Beiträge von LaBellaStella

    Zitat

    Wenn dann noch andere HH passt, dann mach ich es so wie du ;)

    hihihi,

    na, dann reden wir ja doch so ziemlich alle die gleich sprache *uff* - ich dachte schon, ich bin völlig aus der art geschlagen.

    und ja, natürlich - ich versteh jeden, der diverse male ungute erfahrungen gemacht hat und dann sagt: so nicht mehr - ich wähle die "kontakte" sorgfältig aus.

    in gewisser weise macht das ja jeder, der ein klein wenig hundeverstand zwischen den ohren hat. (wie gesagt: mitm erzfeind wird nix ausdiskutiert - da dürfen die jungs höchstens mit mir diskutieren, aber nicht lang *g*)

    seit meinem "netten" erlebnis im sommer mit dem leicht irren hundesitter bin ich auch ein bisschen vorsichtiger geworden und frag lieber 2x ob das mädel läufig ist wenn uns eines begegnet wo die jungs anfangen zu sabbern....(der eumel sagte mir keinen ton - ich wunder mich, warum ausgerechnet mein gentleman sam so abdreht - und erst als ich sam von der durchaus willigen dame in letzter minute abpflücke, meinte dieser seltsame "hundesitter", sie sei läufig, wohl in den stehtagen und die besitzer wollten eh, dass sie junge kriegen sollte - egal von wem und sam wär ja ein netter und würd gut passen.....da war ich auch leicht schockiert...der bub ist doch kein deckhengst...boah..)

    äh - stopp!

    nochmal: ein eingreifen und regeln ist immer dann nötig, wenn oder besser bevor sich eine eskalation abzeichnet.

    ich habe NICHT davon gesprochen, dass die irgendwas per wirtshausprüglei oder "bauchöffnen" oder ähnlichen nettigkeiten "untereinander ausmachen" sollen/dürfen.

    genauso wenig wie meine jungs mal eben irgendeinen anderen hund übern haufen rennen dürfen oder ich nicht akzeptieren würde, wenn mir jemand zu verstehen gibt, dass kontakt nicht erwünscht ist usw. usw.

    ich spreche immer noch von normalen begegnungen, wie sie tagtäglich passieren - bei denen eben gar nix passiert. oder besser sogar: man "passiert" sich und das wars.

    weder grosses gespiele, gerenne noch gemobbe, gezeter oder gar prügeleien....

    man trifft sich, sieht sich, guckt, sagt kurz "wer bissn du?" zuckt mit der schulter und geht weiter....warum sollte man als hh da eingreifen?

    ich glaub, wir reden aneinander vorbei...denn dass man logischweise wenn ein wie auch immer geartetes problem in aussicht ist, sofort eingreift, das ist zwar leider nicht selbstverständlich - aber dennoch für mich persönlich schon logisch.

    wenn ich den "erzfeind" auf uns zukommen seh, dann lass ich also logischerweise auch nix "regeln" - dann regel ich.

    und natürlich schütz ich den berühmten selbstmörder-kleinterrier auch vor sich selber, wenn er gröhlend auf die jungs zu rennt - in dem ich in abblocke. auch klar.

    genausowenig wie meine jungs sich auf ein nettes, schüchternes mädel "stürzen" dürfen.

    aber wenn ich seh, dass der artgenosse friedlich ist, "normal" eben (und mir der hh auch nix anderes signalisiert) dann regel ich da recht wenig bis gar nix. warum auch?? mach ich ja bei den dreien im alltag auch nicht (solange sie sich nicht regelrecht an die gurgel gehen).

    da kann ich eben auch nur aus meiner persönlichen erfahrung sprechen und die ist eben die, dass ich bei einer für mich "normalen" begegnung nicht eingreifen brauche.

    jetzt mal ernsthaft...

    ich glaube, ich habe ein völlig falsches verständnis von dem begriff "regeln" und von einer völlig normalen begegnung mit artgenossen im normalen hundealltag....oder ich leb wirklich auf einer insel der glückseeligen..... :???:

    ...oder meine hunde haben falsch verstanden, was "regelt das selber" bedeutet...weil....die regeln die meisten begegnungen äusserst friedlich.....

    schock mich immer wieder...diese berichte über..ja - über "hundekämpfe" die ja anscheinend bis aufs blut gehen.

    ich verstand unter "die regeln das selber" die schlichte begegnung mit irgendeinem ganz normalem anderem hund und das läuft hier in der regel schlicht über manchal mehr manchmal weniger eindeutige kommunikation unter den hunden ab - meistens innerhalb von ein paar sekunden und dann geht jeder seiner wege - ein kurzes schnüffeln und das wars dann und man geht weiter. ohne tamtam, ohne geprügel bis aufs blut, ohne irgendwas spektakulärerem als vielleicht nem prollendem jungrocker, der aus 5m entfernung mal ne grosse lippe riskiert...aber dann doch lieber auf gut wetter macht.....

    und hier begegnet einem queer beet wirklich alles, vom mini-yorki bis zur dogge......

    hm...stress...

    also ein klein wenig anders seh ich das schon.

    beispiel unser dackel: der hat nix mit artgenossen am hut. dem reichen die beiden grossen völlig.

    kommt ein anderer hund an - geht mal zum dackel und signalisiert, dass er kontakt aufnehmen möchte. dackel ignoriert gekonnt den anderen hund, der andere probierts vielleicht nochmal auf ruhige art, erkennt, dackel will nicht und geht seiner wege.

    ehrlich, den stress muss auch mein dackeltier aushalten - da blocke ich nicht schon in 20m entfernung. geblockt würde da nur ein mordstrum lackel von distanzlosem jungrocker werden - der ansonsten den alten herrn wohl übern haufen rennen würde - aber eine normale anfrage eines normalen anderen hundes von vorneherein blocken?

    wie gesagt: soviel "stress" müssen die jungs alle drei aushalten, dass sie mal nem anderen hund begegnen und dass dieser dann auch mal näher kommt und den versuch einer kontaktaufnahme macht.

    ob das dann schon aufzwingen ist? ich find, das ist eine ganz normale, alltägliche situation - kann tagtäglich passieren und bis jetzt könnte ich nicht feststellen, dass die blosse begegnung und die blosse kontaktaufnahme schon ein mords stress wäre. (stressig wirds dann, wenns in irgendeiner weise "kippt" - gemobbe, gepöbel, aufdringlichkeiten ect. ect ).

    in der regel laufen die begegnungen ja wirklich so ab: kurzes geschnüffel und es geht weiter.

    da scheint bei fast allen immer sehr viel persönliche erfahrung mitzuspielen....

    klar, mach ich ständig die erfahrung, dass es "schief geht" oder mach ich ständig die erfahrung, dass mein hund sich ohne ende hochfährt - dann werd ich wohl kontakt zu fremden hunden eher verhindern.

    ich selber hab kein problem, wenn wir im freilauf anderen hunden begegnen und dieser mit den jungs "kontakt aufnimmt" (wenn von seiten der hhs auch erwünscht und von meiner seite aus nur immer ohne leine, logisch).

    das läuft in der regel recht friedlich ab - ab und an ist man sich "sympatico" ab und an eher nicht - im ersteren falle intensiviert man dann den kontakt (per spiel, per gemeinsamen schnüffeleien oder ähnlichem) und im zweiteren falle geht man eben seiner wege.

    trifft man tatsächlich mal auf einen, der nicht versteht, dass er nicht "gemocht" wird (passiert eher selten) dann gibts mal ne deutlichere ansage von den jungs. auch sie haben schon (im jungrockeralter) erlebt, dass ein anderer hund ihnen deutlich sagt, dass sie gefälligst abstand zu halten haben - und ja, ich halt das für gar nicht so verkehrt.

    solange das alles "sauber" bleibt in der kommunikation - greif ich nicht ein. selbstverständlich wird eingegriffen, bevors zur grossen wirtshausprügelei kommt - wobei letzteres schon lange nicht mehr nötig ist.

    mit der zeit sieht mans ja eh schon im vorfeld, ob das nun gut geht oder nicht. sie müssen nicht mit jedem anderen hund kontakt haben - können aber, wenn erwünscht von allen seiten.

    mir war wichtig, dass sie lernen, dass man völlig unaufgeregt anderen artgenossen begegnen kann und dass das etwas völlig normales, alltägliches ist. dass man da weder vor freude ausflippen muss noch dass man gleich ne prügelei anzetteln muss. dass es hunde gibt, die gern mal ne runde wild spielen und dass es genauso hunde gibt, die schlicht weg nix mit artgenossen am hut haben. dass es hunde gibt, die sauber und lesbar kommunizieren und andere, die das überhaupt nicht können.

    scheint aber wirklich auch ein bisschen an der individuellen erfahrung und an der gegend zu liegen, in der man sich so bewegt.

    4 personen, 3 hunde, kleines haus, ca 130 qm, winziger garten, grosse terrasse, stadtrandlage, oberbayrische kreisstadt.

    50m bis zum fluss, 10 minuten bis in die riesigen stadtwälder oder im sommer zum baden am fluss mit wirklich schönen kiesbänken, 30 minuten fahrt und ich bin in den bergen (chiemgauer alpen, berchtesgadener alpen), 15min bis zum chiemsee. :D

    ob ich zufrieden bin mit unserer wohnsituation?

    aber ja! haus könnte ein bisschen grösser sein, der garten auch - aber generell: ich wohn da, wo ich wohnen will und möchte hier absolut nicht weg.

    nachbarn sind alle recht nett, keiner hat ein problem mit den hunden - hier im ganzen stadtgebiet und in den wäldern gibts KEINEN leinenzwang (nochnichtmal ne hundeverordnung), ich kann mit den jungs jeden tag andere hunde treffen aber auch genauso stundenlang allein unterwegs sein, bin in 10 minuten zu fuss im büro, die kinder sind 15 minuten im gymnasium, mein mann braucht auch nicht lange mit auto in die firma und wenn ich will, bin ich in 1 stunde in münchen....und in 4 stunden in italien :lol:

    jo, einzig die schneeräumerei nervt im moment ein bisschen - aber das ist halt so auf 600m ü.m. und im winter :lol:

    och ja...

    am gefährlichsten ist hier schlicht das dackeltier:

    1. das mit dem nicht-draufsteigen...führt zu den dollsten verrenkungen - die gern mal mit zerrungen und stauchungen diverser extremitäten einher gehen

    2. der mit seinem superkleinen aber dermaßen scharfen zähnchen hat mir jetzt in den 6 monaten wo er hier ist, schon gut 6x blaue fingernägel verpasst...er kann nix führ, er sieht schon schlecht aber schnappt wie ein piranha nach allem, was nur irgend fressbar erscheint....wenn da der finger zwischen ist - aua

    3. da er nicht selber ins auto springen kann hab ich mir beim reinhieven erst letztens ne riesen beule geholt, weil ich zu schnell wieder hoch bin...kopf war noch im türrahmen....boing...

    die beiden grossen und ihre vorgängerin haben mir schon blutige kratzer verpasst, ein blaues auge, diverses getacker und viele blaue flecken - joey ist der "juhu die welt ist schön anspringspezi" - da fliegt man regelmäßig wenn man nicht drauf gefasst ist...


    .jo....es heisst immer, mit hunden leben sei so gesund - das unterschreib ICH nicht!

    Zitat

    warum darf ein ausgewachsener hund, der größentechnisch stufen bewältigen kann, keine Treppen steigen? ist das nicht, als würde man auf einen hügel kraxeln?


    ein erwachsener hund kann durchaus treppen steigen - wobei das hochgehen kein problem ist - das runtergehen ist das, was unter umständen auf dauer schwer auf knochen und gelenke geht. vorallem, wenn der hund die treppen nicht langsam steigt sondern "runterrennt". ist es dann auch noch ein eher grösserer, schwererer hund, dann knallt das ganz schön im "gebälk".

    und 6ter stock - das ganze minimum 3x, 4x am tag, da kommen dann unterm strich schon viele stufen zusammen im laufe von ein paar jahren.....

    es geht ja nicht um "mal" in den 6ten stock und wieder runter wenn man alle 14 tage omma besucht am sonntag zum kaffee......oder die "gemütliche" 8-stufen treppe im einfamilienhaus, die der hund abends mit hochgeht, wenn er mit im schlafzimmer schlafen soll und morgens wieder runter...

    doch, ich.

    das magic.

    kann mich noch gut an die ganze geschichte von damals erinnern - waren ja etliche, die wegen der veränderten rezeptur aufgehört haben, BF zu füttern.

    ich habs einfach weitergefüttert, bis jetzt hab ich keine beanstandungen - wird nach wie vor gut vertragen, gern gefressen und das futter als solches hat sich auch nicht wieder "verändert" (zumindest hab ich nix bemerkt).

    ich fütter es nicht täglich - aber 2-3x pro woche und als zwischendurch-leckerli bekommen sies auch ab und an.