Beiträge von BigJoy

    Meine bekommt auch weiterhin zwei kleine Leckerli als Belohnung nach dem Putzen. Mir ist wichtiger, dass sie kooperativ bleibt, als dass die Zähne möglichst lange sauber bleiben.

    Ich putze täglich. Der Hundezahnarzt meinte, er wäre schon über 2x/Woche sehr sehr glücklich.

    Ich glaube, Hauptsache die Belege kommen mal runter. Wir putzen morgens, nach dem Frühstück, vor dem Rausgehen zur 1. Runde.

    Abends wäre noch sinnvoller, aber da vergesse ich es zu oft oder will den Hund dafür nicht mehr wecken. Deshalb hat sich bei uns morgens etabliert.

    Wie immer bei neuen Gewohnheiten ist es ja gut, diese irgendwo "dranzupflanzen", damit sie sich etablieren - bei uns ist das 1. Rausgehen.

    Ich würde es wohl erstmal pragmatisch angehen und bevor ich mich zur Ruhe hinsetze bei anderen Holly noch mal pieseln lassen. Einfach damit kein See mehr kommen KANN.

    Sie machen sich beim Spazierengehen oder im Garten ja nicht unbedingt leer, also dieses "Wir waren vorher noch" würde ich noch mal überprüfen - denn wo kommt dann der See her?

    Und ihr könntet sie bei anderen auf ihrem Platz "festnageln". Wenn alle ruhig sitzen, braucht sie ja nicht rumzustromern, oder?

    So generell: Ist sie es gewohnt, dass sie keine Aufmerksamkeit bekommt?

    Punkto Markieren: Meine Hundetrainerin gab mir den Hinweis, dass ich Greta nicht immer gestattet soll, draußen drüberzumarkieren (will sie v.a. bei ihren Hundefreundinnen), denn das könnte ihr a) etwas zu Kopf steigen und b) trainiert es den Abbruch - den man ja auch zB in Wildsituationen ggf. mal braucht - oder bei euch in Küchensitutationen ;-) und deshalb vielfältig üben sollte.

    ...das ist so mein Brainstorming...


    Guten Start in die neue Woche!

    Hat jemand die Xtreme Flexi? Hab gesehen, dass es die jetzt auch in 8m gibt. Taugt der Rückdämpfer was? Wäre vielleicht für Lumis Pubertäts-was-ist-Leinenführigkeit-oder-Rückruf-Tage was 😂

    Würde mich auch interessieren. Filou schaltet aktuell auch öfter mal auf Durchzug. Die 5 m Flexi Comfort ist mir als Dich etwas zu kurz.

    Ja, ich bin mit der sehr zufrieden, auch mit dem Ruckdämpfer. (Hab die 5m)

    Jagdkontrolltraining ist komplex.

    Erstmal sollte er keinen Jagdrausch mehr haben, nicht mehr die Gelegenheit dazu. Sprich Schlepp immer in der Hand und ggf. auch kurze Leine, falls er sonst zB eine Katze jagt könnte.

    Dummy ist in meinen Augen Jagdersatzbeschäftigung. Das machen ich parallel.

    In der Situation mit Wildkontakt wirfst du keinen Dummy - oder hab ich dich da falsch verstanden? Wir machen das 1x die Woche, auch mit dem Hintergedanken, dass dadurch der Jagdtrieb ersatzweise befriedigt wird, in Teilen.

    Dann wird noch Grundgehorsam und Impulskontrolle geübt.

    Letztlich geht es darum, dass der Hund so gut im Gehorsam steht und so geübt ist, seine Jagdimpulse zu zügeln, dass er für dich in der Jagdsituation kontrollierbar ist. Also stoppen, nichtbeachten oder Umkehren zu dir zeigt.

    Zum Start: Es geht es um die Umorientierung zu dir, weg vom spannenden Reiz.

    Das übst du sehr lange. Man fängt mit einfachen Reizen an, wo dem Hund das Abwenden leicht fällt und dann erhöht sich der Schwierigkeitsgrad bis zum echten Wild.

    Wir nehmen den Ball als Superduperbelohnung. Nur beim Antijagdtraining darf sie dem Ball direkt hinterherhetzen (weg vom Wild). In ALLEN anderen Situationen darf sie erst nach Freigabe etwas hinterher rennen.

    Dazu haben wir einen Notfall-Schlachtruf auftrainiert: Ich rufe lauthals "Balla-Balla", schleudere den Ball mit den Armen und hole mir so die Aufmerksamkeit der Jägerin. Dann fliegt der Ball und der Hund jetzt den statt Wild.

    Wir trainieren so, haben das in einem Jagdkontrolltrainingskurs gelernt, der war vor ca. 8 Monaten. Gibt erste Erfolge, aber ein Trainingsende ist noch nicht in Sicht ;-)

    Toi-toi-toi für euch!


    Mein Hund ist übrigens ein Großpudel. Denen sagt man schon nach, dass sie jagdtechnisch meistens händelbar sind, im Gros. Aber sie hat schon ordentlich "Krawumms".