Es sind 2 Baustellen: Panik vor anderen Hunden und Durchzugohren beim Spielpartner. In beiden Fällen hat der Hund Emotionen, denen er folgt - und zwar wie es klingt, lieber folgt als dem Hundeführer. Klingt so aus der Entfernung danach, als könnte der Hund öfter machen, was er will und als ob der Hund nicht wirklich "geführt" wird.
Spricht also umso mehr für Hundeschule!
Noch eine Kleinigkeit für den Rückruf aus dem Spiel: Ruf den Hund nicht nur, wenn du ihn anleinen willst, sondern auch mal zwischendurch und entlass ihn dann wieder ins Spiel. (ggf mit Schleppleine üben, um das Kommando durchzusetzen)
Bei der Panik mit anderen Hunde: ist sie am Geschirr? Nicht, dass sie sich mal aus dem Halsband windet!
Noch etwas zu den Panikmomenten: Die sind als Stress für den Hund nicht zu unterschätzen. Der Hund wird dabei überschwemmt mit zB Stresshormonen, Adrenalin usw. Diese Stoffe muss er auch wieder abbauen. Deshalb sollte ein Panikhund unbedingt ausreichend bewegt werden.
Evt ist sie auch deshalb im Spiel mit ihrem Freund so sehr unter den Strom.
Um die Panik vor anderen Hunden abzubauen, ist es wichtig, dass der Hund ruhiger wird, während der andere Hund in seiner Gegenwart ist. Deshalb die Vorschläge, dass du dich mit anderen Hunden aufhältst.