Beiträge von BigJoy

    Ich hab auch ne Antirutschunterlage. Ich hab sie als Rolle zum Zurechtschneiden in einem Teppichdiskounter geholt. Es reicht ein Quadrat drunter, muss nicht exakt unter dem ganzen Kissen liegen. Kostenpunkt: Unter 10 EUR (weiß nicht mehr so genau)

    (Ich würde es schnell machen, denn je nachdem wie empfindlich dein Hund ist, kann ihn das Gerutsche beim Betreten/Verlassen des Korbes den ganzen Korb bzw Platz verleiden.)

    Wenn der Hund beginnt, "Macken" zu zeigen, heißt das ja nicht, dass das so bleiben muss. Das hängt ja auch viel davon ab, wie man damit umgeht ;)

    Akklimatisiert hatte sich mein TS-Hund nach wenigen Wochen. Ca alle 3 Monate konnte ich einen Entwicklungssprung bemerken, also konkrete Verhaltensveränderungen.
    Auch heute, nach fast 3 J bei mir, ist deutlich zu merken, dass ihre Entwicklung noch nicht am Ende ist. Sie überrascht dann zB mit "plötzlicher" Souveränität /Angstfreiheit oder auch mal mit Rückfall in alte Angstautomatismen. Oder auch nach 3 J gibt es berechtigte Hoffnung, dass sie doch noch mal anfängt zu spielen.

    Hunde lernen - wie wir - ein Leben lang. Wenn man sie lässt :gut:

    Ich finde ein Hund, der im Rahmen einer Therapie eingesetzt wird, sollte
    a) einen außerordentlich guten Grundgehorsam haben, um gut kontrollierbar und lenkbar zu sein
    b) ein trainiertes "Nervenkostüm" haben, damit ihn nichts aus der Ruhe bringt (weder Geräusche wie Kreischen, noch merkwürdige Verhaltensweise wie Zappeln, Kneifen)

    Beispiel: Wenn ich mir vorstelle, wie viele Hunde vor einem schwankenden Besoffenen zurückschrecken oder ihn verbellen - das sollte einem Therapiehund, der womöglich mit Spastikern arbeitet, kalt lassen.

    c) Spezialaufgaben drauf haben (als Blindenhund, Behindertenbegleithund usw) und so im Training stehen, dass dieses Repertoire gut aufstockbar ist


    Ich persönlich mag es nicht, wenn mit dem Begriff Therapiehund inflationär umgegangen wird. Was weniger an der Endung Hund liegt, sondern mehr am ersten Wort: Therapie ;)

    Zitat

    , da HH mit sehr unverträglichen Hunden hier vermutlich gar nicht herkommen.
    Viele Grüße
    tombenmax


    jiep, das vermute ich auch.
    Dennoch: Wer einen hundeängstlichen Hund hat oder selbst Hundeangst, kann ich dort keinen Aufenthalt empfehlen.

    Wie ich es mache:
    Mein Hund läuft frei. Sie entscheidet selbst, ob sie zu einem Hund geht oder nicht. Zeigt sie sich interessiert, bleibe ich meistens stehen. Fühlt sie sich offensichtlich nicht wohl mit dem Hund, geh ich weiter.
    Bei Radfahrer/Joggern/Reiter guck ich, dass mein Hund nicht aus Versehen im Weg ist und ruf sie ggf ran (sie selbst jagt da niemanden hinterher, will auch nicht schnüffeln gehen)

    Zitat


    Komische Hundehalter. Ich finds eigentlich grad gut, dass wir dort auch Joggern und Radfahrern begegnen, weil ihn die dort aufgrund der vielen Hunde wirklich null interessieren, was sich auch auf weniger frequentierte Gebiete auswirkt.


    Klasse!

    Die Jogger/Radfahrer, die hier so was entgegen geworfen bekommen, sind allerdings die, die gerade von einem Hund angegangen wurden sind und sich darüber beschweren :hust:

    So wie Björn es beschreibt, scheint mir die softe Ausdrucksweise für das, was ich krass schildere.
    Wer Angst vor Hunden oder Hundebegegnungen hat, der geht bzw. verirrt sich da nur einmal hin... :hust:

    Ja, das ist in unserem Hundewald auch so.
    Wer da hin geht, muss mit den Hunden rechnen, lautet das Motto. Dieses Waldstück ist fest in Hunde- bzw HH-Hand. Wer sich als Nicht-HH, Jogger, Radfahrer oder Reiter dahin verirrt, hat selbst schuld. Der kriegt auch schon mal ein "Fahr/geh doch woanders, hier ist Hundefreilaufgebiet!" hinterher gerufen.

    Mein Eindruck ist zudem, dass diese rauen Sitten sich auch daraus ergeben, dass sich just HH mit schlecht erzogenen Hunden dort aufhalten. Weil sie die Hunde wenigstens dort laufen lassen können, ohne dass sie hören müssen - ist ja Hundeauslaufzone :headbash:

    (Im Grunde ein Wunder, dass nicht mehr passiert...)