Ich auch nicht wirklich.Ich denke mal, es ist wie überall im Leben - wie ich in den Wald rufe kommt es zurück.
In Deiner Welt mag das für die Situation mit Radfahrern zutreffen, in meiner nicht. Zumal der Spruch an dieser Stelle fast schon dreist ist.
Manchmal muss man vielleicht seinen eigenen Horizont öffnen und anderen zugestehen, dass es in ihrerm Wohnort anders zugeht als im eigenen, und das eben nicht zwangsäufig an einem selbst liegt. Ja, manchmal ist die bloße Existenz, Anwesenheit und Atmung schon ausreichend um Radfahrer zu erbosten. Und NEIN es liegt dann nicht daran dass man "falsch" in den Wald gerufen hat.
Ich zumindest bin der Meinung dass ich wenig dafür kann, wenn mir ein Fahrrad von hinten fast in den Rücken fährt, und ich dafür vom Radfahrer beschimpft werde, dass ich a) keine Augen im Rücken habe und b) nicht davon ausgehe dass ein 2m breiter Fussweg, an dem kaum zwei Fussgänger aneinander vorbeikommen, von Fahrradfahrern genutzt wird wenn 2m daneben ein breiter Radweg entlangführt.
Ebenso wenig habe ich es verdient von einer Radfahrerin übel beschimpft zu werden weil ich bei GRÜN die Strasse quere, während sie bei ROT in mich reinsemmelt und dabei beide stürzen. Dann bin aber ich die Blindgängerin, das blöde Scheissstück das gefälligst zuerst gucken soll bevor ich dumm loslaufe. Die dann wieder aufs Rad steigt und abhaut. Für mich ist das Fahrerflucht - denn ich hatte einen Schaden, nämlich meine auf der Strasse verstreuten Einkäufe und ein aufgeschlagenes Knie + Hände.
Und das sind nur zwei von vielen Beispielen.
Aber wie war das? Ach ja.. wie man in den Wald ruft..