Beiträge von SavoirVivre

    Ich hatte parallel zum DSH einen 8kg Spitz und für mich war er nahe an perfekt für einen kleinen Hund. Bis auf das Fell erfüllt er alle Deine Anforderungen.

    Ich muss sagen, von allen meinen Hunden war er der gelehrigste, folgsamste und charmanteste. Dabei sportlich, agil und kein Weichei. Ein richtiger Hund in klein. Es sei denn es regnete oder er hatte wirklich AuA, dann war er aus Zucker oder starb in 15 Akten :headbash: .

    Wir haben ihn im Tierheim gefunden. Da war er ca. 1 Jahr.

    Ach ja, und er war leider meldefreudig. Das war unsere größte Baustelle.

    Also, wenn jemand von 10km-Radtouren spricht, dann ist das vor meinem geistigen Auge nur eine Strecke, nicht 5 km hin und 5 zurück. Das ist für mich keine Tour, sondern von einem Dorf zum nächsten und zurück. Und dann kommt das m.E. auch immer auf den Untergrund an.
    Und ich sprach nicht vom Boxer, sondern antwortete @ThorstenD auf seine Empfehlung zum Beauceron. Und dieser Hunde-Körper, also der eines Beaucerons ist mehr Molosser als der eines wesentlich kompakteren Boxers. Alleine schon der lange Rücken ...

    Ah ok. Bei 20km ist die Beanspruchung in der Tat schon eine andere.
    Ich gehe bei der Nennung von 10km aber auch von 10km aus ;) .

    10km am Rad ist doch keine Stecke für einen gesunden, ausgewachsenen Hund. Also 10km.. das ist doch wirklich nix.

    Ein Boxer der keine 10km am Rad schafft ist ein kranker Boxer.

    Ich rede jetzt aber auch nicht von 10km FullSpeed und gib alles, sondern so gemässigtes Tourentempo bei dem der Hund locker nebenher traben kann und zwischen durch mal galoppiert (wenn z.B. pinkelt und dann aufholen muss - das sind dann die Sprinteinheiten :D ).

    Nachtrag:
    Ja, vom ganzen Erscheinungsbild und Auftreten ist Herr Hund, und der Otto-Normal-Boxer, tendenziell ein bolleriger Prolet :ugly: . Es ist halt Geschmackssache und der Boxer sicher kein "Spielgefährte" für eine breite Masse an Hunden. Aber ab geschlechtsreifen Alter ist das Spielen mit Fremdhunden eh praktisch ad acta gelegt. Ich bin ein Freund von sehr sorgfältig ausgewählten Spielgefährten und da ist es egal welche Rasse ich führe :smile: .

    Die Sozialverträglichkeit des Boxers empfinde ich auch als angenehm im Vergleich zu anderen Gebrauchshunderassen. Wer einen Boxer aber mit einem Retriever, Labrador, Beagle, Aussie, Collie oder eben Hunderassen aus ganz anderen FCI Gruppen vergleicht, kann nicht zufrieden mit der Ausbeute sein. Daher würde ich auch sagen, dass man bei Rassenvergleichen schon zumindest innerhalb der FCI Gruppe oder vergleichbarer bleiben sollte.

    Also, ich bin ja umgestiegen von DSH auf Boxertyp und muss sagen dass ich sehr zufrieden bin. Das was ich an DSH Eigenschaften vermisse, wiegt Herr Hund an anderer Stelle wieder auf.
    Ich hatte auch einen 8kg Spitz, parallel zum DSH, mir ist also auch der direkte Vergleich kleiner Hund vs. grosser Hund nicht fremd.

    Durch Herrn Hund habe ich nun auch paar weitere Boxer kennengelernt - bleibt irgendwie nicht aus, war auch zu DSH Zeiten so - und muss sagen, ja , für uns kommt als nächster Hund ein Boxerwelpe vom Züchter absolut in Frage. Das Einzige was das noch ausbremsen könnte, ist die doch lange Liste der Krankheiten für die der Boxer anfällig ist. Da werden wir dann zu gegebener Zeit erstmal intensiv recherchieren müssen.

    Bis dahin wird es aber eh hoffentlich noch lange dauern. Herr Hund begeistert uns und ich ziehe den Boxer inzwischen dem DSH vor. Einfach weil er besser in unser Leben passt (Wach- und Schutztrieb ist einfach moderater, alle anderen Eigenschaften sind aber durchaus ähnlich). Der Boxer ist für mich ein Gebrauchshund light und erfüllt alle unsere K.O. - Kriterien.

    Das einzige was nervig ist, ist das sabbern. Vorher hätte ich mir nie vorstellen können dass etwas sabberiges, vierbeiniges ins Haus kommt. Heute ist es halt so. Immer noch nervig aber längst nicht so schlimm wie ich es mir vorher vorgestellt habe.

    Damit hast du natürlich recht, @SophieCat, aber wenn man das als Außenstehender so alles liest, drängt sich einem schon der böse Verdacht auf, dass da ordentlich gemauschelt wird.
    Vor allem, wenn es bereits andere Vorfälle gab, bei denen die Geschädigten auch derart schnell mit nix abgespeist wurden...

    jupp, das stimmt.
    der zusatz mit der kennt den über zwei ecken eventuell kam aber erst dazu nachdem ich meinen beitrag schon geschrieben hatte |) . mit dem hintergrund wissen wäre ich auch extrem misstrauisch ob das alles so seine richtigkeit hat.

    Zunächst einmal > Gute Besserung Deinem Hund! Ich hoffe sehr dass die körperlichen sowie die seelischen Schäden rasch verheilen und überstanden sind.

    Und vorab, ja natürlich glaube ich Dir und Deiner Schilderung. Es ist einfach unterirdisch, zum kotzen und menschlich mehr als daneben, was die Halter der Dogge da abziehen.

    Jetzt kommt das große Aber. Aber das OA ist natürlich angehalten sich beide Seiten anzuhören und wenn die Halterin der Dogge behaarlich und rigoros die Situation anders, zu ihren Gunsten, darstellt wird es nunmal kompliziert. Denn eine Lüge kann man einem andere nicht an der Nasenspitze ansehen.
    Rein theoretisch könntest auch Du lügen und die Doggenhalter die Wahrheit sagen. Wie gesagt, ich glaube Dir, weil Du überhaupt keinen Grund hast hier einen Thread zu eröffnen um Quark zu behaupten der nicht wahr ist, aber es ist auch richtig dass das OA die Aussagen beider Seiten prüfen muss. Du weisst ja nicht was für Fragen sich die Doggenhalter nun stellen müssen und ob die nicht ähnliche "Auflagen" bekommen haben wir ihr.

    Es ist durchaus vorgekommen, dass Hunde zu Unrecht beschuldigt werden um den eigenen Hund zu schützen. Wie gesagt, unterirdisch und daneben ein solches Verhalten, aber kommt auch vor. Ich nehme an daher reagiert das OA so wie es reagiert.

    Euch alles alles Gute, mindestens einen Zeugen oder zumindest viele "Mitkläger" gegen diese fahrlässigen, unverschämten Hundehalter.

    Meinst du das ernst? Ist das ein Verschreiber?

    und zu diesem Kommentar hätte ich doch gerne eine kleine Lehrstunde in Schokoladensachkunde. wenn du es schon so genau nimmst gehe ich davon aus dass du es auch genau weißt.
    Mein Schwiegervater liebt Schokolade mit sehr hohen Kakaoanteil. Am liebsten so hoch dass die Schokolade fast nur noch bitterherb schmeckt. Nach deiner Erklärung kann ich vielleicht etwas auftrumpfen beim nächsten Familienessen mit schoko-wissen ;) .

    Und über eine Erklärung warum dunkle Schokolade (fängt bei ca. 60% an) NIEMALS einen höheren Anteil als Milka Schokolade haben kann bitte gerne auch. Wie gesagt.. zum Angeben vor schwiegerpapa.