Beiträge von LaBellaStella
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Ruhetage wegen Wetter gibts hier im Prinzip auch nicht. Allerhöchstens mal ne kürzere Runde wenns wirklich stürmt oder ein Orkan durchzieht. Da ist es mir dann in unseren Wäldern hier zu gefährlich.
Wenns mal sein sollte, dass ich krank bin o.ä. - wir haben einen Garten, da kann er sich lösen und manchmal gibts dann da ne kleine Leckerlisuche oder ein bisschen Tricksen...aber eigentlich hält er das auch ohne "Beschäftigung" ganz gut aus und lümmelt eben irgendwo - meistens auf der Couch - rum oder beschäftigt sich mal selber mit irgend nem Spieli oder guckt im Garten ein Loch in die Luft. Letzteres ist für den Ben ja durchaus eine "richtige" Beschäftigung, immerhin isser ein halber HSH und da kommt dann sein "ich brauch hier mal nen Überblick-Gen" so richtig durch.
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Sam war 2 Jahre alt, als Joey mit dazu kam. Bereut hab ichs nie, Sam auch nicht aber Joey wäre wohl auch ganz gern ein "Einzelprinz" gewesen. Ein paar Jahre später kam noch der Erbdackel dazu, der war sein Leben lang ein Einzelprinz bei meiner Schwiegermutter und schon 14 Jahre alt. Ich hätte damals nicht gedacht, dass der noch so auflebt in der Dreierbande.
Als Joey dann am Ende die letzten 2 1/2 Jahre allein war - ist wiederrum er aufgelebt. Der hat das richtig genossen. Darum kam da auch kein 2ter mehr dazu.
Ob zum Ben jemals ein zweiter Hund dazu kommt - weiss ich noch nicht. Ich für mich selber, hätte gern einen zweiten Hund und mittlerweile hab ich auch die Zeit dazu - aber ich bin mir nicht sicher, ob der Ben das so toll finden würde. Wenn, dann eh nur ein Mädel.
Naja, vielleicht läuft mir nochmal der richtige Zweithund übern weg, aktiv danach suchen tu ich auf alle Fälle nicht.
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Ridgebacks sind idR schon sehr klettig drinnen und sensibel bezüglich ihrer Menschen. Macht einfach normal euren Alltag und nicht künstlich irgendwas "üben " .
Geh duschen , Bring Müll raus etcpp. Ich würde dem Zwerg beim alleine bleiben allerdings nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellen.
Was hier immer gut ging für den Anfang war nen Kong oder sicheres kauteil geben in dem Bereich wo alleine geblieben wird ( ich füttere da auch die normalen Mahlzeiten) und dann z.B duschen gehen, Müll rausbringen etc. Ganz wichtig war und ist mir auch bei Erwachsenen Hunden das die Bedürfnisse erfüllt sind bevor alleine geblieben wird. Sprich Bewegung gehabt, Beine gestreckt, was erkundet, gelöst etc.
Genau so. Und wie flying-paws schrieb, so ein Welpengitter/Türgitter ist immer eine gute Idee.
Keiner kann dir sagen, wie lange es dauert, bis er länger allein bleiben kann. Bei manchen dauert es ein paar Wochen, bei anderen Monate und bei einigen Jahre. Ich hoffe, das habt ihr einkalkuliert.
PS: Nein, ich hab kein Wohneigentum, war mein Leben lang berufstätig im Schichtdienst, mein Mann ist ebenfalls berufstätig. Homeoffice kam bei mir erst mit Corona - die 30 Jahre vorher musste ich jeden Tag ins Großraumbüro. Aber ich konnte eben die Schichten immer so legen, dass entweder mein Mann oder die Kinder zuhause waren - zumindest bis es klappte mit Alleinesein. Wäre das nicht möglich gewesen, hätte ich mir keinen Hund geholt. Zumindest keinen Welpen/Junghund.
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Eine Frage, ich mir selber oft stelle.
Ich glaub nicht, dass nach Ben noch mal ein junger Hund hier einzieht. Ich bin 55, Ben wird im Sommer 5 Jahre alt - also bin ich (hoffentlich!!!!) dann schon gut mitte sechzig...
Ein Welpe/Junghund wirds dann wohl nicht mehr werden. Aber wenn ich noch fit genug bin bis dahin, dann vielleicht ein kleineres, leichteres und älteres "Model" .
Plan B hab ich allerdings schon seit längerer Zeit, jedes meiner Kinder würde auch heute schon den Ben übernehmen, sollte mal was sein.
Ich hoffe sehr, dass in ferner Zukunft da Hirn über Herz gehen wird bei mir.
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So, da mich Tinkar gerufen hat, schreib ich auch ein bisschen was dazu. Ich war grad noch mit meinem Halbherdi unterwegs beim Trailen.
Und ja, ich schliesse mich gleich mal an, an die Frage meiner Vorschreiber: was für ein Hund schwebt denn deinen Eltern nun tatsächlich vor? Du hast oben geschrieben, sie hätten bereits Erfahrung - mit welchen Rassen/Mixen denn? Waren die Vorgänger-Hunde eher gemütlich drauf oder quirlig? Hatten deine Eltern Spaß an irgendeinem Hundesport oder an einer besonderen Beschäftigung und leben sie eher ruhig oder ist viel los bei ihnen?
Und zum Thema HSH/Mix aus dem TS:
Wie ich schon im oben verlinkten Thread geschrieben hab: es kommt drauf an. Du hast es ja im Eingangsposting schon gar nicht so schlecht beschrieben, wie sie so sind, die Herdis. Mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt - aber man muss das mögen, können und wollen. Was man auf keinen Fall machen darf: hoffen oder drauf wetten, dass es schon nicht so ausgeprägt durch kommt, das Herdigen. Vor allem, wenn man mit der tatsächlich ruhigen, überlegten, hinterfragenden, dickköpfigen, seeeeehr eingenständigen, ständig die eigenen Menschen bewertenden (manchmal gar testenden), abwartenden, sehr wachsamen aber im Zweifelsfall unglaublich schnell reagierenden und entscheidenen Art nicht so recht klar kommt.
Sie fressen keine harmlosen Besucher mit Stumpf und Stiel auf - aber sie brauchen durchaus immer Zeit, um mit fremden Menschen warm zu werden. Im anderen Tread hat es jemand gut beschrieben: entweder du bist "sein" Mensch und Partner - oder du bist "sein" Schaf....man sollte tunlichst versuchen, ersteres zu werden.
Das - und Tinkars "Doppelzaun" (und jaaaaa, auch das unterschreib ich sofort) - nur mal so ein bisschen als Überblick, wie das so ist, wenn man mit nem HSH/Mix zusammen lebt.
Maremmanos und Mixe daraus erleb ich auch meistens als etwas gemäßigter - aber es sind dennoch richtige HSHs, keine Couch-Herdis!!!!
Generell sind die HSH und Mixe aus dem Süden auch etwas besser hier zu integrieren als aus dem Osten. Letztere haben tatsächlich meistens doch mehr Wach/Schutztrieb.
Aber dennoch: die Frage müssen deine Eltern für sich selber beantworten, ob sie mit all dem, was HSH/Mixe so mitbringen, wirklich glücklich werden. Wenn sie nämlich eher was in Richtung Labrador oder Golden Retriver suchen, einen Hund, mit dem vieles möglich ist, aber nun nicht unbedingt alles sein muss, also etwas für die ganze Familie oder was fürn Sport oder für schöne Ausflüge oder auch nur zur Gesellschaft - dann würde ich doch eher abraten.
Eben weil: muss man mögen, können und brauchen - die Herdiart.
PS: ich finde es auch immer schwierig, wenn Orgas - aus welchen Gründen auch immer - so drumrum reden um das Thema HSH. Damit tun sie weder dem Hund noch dem zukünftigen Besitzer was gutes.
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Uiui, eigentlich will ichs gar nicht so genau wissen...aber ich mach denoch mal kurz Kasse:
Futter monatlich:
Trockenfutter ca 30-40,- monatl.
Nassfutter Reinfleischdosen in etwa das gleiche, 30,- monatl.
Kauzeugs, Leckerlis ect: 40,- monatl.
Tierarzt:
aus dem letzten Jahr insges. 150,- (ist die Selbstbeteiligung, alles drüber raus wird von Versicherung übernommen), monatl. also max 12,50
Versicherung: Haftplicht und Vollkrankenversicherung: 72,- pro Monat
Steuer: 80,- (Jährlich) = 6,66 pro Monat
Mantrailingtraining und normales Training:
zwischen 100,- und 150,- pro Monat. (1x pro Woche MT und so 1-2 x im Monat normales Training)
macht insgesamt ungefähr: 300-350 Euro pro Monat. Autsch.
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Das ist gar nicht so einfach, das kurz zu beschreiben, wenn ich so drüber nachdenke.....
Vielleicht gehts am einfachsten, wenn man einfach mal davon ausgeht, dass ein HSH genauso ein Spezialist ist, wie viele andere Rassen/Gruppen auch: Hütis, Jagdhunde in ihrer ganzen Vielfalt, Gebrauchshunde usw.
Wenn man sich dann überlegt, welche wahrscheinlichen Eigenschaften ich tatsächlich will oder brauche (ich bin Jäger, dann such ich mir einen Jagdhund, ich hab Schafe, dann eben ggf einen Hüti oder ich möchte eher aufm Hundeplatz Erfolg haben, dann ggf einen Gebrauchshund, ich möchte einfach nur einen Hund auf der Couch zur Gesellschaft und zum Spazierengehen, dann gehts in Richtung Begleithund usw usw) und mir dann mal angucke, für was HSHs ursprünglich gezüchtet wurden bzw eingesetzt wurden, dann wirds vielleicht ein bisschen klarer.
Ich will jetzt nicht alle wahrscheinlichen Eigenschaften der verschiedenen Herdi-Rassen aufzählen - das kann man allüberall im I-Net finden - und diese Eigenschaften, diese Genetik - das ist jetzt eine Binse -die muss man eben mögen, die muss man händeln können und sollte es eben auch niemals unterschätzen!
Das könnte man auf so manch eine andere Rasse/Gruppe genauso anwenden - und auch da kommts immer wieder vor, dass sich der falsche Mensch den falschen Hund aussucht und dann damit kreuzunglücklich wird. Je nachdem kanns auch mal brandgefährlich werden.
Natürlich ist ein Herdenschutzhund auch immer "einfach ein Hund" mit allen hündischen Bedürfnissen - aber eben auch genauso mit allen spezifischen, genetischen, "angezüchteten" Eigenheiten und die sind nunmal nicht unbedingt anfängerfreundlich oder für einen Menschen geeignet, der eigentlich nur was fluffiges zum Kuscheln sucht (mal ganz überspitzt gesagt, ihr wisst was ich meine).
Insofern unterscheiden sich HSH(Mixe) eben nicht von allen anderen Gruppen/Rassen. Auch sie brauchen den passenden Job, das passende Umfeld, den passenden Menschen. Was aber für den HSHs nicht unbedingt immer leicht zu finden ist, eben weil: HSH.
Letzteres könnte man jetzt auch mit Gebrauchshund/Jagdhund/Terrier/Molosser/usw usw ersetzen. Von daher wäre meine persönliche Antwort auf die Frage, ob HSHs sich von anderen Gruppen/Rassen unterscheiden mit einem klaren: Ja und Nein beatworten. Das Ja für: na klar, genauso wie sich ein Mali von einem Pudel unterscheidet oder ein Deutsch Drahthaar von einem Border Collie oder ein JRT von einem Neufi und das Nein, weil sie genauso wie alle anderen Hunde beim passenden Menschen unter den passenden Umständen (!!) leben können.
Innerhalb der Gruppe der HSH und HSHMixen gibts aber darüber hinaus genauso viele unterschiedliche Typen, Charaktäre und Ausprägungen wie bei allen anderen auch.
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Ich glaub, keiner hier ausser der TE weiss, wie das genau abgelaufen ist. Also ob die Orga da nun bewusst oder unbewusst etwas verschwiegen bzw nicht kommuniziert hat bzw wie die ganze Sache genau abgelaufen ist.
Nicht jede Orga arbeitet da sauber, das glaub ich, wissen wir hier alle. Und ja, das ist dann völlig inakzeptabel.
Aber auf der anderen Seite wünsch ich mir dennoch von so manchem Hundekäufer, dass er/sie sich nicht nur von hübschen Bildern und netten Beschreibungen leiten lässt. Ein bisschen mehr vorab informieren wär schon auch nicht ganz schlecht.
Vor allem, wenn ich dann auch noch für mich selber sehr eng abstecke, mit was ich klar komme und mit was eben nicht. Da schien mir ja die Aussage der TE im Anfangsposting sehr klar. Ob das bei der Orga nicht angekommen ist, oder ob die Orga da unsauber gearbeitet hat oder warum die Orga nun trotzdem genau diesen Hund an die TE vermittelt hat - man weiss es nicht. Genauso wenig warum sich die TE auf ein "Blind Date" mit einem Direktimport eingelassen hat. Oder ob und wenn, wieviel Maremmano nun tatsächlich in dem Hund steckt. Ich weiss ehrlich nicht, was die Menschen sich bei sowas immer denken....
Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen - der Hund ist bei der TE und die ist kreuzunglücklich damit. Und da sind wir dann wieder am Anfang, es gibt 2 Möglichkeiten: entweder man arrangiert sich und behält den Hund - oder - man gibt ihn wieder ab.
Ich persönlich wüsste, wie ich mich entscheiden würde - aber ich bin nicht die TE! Wobei ich ja auch finde, sie sollte den Hund möglichst schnell wieder abgeben und nicht lange rumexperementieren. Das macht es nämlich für den Hund nicht leichter.
Ich habe dennoch beschrieben, dass das Leben mit einem HSH(Mix) von meinem Standpunkt (!!) aus auch nicht so viel komplizierter ist, wies mit einem Hüti ist. Wohlgemerkt: von meinem Standpunkt aus. Und dass die Befürchtung, dass der Hund irgendwann von sich aus einfach mal so Besucher "angreift" nicht einfach nur aus der Tatsache abgeleitet werden kann, dass es sich vielleicht um einen HSHMix handelt. Und damit möchte ich auf keinen Fall einfach mal jedem zukünftigen HH einen HSH(Mix) empfehlen, schon gar nicht als Direktimport.
Aber doch dringend an die Vernunft appelieren, sich so viel wie möglich vorab zu informieren. Vielleicht hilft ja dieser Thread dabei und es stolpert irgendwann mal jemand drüber und denkt nochmal über die Anschaffung eines Hundes nach - auch wenn er auf Fotos noch so süß ausschaut.