Beiträge von LaBellaStella

    ja, in dem alter heissen sie alle "nein" ;) mit zweitem vornamen

    kurze auszeit zum runterkommen ist nicht schlecht, das ist ok.

    das aufreiten ist genauso wie das aufdrehen wohl eine übersprungshandlung - auch da hilft nur liebevolle konsequenz.

    das gezwicke ist nervig, oft schmerzhaft - aber (ich möchte dich nicht demotivieren ;) ) auch mehr oder weniger "normal" und auch da hilft genau das gleiche wie oben, wenn der jungrocker sich nicht aus seinem welpenwahnsinn selber verabschieden kann.

    ich wünsch dir gute nerven und allzeit ein gutes bauchgefühl :smile:

    ausser den kinderzimmern und dem schlafzimmer dürfen sich die jungs aufhalten wo sie wollen, wenn sie vormittags allein sind.

    joey und der dackel "teilen" sich das wohnzimmer - sam ist mehr der "fliesenschläfer" der ist meist im gang auf den kühlen fliesen.

    ab und an finde ich das dackeltier wenn ich nach hause komme auch mal im bad auf dem "badezimmerflockati" - der hats ihm angetan. :smile: anfangs hat er ihn gern aus dem badezimmer verschleppt - mittlerweile legt er sich einfach drauf.

    das rollo vor der terrassentür bleibt geschlossen - da sehen sie direkt auf die strasse/das gartentor und da hier des öfteren kinder vorbei gehen, die auch ganz gern mal n´büschi schabernack treiben vorm gartentor, weils lustig ist wenn die jungs dann an der terrassentür stehen und bellen ( :schweig: ) - ist das eine brauchbare lösung. die fensterrollos sind ansonsten überall auf - also ist es dennoch hell.

    die vier stunden verpennen sie in der regel.

    Zitat

    Ich hab nur manchmal das Gefühl, dass in der Allgemeinheit das Bild vorherrscht, dass Hunde, so wie wir beide sie beschrieben haben die Normalität sind...das das evtl. sogar ein anzustrebendes Ziel sei.
    Und das ist es nicht!
    Da wird Treue mit Abhängigkeit verwechselt und ich kenne durchaus Hundehalter, die diese Abhängigkeit (unbewußt?) auch noch forcieren!
    Und die Erfahrungen in meinem Job mit den unterschiedlichsten Hunderassen zeigen mir ja auch eher das Gegenteil:
    Die Normalität sind eher Hunde die relativ unbefangen mitgehen, solange man relativ souverän auftritt und Sicherheit ausstrahlt!

    hm, möglich. aber auch möglich, dass dein bild da a bissi verschoben ist. das mein ich nicht böse - aber ich denke, dass die meisten deiner kunden ja eben grad dann deine dienste in anspruch nehmen, wenn ihre hunde eben auch mit einem sitter mitgehen. (nochmal, das mein ich nicht abwertend). ich kann mir denken, dass jemand, der einen hund hat, der da eher zum verweigern neigt, wohl weniger an einen sitter denkt. weisst was ich meine?

    unser dackeltier würd sofort mit dir mittraben - keine frage. der ist schlicht so - einfach freundlich und neugierig und er mag generell alle menschen.

    meine alte maja war da auch total unkompliziert - auch sie war eine grosse menschenfreundin und hat sich schnell mit anderen menschen angefreundet.

    beim herdi hättest du keine guten karten - egal wie souverän oder wie sicher du auftrittst - der braucht unheimlich lange, bis er sich an "neue menschen" gewöhnt und bis er sein misstrauen ablegt - war ja auch mal sinn der ganzen sache. (eine gute freundin ist oft hier zu besuch auf ein paar tage, er kennt sie sein leben lang, akzeptiert sie im haus - aber er geht bis heute nicht mit ihr mit. weder von zuhause weg noch draussen mit ihr in eine andere richtung). der bub ist nicht grade aufgeschlossen für veränderungen. hat aber weniger mit "treue" zu tun als mit tief sitzendem misstrauen allem aussergewöhnlichen gegenüber.

    der gosso ist ein "menschen mäkler" - entweder er mag jemand auf anhieb - oder nie. er würd wohl mitgehen, wenn er jemand mag und kennt.

    aber auch die beiden grossen würden sich früher oder später an neue menschen gewöhnen - wenn aus den neuen menschen "alte freunde" geworden sind.

    treue im sinne von "monogamie" wie wir menschen das meistens definieren, als "treue bis in den tod und drüber raus" - ne, die gibbet bei hunden nicht.

    eine fixierung, eine gute bindung auf einen menschen - jap, die gibt es sehr wohl.

    die beiden grossen jungs würden nicht für sämtliche leberwürste der welt mit nem völlig fremden mitgehen. mit jemand, den sie gut kennen, sehr wohl.

    bestes beispiel aber ist unser erb-dackel:

    12 jahre lang immer mit seinem frauchen unterwegs, so gut wie nie von ihr getrennt, er war so ein kleiner dicker schatten, der seinem menschen überall hin gefolgt ist, freundlich zu allen anderen menschen, hat sich gern von anderen kraulen lassen oder füttern - aber "SEIN" frauchen war immer das wichtigste.

    als sie gestorben ist, hat es 1 vielleicht 2 wochen gedauert und er war hier in integriert, nach ungefähr 3 monaten war er völlig angekommen.

    ich hab so meine probleme mit dem "lassie-syndrom" - bei aller bindung und bei aller fixierung die manche hunde zeigen, hab ich doch die erfahrung gemacht, dass sie sich sehr wohl immer wieder an andere menschen binden können. vorallem, wenn ich mir all die tierschutzhunde anschaue, die aufgrund von scheidung, wohnungsproblemen, krankheit oder tod des besitzers ins TH kamen und von dort aus wieder vermittelt wurden und die sich trotzdem voll und ganz wieder an den "neuen" menschen angeschlossen haben, dann bin ich sogar froh drum.

    mir persönlich wär der gedanke schrecklich, dass, falls mir und der familie mal was passiert und die jungs müssten woanders hin, dass sie sich nie mehr an andere menschen anschliessen und binden könnten, vor lauter "treue".

    Zitat

    JulchenMurphy hat geschrieben:ich habe nie einen fehler gemacht...ich habe es immer ans ziel geschafft

    hm - mir hat ulla salzgeber (immerhin 2x olympia gewonnen, 2x weltmeisterin im dressurreiten) mal bei einem kurs gesagt, dass sie immer noch jeden tag merkt, dass sie beim reiten fehler macht.......

    mir ist grad vorhin noch einer eingefallen: sam hab ich am anfang fast zum mäkler "erzogen" :smile: gottseidank hat sich das von alleine "gegeben" als joey-vielfraß hier einzog und schlicht alles, was sam nicht gefressen hat, sofort vertilgt hat.

    seitdem lässt der gosso nix mehr in der schüssel - nicht das kleinste krümmelchen mehr.

    mein fehler - aber nicht mein verdienst, dass er ausgebügelt wurde :lol:

    "hundegassi" - egal ob solitär oder im ganzen satz - da brennt hier die luft: drei jungs flitzen zur tür und warten ungeduldig drauf, dass es endlich losgeht

    "knöch knöch" - abends gesagt und schon stehen drei jungs in der küche, schwanzwedelnd und sabbernd und warten auf den abendkauspass

    "herrchen aufwecken" - herrchen wird von drei jungs - egal was er grad tut, ob er nu auf der couch liegt, im bett oder ob er irgendwo was macht - sofort gnadenlos aufgeweckt - meist liegt er dann irgendwo unter drei hunden begraben... :hust: und wird von kopf bis fuss beknabbert und abgeschleckt...(ich schwöre: ich hab das nie trainiert - das machen die von ganz allein! ehrlich!!!)

    "guuute idee" - hat tiefenentspannende wirkung: hab ich immer gesagt, wenn hibbel-sam sich freiwillig irgendwo hingelegt hat und ruhe gegeben hat - die anderen beiden haben sich das irgendwie abgeschaut, wenn ich es jetzt sage, trollen sich alle drei und legen sich irgendwo hin und entspannen...

    "gehma hoam" (hochdeutsch; gehn wir heim) - das dackeltier dreht sich um und marschiert unaufhaltsam nach hause oder zum auto....

    wenn herrchen was von "ich geh jetzt extremcouching" sagt oder "ich leg mich jetzt ein stündchen auf die couch" dann liegen im selben moment 3 fellnasen auf derselben :lachtot:

    schlimmster fehler....

    ...bei meiner ersthündin maja hab ich damals schlichtweg vergessen, dass sie auch mal ordenlich an der leine laufen können müsste.... :lol: ....irgendwie hat sich das in den ersten drei, vier jahren nie ergeben und wir haben das nie gebraucht. ergo hat sie es nie wirklich gelernt und leinenlaufen war für sie und für mich immer höchststrafe.

    war nicht allzu schlimm - hier gibts keinen leinenzwang und sie war auch ohne leine wunderbar zu "führen" - aber wenns dann mal sein musste, wars jedesmal ne katastrophe. bis zu ihrem lebensende war sie ein absoluter "leinenversager" (ich auch, geb ich zu).

    ich bin in all den jahren, in denen meine schwiegermutter so krank war, nicht auf die idee gekommen, ihr den jimmy-dackel wegzunehmen.

    ich hätte ihn sofort zu mir genommen, wenn schwiegermuttern von sich aus gesagt hätte, dass sie nicht mehr in der lage ist, für jimmy zu sorgen.

    ja, er war definitiv zu dick, er war defnitiv unterfordert - aber er war eben auch defnitiv IHR hund. im rahmen ihrer möglichkeiten hat sie für ihn getan, was sie konnte - und ich hab ihr zum schluss auch soviel abgenommen, wies nur ging (das dackeltier eben auch mal mitgenommen zum gassi, für gscheites futter in vernünftigen mengen gesorgt, für eine gute tierärztliche versorgung usw.). wenn sie ins KH musste, dann hab ich ihn zu uns geholt - oder wenn sie mal für ein paar tage wirklich gar nicht raus konnte.

    aber ihn ihr einfach so wegnehmen und womöglich an irgendwen weitergeben? nein - der gedanke ist mir nie gekommen.

    als sie letztes jahr im herbst erneut mitten in der nacht ins KH gekommen ist, hab ich jimmy auch am nächsten morgen aus der wohnung geholt und zu uns mitgenommen - die 14 tage die sie da dann noch im KH war, bevor sie gestorben ist, wars ihr ein trost zu wissen, dass es jimmy gut geht und dass er bei uns bleiben darf.

    kurz vor ihrem tod sagte sie mir, dass sie leichter gehen kann, wo sie weiss, dass jimmy ein zuhause hat bei uns.

    ich mag mir nicht vorstellen, wie sehr es unsere schwiegermutter aufgewühlt hätte, hätten wir ihr jimmy genommen oder/und weggegeben hätten...

    ganz davon abgesehen, dass wir rein rechtlich dazu gar nicht befugt gewesen wären - auch rein vom moralischen und emotionalen standpunkt aus wäre das nicht infrage gekommen. da wo sie nicht mehr konnte, da wo sie bei jimmy hilfe brauchte, haben wir geholfen - auch wenns unbequem war. hätten wir das selber nicht leisten können, dann hätten wir uns eben anders drum kümmern müssen und jemand organisieren, der mit jimmy geht und ihm die notwendige bewegung verschafft.

    gruss,

    nicky - mit jimmy grad im moment neben sich auf der couch - einem sehr glücklichen kleinen und überhaupt nicht mehr dicken dackeltier. und einer schwiegermutter, die wohl, wo immer sie auch jetzt ist, sicherlich beruhigt und entspannt zuguckt, was "ihr" jimmy noch so alles treibt.

    ausser bei mir, meinem mann und den kids?

    als schwiegermuttern noch lebte, war sie so ein ausflippkandiat :smile: lag wohl an den leckerlis, die sie immer in der tasch hatte. :D

    und sam, der olle kotzkrawallo, der eigentlich fremde nicht mag, selbst wenn er sie kennt, die fremden, der hat genau einen - ein junger mann, ein kunde meines mannes - den wenn er sieht, kriegt er herzchen in den augen....k.a warum.

    den hat er gesehen und sofort war das sein allerbester freund.

    dabei macht sich der noch nichtmal so unbedingt was aus hunden...keiner weiss, warums grad der ist. liegt vielleicht am deo oder aftershave... :lol:

    Zitat

    Es macht schon Sinn was die Meister da so vorleben.. sie haben die Erfahrung oft leider selbst durchstehen müssen.

    Musher, die die Hunde in Gruppen halten gibt es auch... doch wie gesagt.. die Situation kann dabei immer entstehen, muss aber nicht. Vor einiger Zeit habe ich jemanden getroffen, der Malamuten in Gruppen bis zu 10 Hunde hält.. es gab schon verletzte aber getrennt hat er sie bisher noch nicht. Das ist nicht leichtsinnig, das ist naiv.

    ja - aber mal eine frage: ich kenn mich wenig mit schlittenhunden aus - aber bei den jagdmeuten hab ich ein bisschen geschnuppert

    (bavarian bloodhounds, schleppjagdverein von bayern, cappenberger meute ect.) - dort sind die hunde nicht getrennt sondern eben auch immer in grossen gruppen im zwinger und auslauf.

    da scheint es zu funktionieren. gegenseitige verletzungen kommen so gut wie nicht vor - oder gar ein "zerreissen".

    und mir scheint der master of hounds, der wiedemann toni alles andere als naiv zu sein.