Beiträge von SavoirVivre

    Dann habe ich Dich in der Tat im Kontext falsch verstanden. Entschuldige dafür. Wahrscheinlich bin ich gedanklich noch zu sehr bei der "Scheinheiligkeit" hängengeblieben.

    Liebe Lara,

    ich möchte eigentlich nur die Zeilen dalassen, dass ich es menschlich mehr als nachvollziehen könnte wenn Du Dich schlussendlich gegen Nora entscheidest. Das soll jetzt ganz gewiss kein Wink mit dem Zaunpfahl sein, aber Deine Gedankengänge (insbesondere Richtung Partner) sind für mich absolut schlüssig und Deine Ängste klar und berechtigt begründet.

    Ich wünsche euch beiden so sehr dass ihr es schafft, aber es ist - explizit in eurem Fall - keine Schande die Reißleine zu ziehen.

    Ich schreibe Dir das nur, weil Du mir so zerrissen vorkommst und ich Dich wissen lassen will, dass ich finde dass Du Dinge leistest die bereits Stand jetzt nur wenige hätten leisten können und wollen.

    Doch ist es. Ich habe durchaus Bekannte die sehr happy sind mit dem TSH der TSO und dem gesamten Miteinander - und zwar von Anfang bis Ende.

    Es ist aber nunmal nicht von der Hand zu weisen, dass "schwarze Schafe" leider Gottes nicht die Ausnahme unter TSO sind.

    Völlig klar. Und natürlich lohnt sich mE jede Diskussion und das Transparentmachen bei unterirdischen Praktischen einer TSO. Ich finde nur eigenartig, dass man ausgerechnet an der Stelle ansetzt, wo eine TSO unangemeldete Kontrollen - innerhalb des ersten halben Jahres - als effektivsten Schutzmechanismus erachtet. Denn das ist er nunmal. So lästig und strukturell übergriffig das ist.

    Es ist mal drastisch ausgedrückt, nicht legal! Eine TSO hat keinerlei Rechte das zu tun.

    Ebenso gut könntest Du beim Nachbarn klingeln und den Zustand seiner Wohnung kontrollieren wollen, weil Dir gerade danach ist. Das basiert auf der selben Grundlage - nämlich auf keiner!

    Und mich wundert es dass Du so naiv bist. Wenn ein solches Vorgehen legalisiert wird (was GsD niemals passieren wird, eben weil Verstoß gegen Grundrechte), meinst Du nur die seriösen TSO würden das dann tun? Nö, man öffnet damit praktisch jedem die Tür! Jede sogenannte TSO würde darauf anspringen, eben auch die unseriösen.

    Nein bin ich nicht. Und das war auch nicht mein Punkt.

    Seit ich in diesem Forum bin, habe ich persönlich den Eindruck, dass die Prioritäten hier ziemlich übersichtlich verteilt sind: Das Wohl des Hundes liegt quer die Threads unterm Brennglas. Jede Art der Vernachlässigung oder ein unangemessener Umgangs mit dem Hund ist hier schnell ausgemacht und wird dann mit beachtlicher Userstärke geahndet.

    Nun hat sich hier offenbar eine TierOrga maximale Kontrollmöglichkeit des weiteren Ergehens ihrer adoptierten Hunde zum Grundsatz gemacht. Jedenfalls innerhalb eines überschaubaren Zeitraums von sechs Monaten. Möglicherweise, weil Erfahrungswerte vorliegen, die zeigen, dass manche Adoption schon nach kurzer Zeit im Murks für alle Beteiligten mündet. Das möchte die TierOrga mit unangekündigten Kontrollen möglichst frühzeitig ahnden bzw. effektiv verhindern können.

    Und mein Punkt ist, dass beides - die maximale Freiheit aller Hundeadoptierer und eine effektive Risikominimierung der falschen Behandlung aller adoptierten Hunde - wohl nicht zu haben ist.

    Doch ist es. Ich habe durchaus Bekannte die sehr happy sind mit dem TSH der TSO und dem gesamten Miteinander - und zwar von Anfang bis Ende.

    Es ist aber nunmal nicht von der Hand zu weisen, dass "schwarze Schafe" leider Gottes nicht die Ausnahme unter TSO sind.

    Das ist ziemlich unhöflich, und ich würde auf eine vorherige Terminabsprache bestehen!


    ich find's schon reichlich bigott in diesem Thread. Einerseits wollen wir keinen zahnlosen Tierschutz, dem irgendeine Art der Hundevernachlässigung (und sei sie noch so subtil) durch die Maschen rutscht. Dann sind strikte Regeln und effektive Kontrollmechanismen gern genommen. Und ein effektive - d.h. auf einen authentischen Eindruck hin angelegte - Nachkontrolle nach einer Hundeadoption ist sinnigerweise nun einmal die, die nicht Tage vorher angekündigt wird.

    Wenn's dann aber konkret wird und ein Username für die persönliche Betroffenheit steht, ist's ganz schnell "igitt, echt übergriffig, sowas".

    Weird.

    und um mal eins klarzustellen > anderen hier scheinheiligkeit zu unterstellen ist schlichtweg daneben.

    Und ja "übergriffig" trifft den nagel nunmal auf den kopf bei dem was ich persönlich erlebt habe mit TSO. Soll ich mir jetzt was anderes ausdenken und es blumig zu umschreiben?

    Das ist ziemlich unhöflich, und ich würde auf eine vorherige Terminabsprache bestehen!


    ich find's schon reichlich bigott in diesem Thread. Einerseits wollen wir keinen zahnlosen Tierschutz, dem irgendeine Art der Hundevernachlässigung (und sei sie noch so subtil) durch die Maschen rutscht. Dann sind strikte Regeln und effektive Kontrollmechanismen gern genommen. Und ein effektive - d.h. auf einen authentischen Eindruck hin angelegte - Nachkontrolle nach einer Hundeadoption ist sinnigerweise nun einmal die, die nicht Tage vorher angekündigt wird.

    Wenn's dann aber konkret wird und ein Username für die persönliche Betroffenheit steht, ist's ganz schnell "igitt, echt übergriffig, sowas".

    Weird.

    Sorry, aber Tierschutz kann nicht über Grundrechte gestellt werden. Wenn Du der Meinung bist, bitteschön. Bist Du dann in aller Konsequenz auch dafür das die Polizei oder OA einfach so spontan an Deiner Haustür klingeln kann um zu kontrollieren wie viele Personen sich gerade in dieser aufhalten? Einfach weil es ein effektive Kontrollmechanismus ist? Oder wertest Du da dann nach Bedarf?

    Eine unangemeldete Kontrolle ist meines Erachtens maximal dann "vertretbar" wenn ein konkreter Verdacht auf Gefährdung des Tierwohls besteht. Nicht wie in meinem Fall. Um 1. um Geld zu betteln bzw. dazu zu nötigen zu spenden und 2. weil man ja "gerade auf der Ecke war".

    Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, dass es leider zu viele TSO gibt die unprofessionell arbeiten und damit die Arbeit von den wirklich guten TSO kaputt machen? Ich war immer pro-Tierschutz und gehöre jetzt zu denen die aufgrund solchen Verhaltens sagen ich nehme davon erstmal Abstand. Ich denke Menschen wie mich gibt es sehr viele und das ist einfach schade!

    Schlägt so eine Kontrolle ohne Voranmeldung auf?

    Natürlich nicht! Ich führe VKs und NKs durch und melde mich selbstverständlich vorher an. Es geht nicht darum, die neuen Besitzer vorzuführen oder zu ertappen! Ganz im Gegenteil, mit einer Ausnahme habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht!

    Ich halte es für zwingend notwendig, vor der Übernahme eines Tierschutzhundes des persönlichen Kontakt zu den Adoptanten zu suchen. Viele Fragen und Unsicherheiten können doch schon im Vorfeld geklärt werden.

    Das ist bei Dir/euch so. Leider ist das nicht selbstverständlich. Bei standen zwei verschiedene TSO dreimal unangemeldet vor der Tür und zweimal angemeldet.