Beiträge von SavoirVivre

    Ich bin sehr froh dass Du den Weg zur Trainerin doch so rasch und direkt gegangen bist :gut:. Jetzt gilt es es schwere und zukunftsweisende Entscheidung zu treffen, denn Zeus hat hoffentlich noch 10Jahre vor sich.

    Eine Frage/Bitte. Magst Du (gerne per PN) die Trainerin verraten? Oberflächlich betrachtet klingt sie gut und ich habe gerne Trainer für verhaltensauffällige Gebrauchshunde in meinem Telefonbüchlein.

    Erst Trainer damit die Kommunikation zwischen Halter und Hund korrigiert wird. Allein das ist schon ein längerer Weg.

    Und parallel, aber erst wenn ein besseres Miteinander mit dem Hund erarbeitet wurde, würde ich im Verein vorstellig werden - ruhig verschiedene - und bei dem der am ehesten zusagt eintreten.

    UO und Fährtenarbeit kann man nach ca. 1Jahr ganz gut ohne Vereinsbesuch machen. Wenn man bei Null anfängt, also auch Basiswissen zur Gattung Hund fehlt, dann kann es auch länger dauern bevor ich da gänzlich selbstständig rumdoktern würde. Ich war damals als Ersthundhalterin ca. 5Jahre im Verein. Und habe ein Dutzend Jahre später nochmal ein Jahr reingeschnuppert.

    Alternativ finde ich kann man auch gänzlich auf Vereinsarbeit verzichten wenn man dafür regelmäßig mit einem Trainer arbeitet. Gruppenstunden bei einem erfahrenen Trainer reichen dann auch. Nur gänzlich unbegleitet würde ich das an eurer Stelle nicht machen, da euch schlichtweg Wissen und Erfahrung fehlt.

    Er ruht in diesen Momenten ja nicht wirklich. Meistens läuft es so, dass ich die Leine hole und er absichtlich in die Box läuft um nicht rausgehen zu müssen. Für mich war das bis jetzt immer klar ein Machtkampf und eine Art Provokation.

    Für mich ist das ein Anzeichen von Unwohlsein oder gar Schmerzen

    Und ich sage ja nicht, dass er nicht zur Ruhe kommt. Wir haben nur verabsäumt zu kontrollieren, dass wir ihn aus gewissen Situationen rausnehmen, weil wir dachten, dass er sowieso freiwillig geht, wenn er keinen Bock mehr hat, wie eben unser vorheriger Hund.

    Eine wichtige Erkenntnis. Bedenke aber dass er auch das ruhen jetzt erst lernen muss.

    Naja, wenn Fenjali damit klarkommt, sehe ich darin kein Problem. Für den Boxer ist es garantiert schöner und auf Dauer gesünder, als zu wenig Bewegung, und auch dem passt er sich (leider) oft an.

    Wenn der Hund aber verhaltensauffällig wird sobald weniger Programm angesagt wird, finde ich es schon bedenklich. Das ist ja keine Kritik, natürlich sollte es jeder so machen wie er kann und mag, aber wir teilen hier ja Erkenntnisse und Erfahrungen im wohlgesonnenen Sinne :smile:

    Ich verstehe jeden Gebrauchshundverein der sagt er hat die Nase voll von Haltern, die nur /erst kommen wenn der Hund bereits negativ auffällig geworden ist.

    Sich ohne Plan und Wissen einen Gebrauchshund holen.. nunja.. da setze ich mich mal auf die Finger. Das passiert einfach so vielen, dass es müßig ist darauf einzugehen. Wichtiger ist eine lösungsorientiere Herangehensweise ab sofort.

    Ich würde mich zackig nach einem HundeTrainer umschauen, der versiert ist im Training mit Gebrauchshunden.

    Definitiv paar Einzelstunden vor Ort bei euch und im Anschluss würde ich mich beim Verein vorstellen mit dem Hund, um ihn rassegerecht zu beschäftigen - nicht weil der Verein eure Probleme löst. Aber genau genommen geht das ein ganzes stückweit Hand in Hand.

    Weißt Du was fair wäre? Fair wäre sich sofort mit den rassebedingten Bedürfnissen eures Hundes auseinanderzusetzen und sich die Zeit zu nehmen (ja, auch wenn das bedeutet dass andere Dinge erstmal zurück gestellt werden müssen) Versäumnisse nachzuholen.

    Um es mal ganz klar zu sagen, ihr habt so einiges versäumt und einiges verbockt. Es liegt in eurer Verantwortung endlich damit anzufangen euren Hund fair zu behandeln.

    Und den Maulkorb sehe ich als muss. Zum Schutz aller Beteiligten. Ebenso die Vorstellung beim Tierarzt. Denn dieses Verhalten ist definitiv nicht normal für einen jungen Schäferhund. Mit 3 auf HD zu röntgen ist zu spät. Das macht man mit 12-14Monaten.

    Ach ja, ich würde zuhause ein leichtes Geschirr drauf machen und eine schlaufenlose Hausleine dran.

    Ich glaube sehr viele Leute wissen gar nicht, dass der Deutsche Boxer zur Zuchtzulassung 20 km am Fahrrad laufen muss und, ja, man glaubt es kaum, auch kann.

    Ich würde sogar sagen, dass das an Auslauf auch mindestens sein muss. Vielleicht nicht jeden Tag, aber ohne genügend Möglichkeit sich auszupowern wird zumindest ein junger Boxer eher ungemütlich.

    Für meine Hündin war früher kein Weg zu weit. Eine Runde um den See (6,5 km) war gerade mal gut zum warmlaufen.

    What? Nicht böse gemeint aber da halte ich gegen.

    20km regelmäßig, so erziehe ich mir ja einen Bewegungsjunkie (nicht zu verwechseln mit Adrenalinjunkie) :shocked:.

    5-8km/täglich wäre hier normal und 10-15km wäre länger. Mit Kopfarbeit völlig ausreichend für Boxer wie ich sie kenne, insbesondere in jungen Jahren.

    Aber so hat halt jeder seine Herangehensweise und Ansichten =).

    Ich bitte mit zu berücksichtigen, dass ich seit 6,5 Jahren einen 3/4Boxer als Sharinghund an meiner Seite habe. Aus Polen übrigens :hust:. Er lebt sozusagen unseren Alltag seit Jahren mit.

    Mit dem gehen wir auf reisen, wandern, radfahren, joggen, wandern, etc. Bevor er schlapp macht, sind wir zweimal platt.

    Und ich komme ursprünglich aus der Gebrauchshundecke. Ich weiß was zuchtzugelassene Tiere leisten müssen bevor „sie dürfen“ und bin da völlig bei Quarus und linelaika

    Was beim Boxer auslastungstechnisch notwendig ist, ist mir nicht fremd. Nur im Schutzsport wird man uns halt nicht antreffen, was ich NICHT als Hindernis betrachtete damit ein Boxer rundum zufrieden wäre bei uns.

    Ich akzeptiere andere Meinungen dazu absolut, aber es ist nicht so dass ich eine komplette Anfängerin bin und mich anderen Meinungen anschließe, nur weil sie geäußert werden.

    Was ich damit sagen will, ich danke ALLEN sehr für ihren Input, aber es ist nicht so dass ich (beim Boxer) nicht abschätzen kann was möglich ist, notwendig ist, bzw. wo die Grenzen liegen :smile:. Beim Boxer habe ich schlichtweg wegen der Rassekrankheiten (insbesondere Krebs) große Bedenken - der Rest passt wie Arsch auf Eimer.

    Und eben wegen der mangelnden Gesundheit des Boxers ist der Dalmatiner als Alternative mit auf unserem finalen Zettel gelandet. Mir fehlen in erster Linie Erfahrungen mit der Rasse Dalmatiner.

    Ich bin davon überzeugt, dass wir beiden Rassen gerecht werden würden. Die große Frage ist vielmehr, ob WIR mit einem Dalmatiner glücklich werden. Meine Bedenken liegen hier beim Jagdtieb und beim will to please.