Beiträge von LaBellaStella

    So, jetzt ist es mir auch passiert.....heute beim Gassi...viel Volk im Wald unterwegs und ich auch mit dem Weberknecht und mit meinem Mann...

    Kommen uns 2 ältere Damen entgegen und ich geh mit Ben einen schritt vom Weg runter, damit die beiden Ladies mit ihren Walkingstöcken gut an uns vorbei kommen.

    Bleiben die Damen stehen, begutachten den Ben und fragen mich -und fragen etwas nuschelnd:

    "..issdasein Labradiener? "

    Ich hab erst gar nix wirklich verstanden und denke die reden von meinem Mann und sag noch .."nein, das ist nicht mein Diener, wir sind nur verheiratet"

    Die beiden Damen gucken ein bisschen schräg und fragen nochmal: "Ist das ein Mischling aus Labrador und Dalmatiner`? Also ein Labradiner?"

    Hab ich noch nie gehört aber fand das ganz putzig....die Damen konnten es allerdings kaum glauben, dass da weder Labrador noch Dalmatiner drinne is im Ben... :drooling_face:

    Hier zum beurteilen mein "Labradiener" (nicht mein Mann!!!! :rolling_on_the_floor_laughing:)

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    Doch, ist tatsächlich so - Taxler dürfen die Mitnahme von Hunden nicht einfach verweigern. Ein paar Ausnahmefälle gibts zwar, aber die muss der Taxler gut begründen. Normalerweise dürfen sie sogar für den Transport nichts extra verlangen - quasi wie wenn du einen Koffer mitnimmst...

    Das ist einer der ganz wenigen "Pluspunkte" von wegen wird rechtlich als "Sache" behandelt...

    Auch ich kann bis zu einem gewissen Grad verstehen, wies der TE geht. Mein erstes Kind war 2 Monate alt, da kam Maja (ausm Tierheim) zu uns, sie war damals so 9-10 Wochen alt.

    War sehr anstrengend - allerdings hatten wir eine großen Garten - da war wenigstens das "Welpe muss dringend raus" nie ein Problem.

    Und (!!) mein Exmann war zwar kein großer Hundefreund (das war immer meine Baustelle) aber dafür ein toller Papa. Selbst nach dem stressigsten Arbeitstag hat er sich immer die Zeit genommen und sich liebevoll ums Baby gekümmert. Was wiederum mir die Zeit gegeben hat, mich um den Hund zu kümmern. Ich hatte aber auch viel Hilfe von allen "Omas" - meine besten "Kindermädchen" - war also eine komplett andere Situation als hier im Eingangspost beschrieben.

    Für mich war die Zeit, die ich mit Hund und damals auch noch Pferd verbrachte, pure Freizeit und auch ein bisschen Erholung von dem Alltagsstreß mit Haushalt Kind und Co. Eben kein zusätzlicher Stress sondern mehr "Entstressung". (ist bei mir auch mit allen Nachfolgern von Maja so geblieben bis heute)

    Aber in dem Fall von der TE seh ich auch wenig Zukunft - ich glaub nicht dass das nochmal was wird, wenn sich da nichts schnell an den Gesamtumständen ändert. Dann ist wohl eine Ab/Rückgabe der bessere Weg - vor allem für den Hund.

    Hm, hab jetzt nirgends gelesen, dass irgendwo geschrieben stand nur Tierschützer sind toll..? 🤔 Hab ich wohl übersehen.

    Und nur so kurz nebenbei, die THs und Orgas die ich unterstütze, die haben tatsächlich eher Gemixtes oder Vermehrtes im Angebot...und eher selten was aus VDH Zucht....

    Wobei ich nur nochmal betonen kann: ob Hund aus dem TS oder vom gescheiten Züchter - das entscheidet jeder für sich selber und punkt. Und wenns vorab auch noch gut durchdacht wurde, dann können einem doch alle anderen wurscht sein..

    Ja, das DF ist tatsächlich eine Blase.. Leider! Was man so im richtigen Alltag mit Hund erlebt, da könnten wohl die meisten DFler ganze Romane schreiben..

    Grade im Moment mit dem Pubertierweberknecht fällt es mir wirklich wieder total auf, wie wenig HH ihren eigenen Hund lesen können....ich verlang ja gar nicht, dass sie den Ben verstehen - aber die eigene Fellnase, die sollte man doch wenigstens einschätzen können..Und mir glauben, wenn ich sage, daß das jetzt nicht funktionieren wird, weil ich meinen Weberknecht eben tatsächlich kenne..

    Naja, bin halt mittlerweile als "zwidere Tante" bekannt..leb aber dadurch deutlich ruhiger 😉

    Fast alle meine Hunde waren/sind aus dem TS. (Bis auf den Dackel, den hatte ich geerbt).

    Vielleicht zieht aber auch mal ein Gos dAtura von einem Züchter hier ein - wer weiß.

    Aber egal ob TS oder Züchterhund - es ist und bleibt meine Entscheidung, ich muss damit leben aber rechtfertigen werde ich mich dafür nicht. Da gibts überhaupt keine Grund für - aber wenn mich jemand mit echtem Interesse nett fragt, dann kann ich immer gern erklären, warum so und nicht anders.

    Aber ich bin da wohl auch schon ziemlich abgeklärt in meinem hohen Alter und da perlt so manches an mir ab :winking_face:

    Heute morgen, kurz vor 9 Uhr, irgendwo in Süddeutschland......

    Bin mit dem Ben im Garten, n bisschen Stalldampf ablassen, bisschen Zergeln, paar Leckerlis suchen, alles ganz wie immer.

    Kommt mein Lieblingsnachbar an den Gartenzaun und bringt mir die Zeitung. Der Ben war schneller am Gartenzaun, Nachbar gibt ihm die Zeitung - und der Ben bringt sie mir stolz tatsächlich (und spuckt sie mir vor die Füsse - das "in die Hand geben" ist noch ein bisschen zu verbessern - aber immerhin!)

    Mein Nachbar ist ganz begeister (ich ja auch) und wir haben noch ein bisschen übern Gartenzaun geratscht. Hundemenschen kennen das sicherlich: wenn ein anderer den eigenen Hund lobt, geht das runter wie Öl - und ich hab natürlich gleich fleissig mitgelobt.....mit stolzgeschwellter Brust! Wie toll der Ben sich macht, wie die Baustellen kleiner werden...naja, man kennt das ja von verliebten Hundemenschen....

    So nach 10 Minütchen - ich stand mit Rücken zum Garten - fängt mein Nachbar an zu lachen....ich denk mir noch, wieso macht der das? ....dreh mich um und fall komplett ausm 7ten Hundehimmel in die Pubertierhölle....

    Der Ben hat mitten im Garten, mitten in der Wiese, in windeseile ein Loch gegraben...so groß und tief dass man bis nach Australien sehen konnte......ich schwör!!!

    Der Hund sah aus wie ein Bergwerkskumpel, das Loch so groß dass er fast drin verschwunden ist und mein Nachbar lacht und lacht .....ich hätte mich am liebsten mitsamt dem Ben ins Loch geworfen und uns beide da drinnen vergraben....

    Hab ne halbe Stunde gebraucht, das Ding wieder zu zumachen.....und eine weitere halbe Stunde bis der Ben wieder einigermaßen Erdfrei war.......... :face_with_symbols_on_mouth:

    Bei uns war und ist das immer eine gemeinsame Entscheidung. Mein Mann ist zwar im Alltag mehr der "Spielspasslustigmensch" und überlässt mir gern das ganze "Erziehungsgedöns", aber er macht lustigerweise trotzdem rein aus dem Bauch raus immer vieles sehr richtig.

    Ich bin quasi der "böse Cop" und er der "gute Cop"

    Wenns brennt isser auch immer gern mal einen Tag eingesprungen und mit allen Dreien unterwegs gewesen - auch jetzt mit dem Ben würde er jederzeit mal übernehmen können - zumindest für Ben wärs wahrscheinlich ein lustiger Tag...

    Bei mir ziehen aber auch beide Kinder (naja Kinder...sind auch schon 25 und 26 Jahre alt...) mit, wenn sie da sind - Hund/Hunde sind bei uns immer schon Familiensache gewesen.

    Ja ok. Mag sein dass ich wäre mein Zweithund ein Züchterwelpe gewesen mit 8-10 Wochen.. Dann hätte ich vielleicht auch einfach mal "mitgebracht".

    Joey war aus dem Tierschutz und 17 Wochen alt, da war nix mehr mit Mama dabei, die war bereits vermittelt, genau wie seine Wurfgeschwister. Wie auch eigentlich Joey, der ein "Rückläufer" war. Und ja, ich hab die Gelegenheit gern genutzt, nicht nur mit Mann und Kindern sondern auch mit Ersthund ein paar Mal hinzufahren und ihn kennen zu lernen.

    Hat nicht geschadet.

    Ja, das mit dem vorher Kennenlernen und da wenigstens auf mehr oder weniger neutralem Boden die Situation ein bisschen einzuschätzen, ist ein sehr wichtiger Punkt.

    Und natürlich auch, vorher zu sich selber sehr ehrlich zu sein und wirklich zu überlegen, ob der vorhandene Hund einen Neuzugang wenigstens akzeptieren kann oder ob es in jahrelangen Streß und Managementmaßnahmen ausartet.

    Ich finde schon, daß man das unbedingt wirklich ehrlich einschätzen können sollte. Auch wenn man für sich selber so einen Welpen unheimlich niedlich, toll, plüschig oder was weiss ich findet. Ich persönlich hätte es nicht gemacht, wenn ich nicht ganz sicher gewußt hätte, dass Sam so überaus positiv auf sämlichen Artgenossenkontakt reagiert - wäre Joey mein "Althund" gewesen, hätte ich überhaupt nie über einen Zweithund nachgedacht. Der war mit Sam und dem Dackeltier und ein paar Hundebekanntschaften voll auf zufrieden - und auch später als "Einzelhund" machte er einen völlig zufriedenen Eindruck. Geht halt nicht immer alles mit allem. Da sollte man wirklich gut überlegen, ob der "Ersthund" wirklich unbedingt zu seinem Glück nen Welpen/Zweithund braucht - oder ob man sich das nicht nur selber so rosarot vorstellt...