Beiträge von LaBellaStella

    Unser nächster Hund wird wahrscheinlich vom Züchter kommen. Aus vielen Gründen. Und doch habe ich an dem Gedanken wirklich zu knabbern, weil: irgendwo hockt im Tierschutz ein Hund, der genauso passen würde...

    Das Geld hingegen, spielt bei den Menschen mit TS-Hund die ich kenne überhaupt keine Rolle.

    Und es gibt im Tierschutz genügend Hunde, die auch als Ersthundhalter zu managen sind; nur sind diese Hunde schwer als Direktimport erkennbar. Wie auch?

    Es gibt Vereine im Auslandstierschutz, denen ich seit Jahren folge; von deren Arbeit ich überzeugt bin (aus vielen Gründen). Und dann gibt es leider noch die anderen: Mitleidsbeschreibungen, alle Hunde sind Engel und super, und eigentlich ist es nur blablabla. Und mittlerweile ist es auch ein Dschungel aus undurchsichtigen Vereinen/Privatpersonen/... und das hat so zugenommen verglichen mit vor 12 Jahren. So extrem, dass ich aus diversen facebookgruppen nach einem Tag wieder rausgegangen bin.


    Danke.

    Und ja - die drei Nasen, die da oben links so nett aus meinem Avatarbild gucken, sind aus dem Auslandstierschutz. Und für mich (!!!!!!) sind es nicht nur "ganz normale Hunde" sondern jeder auf seine Art ein Hauptgewinn. Jeder einzelne hatte so seine "special effects", keiner war "dankbar" oder für jeden ausser uns irgendwie "besonders", jeder brachte so das eine oder andere Problemchen mit und ich fühl mich auch nicht "besser" weil ich so nen armen Hund gerettet hab - oder schlechter. Und, um das auch nochmal ins richtige Licht zu rücken: es hat auch null-komma-nix mit den "Anschaffungskosten" zu tun.

    Würde ich jedem einen TS-Hund empfehlen? Nein. Würde ich grundsätzlich einem Anfänger vom TS-Hund abraten? Auch nein!

    Aber - himmelherrgott - Hirn einschalten, informieren, informieren und noch mehr informieren - und dann nochmal nachdenken und viel viel viel Ehrlichkeit sich selber gegenüber - das JA ! Das tatsächlich immer!

    ...der sogenannte "Protestbiesler".....ist wohl das, was deine Trainerin meinte?

    den hab ich allerdings in all den Jahren Hundehaltung noch nie in "echt" erlebt :winking_face: ich bin fest davon überzeugt, der "Protestbiesler" ist eine Erfindung von Hundetrainern der alten Schule....

    Aber jetzt mal im Ernst:

    Unser Pubertier hier zeigt auch an, wenn er mal muss. Und ja, manchmal vielleicht auch, wenn er nicht muss sondern nur möchte. Aber trotzdem gehts bis heute immer sofort raus - allerdings nur kurz, ohne viel tamtam und wenn er nichts macht ausser "Blödsinn" auch sofort kommentarlos wieder rein. Hat er schnell verstanden, dass da dann absolut nix anderes stattfindet.

    Er darf uns auch jederzeit mal fragen, ob wir nicht grad Zeit und Lust hätten, auf ihn zu achten (kuscheln, spielen ect) - fragen darf er immer. Aber: wenns nicht passt, dann muss er eben später nochmal fragen und sich in Geduld üben. Womit wir beim springenden Punkt wären: Ruhe lernen und Langeweile aushalten ist hier immer eines der ersten Lernziele gewesen. Und ja, das dauert, bis die Pubertiere das verinnerlichen. Aber wir Menschen haben die dickeren Köpfe ja nicht umsonst!

    Und ja, ich würde tatsächlich nochmal vom TA gucken lassen, ob die Blasengeschichte wirklich ausgeheilt ist. Sowas ist schmerzhaft und unangenehm und da würde ich lieber auf Nummer Sicher gehen.

    Ausserdem: nicht den Hund schimpfen, wenns in die Wohnung geht - früher haben wir immer gesagt: Wenn der Hund in die Wohnung macht, nimm eine Zeitung, roll sie zusammen.......und hau sie dir selber aufn Kopf, denn DU warst zu langsam/zu unaufmerksam.... :winking_face:

    Naja keiner - wirklich keiner! - meiner Hunde aus dem TS (einschließlich dem, der grad neben mir auf der Couch liegt) hat mich jemals freudig angelächelt während oder kurz nach der Ankunft bei mir... Eher im Gegenteil.

    Aber alle (!) brauchten mehrere Monate um ganz hier an zu kommen.

    Also - genau wie hier schon mehrfach geschrieben: Geduld! 2 Monate sind gar nix. Und ja, ein Trainer mit Erfahrung mit Angsthunden wäre nicht verkehrt.

    Naja wie gesagt: man weiß es nicht.Ich will es auch wirklich nicht ausschließen.

    Mir ist mal beim Ausreiten ne ganze Gruppe Koima (Jungrinder) hinterher....die sind durch den Zaun wie nix und ich konnt sie nicht abschütteln...gottseidank sind sie mir auch wieder zurück gefolgt, der Bauer hatte sie schon vermisst. Der konnte sich das auch nicht erklären...

    Dahinten Richtung Schleching, Reit im Winkel, Ruhpolding, Inzell bis rüber nach BGL hat es allerdings des öfteren ähnliche Fälle, grad mit dem Jungvieh... Glaub aber durchaus, dass ein einzelner Wolf eine ganze Gruppe Jungrinder in Panik versetzen kann - da reicht auch ein einzelner Hund. Drum sind ja die Senner/Sennerinnen immer so hinterher, dass die Leute ihre Hund bei sich halten auf den Almen. Denn wenn die da oben in Panik kommen, dann geht's eben überall steil nach unten und selten geht's gut aus.

    Also ich hab nen Onkel in Schleching, der vermutet eher es war ein Hund oder mehrere Hunde als ein Wolf. Bei uns hier im Landkreis TS sind allerdings seit einiger Zeit alle komplett im Wolfmodus....vor ein paar Jährchen wär der Artikel im örtlichen Blättchen auch anders gewesen - da wäre es mit Sicherheit ein böser freilaufender (preissn)Urlauberhund gewesen.

    Schlimm genug für den Landwirt ist es so oder so. Aber mehr als eine reine Vermutung kann im Moment niemand haben über die Ursache. Wobei sowas auch vor diversen Wolfssichtungen immer mal wieder passiert ist auf den bewirtschafteten Almen.

    Und ja, hier am Land hab ich weiter zu einer Lösemöglichkeit (Garten abgesehen) als in der Grossstadt. Und in der Kleinstadt musdten wir ewig laufen, das war echt nervig und zwar richtig.

    Du hast hier in der Kleinstadt in der falschen Ecke gewohnt... (auch wenn deine Peperoni genial waren! 😁💞😁)....Hier in meiner Ecke fall ich 2x um und bin am Flussdamm. Für die große Runde geht's allerdings immer raus aus der Stadt in der Wald. Für alle anderen Fälle hab ich dankenswerter Weise den Garten.

    Dazu fällt mir ein tolles DF Wort aus alten Zeiten ein, Rüden haben gerne mal WUZZLSABBER, umgangssprachlich auch gerne Laternentripper genannt. Infektion am Penis, suppt dann so schick gelblich... dann muss man den Penis und die Tasche reinigen.

    Da freut sich der Mann drauf :ugly:

    Hihihi..ja der Wutzisabber... 😂... Weiß gar nicht mehr, wer das damals erfunden hat...Ein lustiger Ausdruck für eine *****Sache...

    Ja man muss schon hart im Nehmen sein so Haushaltstechnisch mit Hund.

    Ich sag wenn Besuch kommt auch immer "bitte erst in das Glas/auf den Teller pusten" bevor ich einschenke/auflegen...Und das schlimme ist, es ist mir nach über 26 Jahren Hundehaltung noch nicht mal mehr peinlich 😳

    Es gibt doch ned nur schwarz und weiß...

    Zwischen nicht mehr am Familienleben teilnehmen und situationsbedingtem Eingreifen liegen Welten.

    Und bitte bitte: verbannt dieses Hunde sind bedingungslos unterwürfige Geschöpfe aus eurem Kopf! Das war schon vor 100 Jahren falsch. Das sind eigenständige, hochspezialisierte Lebewesen die ihren Kopf nicht nur aufm Hals tragen damit es nicht hineinregnet. Sie können uns i.d.R.besser lesen als wir sie und sich mit der richtigen Führung und liebevoller Konsequenz zu tollen Familienmitgliedern entwickeln. Wenn man sie Hund sein lässt und sie nicht in was verwandelt, was sie nicht sind.

    . .. Sorry, Ben lacht noch immer wegen dem Unterwürfig...