mit ihm mecker scheint ihn wohl nicht zu interessieren, denn beim nächsten Besuch macht er es wieder.
zuhause ist er stubenrein? nur wenn du woanders bist, dann nicht? das würd ich nochmals ganz von vorne aufbauen und richtig üben. quasi wie bei einem welpen jede sekunde auf dem sprung sein. und natürlich loben nicht vergessen, wenn er es bis nach draussen schafft.
wenn ihn dein "meckern" nicht interessiert, dann bedeutet das nichts anderes, als dass er überhaupt nicht weiss, was du von ihm eigentlich willst! er versteht dich nicht. höchstwahrscheinlich weiss er nichtmal, dass er gemeint ist.
probiers doch mal anderes rum: lob ihn aufs tollste, wenn er was richtig macht.
- lob sollte das "meckern" deutlich überwiegen. "meckern" nutzt sich nämlich sehr schnell ab.
dann löst sich auch oft das nächste problem, das mit dem respekt: der kann nur über vertrauen aufgebaut werden und - wird auch gern übersehen - respekt bekommt man dann am schnellsten, wenn man ebenfalls bereit ist, zu respektieren.