Ich finde es klasse, dass du deinem Katerchen Freigang erlaubst! 
Ja, da gibt es unterschiedliche Ansichten zu - ich bin ein Freigangfan. Ich finde, das ist (von Ausnahmen abgesehen) das einzig wahre Katzenleben. So wie die Hunde Rudeltiere, sind Katzen Jäger. Das Jagen samt vorher-nachher, das Revier checken usw - das geht doch alles nur draußen richtig.
Ich finde das reine Wohnungskatzen hochgradig gefährdet sind neurotisch zu werden, da komplett unterfordert und sinnlich nicht ausgelastet. Ähnlich wie Zwingerhunde 
Insofern freu ich mich für dein Katerchen! Und für dich, weil du einen glücklichen Kater haben wirst
Aber das Risiko von Freigangskatzen, das gibt es natürlich, da beißt die Maus kein' Faden ab. Da ist Loslassen angesagt, meiner Meinung. Eine Übung, die nie verkehrt ist, kann man häufiger brauchen im Leben 
Noch mal was Sachliches: Ich kenne es so, dass man Freigangkatzen möglichst 4 Wochen im Haus hält, bevor man sie rauslässt. Keine Ahnung wie, aber sie orientieren sich von innen nach außen. Sie würden zwar auch früher zurückfinden, aber die 4 Wochen sollen helfen, dass sich die Katze auch in einem Schreckmoment noch ans Zuhause erinnert und nicht kopflos wegrennt, ohne zurückzufinden.
Dein Kater wird Gewohnheiten entwickeln, wann er zum Fressen, Schlafen, Kuscheln reinkommt und wann bzw wie lange er draußen herumstreift. Daran wirst du dich wiederum gewöhnen. Trotzdem kann er auch plötzlich länger wegbleiben und dann wieder kommen - ohne zu sagen, wo er war
Wenn er kastriert wird, wird er sich seltener mit anderen Katern hauen (aber ganz ausfallen muss es deshalb nicht).
Also: Kopf hoch, Herz warm, er kommt bestimmt wieder! Ist doch heute das 1. Mal, da muss er halt genauer gucken.