Liebe TE,
zunächst einmal tut es mir sehr leid, dass ihr dies zur Zeit durchmachen müsst. Fühl Dich gedrückt und sei Dir gewiss, dass hier alle vorhandenen Daumen gedrückt sind, dass es "Fehldiagnosen" sind.
Ich möchte mich gar nicht soweit aus dem Fenster lehnen und als Laie die Diagnosen eures TAs anzweifeln. Nichts des so trotz finde ich die Art und Weise wie euer TA mit der Situation umgeht unter aller Sau. Allein dies, völlig unabhängig von seiner evtl. vorhandenen Kompetenz, würde ich mich von ihm abwenden.
Eine Zweitmeinung einzuholen, dieser Rat ist Dir hier schon mehrfach gegeben worden, und es ist auch meines Erachtens der einzig richtige Weg an dieser Stelle.
Euer Hund hat keine akuten starken Schmerzen, damit fehlt in meinen Augen der Ansatz zur Entscheidung innerhalb von zwei Wochen operieren zu müssen. Im Gegenteil, wie bei Menschen auch, wird auch bei Tieren viel zu oft gleich operiert.
Holt euch persönlichen Empfehlungen von TAs, die nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich kompetent sind - und angesichts so schwerwiegender Entscheidungen nicht davor scheuen euch zu raten euch eine weitere Meinung einzuholen. Ein kompetenter TA, der hinter seiner Diagnose steht, scheut auch keine Zweitmeinung/Vergleich. Und ein TA der seine Arbeit am Tier ernst nimmt, der tauscht sich auch mit Kollegen aus, zum Wohle des Tieres. Meine Meinung! Und für einen solchen TA - bei dem zahle ich dann auch gerne den dreifachen Satz.