Beiträge von SavoirVivre

    Zu einem Hund zum Ausdauersport machen fällt mir noch ein, dass heute im Radio kam, dass in meiner Stadt heute der hundertste (!) Tag über 25 Grad war dieses Jahr. Wir haben Tag 261 :ugly:
    Das heißt je nach Hitzeempfindlichkeit des Hundes kann man über 1/3 der Tage eh keinen Sport machen. Diesen Sommer konnte ich wochenlang kaum Joggen und gar nicht Radfahren mit den Hundis. Auch nicht früh morgens. Dann gab es mal wieder 2 kühlere Tage wo es dann wieder mit den dann wieder total untrainierten Hunde eine minirunde gab und dann war es wieder zu heiß. Und das obwohl ich echt hitzebeständige Hunde habe.

    Was ich damit sagen will: ich würde mir gar keinen Hund als Jogging- und Fahrradnebenherlaufbegleitung holen, weil das selbst mit den größten Laufhunden sehr oft nur sehr eingeschränkt geht.
    Als Hund zum Radfahren würde ich einen Zwergpinscher empfehlen der lauffreudig ist und in's Körbchen passt.

    Sehr erwähnungswert! Danke dafür! Ich hab auch gerade überlegt ob die Tante generell glücklich wird mit einem Hund, wenn dieser von der körperlichen Auslastung her in erster Linie am Rad laufen soll, da dies ihre Passion ist, und dann die Hälfte des Jahrs dann gar nicht mitlaufen kann.

    Mit Klein(st)hund in Korb oder Rucksack schon. Ich bin mit Rattler alpine Mountainbike Touren gefahren. Bergauf wenn man eh langsam ist, ist er auch viel gelaufen. Bergab und an der Straße war er im Rucksack (bei starker Erschütterung/Wurzelwegen) oder im Korb (mehr Platz).
    Aber über 6-8 Kilo Hund wird es schwieriger mit echtem Sport. Wobei ich auch schon Hängen an Rennrädern gesehen habe.

    Ich mag nicht glauben dass ein Kleinsthund Freude dabei hat 6-8Std (je nachdem welche Strecke er zwischendurch selbst läuft) in einem Korb oder Rucksack zu sitzen. Das ist aber die Zeit die man für 80km einplanen muss. Und diese 80km kommen, wie bereits mehrmals von der TE erwähnt, nicht selten sondern durchaus mal vor.

    Ich hatte heute Morgen ein sehr unschönes Erlebnis mit meinem Hund und mache mir große Gedanken. Und ärgere mich über mich selbst…Kurz zum Hintergrund: Mein Hund hat nur noch ein Auge, er ist aus dem Tierschutz und seit ca. 10 Monaten bei mir. Er ist knapp zwei Jahre alt und teilweise noch unsicher, was er bei Hundebegegnungen bzw. gruseligen Begegnungen mit nach vorn gehen kompensiert. Seine Leinenpöbelei ist gerade unsere „Hauptbaustelle“ und wir arbeiten intensiv daran. Grundsätzlich ist er gegenüber Menschen freundlich und neugierig, mag aber nicht immer von Fremden angefasst werden (soweit so normal).

    Nun hat er gerade im Büro heftigst nach einer Kollegin geschnappt, die ihn streicheln wollte. Total blöde Situation, ich habe gerade meine Bürotür aufgeschlossen und war mit Körbchen und Tasche bepackt und Hund natürlich noch an der Leine. Die Kollegin hat ihn freundlich angesprochen, er ist neugierig auf sie zu und dann hat sie ihn recht überfallartig am Kopf getätschelt. Ich sah wie er plötzlich stocksteif wurde, und in dem Moment wo ich sie warnen will, dass er das nicht mag, geht er knurrend und schnappend auf sie zu, er war regelrecht außer sich. Ich habe ihn von ihr weggezogen und kann nun ehrlicherweise nicht sagen, ob er gebissen hätte.

    Meine Trainerin rufe ich heute dazu an. Allerdings würde ich gern dazu ein paar Einschätzungen hören. Schlicht mein Versagen weil ich meinen Hund nicht vor der „Streichelattacke“ schützen konnte? Wie ist es einzuschätzen, dass er weder warnt noch einfach ausweicht oder zurückweicht? Meine Einschätzung ist, dass er sich nicht nur unwohl, sondern bedroht fühlte, denn die Reaktion war wie gesagt ähnlich heftig wie ich das teilweise von Hundebegegnungen bei ihm kenne. Was sollte ich tun? Außer Streichelverbot aussprechen und in Zukunft viel besser aufpassen? Wie kritisch ist das Verhalten?

    Moin,

    ich würde das schon ernst nehmen und nicht zum Alltag übergehen, da wahrscheinlich nicht sauber reproduzierbar ist was genau der Auslöser war. Zumal Dein Hund nicht kurz abgemahnt hat, sondern schon recht heftig auf die Situation reagiert hat.

    Deine Kollegin hat vor der "Streichelattacke" verbal freundlich Kontakt zum Hund aufgenommen. Dein Hund hat darauf freundlich reagiert und ist aktiv auf Deine Kollegin zugegangen. Damit hat er für sie signalisiert das alles OK ist. Auch ich hätte an dieser Stelle nicht vermutet, dass ich ihn nicht hätte streicheln sollen. Deine Kollegin hat nur einen freundlichen, neugierigen Hund gesehen und hat wahrscheinlich wenig Erfahrung mit nach vorne auflösenden Hunden.

    So wird es wahrscheinlich fast allein Deinen Kollegen gehen. Es kann von ihnen nicht erwartet werden dass sie einen Hund sauber lesen können. Das gelingt oftmals nicht mal uns Hundehaltern. Daher ist Sicherung und Vermeidung einer Wiederholung der Situation das A&O. Einen dauerhaften Maulkorb sehe ich hier noch nicht (auch wenn jeder Hund einen MK kennen und akzeptieren sollte). Aber ich würde alle Kollegen bitten den Hund, egal wie freundlich/neugierig er wirkt, vorerst zu ignorieren und vor allem nicht zu streicheln bis Du im Training weiter bist. Sprich, auch besser einschätzen kannst was Dein Hund aushält und ab wo er Grenzen zieht.

    Wie reagiert denn Deine Kollegin jetzt im Nachhinein auf die Situation? Ist alles ok zwischen euch?

    Die Schuldfrage stellt sich hier für mich nicht. Es war wahrscheinlich auch für Dich nicht absehbar dass Dein Hund in dieser Situation so heftig reagiert. Jetzt weisst Du es und kannst Dich entsprechend darauf einstellen.

    Ich hab in meinen zarten 40Jahren noch niemanden angezeigt, aber den Herrn würde ich anzeigen.

    Was für ein Aufwand? Sorry, eine Anzeige ist heute in wenigen Minuten online gemacht. Klar steht dann Aussage gegen Aussage, aber zumindest bekommt der Herr mal mit dass nicht alle Menschen sich so eine Anmassung und Unverschämtheit gefallen lassen. Zumal Amtsmissbrauch keine Kleinigkeit ist. Wenn es für alle so wischiwaschi larifari wäre sich als Polizist auszugeben, dann kann ich auch an irgendeiner Wohnungstür klingeln, mich als Polizistin in Zivil ausgeben und um ein Umparken des Autos bitten, wenn besagtes Auto mich - aus irgendwelchen Gründen auch immer - stört. Solche Kleinigkeiten kann man jetzt auch gedanklich auf ein Dutzend weiterer "unverfänglicher" Situationen übertragen. Ist ja nix dabei sich als Polizist auszugeben wenn einem etwas nicht in den Kram passt.

    Dieser Herr hatte die Möglichkeit zurückzurudern als ihm klar wurde dass der Hund im Auto keineswegs leidet oder irgendeiner Gefahr ausgesetzt war. Aber nein, er macht munter weiter. Das ist doch nur noch reine Schikane und bloss nicht zugeben dass man einen Fehler gemacht hat.

    Ich finde, man kann über alles reden und alles friedlich lösen, aber dazu gehört auch Einsicht und diese wurde hier nicht gezeigt. Hier war jemand im Unrecht und hat sich mit drohen, schimpfen, dagegenhalten. Nö ! Einfach nur nö ! Keiner muss sich schikanieren lassen von selbsterkannten Dorfsheriffs.

    @Czarek
    Machen! Selbst mit optimaler Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel (Bus fährt in 3-5min Taktung), brauche ich für die 5,5km Strecke zum Arbeitsplatz wenn es richtig gut läuft 30min. Wenn ich die 5,5km mit dem Auto zur Arbeit fahre, brauche ich wenn es richtig gut läuft 25min. Immer von Haustür zu Haustür gerechnet.

    Das ist Luxus. Vorher hatte ich immer 40-45min. pro Strecke. Halte ich für vööööööllig normalen Zeitinvest für guten Job + schönes Wohnen.

    @'SophiCat' du hast ja mal wegen Winterausrüstung gefragt. Für Wildcampen im Winter ist eine gute Fahrzeugisolation und eine Luftstandheizung von grossem Vorteil. Das würde ich unbedingt am Werk mitbestellen. Ein nachträglicher Einbau ist mühsam. Ebefalls würde ich eine 2. Versorgerbatterie und fals angeboten eine Dachsolaranlage und einen Laderegler für die Versorgerbatterien mitbestellen. Die heutigen 6-Euro Fahrzeuge reduzieren unter bestimmten Umständen die 12V-Spannung im Fahrbetrieb.

    @milkali Wir haben mal den Tipp bekommen, wirklich alle Funktionen des WoMo's beim Verkäufer durchzutesten. Ist natürlich zeitaufwendig, aber anscheinend findet man immer etwas. Würde daher auch noch alle andern Funktionen gündlich durchtesten.

    Grus Roger, Nicole und Zorro.

    Danke für die Tipps. Ja, wir haben das "Winterpaket" mit bestellt. Sprich mit isolierten und beheizbaren Abwassertank, etc. Solarzelle + zweite Batterie um möglichst länger als nur 2-3 Tage autark stehen zu können werden kurzfristig nachgerüstet. Die Produkte ab Werk/Aufbauer sind nicht so schön/leistungstark, dafür teuer. Ziel > So um die 5 Tage autark stehen können bei 15°C Tagestemperatur/5°C Nachttemperatur wären schön. Wollen viel nach Skandinavien. Wasser + Abwasser lässt sich dort ja deutlich besser organisieren, als Landstrom, wenn man nicht ständig CP anfahren möchte.

    Die Isolierung im Wohnmobil auf Kastenwagenbasis wird wohl nie so gut sein wie in einem "grossen/richtigen" Wohnmobil, aber der Hersteller isoliert schon recht ordentlich (ca. 2cm Isolierung rundum bis auf einige Kältebrücken). Die Kältebrücken werden dann mit separat mitgelieferten Thermomatten isoliert. Ich denke bis -10°C wird das gut funktionieren.

    Richtige Winterurlaube sind mit dem WoMo nicht geplant. Dafür bin ich eigentlich zu sehr Frostbeule. Aber jetzt bin ich gerade etwas angefixt vom Nordkapp bzw. generell Richtung Norden zum Nordlichter gucken. Das kann man aber auch gut ab Oktober/November machen hab ich gelesen und Schnee liegt dann auch noch nicht (viel). März soll auch gut geeignet sein, aber da liegen dann wohl Massen an Schnee dass man nur im Konvoi fahren kann und es zudem zu kalt ist für ein WoMo. Muss mich da mal intensiver reinlesen.