Beiträge von SavoirVivre

    Meiner frisst morgens seit einigen Wochen deutlich lustloser und braucht länger. Teilweise stelle ich den Napf hin und muss ihn mehrmals rufen bevor er überhaupt aufsteht und zum gucken/fressen kommt.

    Bei der Abendmahlzeit fängt er schon eine Stunde vorher an subtil zu kommunzieren dass er gleich vor Hunger umkippt. Er bekommt morgens und abends das gleiche Futter und die gleiche Menge.

    Keine Ahnung ob es am Wetter liegt oder ob das der jetzt neu etablierte Hungerrythmus ist.

    Hier würde es mit Gustaf als Officedog auch schwierig werden wenn es Kollegen gäbe die wirklich Angst haben und ein konsequentes Ausweichen nicht möglich ist.

    Im Prinzip funktioniert es nur, weil wir "CleanDesk" Arbeitsplätze haben und bei Bedarf in andere Räumlichkeiten ausgewichen werden kann und weil ich nur 4x/Monat ins Büro muss.

    Gustaf ist halt ein großer Hund wird irgendwann man seine ca. 38kg haben, das wirkt auf Menschen die sonst keine Berührungspunkte mit Hunden haben durchaus erstmal "unangenehm". Wir huschen im Prinzip nur schnell auf den ausgewählten Platz und dort "verschwindet" er dann.

    Unangeleinte Hunde im Büro, oder lang angeleinte, damit hätte sogar ich als Hundefreund ein Problem. Ich finde das hat in einem Arbeitsumfeld nichts zu suchen.

    Ich habe das Buch auch. :smiling_face_with_sunglasses:

    Sorry wenn ich dir unterstellt habe, es ach Gefühl zu machen, du dich aber ausgiebig damit beschäftigst. Das konnte ich jetzt nicht so direkt rauslesen.

    Es gibt halt eine Menge Leute die das mal eben so nach Lust und Laune in Napf werfen und wird schon passen... und dann der Meinung sind es richtig zu machen.

    Da kriege ich dann Puls, erst recht weil ich mich gerade selber in der Ausbildung zur Hundeernährungsberaterin befinde. :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Das lese ich jetzt erst!

    Und da bekomme ich Puls weil das anfängt nach Eigenwerbung und Belehrung zu müffeln.

    Hier sind die meisten sehr darauf Bedacht ihren Hund bewusst und vollwertig zu ernähren, es hat Geschmäckle wenn dann eine „angehende“ Ernährungsberaterin rät bei Selbstkochen und Barf immer einen zu konsultieren.

    Ich würde empfehlen bei selbst gekochten und Barf, immer einen Plan von einem Ernährungsberater erstellen zu lassen.

    Ganz ehrlich? Warum?

    Wenn ich mal im erweiterten Hundehalter Bekanntenkreis schaue, machen das die wenigsten die selbst kochen oder barfen. Hundeernährung eines gesunden Hundes ist kein Hexenwerk. Natürlich ist es gut und sinnvoll sich fundiert einzulesen und auch mal Rechner in Anspruch zu nehmen, aber mich nervt dieses künstliche Aufblähen und Wissenschaft draus machen zunehmend.

    Und wo widerspricht das dem Anspruch „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. ? Was ist daran verwerflich aus ökologischen Gründen nicht mehr als nötig Fleisch zu füttern?

    Danke, genau so war es gemeint.

    Natürlich bekommen meine Hunde so viel wie sie benötigen aber eben auch nicht mehr :ka:

    Da füttere ich dann lieber Obst und Gemüse zusätzlich.

    Ich bin total bei dir. Um z.B. meinen Hund satt zu bekommen, würde ich auch nicht mit Fleisch „auffüllen“ sofern sein Bedarf an tierischen Proteinen gedeckt ist.

    Ich mache aber auch keine Wissenschaft draus. Mache ich bei mir selbst ja auch nicht :ka:

    Die Ernährung des Hundes, sollte doch aber nach seinem Bedarf und Bedürfnissen ausgerichtet sein und nicht nach dem Wunsch des Menschen, einer ökologischen Lebensweise?!

    Und wo widerspricht das dem Anspruch „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. ? Was ist daran verwerflich aus ökologischen Gründen nicht mehr als nötig Fleisch zu füttern?

    Vegetarisch oder überwiegend pflanzlich würde ich meinen Hund auch nicht ernähren, aber ich bin auch nicht mehr überzeugt das z.B. ein 80:20 Anteil an “Fleisch“ notwendig ist.

    Es ist ja inzwischen auch ein in der Wissenschaft kontrovers diskutiertes Thema. Das der Hund kein reiner Fleischfresser ist, ist klar, aber würde ich z.B. wieder barfen oder selbst kochen, würde ich mit 60:40 anfangen. Allerdings würde ich auch immer supplementieren, da ich keine Lust auf ausgefeilte Pläne habe.

    Jetzt mit verdauungssensiblen Hund bin ich leider auf Spezial-TroFu angewiesen. Inhaltsstoffe scheiss egal, hauptsache der Hund verträgt es. Aber davor war ich viele Jahre Allesfütterin. Mal paar Jahre sehr fleischlastig und auch viele Jahre nicht. Mein persönliches Fazit, mit einem gemäßigteren Fleischanteil kamen meine Hunde besser zurecht (ergo eher 60:40 als 80:20)