Beiträge von LaBellaStella

    soso.

    wenn dein hund noch nicht fortpflanzungsfähig ist - dann machst du es durch eine kastra nicht unfruchtbar - denn zu diesem zeitpunkt ist es noch nicht fruchtbar - comprende? es kann sich noch nicht unkontrolliert fortpflanzen.

    warum möchtest du deinen hund unfruchtbar machen lassen, noch bevor er überhaupt fruchtbar ist??? ich hab von dir jetzt noch kein einziges echtes argument gehört, dass gegen eine (wenns denn sein muss) spätere kastration sprechen würde.

    nochmal: nutzen/risikofaktor spricht gegen eine frühkastra - das ist nicht albern - sondern genau das würden dir auch viele TAs bestätigen. unter anderem auch der meine.

    ach weisst du, ich schreibs gern nochmal: ich bin kein kastra-gegner. meine drei jungs hier sind intakt - meine frühere hündin war kastriert - allerdings erst nach der zweiten läufigkeit.

    und ja natürlich halten wir haustiere aus purem egoismus - ist ja alles recht nett, was du da schreibst, sag ich gar nix gegen.

    aber ich setz eben "meinem" egoismus eine ganz bestimmte grenze.

    dein todschlagargument von "unnatürlichkeit" in allen ehren - aber du wirst mir schlicht trotzdem kein argument bringen können, das mich vom "sinn" einer frühkastra überzeugt.

    kastrieren wenn jemand einen guten, schlüssigen grund zu haben meint - meinetwegen - aber kastrieren bevor der hund überhaupt geschlechtsreif ist - nein.

    weder bei kleinen noch bei grossen hunden und egal, ob irgendwas noch natürlich ist im leben unserer hunde. bei einer frühkastration überwiegt definitiv der nutzen NICHT den schaden - weder was den hund betrifft, noch was den mensch betrifft.

    tja,

    ich denke, hier ist "der käs gebissen" wie man so sagt - oder wie gaby sagt: hopfen und malz verloren.

    egal was wir noch an argumenten bringen, an erfahrungen oder an links ect - die TE hat beschlossen, dass eine frühkastration her muss - punkt.

    ihre entscheidung.

    man kann nur hoffen, dass andere, die vielleicht auch mit dem gedanken spielen und hier mitlesen, vielleicht doch ins nachdenken kommen - anders als die TE.

    ich bin kein genereller kastra-gegner - es gibt durchaus gute gründe für eine kastration - aber für eine frühkastration ist mir bisher kein einziger grund genannt worden, der mich auch nur annähernd überzeugt hätte.

    mir tut die hündin leid.

    Zitat


    Wir alle wissen doch nicht was morgen ist. Wir können unseren Job verlieren, die Partnerschaft geht in die Brüche oder man erkrankt schwer.

    ja natürlich....keiner kann alles vorausplanen. das stimmt.

    aber was ich schon vorhersehen kann, sollte ich miteinplanen.

    niemand würde jemandem zu einem hund raten, der bereits weiss, dass er z.b. in kürze 2 monate nach australien geht oder in kürze für 3 wochen auf kur o.ä. - da würde wohl jeder sagen: warte, bis du wieder da bist.

    kein mensch hat ne glaskugel - aber so den einen oder anderen gedanken um die zukunft sollte man sich schon machen.

    wenn die TE glaubt, dass sie es schafft, in ihr zukünftiges leben einen hund mit einzuplanen (wohnung, finanziell, zeit, job ect.) - ob nun mit hilfe eines sitters oder ob sie einen entsprechenden job bekommt - dann ist ja eh alles gut.

    nur - einfach immer so pauschal zu sagen: mach dir mal keine gedanken, sondern hol dir doch einen hund, weil ja eh keiner weiss, was kommt, ist mir persönlich zu "vereinfacht".

    eklig?

    :lol:

    ich find nun an so nem getrockneten teil nix besonders eklig - ob das nu getrocknete lunge, leber, herz, ne gurgel, ein stück rinderkopfhaut oder eben ein "ochsenziemer" ist.


    ..hab da schon lange kein "kopfkino" mehr :D

    zappa,

    natürlich ist es wünschenswert und auch sinnvoll, wenn ein hund soviel vertrauen hat, dass er sich mal was abnehmen lässt, dass er was leckeres auch wieder ausspucken kann oder dass man auch mal wenns denn sein muss, an den napf kann.

    ich glaub, da sind wir uns alle einig.

    aber (!) nicht jeder hund ist beim fressen "tiefenentspannt". es gibt kandidaten, die stört das nicht weiter, die sind schlicht nicht so "futterneidig" - so einen hab ich auch hier.

    dann gibts die, die eigentlich ganz gerne "ihrs" behalten würden - aber es mit der zeit und viel geduld lernen. auch so einen hab ich hier.

    und dann gibts die, wo es immer ein bisschen kritisch ist, ihnen beim fressen nahe zu kommen. auch die können mit der zeit und mit viel geduld lernen, einen menschen zu akzeptieren, der im falle eines falles eben an den napf geht oder dem man auf verlangen was "ausgibt".

    die letzteren aber lernen bei aktionen wie "ich nehm dem ständig den knochen ab/ich nehm dem mehrmals am tag den napf weg" nur, noch "wachsamer" zu sein. und das sind dann auch die, die irgendwann mal aufhören, zu warnen - und die dann nach vorne gehen.

    ich finde immer noch, dass es erstmal immer darum geht, dass "hund" lernt, er kann in der regel immer in ruhe fressen. darauf kann man dann langsam eben auf vertrauen aufbauen, was man eben gern hätte: mal an den napf, mal ein "gibs mir" oder "spuks aus", mal als tauschgeschäft, mal lässt man was in den napf fallen, mal als spiel - wie man das auch immer machen möchte - meiner erfahrung nach gehts am einfachstens, wenn hund erstmal verinnerlicht hat: "ich darf in ruhe fressen, niemand will mir was".

    Zitat

    D
    Meint ihr nicht, dass das Umgucken beim Abruf anerzogenes Verhalten ist?
    I

    ja sicher, ist es das auch. wahrscheinlich sogar in der mehrzahl aller fälle.

    die typische verkettung von menschlichen fehlern: mensch sieht was, mensch ruft, hund sieht es auch, hund sagt: "ah! danke mensch fürs "bescheidsagen" - das ganze ein paarmal -und schon hast dich als mensch selber fürs "zeigen und bennen" konditioniert :lol:

    ich schliess mich da gar nicht von aus, den fehler hab ich auch schon das eine oder andere mal gemacht - gottseidank nicht oft genug.

    ein ganz typischer fehler.

    allerdings glaub ich schon, dass dieser fehler von mehr selbstständig denkenden hunden eher "ausgenützt" wird als von den mehr am "menschen orientierten" - und dass er aus den ersteren schwerer wieder "raus" zu bekommen ist.

    dass dann natürlich auch noch die richtige motivation eine grosse rolle spielt (je nachdem ist die berühmte leberwurscht oder eben der andere, gesichtete artgenosse die grössere motivation) ist klar.

    genauso, wie das stetige, geduldige und vorallem am anfang ablenkungsfreie üben des abrufens. sehr viele hhs verbraten ihren abruf schlicht viel zu früh.

    mein hüti - der fliegt beim abrufen schlicht zu mir. der herdi "guckt" ganz gern erstmal - er kommt, aber er schaut warum. und ich bin schon der meinung, dass das bei ihm in gewisser weise fest "einprogrammiert" ist - das erscheint mir durchaus logisch. ich glaub, ich hätte mir und dem herdi keinen gefallen getan, hätte ich versucht, dagegen anzuarbeiten. ich hab das "gucken" schlicht mit eingebaut - es ist "erwünscht".

    mein herdi (und viele andere herdis, die ich im laufe der zeit so kennengelernt hab) tut sich unheimlich schwer damit, etwas oder jemand zu "ignorieren" (quasi den "rücken zuzukehren"). da half es mir, ihn einfach für ein paar sekunden "gucken" zu lassen - er darf sich also besuch ect. angucken und er darf sich kurz umgucken, wenn ich ihn abrufe.

    hallo,

    1. entweder, ihr macht es so wie von sinaline beschrieben oder aber ihr versucht mit geduld, euren hund das warten beizubringen - wird aber dauern :smile: (ist allerdings eine super impulskontrollübung)

    2. jap, auch da hat sinaline einen guten tipp gegeben: wichtig ist hierbei, das "alleinebleiben" anfangs sekundenweise aufzubauen und das ganze möglichst selbstverständlich zu machen - also raus, tür zu, wieder rein - und da weitermachen, wo man aufgehört hat - ganz ohne aufhebens. mehrmals am tag. und wie gesagt: die zeitintervalle behutsam verlängern! (mal zum briefkasten gehen, mal den müll rausbringen, mal "allein" auf die toilette oder in die dusche sind gute übungen, weil so "selbstverständlich")

    3. was genau ist eine welpentoilette? befindet sich diese im haus? ich halte wenig von diesen dingern - ein hund sollte von anfang an lernen dürfen, dass er sich draussen lösen soll. es kann schwierig sein, diese toiletten später wieder "abzuschaffen" - und ein leben lang soll euer hund wohl nicht ins haus machen? lieber öfters raus mit ihr - nach jedem fressen, trinken, schlafen, spielen usw. ist ein bisschen anstrengender - aber langsam verlängern sich die zeitabstände, sie lernt mit der zeit auch mal ein bisschen "einhalten" und sich zu melden und wird peu a peu wirklich stubenrein.

    auch wenn die welpentoilette "in richtung tür wandert" - zuerst lernt sie, dass es in ordnung ist, im haus ihr geschäft zu verrichten - und dann soll sie lernen, es ist nicht ok. ich find immer, das erschwert die ganze sache unnötigerweise :smile: und es ist weder eine zeitersparnis auf dem weg zur stubenreinheit noch ein sonstiger vorteil dabei.

    Zitat

    ist. Ich fand es einfach nur interessant zu wissen, was ihr euren Hunden so gibt. Und ich finde es auch interessant zu lesen, dass einige so tun, als würden die so ganz genau über gewisse Hundefutter bescheid
    Der teuerste und beste Wein ist noch lange nicht der beste Wein der Welt, nur weil mir das jemand sagt.
    Und sowas überprüfen, kann der Otto-Normal-Verbraucher auch nicht.
    Meinem Hund ist es Piep-Egal ob er Biofleisch oder Massenzuchtfleisch in den Napf geschmissen bekommt (ja auch Biofleisch wird heutzutage meist mit Antibiotika vollgepumpt, da es immer wieder Lücken in den Gesetzesbestimmungen, was Biofleisch angeht, gibt.)

    *seufzer*

    ok, du willst nicht gucken.

    schade.

    nochmal: mir persönlich ist es völlig wurscht, was du deinem hund verfütterst - aber DU hast gefragt, was wir von deinem futter halten.

    und dabei kam hier ziemlich unisono raus: NIX

    weiterhin hast du gefragt, was wir hier so verfüttern - auch das wurde dir beantwortet.

    und ja, ich kann "mein" futter bis zu einem gewissen grad kontrollieren - einfach, in dem ich mich informiere und eben mit sicherheit nix verfütter, wo ich sicher weiss, dass was drin ist, was ich nicht im hund haben will.

    hat für mich überhaupt nix mit "teuer" oder "billig" zu tun - und auch nix damit, was mir "irgendjemand" sagt - sondern einfach damit, dass ich lesen kann - und dass ich seit einiger zeit auch deklarationen lesen und verstehen kann - eben weil ich bereit war, mal genauer hinzugucken.

    auch dank dieses forums hier.

    also bekommen meine hunde dosen von kiening/real nature, wenn trockenfutter, dann eines, dessen inhaltsstoffe für mich in ordnung sind (josera oder bestes futter) und ansonsten rindfleisch, hühnerfleisch, pute, schaf, kaninchen und ab und an mal fisch, dazu reis, kartoffeln oder nudeln und "gemüse al la saison", michprodukte wie yogurt oder hüttenkäse oder auch mal obst - das fleisch auch gern mal roh nebst innereien. und wenns passt, dann auch mal reste von unserem essen.

    zum knabbern frische markknochen oder kalbsrippchen oder getrocknetes von knausnack oder selber gedörrtes.