Beiträge von LaBellaStella

    na gottseidank, gibts auch noch ein paar, die nicht täglich 4 und mehr stunden unterwegs sind.

    morgens kurze pipirunde 15 min

    nachmittags grosse runde - 1-2 STd - allerdings ist das wirklich die hunderunde d.h. ich tapper nicht durch die gegend oder steh irgendwo am wiesenrand sondern da wird mit den jungs gespielt, gearbeitet, trainiert. (viel nasenarbeit, kindersuchen, freestyleagi, impulskontrolle, dummytraining - jeden tag was anderes und mit viel spass und guter laune - davon 98 % freilauf, hier haben wir keine leinenpflicht o.ä.)

    abends nochmals ca 30/40 min zeitungsleserunde.

    dazwischen können sie so oft in den garten, wie sie wollen. ausserdem wird auch im haus mal eine runde gespielt oder gesucht - je nachdem wie lang und intensiv die grosse runde war. aber meistens sind sie nach der grossen runde zurfrieden und glücklich und machen extremcouching.

    ich nehm sie auch mal mit, wenn ich was vorhabe, sie kommen auch mit in den reitstall, am wochenende im sommer sind wir oft den ganzen tag am see beim baden mit ihnen, oder wir gehen mal eine bergtour.

    aber ehrlich? täglich eine runde einbauen mit 4 stunden - sicher, die jungs würden mithalten - aber jeden tag fände ich das etwas viel. (wobei ich auch ehrlich nicht wüsste, wie ich sie 4 stunden lang beschäftigen sollte *gg*)

    ich seh das auch so.

    von rangordnung würde ich hier noch überhaupt nicht sprechen.

    ich könnt am fressverhalten meiner beiden rüden die rangordnung überhaupt nicht wirklich feststellen.

    da seh ich nur, dass joey wesentlich verfressner ist als sam. drum bekommt sam zuerst, da er langsamer frisst - und joey als zweiter. hab sonst immer den eindruck, joey bekommt die sinnkrise, wenn sam noch was hat und er nicht mehr. ich sorge auch nur dafür, dass sammy in ruhe zuende fressen kann, mehr nicht.

    danke anja für die umfangreiche antwort. :smile:

    ich schick dann einfach alle gos-interessierten zu dir.... :D (kleiner scherz!)

    ich finde es gut, dass du nicht nur die "himmelblau-rosaroten" seiten des katalanen schilderst, sondern eben auch auf die nicht ganz so einfachen seiten hinweist.

    wenn irgendwann in 2,3 jahren hier ein zweitgos (und damit dritthund) einzieht und "mein" züchter dann keine würfe mehr plant (was ich allerdings nicht hoffe!!!), dann werd ich mich mit dir in verbindung setzen.

    liebe grüße

    stella

    jedesmal wenn dieser fred nach oben rutscht, lese ich:

    "wie watscht ihr eure hunde" :schockiert:

    ist wohl der freudsche verleser... :lachtot:

    sam ist in den 2 1/2 jahren, die er bei uns wohnt, vielleicht 2 oder 3 mal in die badewanne gekommen. einmal hat er beim grillen im garten den tisch mit den saucen umgerannt und knoblauch/tomaten/schaschliksauce klebte im langen fell, dann ziemlich am anfang, als wir ihn bekommen haben, da er durch den transport in der box mit seiner schwester total verschmutz war und einmal mit flohshampoo.

    joey mussten wir bisher noch nie waschen, der hat kurze haare und bisher zeigt er keine neigungen sich in irgendwas zu wälzen.

    üblicherweise springen eh beide gern in jeden bach/see und beide schwimmen gern, sollten sie also wirklich total dreckig sein, schick ich sie einfach ins fliesswasser.

    ansonsten reicht es, wenns richtig matschig ist draussen, einfach die pfoten abzuwaschen beim nachhausekommen.

    wenn sie nach dem gassi trocken sind aber noch matsch an ihnen klebt, reicht bei beiden ein kräftiges bürsten und der dreck ist raus.

    oh jeee....mein lieblingsthema! :D

    ich weiss nicht ob man hunde generell das "fressenklauen" abtrainieren kann.

    mir gings im urlaub kürzlich wie einem mitschreiber weiter oben: bei sam hätte ich die hand dafür ins feuer gelegt, dass er nichts klaut.

    macht er zuhause auch nie. egal, ob auf dem niedrigen wohzi-tisch eine wurstsemmel liegt oder in der küche was rumsteht: nicht ein einziges mal - egal ob wir dabei waren oder nicht - hat er geklaut.

    im urlaub war das aber anscheinend auch für sam was anderes: meine tochter geht mit einem schinkenbrötchen in der hand durch den garten, es macht "schwups und schlapp" und das halbe schinkenbrötchen war futsch. sam rannte damit quer druch den garten und schluckte im laufen runter..... :lachtot: da haben wir ganz schön doof geguckt.

    aber seitdem wir wieder zuhause sind: siehe oben.

    joey ist da ein anderes kaliber: er klaut zwar nichts wenn wir dabei sind (obwohl er stirnfalten macht und in sich geht um zu überlegen, ob es den ärger wert wäre *gg*) aber wenn er allein die chance hat, dann kann es schon passieren. seit er hier wohnt ist meine küche wirklich gut aufgeräumt, wirklich.....

    :smile:

    @ esplendigos

    eure senda schaut orginal aus als könnte sie sams schwester sein! aber sowas von ähnlichkeit, bin ganz begeistert.

    aber wenn schonmal ein gos-züchter "an board" ist, ich hätte da eine frage:

    wie wählt ihr die herrchen/frauchen für eure welpen aus?

    wie beschreibt ihr ihnen das leben mit einem gos?

    ich frag deswegen so direkt, da ich immer mal wieder auf sam angesprochen werde und desöfteren dann die frage kommt, woher man denn so einen tollen hund bekäme. leider sehen so viele nicht, dass es doch ein stückchen arbeit war und auch eine gute portion erfahrung, liebevolle konsequenz und humor gebraucht hat um aus sam den "zu machen" der er ist.

    ich freu mich immer, wenn sich jemand ernsthaft für den gos interessiert - aber auf der anderen seite bin ich eher vorsichtig, "jedermann" einen gos zu empfehlen.

    also, wie macht ihr das?

    :smile:

    nun, mal vorausgeschickt:

    maja war aus dem örtlichen tierheim, sam kommt aus spanien, joey kommt aus einem tierheim ganz in der nähe.

    ich habe/hatte also immer tierschutzhunde hier bei mir.

    allerdings - wäre joey nicht hier - dann wäre mein zweithund ein gossi vom züchter geworden.

    ich seh das ganze ein bisschen differenzierter:

    ich persönlich möchte die grosse rassevielfalt die es gibt, nicht missen. ich hab auf der suche nach einem guten, seriösen züchter der rasse Gos dAtura Catala einige züchter kennengelernt, die wirklich mit herzblut und im sinne der rasse züchten - eben weil sie die rasse lieben und erhalten möchten.

    das waren züchter, die weit vom gedanken an einen "satten gewinn" entfernt waren, mit langen wartelisten und einem ungeheurem engagement.

    ich rede hier - wohlgemerkt - von wirklichen züchtern im besten sinne - nicht von profitgeilen vermehrern.

    ausserdem kenne ich viele hhs, die ein ganzes leben lang immer einer rasse die treue halten (meine schwiegermutter ist so jemand: schwimu ohne schwiegerdackel wäre undenkbar). natürlich würde sie auch im tierschutz einen dackel bekommen - aber würden nun plötzlich alle dackelzüchter aufhören zu züchten - irgendwann wäre dann das letzte dackelchen verschwunden...oder alle collies, alle yorkis, alle riesenschnauzer, alle spitze..........

    ich liebe auch mischlinge in ihrer vielfalt - hab hier ja selber einen - aber ich kanns eben auch verstehen, wenn man sein herz an eine ganz bestimmte hunderasse verliert.

    ich seh es so, wie ein vorschreiber:

    lieber mal eher vom "worst case" ausgehen und dann angenehm überrascht werden, als umgekehrt mit einer "lassie-mentalität" an die sache rangehen.

    bei meinen beiden ging das alleinebleiben relativ schnell und unproblematisch - aber genau das heisst eben nicht, dass es bei anderen genauso schnell geht.

    und einen gedanken zum TE hab ich noch:

    ich les hier im DF und in anderen foren eher selten threads in denen steht: "juhu, mein welpe hat das alleine bleiben von anfang an tatellos akzeptiert".

    (wenn dem so ist, dann ist das toll und gut und super - und ich freu mich für jeden, bei dem es einfach ganz problemlos klappt.)

    ich les eher: "hilfe, mein welpe kann nicht allein bleiben".

    oder ich lese: "ich hab jetzt einen welpen und er nimmt mir die bude auseinander, er beisst und knabbert alles an, er winselt und jault, er pinkelt in die wohnung, er läuft mir überhall hin nach aber ich muss nächste woche wieder für 4,5,6,7,8 stunden in die arbreit. ich dachte ich kann ihn in meinen 2 wochen resturlaub ans alleinbleiben gewöhnen und jetzt kann ich nichtmal mehr unter die dusche gehen - bitte helft mir"

    im zweifelsfalle rät man dann natürlich eher einem neuwelpenbesitzer dazu, sich zeit, zeit und nochmals zeit zu nehmen - und warnt auch lieber schonmal vor, bevor hintendran dann die böse überraschung folgt.

    mein leben dreht sich sicher nicht allein um die hunde - das würd ich auch gar nicht wollen. aber ich hab mit einkalkuliert, dass es event. ein bisschen länger dauert, bis sich meine hunde in mein leben integriert haben und der alltag funktioniert.

    es ging schneller als ich dachte - aber ich weiss, das ist nicht immer so.

    och bungee !

    ich glaub, du hast da ein bisschen eine falsche vorstellung bekommen.

    wenn ich mit meinen jungs beim autofahren rede, oder wenn ich ihnen erzähl, dass ich heut was besonderes für den napf hab - dann ändert das nix an der aufmerksamkeit meiner hunde. :smile:

    ich texte sie ja nicht die ganze zeit zu - im gegenteil, wenn wir draussen unterwegs sind, bin ich sogar recht schweigsam.

    selbstverständlich wird, wenn ich was von ihnen will, das jeweilige "wort" oder sichtzeichen ohne beilage serviert. und auch pronto befolgt.

    aber so a bissi über sich selbst lustig machen ist ab und an doch sehr befreiend - und ich finds lustig, dass ich damit nicht ganz allein bin. theoretisch könnt ich wohl auch mit meinem staubsauger quatschen - aber der guckt einfach nicht so, wie die jungs gucken, wenn ich mit ihnen rede.