Beiträge von LaBellaStella

    verhätscheln?

    nun, kommt drauf an, was du drunter verstehst?

    mein grossvater seelig erzählte mir gern, wie er "bei minus 10 grad kälte barfuss oder in holzpantinen 30km bei stockdunklernacht zur schule ging".

    meinen kindern kauf ich dennoch gscheite winterstiefel.

    grossvater hätte den kopf geschüttelt und sicherlich gemeint, das sei nun nicht wirklich nötig. jedes jahr neue stiefel..

    meine grossmutter erzählte mir, wie sie "im krieg" sich nur alle 3 wochen gscheit mit warmem wasser waschen konnten. wenn hald genug brennmaterial fürs "waschhaus" da war. erst wurde die wäsche ausgekocht, danach die kinder mal kurz "getunkt".

    meine kinder dürfen täglich duschen.

    meine grossmutter war bis zu ihrem tod vor ein paar jahren der meinung, das sei verschwendung und verzärtelei.

    in ungarn sah ich auch ganz hunderudel. die allen und niemandem gehörten. ich sah auch kettenhunde, die den hof bewachten. ich sah auch den bauern, der seinen hofhund schlicht und ergreifend erschossen hat, weil der sich nach einer infektion aufgrund einer abgerissenen kralle nicht schnell genug erholte...

    meine hunde gehören mir, sie sind nicht an der kette, sie wohnen im haus, sie bekommen, wenn nötig, tierärztliche behandlung.

    hab ich nun meine kinder und meine hunde verhätschelt?


    ist wohl alles eine frage des standpunktes.

    sofa oder nicht: was DU willst ist wichtig.

    meine hunde dürfen aufs sofa - ich glaube nicht, dass sich an ihrer art, an ihrem charakter oder an ihrer "grunderziehung" irgendwas ändern würde, wenn sies nicht dürften.

    aufs sofa - nicht aufs sofa ist für den hund nur EINE regel von vielen, die wir menschen fürs zusammenleben aufstellen.

    für den hund ists nix anderes als: nicht betteln, nicht klauen, nicht aufn perser pischern, den briefträger nicht fressen, als "sitz" und "platz" lernen...

    wenn also DU der meinung bist, dein sofa leidet nicht drunter, dass dann und wann der hund drauf liegt, dein sofa ist alt genug um auch mal ein paar hundehaare zu "verdauen" und DU findest es so gemütlich - spricht nix dagegen.

    wenn DU der meinung bist, dein sofa ist zu neu/zu teuer als dass es gleich ein "pfotendesign" haben sollte, oder DU kannst nicht mehr aufs sofa weil hund dich nicht mehr lässt oder ähnliches - dann muss hund nicht aufs sofa. :smile:


    dein sofa, deine regeln. ganz einfach.

    Zitat

    So Zusammenfassung:
    in erste Linie werden wir uns zu zweit um den Hund kümmern,zeit ist genug vorhanden.Tags über denk ich mal draussen und Nachts im Haus wird er sich aufhalden

    Wir sind keine dummen Menschen wir wissen,dass hunde die nicht richtig erzogen,behandelt etc werden killerbestien sind.
    Sowas wollen wir nicht!
    Wir sind keine Menschen die sich nicht durchsetzen können ein Hund brauch eine Starke hand das ist mal vorraussetzung.


    NEIN ! ! !

    mit durchsetzen und starker hand - du meine güte! - hat das gar nüscht zu tun.

    killerbestie - noch so ein schlagwort.

    ich erklärs mal ganz ruhig:

    konsequenz, köpfchen, ruhige souveränität und ein artgerechter liebevoller umgang mit der kreatur hund - DAS sind die voraussetzungen die man braucht um einen hund gut zu erziehen. (meiner meinung nach darf auch eine gute portion humor nicht fehlen).

    ich hab mein leben lang bei all meinen hunden nie eine starke hand gebraucht. (ausser um meine senioren im alter mal ins auto zu lüpfen - da ja).

    eine bitte: lies dich mal ein bisschen quer durchs forum oder lies dich in die entsprechende literatur ein - ich glaub, da hast du noch einen grossen aufklärungsbedarf.

    das mein ich nicht böse - aber so wirklich mit artgerechter hundehaltung, erziehung und vor allem dem zusammenleben mit hunden hast du dich scheints noch nicht auseinander gesetzt.

    ist ein sehr komplexes thema - vorallem, wenn man von deiner grundintention (wachhund) ausgeht.

    Zitat

    Er soll zwar ein Wachhund sein aber wir lieben ihn dann doch auch er ist doch ein Familienmitglied und bekommt aufmerksamkeit wie jeder andere!

    das realtiviert deinen aussage wenigstens ein bisschen.

    trotzdem, bitte lies dich ein wenig in das thema hundehaltung ein. ich glaub nämlich (und wenn ich dir unrecht tu, dann entschuldige) du gehst von recht veralteten vorstellungen aus.

    ein hund im haus schreckt in der regel sowieso ab.

    soweit geh ich mit dir völlig konform.

    allerdings, ein wenig bedenklich ist deine intention für einen hund schon.

    die rechtliche lage in DE: ein hund der einen "eindringling" schnappt, beisst oder sonstwie angreift und womöglich verletzt, hat schlechte karten.

    sehr schlechte karten, genau wie sein besitzer. diesen gedanken würde ich ganz schnell wieder aufgeben.

    (guck mal über die suchfunktion des forums oder auch über tante google nach "gefährdungshaftung hund" - da erfährst du sehr erstaunliche dinge!)

    soweit ich gelesen habe, seid ihr "anfänger" in sachen hundehaltung?

    dann würde ich dir von einem hund mit hohem schutz/wachtrieb abraten.

    einen hund mit schutztrieb zu erziehen, zu leiten ist nicht einfach. denn einen "trieb" kann man nicht einfach ein - oder ausschalten, wies grade wünschenswert wäre.

    grade ein hund mit hohem schutz/wachtrieb wird in brenzlichen situationen sehr selbstständig und blitzschnell handeln - und zwar so, wie ER meint, dass es richtig ist.

    und da wirds dann gefährlich: er wird nämlich nicht in eurem sinne die "guten" freundlich begrüssen und die "bösen" verjagen - das kann nur "lassie" oder "kommisar rex" :smile: - er wird schlicht und ergreifend jeden (aus seiner sicht) eindringling "abchecken" und ggf abwehren.

    das kann dann vom briefträger bis hin zu omma krawuttcke die auf ein pläuschen vorbeikommen wollte jeder sein. auch das nachbarskind, das nur in harmlosester absicht seinen über die hecke geflogenen ball holen wollte...........

    ich weiss wovon ich rede, ich hab hier so ein exemplar rumsitzen, das über jahrhunderte nur aufs "schützen" selektiert wurde.

    da bin ich tagtäglich gefordert, meinem "wächter" zu zeigen, dass er sich auf mein urteil verlassen kann und nicht selber entscheiden muss, wer oder was nun willkommen ist und wer oder was nicht. nicht immer lustig!

    ich würde euch wenn, dann auch eher zu einem - vielleicht grösseren - begleithund raten.

    eindringlinge melden tun sowieso die meisten hunderassen - event. einbrecher durch blosse anwesenheit abschrecken auch - und mehr DARF ein hund in DE eh nicht. :smile:


    es sei denn, ihr wollt euch und den hund in teufels küche bringen.....

    Zitat


    Edit: Und wie fast jeder nochmal erwähnen muss "Ich könnte jetzt was zu deiner Verpaarung sagen, werds aber nicht tun *kopfschüttel*" - ja, wieso dann dieser Satz?!
    Die TS hats bestimmt schon beim 1. mitbekommen, der sich in die Richtung geäußert hat. Mann kan es auch übertreiben. Aber nein, (fast) jeder muss nochmal diesbezüglich seinen Senf dazugeben. Konzentriert euch lieber aufs wesentliche :)

    Eure Tips lesen sich gut, aber wenn es von vornerein als Vorwurf rüberkommt, werden viele mit einer Trotzreaktion das einfach abhaken, und dem Hund ist immernoch nicht geholfen.

    nun, weisst du, mudkip: in diesem forum lesen sehr sehr viele still mit - irgendwo da draussen.

    und ich persönlich habs schon zu oft erlebt, dass man einfach einmal welpen haben will - ohne sich darüber nun wirklich gedanken gemacht zu haben. du schreibst, die TE hat es schon "mitbekommen" - mag sein.

    ich kanns eh nicht mehr ändern, dass sie so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. aber vielleicht hat das nun auch ein "stiller mitleser" mitbekommen - und mach sich mal gedanken und vermehrt eben nicht munter und "einfach mal eben so" weils grad passt.

    wenn nun jemand aus einer trotzreaktion alle vorschläge in den wind schiesst (was nun auch deinerseits eine unterstellung an die TE ist, wenn mans genauer nimmt) dann kann man sowieso nicht helfen oder raten.

    ausserdem seh ich das problem der TE durchaus auch im zusammenhang mit der erwartungshaltung, dass die welpen der ersthündin auch so werden sollten, wie sie selber ist.

    und das ist nicht eingetroffen.

    mehr als zu schreiben: bau das alleine sein neu auf, versuch, ruhig zu bleiben und nicht aus hilflosigkeit raus womöglich mit schlagen zu reagieren, versuch mehr das köpfchen des hundes auszulasten und pusch ihn nicht durch noch mehr körperliche spiele wie bällchenwerfen hoch - mehr kann man nicht raten.

    wenn das nun eine trotzreaktion auslöst - was willst du denn dann anderes raten?

    die TE schrieb, sie hat nicht die zeit, das alleinebleiben neu aufzubauen.

    also wird wohl das problem bleiben. wegsperren wird nix bringen.

    also, was würdest du der TE raten? konkret?

    dieschweizer hat ja schon sehr viel richtiges geschrieben, wie immer. :smile:

    ich möchte euch auch einen trainer ans herz legen, der sich das alles mal anschaut und für euch ganz individuell einen trainingsplan schneidert mit dem ihr dann selbstständig arbeiten könnt.

    auf dem hundeplatz einen erziehungskurs zu machen ist so gesehen nichts schlechtes, wenn es euch spass macht und dem hund auch, dann ists sogar gut.

    aber: auf dem platz ist immer eine ganz andere situation als "draussen"!

    euer hund ist jetzt 8 monate alt, also mitten in der schönsten pubertät. da wird so ein jungspund wechselweise von spookies geplagt und von grössenwahn gejagt.

    bei vielen hunden - grad bei den hütis oft - eine sehr sensible phase.

    wie dieschweizer schon schrieb: die synapsen explodieren.

    d.h. IHR müsst sein fels in der pubertären brandung sein und ihm beim navigieren durch das pubertäre gefühlschaos helfen.

    wenn ihr also wisst, er reagiert bei fremden besuchern unsicher - dann helft ihm aus der situation raus bzw. lasst es gar nicht erst zu der situation kommen.

    helft ihm zu lernen, dass besuch etwas ist, was ihn gar nicht zu interessieren braucht, da IHR das regelt.

    eben in dem ihr ihm beibringt, dass er ganz ruhig und gelassen auf seinem platz bleiben kann - wo ihn dann auch niemand stört oder anspricht.

    genauso mit kindern, hausmeistern ect ect.

    ihr müsstet dafür sorgen, dass der hund erstmal gar nicht in die verlegenheit kommt, überhaupt reagieren zu müssen...

    den ultimativen tipp, die ultimative handlungsanweisung kann aber leider übers internet niemand geben - das kann nur ein trainer, der genau die situationen beobachten kann, euch beobachten kann.

    einen trainer dazuzuholen heisst ja nicht, dass man immer und ewig nur noch mit trainers hilfe durchs (hunde)leben kommt - sondern ein guter trainer wird euch einfach auf den richtigen weg bringen. :smile: den ihr dann selber gehen könnt.

    nun, über eure intention mal welpen haben zu wollen und wie diese dann zustande gekommen sind...könnte ich viel schreiben...werds aber nicht tun. *kopfschüttel*


    zum problem "alleinelassen":

    du schreibst, ihr habt es langsam aufgebaut.

    ich glaube dennoch, ihr habt es nicht langsam genug aufgebaut.

    da du schreibst, du willst und kannst nicht nochmal von vorne anfangen, wird das wohl ein problem bleiben.

    was die "auslastung" betrifft:

    körperliche auslastung allein wird ebenfalls nicht viel helfen.

    meinen hüti könnt ich wohl 5 stunden täglich durchs gelände hetzen, der würd mich trotzdem danach immer noch fragen, obs jetzt "action" gibt.

    viele meiner vorschreiber haben es ja schon gesagt: körperliches programm, wo der hund hochfährt runterschrauben und dafür viel mehr köpfchenarbeit.

    vorallem nasenarbeit bietet sich an.

    eine schnelle lösung ist das nicht - das muss erwähnt werden - und es wird auch für dich anstrengender werden - ob du nun dazu lust hast, weiss ich nicht.

    für den kleinen mann hoff ich das sehr.

    daniela88, ich kenn sie schon auch, die ergeizigen turniermütter (und väter).

    oder die, die meinen, ein grosser geldbeutel ersetzt training und harte arbeit und talent - die sich dann halt jede saison einen neuen "zossen" kaufen, weil der alte nicht "funktioniert" hat.

    mit meinem post wollte ich lediglich aufzeigen, dass es anders auch funktioniert und dass nicht jeder, der im sport ist, sein pferd als blosses sportgerät ansieht.

    auch bei den "pferdemenschen" gibts und gabs schon immer beide extreme:

    die, die ihre pferde vermeidlich artgerecht halten und meinen, 1x pro woche angucken reicht und die, die sich für teuer geld ein exklusives sportgerät kaufen.


    aber dazwischen gibts auch noch gaaaanz viel - und irgendwo da in der mitte, da liegt m.e. auch das ganz individuell richtige. :smile:


    ich gestehe, ich fand extreme noch nie wirklich gut.

    Zitat


    Leider ist es so, sobald ich anfange etwas zu erklären werden anschließend meine doch so ausführlichen Aufklärungen gelöscht, tja sogar das Thema "Stiftung Warentest" wurde gelöscht auch dort habe ich kräftig "Aufklärungsarbeit" geleistet. Also warum immer alles doppelt schreiben wenns gelöscht wird?

    Niani hatte schon ganz recht, das zielt nur wieder darauf ab, dass sich die User hier streiten und am Ende soll/muss wieder dabei herauskommen dass das Dogforum und seine User recht behält. NA DAS IST DOCH GANZ KLAR warum, weil Gegenbeweise "entfernt" werden !!!!!

    ich hab im gelöschten thema mitgelesen - und auch gepostet.

    ich persönlich habe von dir auch dort nichts gelesen, was irgendwie fundiert und ausführlich erklärend gewesen wäre.

    ein paar allgemeine aussagen, ein oder zwei links auf seiten, die von der futtermittelindustrie "gesponsort" waren, ein paar verbale rundumschläge gegen barfer und gegen deiner meinung nach selbsternannte futterexperten - und das wars. :???:

    genauere nachfragen wurden von dir nicht auf die weise beantwortet, wie du es selber einforderst.

    hummel, ich finde schon, dass es im weiteren sinne noch um das eingangsthema geht. die frage war ja, für wen wird hundefutter eigentlich konzipiert. und damit da jeder für sich eine antwort finden kann (denn allgemeingültig wird das nicht gehen) muss man wohl auch - mal wieder - die zusammenhänge diskutieren.

    ob das nun hier im forum sinnvoll ist - da ja genau das in allen möglichen freds schon täglich diskutiert wird - ist eine andere frage.

    auf der anderen seite haben threads wie diese schon so manchen zum nachdenken angeregt - auch nicht verkehrt, wie ich finde.

    Zitat

    Am Besten (wenn man jetzt kein fundiertes Hintergrundwissen über Tiernahrung hat) kauft man gleich NOCH alle weiteren Bücher auf der Seite! *ironie* :lachtot:

    Ob Niani und andere "interessierte User" jetz etwas gelernt haben???
    Also doch nur so "klein-klein-reden". Nichts detailliertes oder aussagekräftiges. Tja halt so wie immer.

    WANN KOMMT DER FUTTERLINK mit nur den hier aufgeführten "hochwertigen Futtern" wo dann alle anderen Futtersorten ein NO-GO sind!? Mensch echt traurig, wenn man das alles immer liest, hier haben "angeblich" TA-keine Ahnung, langjährige Züchter, wie ich einer bin (bzw. in der Familie), SW-Test und Öko-Test liegen auch immer falsch, nur "einige User aus dem DOGFORUM" wissen genaaaau was im Futter alles enthalten sein muss und was nicht rein darf! :hust:

    öhem - und wo bleibt da nun DEINE detaillierte aufklärung?

    bisher kam da von dir aber auch noch nix wirklich fundiertes und aussagekräftiges.

    ausser: DF-user haben keine ahnung und alles was SWT schreibt stimmt.... :???: ..hab ich nun von dir auch noch nix wirklich brauchbares gelesen.

    nu komm, überzeug "die DF user" davon, dass das, was sie schreiben, falsch ist. wär doch sicher ein gutes werk...


    wahlweise könntest du auch selber ein buch schreiben, fundiert und wissenschaftlich aussagekräftig - wird sicher ein bestseller.