Beiträge von SavoirVivre

    Huhu, ich melde mich mal hier da das Thema bei uns ja auch schon aktuell ist und ich nicht so richtig was zu meiner Frage gefunden habe.

    Hailey hat Giardien, wurde behandelt und heute haben wir erneut nach knapp 3 Wochen die Probe abgegeben.

    Das Hundeschule und direkter Kontakt nicht geht ist ja verständlich.. Aber wir würden zb gerne ins Wildfreigehege oder nochmal zum See...muss sowas jetzt wirklich die ganze Zeit vermieden werden bis es wirklich sicher weg ist?

    Wenn wir Pech haben (Kot ist wieder Richtung Durchfall) dauert das ja alles noch ne ganze Weile.. Und eigentlich möchte ich, dass die Kleine viele neue Eindrücke und Umgebungen kennenlernt.

    Ich möchte auch nicht andere anstecken, bin nur echt überfragt

    Ich muss zugeben, ich bin da egoistisch. Ich war mit meinem Hund (hatte bisher erst einen Hund mit Giardien) ganz normal Gassi und unternehmungstechnisch unterwegs, als er Giardien hatte - natürlich im Einklang mit seinem Wohlbefinden. Giardien gibt es überall und irgendwo musste mein Hund sich erleichtern. Ob das nun im Umkreis von 500m von zuhause passiert oder in 50km Entfernung. Wir haben auch mit Giarden weitgehend alles so gehandhabt wie immer.

    Ich habe allerdings seine Hinterlassenschaften so sorgfältig es mir möglich war entfernt (ich hatte sogar ein Tütchen Kalk dabei)

    Ich habe deutlich mehr Körperhygiene bei ihm betrieben

    Es gab keinen direkten Kontakt zu anderen Hunden

    Wir haben Orte gemieden wo viele Hunde aufeinander treffen (Hundesportverein, Hundepension, etc.)

    Kurzer Erfahrungswert: Bei meinem Grosspudel ist Anspringen der letzte grosse "Hilfeschrei", wenn er dringend etwas braucht/etwas nicht mehr aushält. Nicht respektlos, einfach verzweifelt. Wir haben damals auch aufgebaut, dass er bei grosser Aufregung mit einem Spielzeug abspacken darf. Macht er heute noch manchmal vorm Gassi oder so. Als "unschädliches" Ventil sozusagen.

    So schauts bei meinem 13monatigen Boxer auch aus. Da reichen dann auch schon 5sek. in die Leine beissen dürfen um ihn wieder zu erden. Eine Form der Übersprungshandlung. Ich könnte jetzt ganz viel drum herum managen, aber es gibt als Stadthund nunmal regelmässig Situationen in denen er noch "Alternativen" braucht.

    Viele Shelties sind auch gar nicht so klein, meine hatte 40 cm und um die 10 Kilo. Nicht gerade das klassische "Häschen".

    Das Verhalten der anderen Hunde jetzt darauf zu reduzieren, nur weil so etwas vorkommt, ist mir auch zu einfach und kurz gedacht.

    Tut doch keiner, wer und wo denn? Es kommt durchaus vor, aber keiner reduziert das Verhalten anderer Hunde allein darauf. Jedenfalls lese ich das in keinem Beitrag raus.

    Tut mir leid, ich wollte nicht kleinkariert sein.

    Ich persönliche finde diese Unterscheidung einfach sehr wichtig, weil es doch grundverschiedene Dinge sind, wenn ich mir die Frage stelle, was die anderen Hunde scheinbar „auslösen“ lässt bei meinem Hund.

    Aber wenn ihr das so seht, dass es „egal“ ist und mit „auf die Goldwaage legen“ gleichgesetzt wird, dann ist das auch ok für mich. Mir ist der Unterschied ja bewusst.

    Es ist schon wichtig dass man weiß (auch wenn es im nachhinein ist) was der Auslöser/Grund war. Es zahlt ja alles darauf ein den eigenen Hund zu verstehen und sicher zu führen. Aber ihr habt halt aneinandner vorbei geredet :-). Das mit der Goldwaage war kein Vorwurf, eher ein "Kenner nehmens ganz genau aber im Umgangssprachlichen ist es situativ fehlplatziert"

    Einzig die Rücksichtnahme auf andere, die für mich auch extrem wichtig ist, würde eine Behandlung rechtfertigen. Wenn ich aber den Blog-Beitrag lese, ist es fast zwecklos, da dieser Einzeller omnipräsent ist.

    Genau deshalb würde ich einen symptomfreien Hund auch nur behandeln wenn enger Kontakt zu sehr alten/kranken/jungen Hunden besteht. Die Viecher sind wohl je nach Region eh in fast jedem Hund vorhanden und machen da ja auch erst ab einer bestimmten Anzahl bzw Schwäche des Hundes Probleme.

    Jupp. Ein gesunder Hund, und fast jeder Hund kommt ständig und regelmässig mit Giardien in Kontakt, kommt gut mit Giardien klar. Nur bei engeren Kontakt zu immumgeschwächten Tieren würde ich behandeln, wenn keine Symptome (die Giardien zuzuordnen sind) vorhanden sind.

    Ich glaube ich redet einfach aneinander vorbei.

    Eine gewisse Optik/Größe/Bewegungsablauf von kleinen Hunden führt durchaus öfter zu fehlgeleiteten Beutefangverhalten bei anderen Hunden. Ich denke das ist es worauf Massai hinauswollte, ohne "Schuldzuweisung".

    Und das Beutefangverhalten per Definition keine Aggression ist, ist im Prinzip ein eigenes Thema. Aber wenn man die Worte nicht auf die Goldwaage legt, kann das Ergebnis für den Hund der gejagt wird bzw. dessen Halter der da fast hilflos ist, absolut als Aggression ausgelegt werden. In dem Moment zu erklären, das ist keine Aggression das ist fehlgeleitetes Beutefangverhalten.. nunja, das wird kein Gehör finden, denn in dem Moment geht es darum dass es dem gejagten Hund an den Kragen gehen soll. Das ist es was verständlicherweise vordergründig gesehen wird.

    Wenn dann maximal auf ein spezielles gastrointestinales Futter. Von RoyalCanin oder Hills. Die sind konzipiert Hunde durch eine Rekonvaleszenz zu bringen.

    Findet man es normal im Handel, oder muss man es extra online besorgen?

    Hatte Josera nicht auch so etwas rausgebracht?

    Bekommst am besten online oder bei einigen Tierärzten. Empfiehlst zB Dr. Rückert in seinem Artikel über Giardien auch.

    Ich würde fütterungstechnisch nichts umstellen. Durch das Panacur hat er auch ohne Futterumstellung bereits genug zu tun.

    Wenn dann maximal auf ein spezielles gastrointestinales Futter. Von RoyalCanin oder Hills. Die sind konzipiert Hunde durch eine Rekonvaleszenz zu bringen.

    Und um Giardien auszumerzen durch Kohlenhydrate Entzug, sprechen wir über konsequent und über Monate, das würde ich nicht machen wenn der Hund eh schon belastet ist.

    Katzennassfutter oder so Schleckies wären natürlich noch besser, aber da ist mir das Handling irgendwie zu umständlich.

    Wenn ich es dann mal bräuchte, habe ich sowieso nichts dabei.

    ich habe sowas

    ganz gut nutzbar für nassfutter, allerdings muss man das pürieren sonst ist es zu grob für die Öffnung. Oder man erweitert die Öffnung.