Beiträge von SavoirVivre

    Hm.. wir liebäugeln ja auch mit England.

    Unsere Befürchtung ist, dass es im September in Südfrankreich & Spanien noch zu heiss sein wird. Wir haben ja im Mai in der Toskana schon gemerkt, dass bei 30C praktisch nicht mehr unternehmbar ist, und man im Camper ohne Klimaanlage eigentlich nur noch versucht im Schatten zu stehen und zu überleben :ugly: , erst recht wenn es nachts auch nicht unter 20C abkühlt. Nochmal brauche ich das dieses Jahr ehrlich gesagt nicht.

    Auf Skandinavien hat mein Mann keine Lust, waren waren wir jetzt jedes Jahr - mehrmals. Aber für England muss ich mich mal einlesen. Durch den EuroTunnel ist die Anfahrt ja eigentlich ganz komfortabel mit Hund :denker: . Und da Gustaf während einer Urlaubsreise gerne mal krankheitstechnisch etwas hat, würde ich gerne in Ländern bleiben die eine gute tiermedizinische Versorgung haben, sonst hätten wir den Balkan in Erwägung gezogen.

    Gesagt getan. Gustaf bekommt nun seit genau einer Woche RC Hypoallergenic. Umstellung erfolgte vollkommen problemlos (auf den Verdauungstrakt bezogen) innerhalb von 3 Tagen. Kot ist super, 3x Tag und kleine Haufen. Aber seit der Umstellung hat er nachts 2x erbrochen, leckt sich ca. 15min. nach jeder Fütterung die Pfoten, Teppich, Wand, etc. und ich muss wieder täglich eine Apoquel geben.

    Bonnie hat das hypoallergenic überhaupt nicht vertragen und ich würde es ehrlich gesagt nicht weiter füttern, wenn er so stark reagiert.

    Das Problem grad ist bei einem allergischen Hund, daß grad alles an Gräsern und Blumen blüht. :lepra:

    Wie oft hat er denn bei seinem vorigen Futter die Nesselausschläge bekommen?

    Insgesamt zweimal, aber ich habe einen starken Verdacht woran das lag. Am Mönchspfeffer (Castus Agnus AL). Das hat er bekommen wegen seiner temporär vergrößerten Prostata. Beide Male hat er exakt an Tag 7 & 8 der Einnahme Nesselsuchtschübe gehabt. Nach dem jeweiligen Absetzen kamen die Nesselschuchtschübe nicht wieder. Ich habe nach dem ersten Mal nur die Verbindung nicht gerallt :headbash: . Nach dem zweiten Mal klingelte dann das Glöckchen im Gehirn. Der TA meinte dann, eine bei Menschen bekannte Nebenwirkung sind Nesselsuchtschübe, bei Tieren ist das leider unerforscht - aber es wäre schlüssig. Aber es ist halt eine Vermutung und nicht belastbar.

    Die Nesselsuchtschübe sollten mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vergangenheit angehören, da er kein Mönchspfeffer mehr bekommen wird.

    Mir geht es bei den (seit Futterumstellung verstärkten) allergischen Symptomen eher um Dinge wie Pfoten lecken und Maul und Ohren kratzen. Die Ohren sind allerdings sehr sauber und zeigen seit April auch keinerlei Anzeichen von Entzündungen. Durch Pfoten waschen nach jedem Gassigang hört das Pfotenlecken auch relativ zuverlässig auf. Sehr stark reagiert hat er z.B. als wir eine längere Strecke auf Feldwegen, vorbei an gedünkten Ackern gemacht haben.

    Ja, es ist ein hochkalorisches Futter, aber es ist halt auch "tierärztliches Spezialfutter" und auf verdauungsfreundlichkeit und Rekonvaleszenz ausgerichtet. Es ist hochkalorisch damit der Hund weniger an Menge Futter zu sich nehmen muss und der Verdauungstrakt entlastet wird.

    Ich bräuchte bitte auch nochmal einen Blick von aussen.

    Gustaf bekommt seit Ende Februar RC Gastrointestinal und seit dem ist endlich Ruhe und Frieden in seine Verdauung eingekehrt. Guter, fester Kot. Kein Magengrummeln mehr, keine Blähungen, kein Schmatzen, kein Sodbrennen, kein Übergeben - alles weg :gott: :gott: :gott:

    Allerdings hat er Anfang April, während eines Urlaubs, das erste Mal eine allergische Reaktionen gehabt und das richtig dicke (Nesselsuchtschub mit richtig dicken Quaddeln, geschwollenen Gesicht/Ohren, leckte und biss sich die Pfoten, kratzte sich stark). Wir haben das Ganze rasch mit Cetirizin und Apoquel in den Griff bekommen. Soweit in den Griff, dass er seit Mitte Mai nur noch nach Bedarf mal eine Cetirizin oder 1/2-1 Apoquel bekommt.

    Der TA sagt er geht nicht davon aus dass es am Futter liegt (RC Gastro), vielmehr eine Umwelt-Kreuzallergie, da zu der Zeit auch Pollenflugsaison war. Aber um auszuschliessen dass es am Futter liegt, sollten wir für mind. 4 Wochen RC Hypoallergenic füttern um zu schauen ob die Symptome auch ohne Tabletten gänzlich verschwinden.

    Gesagt getan. Gustaf bekommt nun seit genau einer Woche RC Hypoallergenic. Umstellung erfolgte vollkommen problemlos (auf den Verdauungstrakt bezogen) innerhalb von 3 Tagen. Kot ist super, 3x Tag und kleine Haufen. Gesamtbefinden ist unverändert top. Aber seit der Umstellung hat er nachts 2x erbrochen, leckt sich ca. 15min. nach jeder Fütterung die Pfoten, Teppich, Wand, etc. und ich muss wieder täglich eine Apoquel geben.

    Das kann es ja auch nicht sein und damit genau das Gegenteil von dem was wir erreichen wollten. Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte? Ein temporäres Umstellungsthema? Kann es eine Art "Erstverschlimmerung" sein? Ich dachte das Futter ist "Hypoallergen". Macht es Sinn so lange weiterzufüttern bis wir zumindest vier Wochen voll haben?

    Natürlich haben wir parallel dazu alle Leckerlies weggelassen. Er wird derzeit nur mit dem TroFu belohnt und bekommt, wenn wir das alleinsein üben, 1-2 Streifen getrockentes Entenfleisch (= 4-10gramm), was er aber schon seit er 7Monate alt ist regelmässig bekommt. Es gibt also keine weitere Veränderung bis auf Umstellung des Hauptfutters.

    Ich finde die Gramm Anzahl an TroFu die ein Hund pro Tag bekommt ist nicht so richtig aussagekräftig. Ich orientiere mich da lieber an den Kalorienwert und den Grundverbrauch des Hundes.

    Wir z.B. füttern ja leider ein Spezialfutter (RC Gastro oder RC Hypoallergenic) und beide, insbesondere ersteres, hat mit ca. 410kal/100g ordentlich Kalorien. Vergleichsweise hatte das Sensitive-TroFu davor "nur" ca. 370kal/100g.

    Mein knapp 14monatiger Boxer hat einen Grundumsatz von ca. 2.000kal/Tag, nur um sein Gewicht zu halten. Zunahme geht seit er ca. 11Monate alt ist - so wie ich es mir wünsche - langsam vonstatten, da sprechen wir pro Monat ca. 300g-500g Gewichtszunahme.

    Ich kann sie dann, wenn wir wirklich richtig fertig sind mit dem Teil einmotten und brauche sie den Rest des Hundelebens gar nicht mehr

    Ich hoffe sehr, dass ich das auch eines Tages sagen kann :D

    Ist bei uns auch so. Ich sehe noch kein Licht am Ende des Tunnels und finde ca. 2,5 - 3Jahre, bis es soweit ist, realistisch.

    Lieber länger dran und währenddessen Umorientierung und zuverlässigen RR (oder oder oder) sorgfältig aufbauen, um dann einen wirklich zuverlässig im Freilauf laufenden Hund zu haben, als einen Hund der zwischendurch immer mal wieder Erfolg hat beim "was auch immer gerade nicht erwünscht ist" und somit unzuverlässig ist im Freilauf.

    Ich denke, man muss sich da echt frei machen von Vergleichen. Ich habe zwischenzeitlich auch das Gefühl dass ich zu blöd bin einen Hund zu erziehen, also von Welpe auf an. Aber dann gibt es wieder gute Tage, an denen die Hormone bei Gustaf - warum auch immer - besser sortiert sind, und ich sehe was an Erziehung doch schon hängengeblieben ist. Aber wenn ich den gleichaltrigen Nachbarslabrador betrachte fühle ich mich manchmal trotzdem schlecht in dem was ich tue, denn der läuft seit er 9Wochen alt ist so perfekt durch alle bisherigen Altersphasen, wie es nur möglich ist. Und seine (seeeehr netten Halter) sind Ersthundhalter.

    Es heißt nicht umsonst erste vier Jahre junger Hund, zweite vier Jahre guter Hund, dritte vier Jahre alter Hund.

    Wir warten auch noch immer auf einen Platz im Hundesportverein meiner Wahl. Die Warteliste ist zermürbend lang. Aber andererseits auch gut, weil wir tagtäglich gut damit beschäftigt sind Alltagsgehorsam zu etablieren. Und noch immer Ruhe in neue Situationen und Gelassenheit in diverse Routinesituationen zu bekommen.

    Aber so langsam wird es Zeit für fokussiertere Arbeit (> BH), auch wenn es "Dosenarbeit" ist. Mir fehlt ohne Hundesportverein einfach der Raum für konzentriertes, ungestörtes Arbeiten/Trainieren.

    Ich hatte drei kastrierte Rüden (alle TS und bereits kastriert bzw. 1x wegen Prostata und Klausel in TS Vertrag + meine Unwissenheit das sowas nicht rechtsgültig ist).

    Keiner der drei hat übermäßig viel gefressen, gebettelt oder gar geklaut. Keiner neigte zu Übergewicht und keiner machte den Eindruck mit normalen Futterrationen nicht satt zu werden. Fell war auch immer gut.