Ich finde ein Hund, der im Rahmen einer Therapie eingesetzt wird, sollte
a) einen außerordentlich guten Grundgehorsam haben, um gut kontrollierbar und lenkbar zu sein
b) ein trainiertes "Nervenkostüm" haben, damit ihn nichts aus der Ruhe bringt (weder Geräusche wie Kreischen, noch merkwürdige Verhaltensweise wie Zappeln, Kneifen)
Beispiel: Wenn ich mir vorstelle, wie viele Hunde vor einem schwankenden Besoffenen zurückschrecken oder ihn verbellen - das sollte einem Therapiehund, der womöglich mit Spastikern arbeitet, kalt lassen.
c) Spezialaufgaben drauf haben (als Blindenhund, Behindertenbegleithund usw) und so im Training stehen, dass dieses Repertoire gut aufstockbar ist
Ich persönlich mag es nicht, wenn mit dem Begriff Therapiehund inflationär umgegangen wird. Was weniger an der Endung Hund liegt, sondern mehr am ersten Wort: Therapie ![]()