Beiträge von SavoirVivre

    zum thema grundsätzliche sportlichkeit und kondition beim rotti..
    die rottis die ich kenne sind vom leichteren schlag, und sie sind sehr sportlich. zwei stunden am rad laufen im "wohlfühltempo" des hundes? absolut machbar, wenn kondition und muskulatur zur entslastung der knocken/gelenke entsprechend aufgebaut sind. aber versteht sich ja von selbst, dass keiner seinen hund innerhalb von zwei wochen zum langstrecken-athleten macht.

    ich wüsste jetzt aber tatsächlich nicht wie es mit den rottis sind die vom mittelschwerzen bis schweren zuchtschlag sind. so richtig agil sehen die in der tat nicht aus. weiß da wer mehr? aber der hund des TE war glaube ich der leichte rottityp oder?

    klar macht der ton die musik - mein reden - aber wenn man unter einer gewissen anspannung steht, dann kann man sich schonmal im ton vergreifen ohne dass böse absichten dahinter stecken. die konstallation kind und hund empfinde ich persönlich auch immer als stressig. keine ahnung warum - mein letzter hund war einfach nur toll mit kindern.

    hm.. ich finde es auch nicht weiter tragisch den hund für den zeitraum eines besuches vom besuch zu trennen. dabei würde ich nicht soweit gehen müssen ihn in ein anderes zimmer zu sperren, sondern würde ihn in seinem zimmerkäfig - der auch als rückzugsort dient - ablegen und die tür schliessen.

    wenn der besuch vor ort ängste oder unwohl zeigt, und stünde mir der zimmerkäfig nicht zur verfügung, dann würde ich seinen platz wohl auch ins schlafzimmer verlegen, ihn dort ablegen und die tür schliessen.

    ich möchte dass meine gäste sich wohlfühlen und wenn es nicht passt, was man dann manchmal nunmal erst vor ort feststellt, dann würde ich sie halt nicht nochmal (mit kind) einladen da die konstallation ganz offensichtlich nicht passt. aber es wäre kein grund für mich die freundschaft an sich anzuzweifeln oder mich zu ärgern.

    Liebe TE,

    zunächst einmal tut es mir sehr leid, dass ihr dies zur Zeit durchmachen müsst. Fühl Dich gedrückt und sei Dir gewiss, dass hier alle vorhandenen Daumen gedrückt sind, dass es "Fehldiagnosen" sind.

    Ich möchte mich gar nicht soweit aus dem Fenster lehnen und als Laie die Diagnosen eures TAs anzweifeln. Nichts des so trotz finde ich die Art und Weise wie euer TA mit der Situation umgeht unter aller Sau. Allein dies, völlig unabhängig von seiner evtl. vorhandenen Kompetenz, würde ich mich von ihm abwenden.

    Eine Zweitmeinung einzuholen, dieser Rat ist Dir hier schon mehrfach gegeben worden, und es ist auch meines Erachtens der einzig richtige Weg an dieser Stelle.

    Euer Hund hat keine akuten starken Schmerzen, damit fehlt in meinen Augen der Ansatz zur Entscheidung innerhalb von zwei Wochen operieren zu müssen. Im Gegenteil, wie bei Menschen auch, wird auch bei Tieren viel zu oft gleich operiert.

    Holt euch persönlichen Empfehlungen von TAs, die nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich kompetent sind - und angesichts so schwerwiegender Entscheidungen nicht davor scheuen euch zu raten euch eine weitere Meinung einzuholen. Ein kompetenter TA, der hinter seiner Diagnose steht, scheut auch keine Zweitmeinung/Vergleich. Und ein TA der seine Arbeit am Tier ernst nimmt, der tauscht sich auch mit Kollegen aus, zum Wohle des Tieres. Meine Meinung! Und für einen solchen TA - bei dem zahle ich dann auch gerne den dreifachen Satz.

    @'Patin
    Wäre schön wenn es so einfach wäre. Und wie schön, dass Du nur Hunde kennst die sauber kommunizieren und zwar so lange, bis auch jeder verstanden hat was sie wollen. Ich kenne paar Hunde die warnen sehr kurz und knapp, auch wenn der Weg bis zur Abmahnung weit ist. Wenn dann noch ein Unberechenkeitsfaktor - nennen wir ihn Kind - dazu kommt.. Nein danke!

    Nun, ich für meinen Teil habe Verständnis für übervorsichtige Eltern. Ein Hund bleibt ein Hund, und dieser hat im Normalfall Zähne. Das kann man drehen und wenn wir man will - das Risiko ist da - fertig.
    Ich würde es mir nicht verzeihen wenn aus z.b. Unachtsamkeit von mir ein Kind von meinem Hund verletzt wird. Wobei am Ende die Gründe sowas von egal sind. Ein verletztes Kind, das ist immer einfach nur schxxxx. Da ist es mir dreimal lieber wenn die Eltern mir diese Bürde abnehmen, indem sie meinem Hund - oder meiner Erziehung des Hundes - misstrauen. Jupp, kann ich prima mit leben :D

    Ich verstehe hier die Reaktionen einiger ehrlich gesagt nicht.

    Wenn ich als nicht wirklich erfahrener Hundemensch ins Tierheim gehe und mich "beraten" lasse, sprich denen offenlege wie mein Alltag aussieht und wie ich einen Hund in mein Leben einzubinden gedenke (in diesem Falle einen sportlich veranlagten und entsprechend körperlich belastbaren Hund), dann verlasse ich mich doch auch darauf was mir das TH Personal sagt.

    Dann mache ich mir auch erstmal keine Gedanken gesundheitlicher Art wegen dem Hund, wenn ich kurz darauf umziehe und diese neue Wohnung im zweiten OG liegt.

    Wenn mir dann aber gesundheitliche Einschränkungen auffallen, wie z.B. mehr oder minder offensichtliche Schmerzen bei Bewegung, und mir dann auch noch Gerüchte solcher Art zu Ohren kommen - klar mache ich mir dann tiefergehend Gedanken und zweifle. Auch in die Richtung, ob es dann der richtige Hund für mich ist/ich mit diesem Hund, sofern die Bedenken dann tatsächlich bestätigt werden, glücklich werde. Das ist im Zweifel keine Geldfrage etc. sondern die grundlegene Frage ob der Hund unter diesen Umständen in den Alltag passt. Wenn nicht, dann ist es eine sehr berechtigte Frage, ob wir miteinander glücklich werden.

    @die Patin

    Nun, gerade wir langjährigen Hundehalter sollten wissen, dass Hunde nunmal unberechenbar sind. Es geht doch auch nicht immer darum was unser Hund aktiv von sich aus tun würde, sondern um die Tatsache, dass es ein Tier bleibt das interagiert und reagiert auf sein Gegenüber. Und es ist ganz gewiss kein Märchen, dass es immer wieder Unfälle mit Hunden und Kindern gibt - egal wie lieb und freundlich der Hund vorher stets gewesen ist Kindern gegenüber.

    Gerade weil ich auf eine gewisse Erfahrung mit Hunden zurückblicken kann, bin ich fremden Hunden gegenüber stets aufmerksam - insbesondere in der Kombination mit (kleinen) Kindern. Da können mir die Halter auch dreimal erzählen dass das der Hund Kinder liebt. Das ist kein persönlich zu nehmendes Misstrauen gegenüber dem Hundehalter (wenn diesem der Schuh jedoch passt :ka: ), sondern ein realistischer und gesunder Respekt gegenüber dem "Tier im Hund" =) .

    ich wäre freitag leider definitiv raus, so gerne ich auch mit dir mitlaufen würde.

    selbst wenn ich pünklich aus dem büro käme, müsste ich noch quer durch die stadt den hund abholen und dann zum treffpunkt. da wäre ich dann so um 20:30 uhr - pünktlich zur dunkelheit :headbash: