Beiträge von LaBellaStella

    du musst wissen, ob du ein mensch bist, der auch ein "ü-ei" akzeptieren kann. :smile:

    mein sam war auch so ein "ü-ei". da konnte man anfangs überhaupt nicht sagen, was das wird oder mal werden soll.

    er war 12 wochen alt, als ich ihn am flughafen abholte.

    ich hab einfach erstmal gar nix erwartet - und hab mich überraschen lassen.

    ich erfuhr erst nach und nach welcher rasse er angehört, ich erfuhr nach und nach, was ich mir da ins haus geholt hatte und noch so ein paar andere dinge.

    nun isser seit 3 jahren hier, aus dem "ü-ei" ist ein gestandener gos dAtura geworden und ein ganz toller hund.

    aber wie gesagt: nur du selber kannst wissen, ob du mit allen überraschungen, die da auftauchen könnten, klar kommst :smile:

    Zitat

    Hallo,

    zu Eurem Streit mit dem Nachbarn, und wie man dem am besten beikommen könnte, kann ich nichts sagen.
    Ich würde da aber auch eher dazu tendieren, das Tor sicher zu verschließen.

    Wenn jemand unbedingt reinkommen "will", müßte diese Person ja dann schon rüberklettern, und das wäre dann doch eine Straftat, oder? :???:

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    dennoch greift hier - wie schon sehr oft im forum erwähnt - die gefährdungshaftung.(und die greift immer erstmal völlig ohne unterscheidung, ob da jemand eine straftat begeht oder nicht - erst greift sie - dann wird, wenn man glück hat ! - ermittelt, was die ursache war. was aber nun nicht heisst, dass man nach normalem rechtsempfinden recht bekommen muss!)

    das ist ja grade das, warum man so aufpassen muss.

    und ja: es ist nicht gerecht - es ist blöd - es ist ärgerlich - aber einfach im moment noch geltendes recht.

    wie auch immer: unter umständen geht das richtig doof für den jeweiligen hund aus, der seine "wachaufgabe" ernst nimmt.

    (und nein, ich möchte keine diskussion über sinn oder unsinn der gefährdungshaftung anzetteln - mir gefällt das genausowenig wie den meisten anderen auch. aber scheints muss man echt immer wieder drauf hinweisen...)

    @ quebec-gaby: hach, lass mich kommen und helfen, quebec "schubsen" :lol: :D :lol:

    @TE:

    das beispiel von gaby finde ich soooo wichtig:

    eine eigenschaft, die ein hundebesitzer nämlich unbedingt braucht ist: HUMOR! sprich: man muss einfach auch mal über sich selber lachen können.

    für mich selber war das immer das allerbeste argument "pro hund in wohnung" : all die kleinen dinge, all die "lausbubenstreiche", all die kleinen "katastrophen" die man so erlebt mit den "viechern" :D

    ob sie einen nun, wenn man mal wieder abends auf der couch einschläft, mittels schlabberkuss aufwecken und ins bett schicken

    ob sie einen, wenn man in der küche ist, sowas von unmissverständlich klarmachen, dass sie grade echt am verhungern sind

    ob sie sich unbedingt mit ihrem dicken hintern noch dazwischen quetschen müssen, wenn man eigentlich nur mit dem göttergatten kuscheln will....

    das alles würde ich versäumen, wenn meine jungs nicht hier drinnen "wohnen" würden.

    und die weltherrschaft haben sie eh schon übernommen....das macht das kraut auch nicht fett! ;-)

    was ich noch vergessen hatte zu schreiben:

    meine hunde sind ja, wie gesagt mit uns im haus.

    ein abend sieht so aus: ich lese, mein mann sitzt vorm computer, die kinds gucken meintewegen einen film an.

    die jungs liegen irgendwo im wohnzimmer rum.

    da könnte man nun meine, wie langweilig für die hunde! wo ist der unterschied zum zwinger?

    der unterschied ist folgender:

    ab und an kommt einer der jungs an und stupst einen mit der nase an - dann gibts einen tätschler oder je nach gusto eine runde bauchkraulen.

    irgendwer ist immer bereit, zu kraulen bei vier personen ;)

    oder auch mal zu spielen...

    oder die jungs kommen an und legen sich einfach so und ganz ruhig dazu.

    oder sam "sagt" uns ganz deutlich: "23 uhr! zeit für die garteninspektion"


    oder jemand geht in die küche, jemand kommt wieder ins wohnzimmer rein, wir reden, lachen - was auch immer - es ist leben in der burg.

    auch wenn die jungs scheinbar unbeteiligt "nur" rumliegen - sie (er)leben mit uns den tag, den abend....

    merkt man ja auch an sich selber: ist mal niemand da und man ist ganz alleine - ist das immer was ganz anderes als wenn einfach noch jemand da ist - selbst wenn man nur dasitzt und ein buch liest...

    das ist alles zeit, die ich mit meinen hunden verbringe. ich weiss auch nicht, aber ich hatte nie den eindruck dass sie das langweilt. ich hatte immer eher den eindruck, dass sie sich grade dann sehr wohlfühlen. auf eine sehr ruhige art und weise wohlfühlen. und wir fühlen uns damit auch wohl.

    ich hoffe, dass meine antworten - die ich ja nur subjektiv und aus meinen eigenen erfahrungen raus geben kann - sachlich genug und event. hilfreich waren.

    ansonsten: ich hab hier zwei recht grosse, aktive, muntere hunde im haus. ich hab von anfang an wert drauf gelegt, dass sie im haus eher ruhig und ausgeglichen sind - action ist draussen. funktioniert wunderbar! (von den junghundmäßigen "5-minuten" mal abgesehen :D

    hm.

    so wird das event. nix werden, ganz ehrlich.

    es ist eine schwierige übung, einem hund zu erklären, dass er nur bestimmte menschen "melden" soll und andere nicht.

    (nicht unmöglich aber sehr sehr schwierig).

    vorallem, wenn der hund ja tatsächlich auch dazu da sein soll, nicht nur zu "melden" sondern auch "fernzuhalten".

    und nochmal komplizierter wirds, wenn kinder oder jugendliche im spiel sind.

    auf die rechtliche seite muss ich wohl nicht mehr hinweisen, diese wurde ja bereits des öfteren hier im forum diskutiert.

    ich persönlich halte es so: tor ist zu. egal wer kommt - einfach in den garten gehen ist nicht. klingel ist draussen angebracht. ohne uns geht keiner einfach so aufs grundstück.

    ich hab selber kinder - aber dennoch habe ich allen kindern in der nachbarschaft sehr deutlich klargemacht, dass meine hunde weder über den zaun gestreichelt werden, noch dass sie "geärgert" werden und dass mein garten absolut tabu ist.

    bin zwar dadurch ein bisschen in den ruf einer "bösen" frau gekommen - aber lieber bin ich die "böse" bissige ;) frau von nebenan, als dass irgendwann doch mal meine hunde in den "ruf" kommen, böse oder bissig zu sein.....

    würde das hier nicht klappen - dann würde ich ebenfalls ohne zu zögern meinen zaun erhöhen - inkl. sichtschutz ect.

    Zitat

    Leider ist momentan wegen ihrer Läufigkeit keine Hundeschule möglich. Mir schweben eher so Sachen vor wie VPG oder Agility, definitiv keine "Vermenschlichungen" wie Dog-Dancing oder so.

    :smile: ein wenig grinsen muss ich schon bei deinen postings....

    nun, immerhin, hast dir ja gedanken gemacht, was du gerne machen würdest. das ist sehr positiv.

    wenn dein hund soweit gesund ist - dann steht ja VPG oder Agi nix im wege. (hüften, ellenbogen ect. ect. - aber ein guter verein klärt dich da eh auf)

    warum allerdings dogdancing "vermenschlicht" weiss ich nicht :D (nö, ich mach keines). ob der hund nun spass am obi hat, ob er seinen beutetrieb im VPG so richtig auslebt, oder seinen bewegungsdrang im agi oder dogdance - ist dem hund wirklich und wahrhaftig schnuppe. (je nach "gusto").

    vermenschlicht ist es erst dann, wenn der mensch es "vermenschlicht". :smile:


    ich habe so ein wenig das gefühl, dass du noch viel aus der "guten alten zeit" übernommen hast, was hundehaltung betrifft? (das mein ich nicht bös - ist nur so ein gedanke).

    so ein bisschen wie: "hund verweichlicht, wenn er "vermenschlicht" wird"?

    das argument: "alle machen es so hier in der gegend" - ist das ehrlich deswegen für dich ein grund, es auch "so" zu machen?

    zur züchteraussage: in der natur liegt es sicher* nicht (was heisst das überhaupt im klartext? ists dann unnatürlich, wenn ein guter bekannter von mir seine zwei schäfis im haus hält - obwohl es diensthunde sind?? wenn ich ihm das erzähle, dann erzählt der mir auch was! ;) )

    es gibt zwar tatsächlich hunde, die lieber draussen schlafen (vorallem, wenn sie im "rudel" leben dürfen - z.b. schlittenhunde o.ä.) - aber ansonsten sind die allermeisten hunde (vorallem einzeln gehaltene) am liebsten da, wo die bezugsperson bzw. die familie ist.

    wenn "hund" mal in einen ausreichend grossen zwinger muss - am besten noch mit zugang zum gut gesicherten garten - dann ist das gar nix schlechtes und auch wenn ich das nicht so handhaben würde - nix verwerfliches - wenn es sozusagen nur "stundeweise" ist und der hund daran gewöhnt ist.

    eine hauptsächliche einzelhaltung im zwinger geht aber in meinen augen gar nicht.

    ich hoffe, du findest da eine gute lösung - vorallem, mach es bitte nicht, weils eben "alle" so machen.


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    sorry, aber das wortspiel liegt hier grad so passend rum:

    wenn dann liegt der hund in der natur - und nicht, es liegt in der natur des hundes.....*diekalauerfrontlässtgrüssen*