Beiträge von SavoirVivre

    nochmal, hier sagt doch keiner dass das eine gute Sache war. Wir sind uns alle einig dass Fahrlässigkeit die Ursache war. Und ja, der Verstoß von Auflagen sollte sanktioniert werden. Auch ich würde das sagen wenn es meine Freundin oder Familienmitglied beträfe.

    Mir gehts vielmehr um die Verhältnismäßigkeit. Ich komme mir hier zeitweilig vor wie bei einer Hexenverbrennung.

    Und @Lennox0611 du bist doch derjenige der vorhin geschrieben hat man sollte der TE den Hund abnehmen und bloß woanders unterbringen. Bei einer Person die Du nicht kennst und von der Du lediglich paar Beiträge gelesen hast. Das ist ganz anderer Tobak als zu sagen „Das OA sollte den Vorfall vollumfänglich untersuchen, die TE sollte nichts runterspielen und dabei ehrlich zu sich selbst sein“. Du bist hier der mit dem dicksten Knüppel, und ja gerade weil das hier ein Meinungsaustausch ist, kann ich dazu sagen - völlig drüber, überzogen, unverhältnismäßig, ätzend!

    Also schreibe ich jetzt:
    Dumm gelaufen, arbeite dran und wenn es nicht klappt, macht nichts. :???:

    Nee, die nächste Wade könnte meine sein. Die ist zwar nicht schön, wird aber noch gebraucht.

    Du bist so verbissen und hart in Deiner Ausdrucksweise. Irgendwie gänzlich anders als sonst. Als ob Du eine persönliche Abneigung gegen die TE hättest. Hier hat doch KEINER gesagt das sie richtig gehandelt hat. Alle inkl. ihr selbst sehen die Schuld bei ihr.
    Natürlich ist es Schrott wie es gelaufen ist. Aber was willst Du jetzt? Draufhauen draufhauen draufhauen?

    Richtig, es gibt dazwischen extrem viele Nuancen.
    Aber alle erfordern eine Kooperation des Halters und hier beißt sich dann die Katze in den Schwanz.

    Oder hast du einen konstruktiven Gegenvorschläge, der sicherstellt, dass dieser Hund keinen weiteren Schaden verursacht, auch im Fall, wenn die TE sich nicht kooperativ zeigt, Auflagen umgeht und den Hund nicht angemessen führt?
    Denn das ist der Sinn der Diskussion - wie kann man Schäden SICHER abwenden

    Nein, habe ich nicht. Und genau deswegen halte ich mich zurück mit harten Worten. Ebenso wie ich mich damit zurück halte die TE in irgendeiner Form zu verteidigen.

    Ich lese hier aufmerksam mit und bin erstaunt wie leicht es einigen, auch von einigen die ich sonst als viel reflektierter wahrnehme, fällt die TE zu verurteilen.

    Ich frage mich dann. Wart ihr dabei? Habt ihr mit der TE privat gesprochen/geschrieben? Hat sie sich nach diesem Vorfall weiterhin so uneinsichtig gezeigt im direkten Dialog mit euch? Wisst ihr mehr als ich?
    Ich hab nämlich nicht sonderlich viel von ihr gelesen und das Gelesene lässt mich den Kopf schütteln. Fahrlässig und überheblich wars - ja. Jedoch nicht ausreichend um zum Urteil zu kommen „nehmt ihr bloß den Hund weg“. Und auf dieses sehr harte Urteil bezog ich mich.

    Ich frage mich bloss, wenn der Hund die Wade zerfleddert hätte, ob dann auch alle soooo viel Verständnis hätten.

    Das nicht mehr passiert ist, ist nicht die Folge von Verantwortung, sondern reines Glück.

    worauf willst du hinaus? Möchtest du hier einen Mobb der die TE hängen sehen will für ihre Fehler und Fahrlässigkeit.

    Sie sagt doch selbst die Schuld liegt bei ihr.
    Ich frage mich was jetzt von denen die laut „böse“ schreien erwartet wird? Harte Strafe um der Strafe Willen? Ernsthaft, was erwartest DU jetzt? Was sollte die TE machen? Was hat die Deiner Meinung nach verdient?

    @Munchkin1
    Tja, dann unterscheidet uns kurz und knapp dass ich mir per Ferndiagnose nicht anmaße jemand mir Frendes zu verurteilen, nachdem ich vielleicht ein Dutzend Beiträge von ihr gelesen habe. Vielleicht hast Du Recht mit Deinen Vorwürfen und Mutmaßungen, aber wissen wir es? Nein.

    Daher, mach wie Du meinst. Verurteile fremde Menschen anhand paar geschriebener Beiträge. Nur finde Dich damit ab dass es andere gibt - wie mich - die das daneben finden.

    Schon traurig wenn Hundehalter anderen Hundehaltern aufgrund einiger Beiträge in einem öffentlichen Forum die Kompetenz entziehen den besagten Hund zu halten und sich zu wünschen dass er entzogen wird, OBWOHL Einsicht und Bedauern signalisiert wird. OBWOHL die TE eine unbekannte Person ist. OBWOHL keine intensiven Gespräche mit der TE geführt wurden. Nein, das lesen von paar Beiträgen (so viele waren’s nicht einmal) reichen schon für so eine harte Verurteilung einer fremden Person.

    Da braucht man keine Feinde mehr als Hundehalter.

    Eine Verständnisfrage - es ist dein Traum, mit einem 65kg Hund leinenlos durch eine überfüllte Fußgängerzone zu spazieren?
    Wenn ja, gib ihn ab.
    Was soll das? (bin ich die Einzige, die über diesen Satz gestolpert ist?)

    Das kann auch einfach beispielhaft für zulässigen Gehorsam und Entspanntheit des Hundes gemeint sein. Ich fände es auch extrem erstrebenswert und einfach nur geil wenn ich da jemals mit meinem Hund hinkäme. Leider No Way. Und Ja, das könnte gut ein Trainingsziel für meinen nächsten Hund sein. Nicht um es tagtäglich zu tun sondern allein das Wissen das wir es könnten wäre der eigentliche Erfolg.

    Wieso muss man „Neue“ hier immer gleich in dieser Form und mit so unverhältnismäßig harten Worten begegnen? „Wenn ja, gib ihn ab“ finde ich völlig drüber!

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    Zur eigentlichen Frage zurück.
    Ich würde den Hund tatsächlich an dieses Paar abgeben. Einfach weil es in diesem Falle eine Entscheidung im Interesse des Hundes wäre. Es ist pures Gold wert, dass in einer solchen Situationen Menschen gibt von denen man weiß sie lieben dem Hund, kennen ihn und geben ihm gerne ein neues Zuhause.

    Sorry Kleev aber der Beitrag war gerade einfach nur patziges Kindergartengehabe.
    Die Forenregeln/Knigge zu lesen ist nichts was Dich allein betrifft weil Du eine besondere Blume bist, sondern selbstverständlich und normal wenn man einem Forum oder auch FB Gruppe neu beitritt.

    Ich denke um die BH erfolgreich zu absolvieren bedarf es eines guten Grundgehorsams, was wiederum nur mit entsprechenden Training verbunden ist.

    Es mag sein dass ein geprüfter Hund außerhalb des Platzes gänzlich anders agiert und ansprechbar ist als auf dem Platz, aber die Hunde mit bestandener BH Prüfung die ich kenne - und nach 28Jahren Hundehaltung, davon 25Jahre DSH kenne ich davon so einige - sind auch außerhalb des Platzes zuverlässig im Gehorsam stehende Hunde. Dieses hier von einigen beschriebene Phänomen, auf dem
    Platz gehorsam, außerhalb außer Rand und Band, kenne ich praktisch nicht. 95% der Hunde die ich kenne, die eine BHP erfolgreich gelaufen ist, sind auch im Alltag gut händelbar da gehorsam.

    Nicht zu vergessen, ich habe den Gebrauchshundblick. Heißt, meine Erwartungshaltung an Alltagstauglichkeit ist vielleicht nochmal anders als die eines Labrador oder Retriever Halters ;) .

    Eine Verplichtung zur BHP finde ich trotzdem panne. Aber eher aus dem Grund, dass zu viele ungefährliche, alltagstaugliche Hunde mit verantwortungsbewussten Haltern, diese aus diversen Gründen nicht bestehen würden.