Beiträge von SavoirVivre

    Ich lese zunehmend raus, dass es scheinbar vielen Hundehaltern geht wir mir. Nämlich das sie Hunde an der Seite haben, die hundetypische Droh- und respektlosed Verhalten auch auf Menschen umlegen. Sprich, fixieren, direkt auf sie zulaufen, zielgerichtete Unterschreitung der Distanz, etc. maßregeln wollen oder aber in den Verteidigungsmodus gehen wollen.

    Habt ihr das Gefühl es ist Unsicherheit in Sinne von "Attacke bevor der mir was tut", oder ist es "maßregeln" im Sinne von situationsbedingten Dominanzverhalten?

    Ich klinke mich hier mal ein :D

    Bei uns läufts seit Monaten eigentlich echt rund. Ist das Bambi offline, weicht er aus oder kommt zu mir. Ist er an der Leine, passe ich auf ihn auf.

    Leider kann ich nicht alle Situationen gänzlich vermeiden in denen er sich bedroht, bedrängt, oder provoziert fühlt - manchmal suche ich solche Situationen aber auch bewusst auf, um zu üben. Wenn er dann steif wird und anfängt zu fixieren, oft begleitend mit einem leisen Grummeln, gibts ein "nein" und wird als Alternativhandlung in den Sitz geschickt, mit Blick zu mir. Das klappt super und das maßregeln/drohen sofort abgebrochen.

    Ich habe auch festgestellt, dass er sämtliche Drohgebärden sofort abbricht sobald der Mensch seine Versuche mit ihm zu interagieren abbricht.

    Wenn ich daran denke wie er vor einem Jahr drauf wahr, ist er heute fast schon ein anderer Hund - im positiven Sinne. Feines Bambi :herzen1:

    ich muss sagen ich hab größten respekt vor allen hundehaltern, die es schaffen wieder vertrauen in ihr hundegerechtes handeln als auch zu ihren hund selbst aufzubauen, nachdem sie von ihm gebissen wurden. damit meine ich richtiges zubeissen und nicht nur abschnappen, maßregeln oder verwarnen.

    ich weiß nicht ob ich das könnte, oder ob mein vertrauen in meine eigenen fähigkeiten als hundehalterin/-führerin so beschädigt wären, dass ich es mir nicht mehr zutrauen würde weiter mit diesem hund zu arbeiten.

    ich bin keineswegs zimperlich und ich habe über jahre hinweg meine erfahrungen mit großen triebstarken hunden machen dürfen, aber bei mir scheint einiges endlicher zu sein als bei vielen von euch.

    Die gab es nicht schon immer, aber schon ne ganze Weile. Als wir unseren 2012 dort versichert haben, gab es nur die Aufteilung in groß und klein, aber 2013 wurde dann sehr, sehr viel dort geändert, mehrere verschiedene Tarife eingeführt und eben die Rasselisten.

    Ich wasche meine Hände in Unschuld und habe nur die Dame von der Agila-Kontakttelefonnummer zitiert mit der ich vorhin telefoniert habe :D

    Mal eine andere Frage, wann wurde bei der Agila denn die Rassentrennung mit "spezielle Rassen" eingeführt?
    Als ich die OP Exklusiv im Juli 2014 abgeschlossen habe, gabs nur die Unterscheidung groß & klein bzw. Mischling groß & klein.
    Jetzt fallen verdammt viele Hunderassen in die Gruppe der "speziellen Rassen". Weiß wer wie das mit bestehenden Verträgen gehandhabt wird?

    Ich bin mal so frei mich selbst zu zitieren :hust:
    Hat sich erledigt. Die "Rasseliste/Rasseeinteilungen" gab es schon immer. Lediglich Mischlinge werden nur nach klein oder groß gruppiert. Da Bambi ein Mischling ist, hab ich doch nichts falsch gemacht.

    Mal eine andere Frage, wann wurde bei der Agila denn die Rassentrennung mit "spezielle Rassen" eingeführt?
    Als ich die OP Exklusiv im Juli 2014 abgeschlossen habe, gabs nur die Unterscheidung groß & klein bzw. Mischling groß & klein.
    Jetzt fallen verdammt viele Hunderassen in die Gruppe der "speziellen Rassen". Weiß wer wie das mit bestehenden Verträgen gehandhabt wird?

    Ich finde nachträglich geändert AGBs auch seeehr schwierig und kundenunfreundlich, sofern nicht mindestens per eMail nochmal ausdrücklic darauf aufmerksam gemacht wird was geändert wurde und mit Sonderkündigungsrecht (Frage: besteht dieser nicht generell bei Änderungen der AGB der die Leistung maßgeblich beeinflusst?)

    Allerdings muss ich auch hinzufügen dass ich es für selbstverständlich halte mir durchzulesen was versichert ist und was nicht bevor ich die Versicherung abschliesse, spätestens jedoch bevor ich Rechnungen einreiche. Wenn es nicht gerade nachträglich geändert wurde, weiß ich in der Regel das als OP nur Eingriffe gelten, die eine Narkose und einen Schnitt beinhalten.

    Für mich ist eine Entfernung eines Balles per Endoskopie im übrigen auch keine OP. Das meine ich selbstverständlich völlig wertfrei. Da kann man als Versicherungsnehmer eigentlich nur auf Kulanz der Versicherung hoffen. Ich denke mit "Beschwerdecharakter" aufzutreten wirkt sich eher gegenteilig aus.