Beiträge von LaBellaStella

    Liest sich wirklich so,als sollte ein Labbi gut passen bei euch. Vorallem, daß ihr einplant, am Anfang noch nicht gleich ganze Arbeitstage mit Welpen zu meistern sondern ernstmal nur eher sachte reinschnuppert. Denn wie sagte meine Lieblingstrainerin immer so schön: Ruhe lernen ist die erste Welpenpflicht! ;-)

    Sehr schön, dass du dir da gleich was ausgedacht hast. Zu empfehlenswerten Züchtern werde hier sicher noch viele andere was schreiben.

    Treppensteigen ist natürlich am Anfang tabu - aber wenns dann soweit ist, unbedingt drauf achten, dass der Junghund von anfang an lernt, langsam hoch/runter zu gehen, das hilft die Knochen/Gelenke zu schonen - und möglichst rutschfest sollte die Treppe ebenfalls sein.

    Hm..also unseren Dickdackel Jimmy, jo, das hätte ich mir vorstellen können...der war vom ganzen Wesen her so Menschenfreundlich..ab und an musste ich ihn einfangen, weil er beim Gassi einfach mal eben so mit völlig Fremden mitgedackelt ist..

    Sam.. Naja.. Ich bin überzeugt, der wäre nach ner halben Stunde wieder hier gewesen. Oder der Ausleiher hätte ihn freiwillig nach 30 Minuten wieder zurück gebracht... Der hatte einfach einen völlig schwarzen Humor...

    Joey.. Ne! Gar kein dran denken. Völlig unmöglich. Der ging ja schon nur widerwillig mit Herrchen mit.....geschweige den mit jemand anderem...da war ich ja schon froh, wenn Besuch nach genauer Kontrolle zu uns reinkommen durfte..

    Der Ben ist im Moment grad ein Pubertier und das möchte ich nun auch niemand zumuten.. 😂...

    sam: hört in der regel mehr auf mich als auf meinen mann und ansonsten vielleicht noch auf die kinder - wenn er gut aufgelegt ist. sonst sind ihm andere menschen völlig knülle, die sind diesem gosso sowas von wurscht, da ignoriert er auch das tollste leckerli :lol:

    joey: naja, joey ist joey ist joey...der war schon immer ein "mamakind" und wirds wohl auch bleiben. da isser auch völlig unbestechlich - wenn ich nicht "bestätige" dann macht ers nicht. stur wie ein muli, dieser herdi.

    naja, so ein bisschen menscheln schadet nicht. mach ich auch - und daran kann ich überhaupt nix schlimmes finden.

    zumindest was die eine richtung betrifft, die "freundliche, liebevolle, humorvolle".

    die andere richtung find ich allerdings nicht wirklich gut:

    "der weiss genau was er falsch gemacht hat", "der macht das nur um mich zu ärgern", "der macht das aus trotz", "der hat dieses oder jenes gefälligst nicht zu tun, das weiss er", "ich bin jetzt persönlich beleidigt, weil er dieses und jenes nicht gemacht hat, weil er nen hasen gejagt hat, weil er sich in pferdeäppeln gewälzt hat, weil er mamas beste pumps angenagt hat, weil er schon wieder in die wohnung gemacht hat, weil er.....usw.usw.usw...."

    in die richtung hörts bei mir mit dem verständnis für vermenschlichung auf. gegen ein bisschen "dutzi-vermenschlichung" hab ich gar nix - aber aus dem hund einen "übermenschen" zu machen, der gefälligst genauso logisch zu reagieren hat, wie ein mensch (...weil...er ja genau weiss, dass er das nicht darf, ne? ) da hörts auf.

    die eine seite der vermenschlichung schadet nicht, find ich, die andere seite, dem hund den hund abzusprechen, find ich gelinde gesagt grenzwertig.

    1. nein, in dem fall hilft ignorieren gar nix. ignorieren kann man unerwünschtes verhalten (klassisches beispiel: betteln) in dem moment, wo es passiert - aber nachträgliches ignorieren hilft nicht - schon gar nicht, wenn das "unerwünschte", so wie bei dir, selbstbelohnend ist. (und das wars bei dir, denn dein hund hat sich mit der marinadefolie wunderbar selbstbelohnt).

    dein hund merkt vielleicht, dass du "schlecht drauf bist" - aber er weiss nicht, warum. (und ich garantier dir, er wird sich auch keinen kopf drüber machen, was er falsch gemacht haben könnte!)


    2. der rückruf scheint - so les ich das zumindest aus deinem eingangsposting raus - nicht ohne hundepfeife zu funktionieren. also in zukunft das dings immer mitnehmen oder eben wirklich nicht ableinen. dein hund kann für die situation gar nichts - wenn du den rückruf auf die pfeife konditioniert hast, dann wird er auch nur da drauf (zuverlässig) reagieren. hilft alles nix: hunde können nur das können, was sie lernen durften - also kannst du auf dich selber sauer sein, wenn du magst, aber nicht auf deinen hund.

    naja, ich leb hier ja auch mit 2 intakten rüden im "besten alter".

    und die meisten hier im forum würden mich wohl in die "wattebällchenecke" stellen. absoluten blinden kadavergehorsam gibts hier nicht - aber konsequent eingehaltene regeln, die gibts hier sehr wohl - und zwar von anfang an.

    als die beiden jungs in die pubertät kamen und so langsam aber sicher die hormone verrückt spielten, wurden alle regeln noch konsequenter eingehalten, als eh schon. kontakt zu artgenossen - gerne - aber eben nur dann, wenn weder auf jungrocker noch auf dicke hose noch auf casanova gemacht wurde, kein gemobbe, kein bedrängen, keine wirtshausprügeleien und keine aufdringlichkeiten - falls doch, wurde abgebrochen und angeleint und wir sind gegangen. punkt.

    hat uns einigermaßen gut durch die pubertät gebracht und durch die "sturm-und-drang-zeit". sie dürfen auch mal mit den zähnen klappern, sie dürfen die damen gern "anflirten" - aber mehr ist nicht. sobald ich seh, ein mädel fühlt sich auch nur im geringsten bedrängt, werden sie abgerufen und gut is. ohne grosses drumrum, einfach ganz ruhig und ohne grosse emotion. dafür gibts dann - wie schon weiter oben beschrieben - was für den "kopf" zu tun - hat bis jetzt bei uns immer funktioniert. und je älter sie werden - so meine erfahrung -desto "lässiger" können sie auch mit den damen umgehen.


    dass ein jungrocker das erst "lernen" muss, ist klar. aber auch das liegt wohl in der natur der sache.

    meine jungs können das jetzt problemlos "aushalten" - ab und an mal ein bisschen geklapper oder vermehrtes markieren und das wars dann aber auch - im schlimmsten fall muss ich halt mal ein abbruchsignal anwenden. was aber für sie auch nichts anderes ist, als wenn ich sage "nase weg" wenn sie versuchen, mein leberwurschtbrot einzuatmen, das vor ihnen liegt.

    (bei unserem alten dackeltier wage ich sogar zu behaupten, dass ein "nase weg" beim leberwurschtbrot zu wesentlich höherem frust geführt hat, als ein "pfoten weg" wenn ein heisses mädel seinen weg gekreuzt hat.....der ist mit diesem "frust" 16 jahre alt geworden - aber so wirklich frustiert hat er nie gewirkt. ;) )

    99% der menschen. ah ja.

    ich geh mal davon aus, dass du, zaungast, selbstverständlich zu dem 1% gehörst, die "führungsqualitäten" haben?

    und die restlichen - von dir so vehement "verurteilten" - 99% der menschheit kommen mit ihrem leben nicht klar.

    du kennst wohl andere 99% der menschheit als ich. in meinem umfeld kommen die allermeisten prima mit sich selber, ihrer "umwelt" und "dem leben" klar - und der grossteil der hundehalter die ich kenne, ebenso.

    jetzt tust du mir fast leid, muss ja höllisch sein, da wo du wohnst, wenn dein "umfeld" aus 99% lebensuntüchtigen menschen besteht. so rein aus mitleid ein guter rat: wechsel schnellstmöglich in eine andere gegend, in ein anderes umfeld. ich meins nur gut.

    an clarissa scheiden sich die geister.

    ich komm mit ihr recht gut klar - aber ich hab keine ausbildung bei ihr gemacht bzw bin auch nicht mit den hunden bei ihr im training.

    man kann von ihr unheimlich viel lernen - wie helfstyna schon sagte - aber sie ist kein mensch, der unbedingt mit jedem anderen menschen gut klar kommt.

    auch ich bin "aus ihrem eck raus" - wenn auch quasi von der anderen seite vom chiemsee - und joey ist aus dem von ihr ins leben gerufenem hauser-der-hoffnung-tierheim. (das übrigens wirklich und ohne abstriche hervorragend geführt wird).

    den kopf abgerissen, nur weil ich nicht ihrer meinung bin, hat sie mir allerdings auch noch nie. aber - man muss sie "aushalten" können, wenn man eine ausbildung bei ihr macht, das ist fakt. wobei das - find ich - weniger mit esotherik (die kann man nämlich prima ausblenden, wenns nicht die eigene richtung ist) als mit einer gewissen teilweise schon recht ruppigen art im umgang mit menschen zu tun hat.

    wie man die ausbildung dann später für sich selber umsetzt, ist auch nochmal eine komplett andere nummer. ich kenn wirklich gute AL-trainer, die mit beiden beinen fest aufm boden stehen und ich kenn genauso die etwas schrägen vögel, wo man sich echt fragt, was das nun soll....aber das gibts wohl wirklich überall.

    naja, muss wohl wirklich jeder selber wissen.

    ich persönlich sehs nicht so eng - spätestens als das dackeltier die letzten monate vor seinem tod immer "undichter" wurde, war ich sehr froh, dass er sich auch im garten lösen konnte. vors haus hätte er in den meisten fällen nicht mehr geschafft - der musste tatsächlich wie ein welpe nach jedem spielen, schlafen, fressen...und spätestens alle 2-3 stunden "pipi"....

    wenn man das nicht will (oder nicht kann weil kein garten vorhanden) dann sollte man aber dafür sorgen, dass der hund wirklich oft genug gelegenheit hat, sich zu lösen - 3x am tag halt ich fast für ein bisschen zu wenig....zumindest wenn in der warmen jahreszeit die hunde mehr trinken? meine jungs "müssen" deutlich öfter (auch wenn ich das reine "markieren" mal abziehe....)

    bei uns gibts übrigens keine braunen flecken im gras - wahrscheinlich aber auch deswegen, weil meine jungs eher selten an eine stelle einen "grösseren see" pinkeln ;) - vielleicht auch, weil sie viel trinken und oft "müssen" und dann der urin nicht ganz so stark konzentriert ist? (das ist nur so ein kleines persönliches gedankenspiel, ich weiss es nicht wirklich!!).

    draussen alles markieren dürfen sie im übrigen auch nicht. zäune, gebäude, autos usw sind tabu.