Beiträge von BigJoy

    Meine macht auch KontaktSITZEN.
    Wenn sie zB mit im Lokal ist, lehnt sie sich gegen die Beine desjenigen, mit dem wir da sind. Teils fallen ihr dabei die Augen zu und sie schläft im Sitzen ein (inkl Sekundenschlafkopfnicken).
    Ich hab den Eindruck, sie macht das auch, um mitzukriegen, wann die Beine sich regen und wir gehen - damit sie ja nicht vergessen wird.
    Nur warum macht sie das dann bei dem anderen und nicht bei mir? :???:

    Und dann gibt es noch eine Art Kontaktliegen von ihr (neben den hier beschrieben und gezeigten Varianten): Im Auto von hinten auf den Fahrersitz krabbeln und dort liegen, bis ich wieder da bin :D

    Ich möchte dich nicht weiter verwirren, aber ich finde es keine schlechte Idee, dass die Trainerin sich außerhalb deines Zuhauses einen 1. Eindruck von der Hündin verschafft. Sozusagen auf neutralem Terrain, um das Wesen der Hündin außerhalb einer Stresssituation zu sehen. Und danach dann Hausbesuche.

    Ich denke, es ist angesichts der Probleme und deiner Verunsicherung sehr wichtig, dass du dich bei/mit der Trainerin wohlfühlst. Dass du dich von ihr verstanden fühlst und ihren Anweisungen vertraust. Und dann auch erst einmal nur nach ihren Anweisungen verfährst - und das geht nur, wenn du dich von ihr verstanden fühlst und ihr vertraust.

    Vielleicht mag es dich ermutigen, daran zu denken, dass die Situation auf keinen Fall so bleiben wird, wie sie sich aktuell darstellt. Denn du hast ja Schritte eingeleitet (Trainerin, Pflegestelle...).

    Ich komme mal aus einer anderen Ecke, nicht mit konkreten Tipps, sondern der inneren Haltung des Halters.
    Meine Beobachtung ist, dass Hund und Halter (auch) hier - teils unbewusst - zusammen arbeiten.

    Wenn der Halter "eigentlich" gerne möchte, dass die Hunde sich beschnuppern oder miteinander spielen, sendet er auch entsprechende Signale an den Hund.
    Und erlaubt Hundekontakte zB in einem 2. oder 3. Schritt (ups, Flexiknopf losgelassen...) Der Hund wird sich also in die Leine hängen, um auszutesten, ob es auch diesmal klappt, "weil er ja so gerne hinmöchte". Selbst wenn das nur in jeder 10. Begegnung klappt, lohnt es sich für den Hund, die anderen 9 Situationen durchzutesten.

    Ich würde deshalb meine eigene Einstellung überprüfen. Erst wenn einem die bewusst ist, bringen Tipps etwas. Sonst boykottiert man als Halter die Ratschläge unbewusst ;)

    Wenn ich mich fertig mache, um das Haus zu verlassen, kommt Joy gucken. Dann sage ich "Ja, der Hund darf mit!" = freudiges Schwanzwedeln
    Oder ich sage ein leises "Nein", dann trollt sie sich.

    Wenn ich durch die Tür gehe und sie schaut, sage ich wie nebenbei "Der Hund wartet" und gehe, ohne sie weiter zu beachten.

    Ist das ein Ritual?
    :smile:

    Vielleicht liegt das Parkhaus in der Nähe und du kannst zwischendurch mal hinhuschen, um dich zu beruhigen? ;)

    Bei Parkhäusern mit offenen Seitenwände ist zwar die Luft besser, aber auch hier muss man den wandernden Sonnenstand bedenken, sprich, ob die Sonne plötzlich doch auf das Auto scheinen kann.

    Ich würde die Fenster so weit geöffnet lassen, wie es für dich vertretbar ist (einbruchstechnisch bzw falls du Sorge hast, dass jemand was durchs Fenster steckt). Ich lasse immer mehrere Fenster einen Spalt weit auf, weil schon mein 8-kg-Hund erstaunlich was "wegatmet".

    Wenn ausreichend Luft und Wasser da ist, der Wagen nicht plötzlich in der Sonne stehen kann, die Hunde autogewöhnt sind und womöglich eh pennen wollen von der action vorher - seh ich kein Problem!


    Welche Museen wollt ihr euch denn ansehen? (*neugier)

    Habe noch eine Idee zu Odins Angst, wenn sich jemand über ihn beugt.
    Klar, es ist eine angsteinflössende Geste, dieses Herunterbeugen und sollte vermieden werden. Besser in die Hocke gehen, sich seitlich zum Hund hocken, kein Blickkontakt - wie du es ja auch schon machst.

    Ich denke, dass auch beim Halter etwas zurück bleibt, wenn der eigene Hund einen Menschen gebissen oder extrem angegiftet hat. Diese Unsicherheit ist verständlich, aber nicht förderlich.

    Ich habe bei meiner Hündin durch Beobachtung in den verschiedensten Situationen herausgefunden. dass sie lieber ausweicht, als nach vorne zu gehen. Heißt, ich kann bei kritischen Situationen schauen, dass sie stets einen Rückzugsweg hat. Und dann passiert auch nichts!
    - Mich hat das sehr entspannt und den Hund auch ;)
    Ich vertraue ihr seitdem wieder.

    Weiterhin alles Gute!

    Ich gestehe, hier kleinlich zu sein: Ich wiege ab.
    Aber inzwischen habe ich einen Becher, mit dem schöpfe ich die (grundsätzlich ausgewogene) Menge aus der Futtertonne, ohne jedes Mal abzuwiegen.
    "Nach Gefühl" gibt es an Tagen, an denen sie viel gelaufen ist (wir zB am Meer waren) Nachschlag.

    Bevor ich abgewogen habe, habe ich das Dreifache "nach Gefühl" gefüttert, was ihr eigentlich gut tut. Sie frass alles auf und drohte ein Mops zu werden ;)