Beiträge von LaBellaStella

    mo,

    man sagt im allgemeinen, dass man HSHs eher proteinreduziert ernähren sollte. sie reagieren auf ein "zuviel" gern mal mit haut- und fellproblemen oder entwickeln allergien.

    die meisten herdenschutzhundrassen vertragen dagegen milchprodukte sehr gut: yogurt, kefir, käse usw, usw und auch kohlehydrate in form von getreide wird gern und gut angenommen.

    im vergleich zur grösse ist ihr "futterbedarf" erstaunlich niedrig.

    natürlich muss man das auch immer individuell sehen - jetzt einfach zu sagen, man lässt protein weg und ernährt seinen hund mit alten semmeln ist natürlich auch käse.

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    Hab ich. Find ich auch gut. Vor allem nicht nur vom Hörensagen/ wenigen Gesprächen wie bei mir. Trotzdem kann ich mir vorstellen, daß spielende Kinder - die ja manchmal echt "komische Ideen" haben - auf der Weide vielleicht evtl. gefährdet sind. Sind sie sicher auch durch den Schafbock aber man muß halt auch darauf achten. Für Eltern eine "neue Gefahr" für's Kind, mit der man erzieherisch umgehen muß und über die man informieren muß. Ich bin einfach der Meinung, daß man mit allen Gefahren, die von Wolf und Schutzmaßnahmen ausgehen, sehr offen umgehen muß. Und wenn sie noch so gering sind. Wenn ein Zusammenleben das Ziel ist, darf man nicht aus Angst vor Anti-Wolf-Stimmung evtl. Gefahren verschweigen. Nicht nur Kinder machen manchmal echt abwegige Sachen.

    da hast du völlig recht. darum hab ich ja auch geschrieben, dass es bei uns in unserem doch recht dicht besidelten lebensraum wohlüberlegt sein muss. es wird nicht überall funktionieren.

    ich hab selber einen herdi hier und weiss, was ich an verantwortung übernommen habe - auch ohne, dass mein herdi schafe schützen muss.

    wird er zum schutze der herden gehalten, dann ist das nochmal einen andere nummer - und da hast du dann völlig recht: offenheit und aufklärung ist da oberste pflicht!

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    Der von dem Schäfer, mit dem ich geredet habe, hat ordentlich was verputzt. Und ich find es gut, daß er ordentlich gefüttert wurde. Aber darum ging es mir nicht. Es ist eine Anschaffung und kostet Unterhalt (auch Tierarzt etc.) und die tätigt man nicht einfach so. Das kommt obendrauf auf die Betriebskosten. Ich denke einfach (aus dem einen Gespräch heraus was ich hatte), daß man da lieber in ein gutes Tier investiert als sich den nächstbesten Fiffi auf die Weide zu setzen. Und das ist vermutlich gar nicht schlecht, daß die Kosten einige Leute von der Haltung abhalten! "Dann hol Dir doch 'nen Herdenschutzhund" ist halt keine Pauschallösung.

    nein, als pauschallösung würd ich das auch nicht sehen. aber als individuelle möglichkeit jederzeit.

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    Ansonsten denke ich, daß den Wolfsbüroleuten sehr daran gelegen ist, "Mord durch Hund" als solchen aufzuklären.
    Und mir auch - mit ordentlich Ärger für die Hundebesitzer!

    Was die Krafteinschätzung angeht: Ich glaube, wir als Hundebesitzer vertun uns da eh. Ich hab mal 'nen Neufundländer 'nen Rinderbein knacken sehen. War beeindruckend! Genauso beeindruckend sind die Bilder von Wolfsrissen im Netz. Ich will es gar nicht so genau wissen aber vermutlich spielt Taktik und Erfahrung und "Gruppengröße/-zusammenspiel" auch eine große Rolle.

    oh ja, unbedingt! normalerweise sind sie, wenn man sie effektiv einsetzen will, immer in einer gut organisierten gruppe - zumindest aber zu zweit.

    und ja, natürlich - ein einzelner oder zwei haben gegen ein ganzes wolfsrudel weniger chancen.

    dass in ländern wie rumänien ect. auch immer wieder herdenschutzhunde den wölfen zum opfer fallen, ist richtig. meist aber dann, wenn sie nicht in der gruppe agieren und die wölfe in der überzahl sind.

    es ist nicht die regel - ansonsten gäbe es sie nicht. da hat björn völlig recht.


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    Zurück zu den Herdenschutzhunde: Jemandem, der Schafe hat und Hunde nicht leiden kann, kann man nicht sagen "dann hol Dir doch 'nen Herdenschutzhund!". Genausowenig jemandem, der mit seiner Schafhaltung am Existenzminimum rumkrebst und keinen Cent überhat. Herdenschutzhunde gehören - meiner Meinung nach - nur in die Hände von Leuten, die sich damit auseinandersetzen und sie nicht durch unsachgemäße Haltung zu einer Gefahr werden lassen. Den Menschen, den Hunden und den Wölfen zuliebe!

    Ich hab Schafe, ich wohne am Rand des Wolfsgebietes (mit vereinzelten Sichtungen und auch Rissen gar nicht so weit weg) und ich wünche mir, daß der Wolf hier wieder heimisch werden kann. Dauerhaft.

    den dick markierten satz unterschreib ich sofort.


    edit:

    was das umdrehen oder nicht erreichen eines zieles in den bergen betrifft: das passiert mir auch dann und wann völlig ohne dass mir ein herdi begegnet. vom bergrutsch und plötzlichen wetterumschwüngen angefangen bis hin zu gesperrten steigen, kleineren verletzungen oder einfach unpassierbaren stellen. das sollte man als bergsteiger aber immer einkalkulieren - wer am ende seiner kräfte grad noch so eben sein ziel erreicht, sollte unbedingt umdenken und darauf achten, seine kräfte gut einzuteilen. das kann auch ohne unliebsame begegnungen mit hunden böse enden.

    na na na - reissende bestien sinds jetzt nicht, die herdis.

    und ja, herdenschutzhunde können auch heute noch zum bewachen des viehs eingesetzt werden - werden sie ja auch noch oft - wieso auch nicht?

    allerdings, eines stimmt: in DE ist es - zumindest in dicht besiedelten gebieten - wohl nicht so ganz das wahre.

    allerdings, dort, wo schafe tatsächlich noch wölfen begegnen - da ist das auch hier machbar. ein HSH rennt ja nicht los und verspeisst harmlose spaziergänger mal eben so - das ist ein falsches bild, was die leute im kopf haben.

    ein maremmano, ein kuvacz oder ein pyrenäenberghund, der eine gute "ausblindung" hat, lernt durchaus zu unterscheiden zwischen dem wanderer und dem wolf.

    ausserdem - um einem irrtum entgegenzutreten:

    ein herdi schützt nicht nach dem motto: hinrennen - reinbeissen - auffressen.

    ein guter herdi wird erstmal abwägen, ob es sich überhaupt "lohnt" einzugreifen, dann wird er sich zeigen, dann wird er in ein paar abstufungen warnen und erstmal versuchen, die vermeidliche gefahr zu vertreiben -wenn das alles nix nützt dann kommt erst der "angriff".

    allerdings, ein problem dürften tatsächlich spaziergänger mit hund sein - insofern der hund die deutliche warnung des herdis nicht versteht und doch "nur mal spielen will"..

    auf der brandl-alm hier in der nähe hat der senner 2 wunderschöne pyrenäenberghunde mit dabei, den ganzen sommer über. die wissen genau, dass sie keine touristen verspeisen dürfen - menschen, die über die alm wandern interessieren die nicht die bohne - solange die nicht mitten durchs vieh spazieren.

    es wär fein, wenn man hüti nicht immer mit border gleichsetzt.

    ein schafpudel oder harzer fuchs, ein gosso oder ein briard, ein puli oder ein bobtail, ein cattle oder ein corgi sind was anderes als ein border.

    mein hüti zumindest hat vieles - er hat härte, will to work, nen sturschädel, ist hirnträger, ist äusserst selbstständig - nur eines hat er eher weniger: will to please.

    er ist aber eben auch kein border.

    hier brummts den ganzen tag :lol:

    sam ist der oberbrummer: knurren, brummen, summen - der macht geräusche! irre! uneingeweite meinen gern, dass sein gebrumme = warnknurren ist und zucken schonmal zusammen - aber der boss-gos macht das scheints nur so zum spass :smile:

    joey ist mehr der heuler - vorallem bei mozarts zauberflöte. aber auch er brummt in den tiefsten tönen, wenn man ihn an der richtigen stelle am hals oder den ohren krault

    einzig der dackel, der kann das gar nicht. dafür schnarcht er.

    so, ok, danke für dein pn!

    also eine eher leichte alpine wanderung - mit hüttenübernachtung.


    da kann ich dir die tour zur gotzenalm empfehlen - königssee, berchtesgaden.

    dort kannst du auch mit hund übernachten - allerdings musst du dich dann voranmelden.

    ich geh am liebsten entweder von der bootsanlegestelle kessel aus hoch oder über den kaunersteig von salet aus.

    dauern beide ungefähr 3 stunden.

    von der alm aus kannst du dann ganz tolle tages- oder halbtagstouren machen - mit teilweise atemberaubenden aussichten auf den tief unten liegenden königssee.

    allerdings - eine warnung: es ist eine alpine wandertour. wenn du oder deine hunde nicht bergfest und trittsicher seid - dann bitte gut überlegen. auch wenn die berchtesgadener alpen gut erschlossen sind - jedes jahr holt die bergwacht ein paar touris, die sich überschätzen, runter. auch in den zeiten von seilbahn und mountainbiking sind die berge mit vorsicht und respekt zu geniessen.

    ich mein das in vollem ernst - es gibt genügend andere touren, die man gefahrlos machen kann auch wenn man ungeübt ist.

    ich würd die tour so bewerten:

    schwierigkeit 3-4 / kondition 4 - teilweise ausgesetzt, teilweise fels und ab und an je nach tour karstig. gscheites schuhwerk ist grundvoraussetzung.

    hier der link:

    http://www.gotzenalm.de/index.html

    und nochwas: der hüttenwirt ist sehr hundefreundlich. das sollte so bleiben, darum: auch freundlich sein und alles wieder so hinterlassen, wie man es selber vorfinden möchte - dazu gehört auch, dass hunde, die nicht ganz so "rückrufig" sind, auf den almen nicht ohne leine laufen (milchvieh, murmeltiere usw. sollten selbstredent völlig in ruhe gelassen werden von den hunden!!)

    du meinst, spezielle touren mit hund?

    was für touren willst du haben? mehr die gemütliche wanderer-variante oder eher doch was für bergfexe? mehrtägige mit hüttenübernachtung? ausgesetzte stellen mit klettereien im fels für schwindelfreie oder mehr so für turnschuh und seilbahn???

    schöne touren mit hund weiss ich hier eine ganze menge - aber eben mit völlig unterschiedlichen schwierigkeitsgraden.

    ich glaub, das thema ist so alt wie das internet....naja, wahrscheinlich noch älter. ich stamm ja aus einer generation, die durchaus noch brieffreundschaften pflegte...(tatsächlich mit papier und tinte und handgeschrieben uns so....) - da gabs das auch schon.

    ich seh das alles lockerer, da ich eh nur auf das reagieren oder antwort kann oder nur das kommentieren kann, was ich eben zu lesen bekomme.

    schreibt also jemand: "hab dieses so gemacht" - dann nehm ich das so, wie es da steht. ob das nun tatsächlich so war oder nicht - kann ich nicht beurteilen.

    was das "nett und ruhig" betrifft:

    nun, ich bin ja in den augen der "old school" das, was ein wattebällchenwerfer ist (was auch immer das per definitionem überhaupt sein soll - anscheinend jemand, der nicht "hart durchgreift" - was auch immer das wieder sein soll...).

    lustigerweise sind die meisten - so sie mich kennen(lernern) - eher erstaunt, dass ich einmal aufgestellte regeln sehr konsequent einhalte und das auch von allen fordere.

    ich reg mich allerdings eher selten auf und neige nicht zu panischen reaktionen - insofern muss ich eher selten laut werden oder "hart durchgreifen" - also gehör ich anscheinend nicht zum club der harten kerle...

    ich habs ned so mit extremen: ein völlig regelloses rosafarbenes dutzidutzi mag ich genauso wenig, wie aus dem hemd hüpfende HBmännchen oder kasernenhofdrill.

    ich habs da mehr mit der mitte. ausserdem lach ich gern. auch über mich selber. auch im i-net. :lol:

    wer sich also wie im net darstellt - ist eh selber schuld. derjenige will so gesehen werden von denen, die ihn "lesen". ob der dann in "echt" genauso ist, ist mir knülle - das interessiert mich erst, wenn ich denjenigen kennenlerne(n soll).

    tja ich bin eindeutig der hütehund-typ.

    allerdings weniger der "bordermensch" sondern mehr in richtung altdeutsche, gosso, briard, pyrenäenschäferhund, puli, sheltie, beardie, bobtail, aussie und collie und co.

    und natürlich, die herdenschutzhunde. die sind auch meins :smile:

    auch einen molosser könnt ich mir gut vorstellen.

    terrier sind weniger meins - ich mag sie gern - aber für mich selber wärs wohl eher nix. generell wären für mich die meisten jagdhunde eher weniger was.

    aber stimmt, das fällt direkt auf, dass die meisten terriertypen eher weniger hütihalter sind :lol:

    tja.

    ich geh eher selten in einer woche die gleiche gassi-strecke 2x. wir haben hier recht viel abwechslung - und ich denke, das ist es auch, was das blosse bespassen im garten auf die dauer langweilig machen würde.

    das erschnüffeln der umwelt, das erkunden, das beobachten, die begegnungen und interaktion mit artgenossen (bekannten und unbekannten), das unterschiedliche gelände (wald, felder, der fluss, die kleinen bäche, die zahlreichen seen und natürlich die berge mit ihren steigen, almen, wiesen, karstfeldern, restschnee mitten im sommer.....) ist - so hab ich den eindruck - schon interessanter, als das blosse "im garten sein".

    da gibts so viel zu erleben: klettern, vorallem viel schwimmen, buddeln, suchen usw. viele neue eindrücke, die verarbeitet werden müssen.

    ich merk das schon, dass sie wenn wir neue strecken erkunden doch deutlich schneller zuhause "umfallen" und auch länger ruhe halten. :smile:


    ich bin auch der meinung, dass sie von mal zu mal ..hm..."umweltsicherer" werden und weniger zu "erschüttern" sind, je mehr wir draussen neues sehen. (letztens z.b. zwei ziegen, die gassi geführt wurden - kamen da einfach so ums eck - war eine tolle sache, die hatten nämlich kein problem mit den jungs und die wiederum kamen aus dem beschnüffeln der meckernden gesellen gar nimmer raus.. :lol: )

    das alles könnt ich nicht in den garten "holen", soviel bespassung könnt ich da nicht bieten.