Beiträge von SavoirVivre

    Wir haben uns neulich grad mal den T6 California angeschaut und er hat mir schon ganz gut gefallen :herzen1:... ich bin nur sehr unsicher, ob ich den wirklich als Alltagsauto fahren möchte... (wir würden ihn dann gelegentlich für Camping-Wochenenden nutzen wollen, für richtige Urlaube dann als Zugfahrzeug für den Wohnwagen) wär halt schon eine Umstellung :hust:

    Gute Freunde von uns haben sich gerade vor wenigen Wochen den T6 California Ocean als Camping- und Alltagswagen gekauft. Wohnort Hamburg, also nicht gerade bekannt für üppig Platz und Parkplätze. Typisch Millionenstadt eben.

    Zum campen sind sie wetterbedingt noch gar nicht gekommen, aber als Alltagswagen macht er sich hingegen prima. Dadurch dass er eben "kastig" ist und eh mit zahlreichen Fahr-Assistenz-und-Parkhilfen ausgestattet, war die Umstellung von normalen PKW auf den Bulli völlig unkompliziert.

    oh vielleicht schaffen wir es auch mal - also damit spreche ich euch alle an - uns irgendwo für einen tag/kaffee/kennenlernen zu treffen :bindafür:

    wir sind ja in der nebensaison z.b. regelmässig auf Fehmarn.

    Dann ohne Hund unsererseits. Ich glaube ich gebe Hundesharing und -sitting auf. Das machen meine Nerven nicht mehr lange mit. Man ist so nahe und doch so weit weg von wichtigen Mitentscheidungen. Da entscheide ich mich schon gegen einen eigenen hund eben weil ich diesen emotionalen Kram nicht mehr möchte, und dann stecke ich bei gleich zwei Hunden mit drin (der Grosse, Bronz, muss nochmal operiert werden/Inge weg). Läuft hundetechnisch nicht bei mir :verzweifelt:. Campingtechnisch dafür Gott sei Dank sehr gut - wenigstens etwas.

    tinkar - das sieht JETZT SCHON so klasse aus!!!

    Unfassbar sind die Nachrichten die die Halterin jetzt teilweise bekommt. Teilweise sogar ich, weil ich Suchanzeigen nach Inge teile. Man kann sie nur als "Hassnachrichten" bezeichnen. Sätze wie "Ich hoffe Deine Kinder weinen die ganze Nacht und Du fühlst Dich schlecht" und "Du bist eine schxxx Hundehalterin und ich hoffe Dein Hund ist jetzt in besseren Händen" sind noch die harmlosen.

    Auch wenn die Kritiker in der Sache recht haben. Wir alle haben die Möglichkeit zu entscheiden was für ein Mensch wir sein wollen. Ein empathischer Mensch der weiß wann es nicht der richtige Zeitpunkt für Kritik ist, oder ein Mensch der nachtritt wenn jemand bereits am Boden liegt. Für was wir uns entscheiden sagt auch etwas über uns aus.

    In unserer Gesellschaft neigen die Menschen immer häufiger dazu Opfer zu Tätern zu machen. Wo sind wir angelangt wenn wir die Halterin (mit) verurteilen anstatt einzig und allein den Täter?


    Ich bin zutiefst erschüttert dass diese Familie, die sich selbst die grössten Vorwürfe macht, die so am Boden zerstört ist dass ein Alltag aktuell nicht möglich ist, zusätzlich mit Häme und Missgunst überschüttet wird.

    Ist Inge kastriert?

    Ich habe es mehrfach erlebt, daß gezielt Hündinnen gestohlen wurden.

    Wurde dann festgestellt, daß man mit ihnen kein Geld verdienen kann, wurden sie im TH oder beim TA als Fundhunde abgegeben. (das ist natürlich Spekulation, aber wenn der Hund ungefähr einen Zyklus verschwunden ist und dann erst "gefunden" wird, liegt das irgendwie nahe)

    Ich drücke ganz fest die Daumen, daß Inges Besitzer sie bald wieder in die Arme schließen können.

    Das ist uns leider alles bewusst und wäre der worse case. Inge ist unkastriert.


    Ich hoffe das jemand sich „schockverliebt“ hat. Inge ist so überaus glücklich über Zuwendung, dass dies realistisch ist. Und das dieser jemand feststellt dass ein spontaner Hundeklau sich schlecht im Alltag integrieren lässt, und sie nach kurzer Zeit als Fundtier abgibt.

    Unser Sittinghund Inge ist gestern Abend gegen 23uhr geklaut worden. Ihre Halterin hat sie leider kurz vor einem REWE angebunden. Ich weiß gar nicht warum ich das hier schreibe, mein Kopf ist einfach so voll. Wir haben den ganzen Tag gesucht, alle möglichen offiziellen und inoffiziellen Stellen kontaktiert, Straßen abgelaufen, Passanten gefragt, Suchblätter verteilt und aufgehangen. Nichts, keine Spur.


    Ihre Familie, die Kinder, sind am Boden zerstört und auch ich bin sehr mitgenommen.


    Bitte leint eure Hunde niemals irgendwo unbeaufsichtigt an. Auch nicht 5min.

    Ich frage mich wie es überhaupt dazu kommen kann, dass man einen Hofbesitzer dazu "zwingen" kann dass ein Wanderweg quer über seinen Hof führt. Da muss es doch zu irgendeinem Zeitpunkt zu einer Einwilligung gekommen sein.

    Bestimmt haben sich Touristen auch wie die Axt im Wald verhalten. Aber die Situation war wirklich kritisch und hätte eskalieren können mit seinen Hofhunden. Ganz zu schweigen von seinem Verhalten.

    Touristen (mit Hund) auf Wanderschaft ist halt so eine Sache. Und hier einfach mal die Sicht einer unbedarften Wanderin mit Hund. Diesmal geht nichts um HSH sondern um Hofhunde.

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    Ich war 2014 mit meinem Ex-Freund und Bronz in den Dolomiten wandern. Wir haben uns strikt an den Wanderweg gehalten und für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns so rücksichtsvoll verhalten wie es uns möglich ist - bis zu dem Punkt an dem wir uns unfair behandelt fühlen. Diese Geisteshaltung gepaart mit einem gewissen Hundesachverstand den ich mir im Laufe der Jahre angeeignet habe. Ich bin ganz sicher kein Hundeprofi, aber ein wenig ist schon vorhanden.

    Wir wandern also diesen gut ausgeschilderten Wanderweg entlang und irgendwann führte er uns quer über einen Hof. So eindeutig Privatbesitz wie es eigentlich nur geht (ich finde es macht einen Unterschied ob man auf privaten Wegen an Feldern und Koppeln entlang geht, oder aber quer über einen grossen, bewohnten Hof). Mein Freund und waren erstmal irritiert, machten Halt und suchten dann Möglichkeiten den Hof um umgehen. Quer rüberlaufen kam uns irgendwie übergriffig vor. Aber dieser Wanderweg führte wirklich ausgeschildert da entlang. Andere Möglichkeiten gab es nicht. Wir also nach einer kurzen Beratung und ca. 1,5km hin und her laufen um erfolglos einen anderen Weg zu finden beschlossen dem Wanderweg weiter zu folgen.

    Wir haben zunächst fröhlich und nett gerufen, so nach dem Motto "hallo, hier kommen wir - sorry dafür". Keine Reaktion. Totenstille. Wir also mit Hund an der kurzen Leine rasch rübergehuscht. Auf 3/4 Weg geht irgendwo eine Tür auf und zwei grosse Hofhunde kommen rausgeschossen und stellen uns. Äh, ich weiss wie ein Hund aussieht der einen stellt und es ist nicht übertrieben wenn ich sage, wir wurden sauber gestellt. War eine ätzende Situation weil unser Hund auch tobte an der Leine. Die Hofhunde haben uns sehr bedrängt, fletschend und wütend bellend, aber einen Restabstand von sagen wir 1m wahrend. Aus Hundesicht haben die ganz klar und asrein ihren Job gemacht. Grossen Respekt dass es trotz unserem tobenden Hund nicht zu einer Beisserei kam.

    Das Ganze ging nicht lange. Ca. 10sek. dann kam ein Mann raus. Seeeehr schlecht gelaunt. Er kam, packte seine beiden Hund jeweils am Halsband, so grob dass einer aufschrie und "schleuderte" sie so 180°C herum hinter sich und schickte sie weg. Sie verzogen sich dann beide aus unserem Sichtfeld zu einer rufenden Stimme aus dem Haus. Mein Freund wollte gerade ansetzen und sich bei ihm bedanken (schliesslich hat er uns "gerettet"), da fing er an uns wüst zu beschimpfen und verbal zu bedrohen. Wortlaut weiss ich nicht mehr, würde ich diesen jetzt wiederholen wollen, würde ich Halbwahrheiten erzählen. Das Ganze eskalierte dann ziemlich, denn beschimpfen lassen wir uns nicht.

    Ja, das mag unnötig gewesen sein, aber da sind wir bei meinen Vorurteilen und Ordnungssinn angelagt, wie etwas in meiner Welt zu laufen hat. Nämlich dass man alles freundlich auflösen kann, über alles reden kann und wir aus meiner Sicht nichts falsch gemacht haben was sein Verhalten auch nur ansatzweise rechtfertigt.

    Wir sind nach wenigen Minuten gegenseitigen Beschimpfungen und Drohungen dann weitergegangen und haben uns sehr wohl gefühlt in unserer Empörung. War halt so. Wir haben auch ernsthaft überlegt den Typen zu melden - wo auch immer hätten wir noch recherchiert - weil das ging in unseren Augen gar nicht. Haben wir aber gelassen nachdem wir uns abgeregt haben.

    So, und nu? Wer war im Recht, wer im Unrecht? Wo kam dieser heftige Konflikt her? Was haben wir falsch gemacht (bis heute aus meiner Sicht gar nichts).

    Ich verstehe Chris vollkommen und bin dankbar für die Einblicke die ich durch sie in den letzten Jahren bekommen habe. Natürlich habe ich auch dazu gelernt. Aber selbst vom heutigen Standpunkt aus, sehe ich nicht ein zum damaligen Zeitpunkt etwas falsch gemacht zu haben. Und deswegen > Touristen & HSH oder Hofhund ist sicher nicht einfach und ganz bestimmt oftmals nervig für die ansässigen Hundehalter/Landwirte/etc. Aber es kommt absolut vor, dass sich die andere Seite sich einfach falsch und daneben verhält. Was hätte hier Aufklärung geholfen? Wir sind diesen Wanderweg entlang gewandert und haben uns meines Erachtens korrekt verhalten. Trotzdem kamen wir in eine Situation in der wir (zumindest ich) Angst hatten, beschimpft und bedroht wurden.

    Zurück im Hotel wurde uns erzählt dass es schön öfters Ärger mit diesem Hofbesitzer gab. Er steht im verhärteten Konflikt mit irgendeinem Verband/Bürgermeister/What ever. Das tut mir natürlich leid, aber dafür können doch die touristischen Wanderer nichts. Es wird kompliziert wenn Konflikte auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen werden.


    PS. solche Wanderwege, die quer über Höfe führten, hatten wir dann noch drei weitere im Laufe unseres Urlaubs + Wanderungen in den Dolomiten. Da ging es aber gut und freundlich bzw. zumindest mit deutlich weniger Konflikten aus.

    Noch eine Stimme für den Zwergschnauzer


    Die Kombination DSH und Mittelspitz (8kg) hatte ich ja. Ist natürlich sehr individuell aber das war nix (für mich). Die waren unterschiedlich wie Tag und Nacht und das war in der Führung und Handling einfach doof.


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