Beiträge von SavoirVivre

    Aktuell steht Harzer Stinkekäse sehr hoch im Kurs.

    Katzennassfutter wollte ich mal ausprobieren, würde es pürieren und dann in so zweckentfremdete Silikon-Tuben packen. Von denen habe ich einige hier neuverpackt rumfliegen, weil ich die gerne für Shampoo, Spülung, etc. fürs Wohnmobil nutze.

    Und ich esse machmal selbst die kleinen Wiener Würstchen. Wenn absehbar ist dass ich die nicht aufschaffe, bevor sie schlecht werden, bekommts der Hund in dünnen Scheiben. Kommt auch gut an.

    Ich hatte das in umgekehrter Form mal. Mein 42kg DSH Rüde wurde von zwei JRT gejagt. Die kamen von sehr weit im Jagdmodus mit Fixierblick angerannt und mein DSH hat sich spontan für den ungeordneten Rückzug entschieden :headbash: . Bis die beiden JRT so nahe dran waren, dass er erkennen konnte wie klein groß sie sind. Da hat er sich umgedreht und sich mal gerade gemacht, damit war die Sache erledigt :ugly:

    Da muss ich mich anschließen, es klingt halt danach, Massai , als wären deiner Meinung nach die "kleinen, weißen Wuschel" schuld daran, dass sie den Jagdtrieb eines anderen Hundes triggern. Aber das Thema liegt beim auslösenden Hund, dieser zeigt ein fehlgeleitetes Beutefangverhalten, nicht andersrum.

    Natürlich ist das so. Habe ich nicht anders behauptet.

    Trotzdem hat „man“ ja nun Wuschelhund und fragt sich, weshalb diese Aggression so oft vorkommt.

    Am Ende liegt die Schuld beim Besitzer des aggressiven Hundes, weil der ihn nicht unter Kontrolle hat. Weshalb warum ist doch Wurscht. Ich habe ledig versucht eine Erklärung zu geben, warum es so sein könnte ….meine Güte, man kann aber auch alles schief lesen ….ich bin hier jetzt raus :fear:

    Ne ich kann das schon bestätigen. Ich hatte ja selbst einen 8kg Mittelspitz. Viel Fell, weiss mit paar hellbraunen Flecken. Wenn der lief sah das auch aus wie ein hochdotiertes Zuchtkaninchen :lol: . Und bei dem musste ich wirklich aufpassen dass nicht irgendwelche nicht abrufbaren Fremdhunde ihn als "jagendeswertes Beutetier" deklarieren und sich an die Arbeit machen.

    Mag sein dass andere es anders sehen, aber ich habe absolut die Erfahrung gemacht, dass die Optik meines Mittelspitzes im Lauf andere Hunde mehr als einmal getriggert hat.

    Ich habe nie von einer Schuld geschrieben, sondern lediglich drauf aufmerksam gemacht, dass Hunde wie der Sheltie eben andere Hunde triggern könnten, die einen fehlgeleiteten Beutetrieb haben. Mehr nicht. War nur der Versuch einer möglichen Erklärung.

    Du hattest geschrieben "Die sind einfach im Beuteschema drin." und das klingt schon recht allgemein, als wär das quasi normal, dass Hunde mit Jagdtrieb auch solche Hunde (und nicht nur Beutetiere) jagen... ich persönlich empfinde das als absolut nicht normal und nicht die Regel.

    Leider ist das nicht ungewöhnlich. Viele Unfälle auf Hundewiesen passieren genau deswegen. Spiel kippt und wird zu fehlgeleiteten Beutefangverhalten Das geht schneller als man denkt, insbesondere wenn Halter ihre Hunde nicht lesen können und nach wie vor denken "wie schön die spielen", dabei ist mind. ein Hund schon längst Opfer/Beute. Es ist in dem Sinne schon "normal" weil es zum normalen Hundeverhalten gehört und das je nach Rasse auch recht ausgeprägt.

    Es ist auch einer der häufigen Gründe warum es zu Unfällen zwischen Hunden und Kindern kommt.

    Bei allen meinen eigenen Hunden habe ich wirklich jederzeit damit gerechnet und deswegen im Spiel sehr darauf geachtet, dass es ein wechselseitiges Spiel ist und jedes Zeichen dass es kippen könnte, zum Anlass genommen abzubrechen.

    Nachtrag: "Schuld" ist natürlich nicht das Opfer, egal wie der Hund aussieht!

    Alle 50m mindestens, lief man an anderen Hunden vorbei :dizzy_face: .

    Ohje, das wäre für uns auch heftig!!!

    das ist in unseren direkten wohnumfeld zur hauptgassizeiten fast normal. ok, lass es alle 100m sein. aber es ist gut fürs training, auch wenn es einem anfangs wie horror vorkommt. es ist irgendwo auch luxus, weil der hund lernt rasch dass es zu keinem kontakt kommt und die erwartungshaltung sinkt rascher.

    wir haben eher das problem dass wenn wir irgendwo sind wo wir deutlich weniger hunde sehen, dass er dort aufgeregter ist. zuhause ist er schnell wieder im modus "oh hund, hm darf eh nicht".

    Ich dachte nur der DSH wird so ausgestellt alle anderen Gebrauchshunde Rassen werden parallel ausgestellt.


    Und für eine ordentliche Gebäudebeurteilung mit allen (imaginären Linien) ist diese nach hinten Ausgestellten Hinterläufe absoluter Käse.

    Der Boxer steht mit der Hinterhand auch nicht geradlinig. Aber das nicht nur bei Ausstellungen, die selbst gewählte Standhaltung bei meinem Boxer ist fast immer mit leicht bis deutlich zurückgesetzten Hinterbeinen. So wie in meinem Avatar Bild, steht er sehr oft, ohne dass ich Einfluss darauf nehme.

    Bisher gab es noch keinen Hund der Gustaf verhauen wollte, aber ich stelle mich mental darauf ein dass das noch kommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, das ein temperamentvoller, junger Rüde bei vielen Hunden allein schon durch seine Existenz das Bedürfnis auslöst den direkt mal einzunorden. Aber da Gustaf (für Alter und Rasse) höflich ist bei erlaubten Hundebegegnungen, ist das bisher ausgeblieben. Er fiddelt nicht, deeskaliert aber und weicht aus. Zudem vermeidet er Körperkontakt und ist nicht rempelig, wenn sein Gegenüber signalisiert "fass mich nicht an" :lol: