Beiträge von SavoirVivre

    8Uhr wecker klingelt - 10min. mit herrchen & hundi kuscheln - aufstehen
    8.40uhr kleine gassirunde (kl. park vor der tür) zum lösen und haufen setzen
    9uhr fahre ich los zur arbeit. zwischenzeitlich ist herrchen wach

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    herrchen nimmt hundi mit zur arbeit. die beiden sind oft und viel zusammen unterwegs, da herrchen im werbefilmgeschäft tätig ist.
    mittags geht herrchen wieder kleine gassi-runde (ca. 30min) zum lösen und bissl toben

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    3x in der woche ist ab 19uhr dann grosse ausgehrunde angesagt. im wechsel mit herrchen oder mir, oder beiden zusammen. zunächst gehts zur hundegruppe. dort wird ca. 1 - 1,5 std. im relativ festen rudel gespielt & getobt. anschliessend gibts nochmal 30min. kleine gehorsamsaufgaben, einfache fährten legen, trickübungen, etc.

    gegen 21uhr sind alle drei dann glücklich und zufrieden wieder zuhause.
    oft gehen mein freund und ich dann noch mit freunden was essen/trinken und hundi muss die 1-2 stunden halt allein zuhause bleiben.

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    2x in der woche lasse ich die hundegruppe aus, fahren mit unserem hundi zu meinen eltern, fischen dort unseren grossen auf und dann gehts in einen weitläufigen park mit sehr grossen hundefreilaufgebiet. diese spaziergänge sind häufiger gespickt mit gehorsamsübungen/-aufgaben und etwas "anspruchsvoller".

    gegen 22uhr sind wir dann meist zuhause und unternehmen anschliessend auch nichts mehr, da recht erledigt.

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    die wochenenden werden fast immer ausnahmslos ausgiebig für beide hunde genutzt. d.h. wir fahren auch zu etwas weiteren hundefreilaufgebieten, machen grössere & längere touren und versuchen beide hunde wann immer es geht mit in unsere freizeitplanung einzubringen.

    der grosse wird in einigen wochen auch zusätzlich und unabhängig von meinem freund und mir mit meiner jüngeren schwester 2x woche auf dem hundeplatz sein.

    Zitat

    In Halle werden ab 1. Januar 2008 ganze 90€ Hundesteuer fällig- man hat die Steuer von 75€ auf 90€ erhöht da viele Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht entfernen..und die Stadt braucht Geld -.- :irre:

    wat für ne blöde ausrede - mit der hundesteuer werden doch gar keine "hundehinterlassenschaften" beseitigt.

    wir zahlen für unsere hunde je 90€ hundesteuer im jahr. nicht wenig, aber im vergleich zu anderen grösseren städten auch nicht viel.

    Zitat

    Bei Caspar sage ich fast immer ja wenn die Frage nach dem Streicheln kommt, bin ja Froh wenn andere Menschen sehen dass er ein Lamm ist. Bei Joy kommt ein sofortiges nein, sie ist ängstlich Fremden gegenüber.
    Ich hatte mit meinem vorherigen Rüden (Pit Boxer Mix) aber auch mal so ein wunderbares Erlebnis. Eine Mama und zwei Kinder und die Frage nach dem Streicheln, ich sag ja weil es bei Tequila kein Problem war. Nach einem Moment wurde Tequila unruhig und wollte weg, was macht Mama hält meinen Hund am Halsband fest. Ich wollte grade loslegen mit dem Meckern da hat sich das Problem von allein erledigt. Tequila stieß einmal kurz mit dem Kopf zu da lag die Mama im Gras und er ging erhobenen Hauptes seiner Wege. Für mich wär das Thema damit eigentlich erledigt gewesen, ging ich doch davon aus dass Mama ihre Lektion gelernt hat aber Falsch sie wollte dass ich die Reinigung ihrer Kleidung übernehme. Ich habe ihr erklärt das man Hunde die weg wollen nicht festhält und schon gar keine Fremden und das sie Froh sein kann das er ihr nicht in den Allerwertesten gebissen hat.
    :irre: :kopfwand:

    LG Olli ;)

    wenn ich sowas lese, bestätigt sich bei mir eines zunehmend: in den wenigsten aller fälle sind die hunde die "bösen", sondern werden lediglich von hirnlosen verhalten einiger menschen dazu gezwungen sich zu verteidigen.

    huhu corinna,

    ich finde der besagte hundehalter hat sich korrekt verhalten.
    was wäre deiner meinung nach die richtige alternative gewesen?
    ich mein, den eigenen hund an die leine oder bei fuß nehmen und ihm damit bestätigen dass seine "angst" gerechtfertigt ist?

    ich wäre ehrlich gesagt auch fröhlich pfeifend und signalisiernd " da is nix" vorfahren. vor allem wenn ich gesehen hätte, dass da ein HH ist der seine hunde so gut unter kontrolle hat wie du und ich weiss, meiner muss sich "nur" überwinden vorbeizuflitzen. an der leine hätten sich womöglich leinenaggressionen aufgebaut, durch den engen weg und der zusätzlichen einschränkung durch die leine. sicher, der hund musste an euch vorbei und hat die gunst der stunde mit den radfahrern genutzt - aber er hat dabei auch gemerkt, da war wirklich nix.

    ich muss wenn ich mit meinen jungs draussen bin immer ein besonderes auge auf den kleinen haben, weil er der mit dem napoleonsyndrom ist. da er aber SUPER!!! abrufbar ist, stellt auch dies kein problem dar.
    unser grosser ist einfach nur verträglich. nicht unterwürfig und nicht übermässig dominant - ein wandelnes neutrum sozusagen. damit ist er in 95% aller fälle aus der schusslinie.

    jetzt kristallisiert sich aber ein "problem" heraus, welches wir aber aktiv unterbinden - was auch gut klappt. unser grosser fängt jetzt an den kleinen zu verteidigen. wird er selbst angerempelt, angeknurrt oder angefletscht, reagiert er eher ignorant bis beschwichtigend (schnauze lecken, weggucken). wird aber der kleine auch nur schief angeguckt, geht er dazwischen (stellt sich dazwischen und fixiert den anderen hund). spätestens an dieser stelle greifen wir ein (abruf), idealerweise aber schon vorher, bzw. lassen es gar nicht erst soweit kommen dass er meint den kleinen verteidigen zu müssen.

    einen ausgewachsenen, ausländischen hund mit unbekannter (strassen-)vergangenheit zu sich zu nehmen ist immer das überraschungsei überhaupt. ich sehe das unser grosser ein sehr ausgeprägtes und gesundes sozialverhalten an den tag legt - aber ich weiss eben nicht wie heftig er sich verhält, wenn ihm eines tages mal so richtig "der kragen platzt". also muss ich als HH doppelt und dreifach so aufmerksam sein wie mit einem hund, den ich von welpen auf habe und dessen verhalten ich von klein auf an auch in extremsituationen kenne.

    wir sind aber sehr stolz auf unsere jungs. beide haben eine unschöne tierheim/tötungsstation vergangenheit und die daraus resultierenden folgeprobleme. dennoch sind beide lieb, sozial, freundlich und gehorsam. der grosse ist eh ein phänomen für sich. nach nur einer woche konnten wir ihn von der leine lassen und er folgte uns bei fuss - ganz zu schweigen davon, dass er selbst in kritischen situationen verlässlich abrufbar ist.

    nur leider halten mich diverse leute für die grösste hundequälerin aller zeiten, denn beide hunde haben noch die "angewohnheit" sich auf den boden zu SCHMEISSEN und zu schreien, wenn ich sie auch nur ein tick zu grob "anpacke" (dazu gehört schon zu laute stimme oder fixieren). dabei habe ich beide noch NIE in irgendeiner form körperlich bestraft.

    äh, hab da mal eine offtopic frage zur sachkundenprüfung.

    wer muss denn alles eine sachkundenprüfung über sich ergehen lassen bzw. ablegen?

    frag mich das, weil stadionkatze ja schreibt dass sie zur sachkundenprüfung musste, obwohl sie einen mischling ohne "listenhundeinschlag" hat.