tja, naja.
der absolut perfekte rückruf ist eigentlich schon das "abitur" - und damit das irgendwann wirklich klappt, muss man mit dem kleinen ABC anfangen - in kleiner, leichtverdaulicher dosis.
wie hier alle schon geschrieben haben, erstmal ganz langsam ohne ablenkung üben. nicht zu oft hintereinander - sonst wirds langweilig (wie du ja eh schon beschreibst) - wenns also beim drittenmal nicht mehr so gut funktioniert, dann lass es nach dem zweitenmal wo es funktioniert hat und mach lieber zwischendurch was ganz anderes.
die kunst und das knifflige beim funktionierenden rückruf ist für mich immer gewesen, eben genau DIE absolute supermotivation für genau diesen hund zu finden. ob nun superleckerli, superspiel, superknuddler, superkampfschrei (
) - das muss man dann auch noch anfangs wirklich ganz gezielt einsetzen - nicht zu oft aber auch nicht zu selten.
und wenns beim üben wirklich einmal gut geklappt hat: dann party feiern und gut isses dann auch wieder! nicht todüben.
der schmale grad zwischen "unerreichbar" weils der hund einfach noch nicht kann (was durchaus demotivierend für den hund ist - in dem fall einen gang runter schalten) und "laaaangweilig" (jetzt ruft die schon wieder, wie oft denn noch? - dann ruhig mal die übung ein bisschen verändern), dem punktgenauen loben und dem langsamen steigern ist oft nicht einfach zu sehen.
also: immer gibt der hund das tempo und den schwierigkeitsgrad und die häufigkeit der übung vor. manche hunde machen mit begeisterung und der richtigen motivation 10x hintereinander das gleiche und haben spass - andere finden genau das absolut nervend und verlieren schnell die konzentration. da muss man immer gucken, wo dann der goldene mittelweg ist.
und vorallem: geduld! lass deinem hund die zeit, die er braucht um das, was er lernen soll, umzusetzen.
wie gesagt': der perfekte rückruf ist für die meisten schon das abitur! ich kenne hhs die brauchen genau dafür jahre!