Beiträge von LaBellaStella

    das dackeltier war schon immer ein umzugsprofi - der ist mit seinem alten frauchen - glaub ich - mindestens 4x umgezogen und dann zu uns und mit uns dann hierher. war für ihn gar kein problem.

    die beiden grossen jungs kennen es ja, mit uns in den urlaub zu fahren - ich glaub, viel anders wars für sie gar nicht. als dann die alte couch im neuen wohnzimmer stand, lagen sie sofort drauf und haben wie die feldherrn mit viel überblick alles überwacht und ab und zu "hallo" zu den bekannten möbelstücken gesagt.

    die erste nacht haben wir alle miteinander im neuen wohnzimmer geschlafen, sie konnten das neue haus in ruhe kennenlernen (haben sie auch mit eifer gemacht) - und nach 2,3 tagen war die aufregung eh schon vorbei.

    beim umzug selber durften sie "helfen" - war auch kein grosses thema, wir sind ja innerhalb des ortes umgezogen. :smile:

    Oberbayern, Chiemgau, Kleinstadt:

    70 EUR pro Hund (egal wieviele). Hunde der Liste 2: 140 EUR (wenn sie einen Wesenstest haben oder die Begleithundeprüfung dann wieder 70 EUR) Hunde der Liste 1: fallen raus, da "nicht erlaubt".

    Hundehaltung in Weilerlage oder Einödhof: 40 EUR pro Hund.

    Ermäßigung bzw Befreiung für: Hunde, die jagdlich geführt werden, die aus beruflichen Gründen gehalten werden, die zur Bewachung/zum Hüten von Herden gehalten werden, Zuchthunde, Rettungshunde, Blindenhunde usw.

    liebevolle konsequenz, vertrauensaufbau, ausdauer - ja.

    auf den rücken drehen - nein!!! kann gewaltig nach hinten losgehen.

    ein trainer der ohne "auf den rücken drehen" ect. arbeitet ist ein guter ratschlag.

    ich denk auch, dass der hund entweder verlernt hat, dass vor dem abschnappen noch ein paar abgestufte (u.u, auch deutlichere) warnungen möglich sind, oder dass er nie gelernt hat, dass es möglich ist, einfach aus einer situation wegzugehen, wenns zuviel wird.

    beides kann er (neu) lernen - mit hilfe eines guten trainers sowieso - vorausgesetzt, der hund ist gesund und hat keine schmerzen - also das auch mal im auge behalten und ggf untersuchen lassen.

    ein guter trainer kommt zu euch ins haus und sieht vielleicht auch vorhandene "warnsignale" und kann dir zeigen, was du (vielleicht?) übersiehst und wie du dann weiter vorgehen kannst.

    da ich ja 2 unkastrierte rüden hier hab musste ich "verträglich mit fast allen" ankreuzen.

    wobei der gosso deutlich der gelassenere ist und sich tatsächlich fast mit allen artgenossen verträgt - ausnahmen sind da nur bestimmte andere unkastrierte rüden (berufspöbler etwa, die sich (noch) nicht an die "etikette" halten)

    joey muss man da ein bisschen mehr mit vorsicht geniessen: unkastrierte rüden geht gut, wenn die entweder sehr junge "depperl" sind oder älter und selber sehr gelassen und souverän - dann gibts i.d.r. kein problem. unsichere oder prollige jungrüden in seinem alter gehen gar nicht.

    mädels sind überhaupt nie ein problem.

    unkastrierte rüden, das funktioniert in der regel gut - obwohl es ein, zwei ausnahmen gibt.

    verträglich heisst bei uns im übrigen nicht nur "grosse liebe" oder miteinander spielen - da gehört für mich auch ein dezentes ignorieren oder ein gelassenes "leben und leben lassen" dazu.

    Zitat

    Das sieht aber aus als wäre die komplette Doppelbox im Kofferraum.
    Wenn nicht wie habt ihr denn nur die Türen befestigt ?

    mein mann hat sie ein kleines bisschen "umgemodelt" - er hat den rahmen der tür "auseinandergezogen" und quasi innen im rahmen vom kofferraum und der C-säule geklemmt. ausserdem hat er eine alustange mit dem vorderen trenngitter verbunden - mit einer art kleinen, modifizierten "schraubzwinge". dadurch kann man - wenns denn mal sein muss - die tür auch wieder komplett rausnehmen.

    und nein - das ist definitiv keine "komplette doppelbox" - sie besteht aus 3 teilen: orginal trenngitter fahrgastraum/kofferraum/ selbstgemachtes zwischengitter und eben der tür. musst mir schon glauben. :smile: - ich war schliesslich dabei, als wir das ding gebaut haben.

    wir haben uns einfach die passenden "türen" selber gebaut: aus einer recht günstigen fertigen hundegitterbox.

    trenngitter zum fahrgastraum ist das serienmäßige, die teilung in zwei abteile ist ein selbstgemachtes gitter und die "doppeltür" haben wir dann eben aus dem "billigen" gitterboxendings gemacht.

    die doppelhundebox hat im internet ca 40 euro gekostet - so war auch die qualität von dem ding - aber das war egal, da wir ja nur auf die doppeltür "scharf" waren. die türen müssen ja nun nicht unbedingt mordsmäßig stabil sein - sondern bei uns zumindest - nur verhindern, dass die jungs beim öffnen der kofferraumklappe rausspringen - oder ich auch mal die klappe offen lassen kann wenn die jungs im auto warten müssen. :smile:

    und so schaut das aus:

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    ...bitte nicht so genau gucken - das ist mein "hundeauto" und um die jahreszeit entsprechend dreckig :smile:

    ob unsere hunde unser leben verändern, kann ich gar nicht sagen - ist schon so lange her, mein leben ohne hund.

    die jungs gehören einfach dazu.

    aber nicht im sinne von "kindersatz" (brauch ich nicht, wir haben zwei kinder - die reichen völlig, da brauch ich nicht noch vierbeinige mit dazu) oder "leben komplett nach hund ausrichten" (nene, das wär mir zu heavy, ich mags lieber unkompliziert)!

    wir leben mit den jungs und sie mit uns - ganz einfach unseren ganz normalen alltag.

    tja, naja.

    der absolut perfekte rückruf ist eigentlich schon das "abitur" - und damit das irgendwann wirklich klappt, muss man mit dem kleinen ABC anfangen - in kleiner, leichtverdaulicher dosis.

    wie hier alle schon geschrieben haben, erstmal ganz langsam ohne ablenkung üben. nicht zu oft hintereinander - sonst wirds langweilig (wie du ja eh schon beschreibst) - wenns also beim drittenmal nicht mehr so gut funktioniert, dann lass es nach dem zweitenmal wo es funktioniert hat und mach lieber zwischendurch was ganz anderes.

    die kunst und das knifflige beim funktionierenden rückruf ist für mich immer gewesen, eben genau DIE absolute supermotivation für genau diesen hund zu finden. ob nun superleckerli, superspiel, superknuddler, superkampfschrei ( ;) ) - das muss man dann auch noch anfangs wirklich ganz gezielt einsetzen - nicht zu oft aber auch nicht zu selten.

    und wenns beim üben wirklich einmal gut geklappt hat: dann party feiern und gut isses dann auch wieder! nicht todüben.

    der schmale grad zwischen "unerreichbar" weils der hund einfach noch nicht kann (was durchaus demotivierend für den hund ist - in dem fall einen gang runter schalten) und "laaaangweilig" (jetzt ruft die schon wieder, wie oft denn noch? - dann ruhig mal die übung ein bisschen verändern), dem punktgenauen loben und dem langsamen steigern ist oft nicht einfach zu sehen.

    also: immer gibt der hund das tempo und den schwierigkeitsgrad und die häufigkeit der übung vor. manche hunde machen mit begeisterung und der richtigen motivation 10x hintereinander das gleiche und haben spass - andere finden genau das absolut nervend und verlieren schnell die konzentration. da muss man immer gucken, wo dann der goldene mittelweg ist.

    und vorallem: geduld! lass deinem hund die zeit, die er braucht um das, was er lernen soll, umzusetzen.

    wie gesagt': der perfekte rückruf ist für die meisten schon das abitur! ich kenne hhs die brauchen genau dafür jahre!

    Zitat

    von louiehefner

    Natürlich waren wir anfangs auch mal länger irgendwo draußen, dann hab' ich aber darauf geachtet, dass das restliche Programm des Tages begrenzt wurde. Drinnen wurde in erster Linie geschlafen - und das mehr als 20 Stunden am Tag! Sie sind wie kleine Kinder: Nach müde kommt deppad! Und so ein kleines Welpi muss in erster Linie lernen ruhig zu bleiben, herumtoben können die von alleine.

    genauso isses. nach müde kommt deppert! :D den satz unterschreib ich sofort.

    und ja, wenn sie mal verinnerlicht haben, dass es drinnen keine/wenig "action" gibt, dann dösen oder schlafen die tatsächlich viel.

    meine beiden jungs kommen mal an und gucken, was so los ist, holen sich mal nen kuschler ab - aber das wars denn auch. (ausser es ist zeit fürs gassi oder für die raubtierfütterung: dann werden sie munter und machen mich dann auch "munter" ;) )

    lass die hündin erstmal ankommen - 4 tage, das erscheint mir grad bei einem unsicheren hund mit "vergangenheit" schon arg kurz um irgendwas zum verhalten zu sagen.

    wenn sie noch nicht bereit ist, sich vom flur aus den rest der wohnung zu "erobern" dann braucht sie noch zeit.

    vielleicht könntest du die nächsten tage einfach mal versuchen ein bisschen weniger "besuch" einzulassen? quasi erstmal einen gang runterschalten?

    für mich liest sich das alles so, als hätte der hund grad ziemlichen stress. neue menschen, neue umgebung, alles plötzlich völlig anders und dann auch noch dazu viel "durchgangsverkehr" grade da, wo sie sich ein bisschen sicher fühlt - das ist eine ganz dumme situation.

    wenn der hund knurrt, dann teilt er dir damit sehr eindeutig was mit. in dem fall würd ich sagen, sie sagt dir deutlich: zuviel stress im moment, ich komm damit nicht klar. ob du diese art der kommunikation nun dulden willst oder nicht - ich würds auf alle fälle ernst nehmen und drauf reagieren. in deinem fall nicht mit "unterbinden" des knurrens - sondern wohl eher mit einem - wenigstens vorläufigen - abstellen des grundes.

    mein erster rat ist also: zeit lassen. alles ein wenig ruhiger angehen, mach es ihr ein bisschen leichter, vertrauen aufzubauen. wenns netter, willkommener besuch ist, dann kommt der doch sicher in 14 tagen noch genauso gern zu euch? das müsste doch ein bisschen besser zu "managen" sein.

    mein zweiter rat: investier in einen guten trainer, wenigstens ein paar stunden und lass dir zeigen, wie man einen unsicheren hund langsam eingewöhnt.