Beiträge von SavoirVivre

    Aeh nee... Es ist exakt das selbe! Die Vereinsamung findet ohne HH statt. Sonst waer der Name auch unpassend!

    Und ja, man kamn das ueben ohne den Hund vor dem Supermarkt anzuleinen (wenn man keine Hilfsperson hat, die Hund und Umgebung beobachtet). Eben weil es Teil der BH ist, kann man das in jedem Hundeverein ueben. Halt nicht erst 1 Woche vor dem WT-Termin...

    wer lesen kann ist klar im vorteil :headbash:

    z.B. in Köln muss der Hund ohne HH angebunden fremde Hunde und Menschen ertragen... :fear::roll:

    wo ist denn da das Problem? Ein Hund, der das nicht ab kann, gehört gesichert.

    Die gehen da doch nur vorbei oder drauf zu

    a) in der situation der hund ist gesichert - an der leine

    b) darüber hinaus? warum? warum generell leine + mk (oder was verstehst du unter gesichert?). nur weil der hund angebunden, ohne ausweichmöglichkeiten, womöglich mit verteidigung reagiert? kommt vor bei einem unsicheren hund, der von seinem halter angebunden, allein gelassen wird, und auf sich selbst gestellt ist.

    Bei jeder BH muss der Hund bei der Vereinsamung fremde Menschen und Hunde ertragen. Was heisst, dass da in einem entsprechenden Abstand Hunde vorbei laufen (ohne zu provozieren!) und ebenso Menschen. Je nach LR geht der auch mal naeher an den Hund. Bei Pan hat er sein Klemmbrett neben dem Hund fallen lassen.

    Und nu?

    Es geht da nicht drum, den Hund ganz offen zu bedrohen o.ae. (ist mWn zumindest bei der BH durch die PO verboten) und diese Situation schafft mAn so gut wie jeder Hund (vor allem da man sie trainieren kann).

    davon war aber nicht die rede. dakosmitbewohner schrieb von einer situation, in der der hund angebunden aushalten muss, dass fremdhunde und menschen ihn passieren oder frontal auf ihn zugehen. das ist schlichtweg blödsinn, weil zeitgleich dem vernunftsbegabten hundehalter eingebläut wird, seinen hund nirgendwo unbeaufsichtigt oder ausserhalb des einwirkungsdunstes allein anzubinden.

    wenn der halter dabei ist - also in der von dir beshriebenen situation, sollte der hund das natürlich aushalten können, eben weil der halter führend und managend dabei ist.

    Und genau davon halte ich beispielsweise gar nichts.

    Einen aggressiver Hund sehe ich nämlich nicht per se als Problem. Zum einen weil vom Hund ausgehende Agressivität in völlig unterschiedlicher Ausprägung immer vorhanden und zudem situativ ist. Ich behaupte, dass viele Beissvorfälle zwischen Hunden von vornherein vermieden werden könnten wenn die Halter ihre Hunde besser lesen und enger führen würden. Aber auch bei Vorfällen bei denen Hunde Menschen beissen.

    Zudem ist mir ein eng und umsichtig geführter "aggressiver" Hund lieber als ein TutNix der überall Hallo sagen darf, weil das ja "normal" ist.

    Ich bin mir sicher, sehr sehr viele UNSERER Hunde hier würden bei einer Art Wesenstest durchfallen, weil jeder unserer Hunde andere Trigger hat und situativ anders reagiert - ja auch "aggressiv". Es sollte vorrangig darum gehen, wie gut der Halter seinen Hund managen kann. Wieviel Hundesachverstand der Hundehalter hat. Dazu die Wohnsituation. Danach könnte man gehen, welche Hunde er halten dürfte. Aber das ist auch wieder absurd, denn irgendwann ist es nur noch übergriffig von der Politik UND es ist sowieso nicht nachhaltbar.

    Ich habe das Gefühl wir reden allesamt aneinander vorbei.

    Im Grunde sind wir uns doch einig dass es so wie es jetzt ist, grottig ist.

    Die Listen, so wie sie aktuell bestehen und Hundegesetze die (nicht) durchgesetzt werden, schaden mehr als das sie helfen.

    Aktuell trifft es die falschen, und die die gemeint sich, lachen sich ins Fäustchen.

    Aber das heisst doch nicht, dass ein verantwortungsbewusster Hundehalter generell gegen mehr (sinnhafte) Kontrolle und Organisation sind, eben nur nicht für bestimmte Rassen, sondern für alle Hunde. Einfach weil jeder Hund es verdient hat zu Haltern zu kommen die wissen wie mit ihm als Exemplar der Gattung Hund und seiner Rassespezifikationen umzugehen ist. Egal ob es ein Dobermann oder ein Zwergspitz ist.

    Da wo Rasselisten beginnen, beginnt Diskriminierung. Und mal ehrlich, das kann es doch nicht sein! Und die Diskussion über die Daseinsberechtigung von Listenhunden, völlig daneben! Warum muss ein Listenhundliebhaber sich dafür verteidigen, dass er diese Rasse(n) jeder anderen bevorzugt. Und mal überspitzt: Warum reicht kein "ich mag die Optik" als Grund für eine dieser Rassen, SOFERN der entsprechende Hundesachverstand und Verantwortungsbewusstsein dahinter steht? Warum reicht kein "ich kann es nicht erklären, aber diese Hunde berühren mein Herz" als Begründung für eine diese Rassen, SOFERN man sich darüber im Klaren ist was für Gefährungspotenzial ein solcher Hund mitbringt und willens ist den Hund entsprechen gemanaged durchs gemeinsame Leben zu führen.

    Das es Idioten gibt, wird sich im Zeitalter des Homo Sapiens nicht mehr ändern, aber dafür kann keine Hunderasse dieser Welt verantwortlich gemacht werden. Und wenn 10 Rassen "ausselektiert" werden, werden diese Idioten andere Mittel und Wege finden sich ihren Hund zusammenzukreuzen.

    Ich habe das Gefühl wir sind hier nur so emotional weil wir frustriert sind. Darüber dass keiner von uns eine wirkliche Vorstellung davon hat was die Politik sinnvollerweise beschliessen könnte, was die Gesellschaft, Hund und Hundehalter näherbringt und voreinander - aber auch untereinander - schützt. Zumindest nichts was realistisch umsetzbar ist. Ich habe das Gefühl alle Ideen, auch die theoretisch sinnvollsten, werden an der Umsetzbarkeit scheitert. Das ist frustrierend ja - aber kein Grund dass wir uns hier die Köpfe einschlagen.

    Es bricht mir das Herz hier die Zeilen von euch Listenhundhaltern zu lesen. Ich bin Hamburgerin. Ich habe mehrmals live miterleben müssen wie Listenhundhalter behandelt wurden, selbst als sie OHNE ihren Hund unterwegs waren. Ich bin strikt gegen diese hirnlosen Listen und ich werde hoffentlich nie verstehen wie man sie als Hundehalter und Hundefreund gutheißen kann.

    Ein gut gemanagter Tutwas-Listenhund (häufige Artgenossenunverträglichkeit soll hier ja nicht wegdiskutiert werden) wird mir immer lieber sein als ein schlecht geführter TutNix.

    SavoirVivre klang eben nur so, als ob eigenschaften vom listi eben nicht unbedingt gewünscht wären, deswegen hatte ich das geschrieben.

    anfängerhunde gibt es finde ich eh nicht, aber es gibt durchaus rassen, die ich bis auf ausnahmen, nicht unbedingt günstig für anfänger finde....vollblutjäger gehören da meistens mit dazu |)

    aber ich denke, mit dir haben die beiden schon eine kompente beratung :bindafür:

    das hast du lieb gesagt, aber ich reagiere eigentlich nur auf konkrete fragen von ihnen =).

    Was hat den familienfreundlichkeit mit einer Taube zu tun?

    Abgesehen davon haben ja nun auch einige Listis mehr als genug Jagdtrieb!?

    war nur ein beispiel, warum jagdtrieb auch in hamburg ein problem sein kann....hatte mit rasse erstmal gar nix zu tun.

    und familienfreundlichkeit bezog sich darauf, dass die meisten -gerade hundeanfänger- einfach einen netten begleiter suchen und dann beim doodle oder eben netten jagdhundmix aus dem TS ihr blaues wunder erleben, weil damit ja gar nicht zu rechnen war.

    Wie gesagt, das Bundesland war im Kontext mit den Listen zu verstehen, nicht mit möglichen Jagdtrieb.

    Du hast es auf den Punkt gebracht =). Die beiden suchen einen netten Begleithund, was aber nicht heisst, dass sie bei rassespezifischen Baustellen das Handtuch werfen oder nicht wissen das ein Jagdhundmix auch Jagdtrieb auspacken kann - was im übrigen fast jeder Hund in unterschiedlicher Ausprägung kann.

    So generell, jeder von uns hat mal mit der Hundehaltung angefangen. Mein erster war eine ziemlich griffige deutsche Schäferhündin. Am Ende geht es darum dass man sich darüber im klaren ist, was der Hund mitbringen KANN, und ob man willens ist sich darauf einzulassen und daran zu arbeiten.

    Ich sehe es nicht dass man z.B. am besten mit einem Hund der FCI Gruppe 9 anfängt, um negative Eventualitäten minimiert. was hier im DF aber einige gerne sehen würden, vermute ich mal :pfeif: (damit meine ich nicht dich). Nur blauäugig sollte man halt nicht an die Hundewahl rangehen.