Beiträge von LaBellaStella

    tja...

    susa, das ist nicht nett!

    nun hatte ich grade einen länglichen post fertig - und seh in der vorschau deinen letzten satz....und löschte alles wieder.

    Zitat

    die Grenzen von AL-Methoden liegen (genau wie bei jeder anderen Methode) genau dort wo der jeweilige Mensch seine Grenzen hat.

    was ich hiermit einfach genauso unterschreiben möchte. in drei meter hohen lettern.

    :smile:

    genau diesen satz sollte man in stein meisseln - und sollte sich auch jeder anhänger jeder möglichen methode hinter die ohren schreiben.

    kaenguruh, wie immer ein :gut:

    genau das isses doch!

    genau aus dem grund muss ich über den ausdruck wattebällchenwerfer immer schmunzeln!

    eine wie auch immer geartete unvermeidbare situation zu händeln - und seis eben mit mal in fell packen, mit einem herzhaften "fauchen" oder ähnlichem - ohne das gehts wohl nie. :smile:

    am schönsten find ich immer die vorstellung, wenn ein "wattebällchenallergiker" meint, ich würde seelenruhig zugucken, wie mein hund mir das schnitzel vom teller klaut - der hund genüsslich schmatzend und ich leise flötend und ihn noch zusätzlich mit leckerchen bewerfend oder mit dem klicker bestärkend.... :lol:

    ich geb ja zu, die vorstellung ist verlockend - und witzig - aber eben völlig unrealistisch!

    nönö - um die grundeinstellung gehts. nicht um die einzelne vielleicht auch kritische situation.

    und was das lernen, die ausbildung und erziehung betrifft bin ich einfach mehr für motivation im sinne von "lohnend" für den hund.

    mein göga meinte grade, als ich ihm diesen thread vorlas:

    "dir bleibt nix mehr anderes übrig als mit wattebällchen zu werden, die teller hab ich schon alle an den kopf gekriegt...!" ;)

    was ist ein wattebäuschenwerfer?

    antwort: ich! :D in den augen all derer, die nach "old school" erziehen.

    scherz beiseite:

    ich weiss nämlich tatsächlich nicht, was ein wattebäuschchenschmeisser ist. auch wenn ich - virtuellerweise - schon so betitelt wurde.

    im "echten" leben jedoch noch nie.

    vielleicht ist also der wattebäuschchenwerfer nur so ein virtuelles dingsbums - so einen art horrorgeschichte, eine art "lord voldemort" für inkonsequente neuhundehalter??

    "wenn dein hund nicht ....dann sieh dich vor, dann wirst du ein wattebäuschenschmeisser" ?

    ich hab mir immer vorgestellt, dass ein wattebäuschchenschmeisser ein hh ist, der sein etwas dickliches fiffi mit rosa-strass-leine im handtäschchen spazieren trägt, und flötender weise im "ich -tarzan-du-jane-stil" mit ihm kommuniziert, wobei fiffi nur genervt die augen verdreht...

    aber da lag ich völlig falsch!

    den ich hab weder fiffi, noch rosa leine, noch pflege ich zu flöten, und handtasche hab ich nur im büro dabei. :???:

    und trotzdem sagte jüngst jemand zu mir - hier im forum - ich sei ein wattebäuschchenwerfer.

    meine schwiegermuttern, mit ihrem schwiegerdackel, meinte allerdings letztens zu mir, ich sei viel zu streng mit den jungs...

    kann das daran liegen, dass ich es ganz ähnlich seh wie schnauzermädel, känguruh und noch ein paar andere hier im fred?

    ich zitiere:

    Zitat

    Ich finde den Spruch passend.
    Zwischen einer Grundhaltung und einer davon durchaus abweichenden, angemessenen Reaktion besteht ja nun kein Ausschlussgrund.
    Ich finde einfach, dieser Spruch beschreibt eine bestimmte Haltung seinem Hund gegenüber. Und mit dieser Grundhaltung wird man anders und weniger strafen als jemand, der die Fehler immer beim Hund sucht.

    Man ändert sich ja mit den Jahren.
    Früher wollte ich meinem Hund etwas beibringen, dass er dann befolgt, weil ich das möchte.
    Heute versuche ich meinem Hund beizubringen, dass er das von mir gewünschte Verhalten von selbst zeigen möchte.


    also wenn man das so sieht und mal wirken lässt, jo, dann bin ich tatsächlich ein wattebäuschchenwerfer.

    ein überzeugungstäter sozusagen.

    Zitat

    Das wird tendentiell daran liegen, dass es mir vor allen Dingen um das Beispiel mit dem Sitz ging und darum, dass hier dann geraten wurde dann lass das Sitz doch einfach sein wenn er sich da nen kalten Hintern holt.
    Mir geht es nicht um irgendwelche Machtdemonstrationen (schön, dass man mich so gut kennt das man weiss, das ich sowas durchführe), sondern schlicht und einfach um diese elementare Aufassung.
    Ziehe ich diese durch, so werde ich nie zu einem Ergebnis kommen und schwenke ich irgendwann um und fordere dann doch - dann ist es schlicht und einfach unfair dem Hund gegenüber und man braucht sich nciht wundern, wenn es dann nicht klappt.

    und genau da liegt doch der hase im pfeffer!

    genau da ist doch immer das grosse missverständis.

    dir hat niemand geraten, denn hund im falle eines falles dann einfach stehen zu lassen.

    genau das meinte ich, als ich oben schrieb, dass es sowas wie ein "gebrauchsanweisungssyndrom "gibt.

    ein "sitz" ist auch bei den von dir so verteufelten methoden immer ein sitz.

    der einzige unterschied - und zwar ein gravierender ! - ist der, dass das sitz nur dann kommt, wenn es sinn macht und ausgeführt werden kann.

    sinn kann das sitz durchaus auch im eismatsch machen - und nur dann wirds verlangt. wenns aber eben grade keinen sinn macht - dann wirds auch nicht verlangt.

    und ebenso macht ein sitz keinen sinn, wenn der hund es nicht kann. in der situation, in der konstellation oder auch wegen seiner konstitution.

    und da kann es dann eben sinn machen, den hund lediglich stehen zu lassen. weil einfach für den hund leichter umzusetzen.

    ein "einlassen" auf das was der hund kann, was er anbietet, was für den hund leichter umzusetzen ist - ich kann einfach daran nichts verwerfliches finden.

    wenn eine horde menschen stöckchengehenderweise auf mich zukommt im alltag, draussen.

    dann ruf ich meine jungs ran. der hüti setzt sich auf mein sitz dann ruhig und gelassen hin und wartet, bis die stöckchenschwinger vorbei sind.

    der herdi - nun, ich könnte ihn auch ins sitz schicken. aber ich weiss, dass es für ihn im moment wesentlich einfacher ist, die gruppe im ruhigen stehen neben mir abzuwarten.

    würde ich in der situation ein "sitz" durchsetzen - würde er sitzen - aber mein ziel, dass er ruhig und gelassen bleibt - würde ich so erstmal nicht erreichen - er stünde da sofort unter spannung. also macht das sitz durchsetzen in der situation keinen sinn.

    also lassen wir im stehen erstmal gefühlte 1000 stöckchenschwinger an uns vorbei ziehen - gelassen und ruhig - und dann kann er sich auch irgendwann völlig ohne probleme dabei hinsetzen, wenn ich es verlange.

    auf die weise mach ich es ihm leichter - und mir auch. denn mein ziel ist ja nicht sitz um des sitzens willen - sondern eben das ruhige, gelassene - und auch ein gewisses vertrauen, dass mein hund aufbauen kann in mich, dass ich nichts umögliches verlange - aber dennoch das nötige.

    mein hüti ist nun 3 1/2 und hat - was wild oder katzen oder jogger betrifft keinerlei jagdambitionen.

    hatte er noch nie. die einzigen jagdbaren objekte, für die er sich interessiert sind frisbees oder mal ein jagdspiel mit anderen hunden oder mir oder den kindern.

    bei joey mit seinen anderhalb jahren würde ich sagen, er ist etwas interessierter als sam - bisher allerdings noch ohne jeglichen versuch, durch zu starten. er geht mal mit der nase runter, wenn er eine spur entdeckt - ich kann ihn aber bisher problemlos ausm modus rausholen.

    auf sicht jagd er nicht - er guckt zwar, aber bleibt recht gelassen dabei.

    wie früh dein hund tatsächlich geschlechtsreif wird, ist immer ein bisschen individuell. so um den 6ten monat rum, bei grossen rassen später.

    eine bitte: lass ihn NICHT decken.

    ein "ich will mal niedliche welpen haben" ist kein guter grund um hunde zu vermehren.

    von all den armen nasen abgesehen, die aus ungeplanten oder nur mal eben so würfen stammen und schliesslich doch im tierheim landen, gibt es sehr viele faktoren die in keiner realtion stehen zum wunsch deiner freundin.

    chris2406 hat dir schon einiges aufgezählt und glaub mir: sie hat völlig recht damit.

    deine freundin ist sich wohl des risikos nicht bewusst, wenn sie auf diese art vermehrt? wenn sie das schon öfter so gemacht hat, dann hatte sie reines glück, dass alles geklappt hat und dass noch kein welpenkäufer mit einem nicht gesunden welpen vor der tür stand und schadensersatz verlangt hat.

    Zitat

    bordy hat Folgendes geschrieben:

    Hups, ich rufe, er kommt nicht... na egal, arbeite ich halt am Sitz auf Distanz - Oh, geht ja auch nicht, da wirds dem armen Buben ja kalt am Poppes, nehmen wir halt Steh - Das ist ihm unangenehm aus dem Lauf abzubremsen, und jetzt

    und jetzt? ist das ein generelles AL problem? wohl kaum. das ist wohl eher ein problem in der generellen einstellung des jeweiligen halters.

    da spielt soviel mit rein, warum eine "methode" bei einem funktioniert und beim anderen überhaupt nicht.

    noch dazu, weil ja zwei dazugehören: mensch und hund.

    manchmal hab ich den - natürlich sehr subjektiven - eindruck, dass viele menschen aufhören, mitzudenken, sobald sie sich für eine "methode" entschieden haben....

    ich nenn das gerne das "bedienungsanleitungssyndrom".

    "drück auf das grüne knöpfchen, zieh den hebel ganz raus und schmeiss eine münze ein....."

    das mag beim fahrkartenautomaten auch wunderbar funktionieren - aber im zusammenspiel mensch/hund funktioniert das so nicht.

    auch "AL" ist nichts weiter als ein gewisser rahmen, eine art "philosophie" - und bietet in diesem rahmen soviel mehr als nur "leckerlistopfen" oder "wattebällchen" - so wie im grunde genommen alle anderen "methoden" (bis auf wenige nicht wirklich nachamenswerte methoden) auch.

    ein trainer, der mir raten würde, meinen Gos mit leckerlis zu motivieren - dem müsste ich sagen, dass er seinen job verfehlt hat oder dass er definitiv der falsche trainer für mich ist.

    ein trainer, der mir raten würde, meinen Herdi mit leckerlis zu motivieren, dem würd ich gratulieren und sagen: "gut erkannt".

    ein trainer, der mir erzählt, ich könne meinen Gos mit UO motivieren, der braucht ne brille.

    ein trainer, der mir sagt, mein Herdi könne nicht zuverlässig ein paar "kommandos" ausführen ohne meine "strenge hand zu spüren" - dem würde ich raten, er soll doch vielleich noch ein paar seminare besuchen...

    nur schwarz und weiss gibts nicht.

    warum ist mir persönlich AL oder CumCane so sympathisch?

    weil ich da selber gefordert bin, weil ich da selber "kreativ" werden kann, weil ich da selber mitdenken muss und genau das auch meine hunde lernen.

    es mag an mir liegen, aber ich persönlich schätze die "sturköpfe" unter den vierbeiner sehr. die, wo ich von vorneherein weiss, dass ich mit gewalt oder zuviel zwang gar nix ausrichte. die, die mich fordern.

    die man eben "überzeugen" muss.

    für die sorte ist - aus meiner erfahrung raus - die beste methode immer die, die den hund am besten motiviert.

    die "old school" bietet mir da einfach kein handwerkszeug für.

    ein sturkopf aus überzeugung kann zwar -und das mach ich in der passenden situation auch - an seiner "untat" gehindert werden - aber überzeugt, dass er das nun so nicht mehr machen soll, hab ich ihn dadurch in der regel noch lange nicht.

    ich muss ihn überzeugen, dass es sich lohnt, auf die ausführung immer zu verzichten bzw. immer satt dessen etwas anderes zu machen.

    alles andere wäre mir zu anstrengend - ständig hinterher zu sein, dass hund dieses oder jenes nicht macht....

    und wie ich ihn dazu motiviere, dieses oder jenes immer zu tun oder zu lassen - ob nun mit leckeri, verbal, mit spiel oder mit einem "job" der selbstbelohnend ist - ist völlig egal - hauptsache der hund empfindet das auch als motivation.

    genauso wie ich auf der anderen seite in meinem verhalten immer und stets so konsequent wie nötig sein muss, dass mein hund davon überzeugt ist, DAS - und nix anderes - gilt jetzt.

    da sind wir wieder beim "ich". ich als mensch, als hundehalter muss das hinbekommen.

    die leberwurscht oder das leckerli mag noch so toll sein in des menschen augen - wenns für den hund das nicht ist - dann wirds auch nicht funktionieren. ebensowenig wenn ich mitsamt meiner leberwurscht in der hand zu ungeduldig, zu wenig "fair" dem hund gegenüber bin und dinge verlange oder erwarte, die er (noch) nicht wirklich kann, weil zu wenig geübt, zu wenig trainiert, zu schnell, zu schlampig oder eben konsequenzlos aufgebaut.....

    ich würde von mir selber sagen, dass ich bei meinen hunden nichts erzwinge - ich lege wert drauf, sie so zu motivieren, dass sie das zuverlässig tun, was ich von ihnen verlangen kann.

    eigentlich ein ganz einfacher weg, fand ich immer.

    und bis jetzt haben alle meine hunde das "hier", das sitzt, das "aus" oder what ever zuverlässig gelernt.

    jeder in genau diesem rahmen - aber im einzelnen dennoch völlig unterschiedlich und ich fands spannend, herauszufinden, wie meine hunde im einzelnen "ticken". (kein einziger hat im übrigen bis jetzt mit "schema F" funktioniert!)

    ist es denn tatsächlich sicher, dass die hündin bereits mehrmals andere hunde angegriffen und verletzt hat?

    ich seh das ein bisschen differenzierter:

    bei hunden, die sonst unaufällig sind und wo der besitzer nach so einem unfall entsprechend reagiert - würde ich persönlich nicht gleich zum OA gehen.

    (der schaden als solcher wird ja von der versicherung übernommen, insofern hat ja die halterin schon mal richtig reagiert).

    allerdings: wenn es sicher ist, dass die hündin des öftern hunde oder gar menschen verletzt - und der halter von sich aus nicht reagiert (hund entsprechend sichert oder z.b. mit hilfe eines trainers dran arbeitet ect.) dann wohl schon.

    ein kleinwenig ist sowas schon ein dilemma: denn meldet man immer gleich - dann trifft es auch den hund, der vielleicht ansonsten wirklich harmlos ist und wo tatsächlich nur das einemal die umstände zu einem beissvorfall geführt haben.

    meldet man nicht - dann erwischt es das nächste mal vielleicht ein kind oder einen kleinen hund - und der schaden ist grösser.....

    aber, wie gesagt: wenn es "nur" eher gerede ist, dass die hündin bereits mehrmals auffällig war würde ich nicht zum OA gehen.

    das mit den ganzen "schlachtabfällen" wie innereien oder ähnliches empfinde ich als gar nicht so tragisch.

    wenn es denn in ausgewogenem verhältnis steht.

    natürlich sollen und dürfen meine hunde lunge, ochsenziemer, pansen ect. ect. fressen, genauso wie hühnerkrägen, rinderschlund usw.

    wieso auch nicht?

    aber ich möchte dennoch wissen, was genau im futter meiner wahl drinnen ist.

    und genau das ist doch das problem bei soooovielen fertigfuttermarken: ich weiss es nicht, es steht nicht drauf, es ist nicht wirklich nachvollziehbar.

    und bittschön: wenn denn dann ein "futter" schon aus irgendwelchen für die menschliche erhährung in DE (und es geht ja nunmal hier um DE) nicht verwendeten fleischbestandteilen besteht, dann muss es definitv nicht so "teuer" sein, wie eins, das auch das teurere muskelfleisch enthält.

    das ist für mich einen ganz einfache rechnung. (von den restlichen seltsamen inhaltsstoffen von so manchem futter mal ganz zu schweigen).

    bei mir hat das gar nix damit zu tun, ob ich selber nun unbedingt nen ochsenziemer verspeisen will oder lieber ein filet.

    "die katz mag mäuse roh, ich mag sie nichtmal gebraten" sagte oma immer - und so falsch lag sie da gar nicht.