Beiträge von SavoirVivre

    Ich habe mir angewöhnt einen schriftlichen Sachverhalt abzugeben und persönlich auf den Ämtern zu erscheinen. Je nach Wichtigkeit nehme ich dann eine Vertrauensperson mit.

    Alleine das persönliche Erscheinen und die Zweitperson schindet bei den Behörden Eindruck. Die wagen sich nicht mehr irgendwas unter den Teppich zu kehren. Ich bekomme stets schriftliche Antwort. Was will ich mehr!

    Guter Tipp/Vorgehensweise :bindafür: . Merk ich mir für den Fall dass ich tatsächlich mal in eine solche Situation kommen sollte - hoffentlich nie.

    Damit der Rassevorschlag nicht unkommentiert bleibt:
    die Bedlington die ich kannte, sind hammerhart, superschnell auf 180 und Mensch und Tier gegenüber echt unverträglich. Bestien. Wären die nicht so selten und klein und schmal, die würden ganz bestimmt als Kampfhunde gelten.

    Ich kenne einen - den der ehemaligen Nachbarin. Mit Menschen lieber Kerl, aber Hunden gegenüber ein ernsthafter Mobber und geht auch ohne mit der Wimper zu zucken meinem 37kg an den Hals wenn man ihn nicht rechtzeitig sichert - und der beschädigt!!!

    Aber ein Exemplar ist nicht gerade aussagekräftig :ugly:

    Mal eine andere Frage; wurden all diese Vorfälle dem OA schriftlich mitgeteilt, oder nur mündlich/telefonisch?
    Anzeigen beim OA müssen immer schriftlich erfolgen, nur dann hat man etwas in der Hand, man bekommt ein Aktenzeichen zu dem Vorgang. Und nur dann kann man eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.
    Sobald etwas schriftlich bei einem Amt vorliegt, läßt sich nichts mehr vertuschen oder unter den Teppich kehren.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster.

    Ich glaube wenn in einem kleineren Ort mehrere geschädigte Menschen sich zusammen tun, bereit sind mit Namen, Unterschrift und Aussage vorzusprechen, dann kann sich der Bürgermeister und auch der Apperat drum herum nicht herauswinden oder es ignorieren. Denn das sind belastbare Zeugenaussagen. Spätestens wenn die Presse mit einbezogen wird, wirds echt eng. Ich mein, wie realistisch ist es, dass dem Hundehalter Recht zugesprochen wird, wenn ein Dutzend Zeugen ihn belasten. Wie glaubhaft ist es, dass alle lügen und nur dieser eine Hundehalter die Wahrheit sagt.

    Und auch wenn etwas schriftliches eingeht, wenn da Korrupte am Werk sind, werden die einen Teufel tun und den Eingang schriftlich zu bestätigen, sofern Empfang nicht bewiesen (Einschreiben gegen Unterschrift, etc.).

    Wenn am Ende rauskommt, dass die Hundehalter durch den Ordnungsamt Mitarbeiter geschützt werden, wäre das echt ein dickes Ei. Leider liest sich das tatsächlich fast so. So viele Vorfälle, davon einige durchaus schwerwiegender, und dann diese merkwürdig schützende Hand drüber.

    Ich drücke euch die Daumen dass es keine Nachwirkungen irgendwelcher Art gibt.

    Liebe Bekannte von mir haben auch einen CC, der jetzt ca. 1,5Jahre jung ist. Sie fangen jetzt langsam an ihm am Rad mitlaufen zu lassen und er dreht völlig durch vor Freunde wenn das Rad rausgeholt wird. Kann sein dass das noch jugendlicher Übermut/Begeisterung an allem ist, aber insgesamt ist der wahnsinnig sportlich und agil (für seine Masse und Grösse). Hätte ich auch nicht gedacht, aber sie haben mir erzählt dass dies Auswahlkriterum bei denen war - ein gewisses Maß an Sportlichkeit - und das der CC das absolut mitbringt. Der CC soll angeblich kein gemütlicher Molosser sein, sondern der sportliche unter denen.

    @Pinky4 du kennst die vom lesen aus dem RR forum bestimmt auch. Sie hatten vorher RR und American Staffordshire :smile: .

    Eine sehr gute Freundin die in Australien lebt hat nebst einer Handvoll Australian Cattle Dogs auch einen CC Rüden. Sie meinte der vielseitigste Hund den sie haben. Der macht vom Nervenkostüm mehr mit als die Cattle´s. Keine Ahnung wie die Ansprüche von australischen Landbewohnern sind, wahrscheinlich doch anders als die von einem deutschen Hundehalter ;) , aber ihr CC läuft mehrmals die Woche ein flottes Tempo über 20km am Pferd mit, wenn sie Zäune kontrollieren, etc. Konnt ich ja nicht glauben weil ich CCs irgendwie auch als gross, massig und schwerfällig im Kopf habe, aber zusammen mit den Berichten der o.g. Bekannten scheint es mir, dass es auch ganz anders geht. Und sie sagt der CC ist der beste Nanny-Hund ever. So liebevoll, geduldig und nachsichtig mit ihren Kindern.

    Nichts des so trotz finde ich den CC für Deutschland zu Listenhundartig fürs "daily business". Ich liebe Listis, aber die doch sehr mangelnde Akzeptanz der Gesellschaft, ja geradezu Feinseligkeit - dafür wäre mein Fell einfach nicht dick genug.

    Hm.. den Zwergschnauzer finde ich auch super.

    Mein langjähriger Hundesitter hatte seine "Homebase" auf dem Gelände eines Schnauzer und Pinscher Clubs, so dass ich gefühlt dutzende Exemplare (temporär, in kurzen Zeiteinheiten) live beobachten durfte. Vom Riesenschnauzer bis zum Zwergschnauzer war alles dabei, und ich war sehr positiv überrascht was für kernige, arbeitswillige und trotzdem hinreissend süsse Vertreter diese kleinen Kerle sind.