Beiträge von SavoirVivre

    Dann müssten meine den ganzen Gassigang an der Leine laufen, bei den Schleichwegen die ich nehme. ;)

    Tja, genau so wärs bei mir bzw. ist es immer gewesen bei meinen Hunden. Uneinsehbare Wege = Leine = Ende der Diskussion (für mich). Uneinsehbare Wege bin ich eh kein Freund von, eben weil ich meine Hunden dann nicht guten Gewissens offline laufen lassen kann. Ich gehe dann bewusst das ständig vorhandene Risiko ein dass ich einen angeleinten Fremdhund zu spät sehe. Nö, will ich nicht, mach ich nicht. Sicher kommt es vor das ich uneinsehbare Schleichwege nehme, aber dann bleibt Herr Hund halt an der Leine

    Ich kann auch mit der Einstellung "mein Hund dreht schon irgendwann ab wenn der angeleinte Hund ihm signalisert dass er unerwünscht ist" nichts anfangen. Meines Erachtens ist das schon zu spät und zu spät reagiert vom Hundehalter (der durchaus auch ich selbst sein kann - wie gesagt, kann passieren, ist aber doof).

    Jo, kann mal passieren dass der eigene Hund einem anderen unerwünscht guten Tag sagt. Mei, wir sind halt alle nicht perfekt. Da hilft nur einsammeln und entschuldigen + besser aufpassen. Allerdings finde ich diese Grundhaltung "kann halt passieren, ich gehe trotzdem offline uneinsehbare Wege entlang" daneben.

    Aber jedem das seine.

    Und ich hätte jetzt eher den DSH für geeigneter gehalten. Hinterfragt nix und lernt schnell = leichter zu erziehen. Ist mit mehr Ernst bei der Sache und generell misstrauischer ggü. Fremden.

    hm.. ich hab die Erfahrung mit DSH gemacht, dass es da eher die Ausnahme ist an ein Indiviuum zu geraten, das nur ein gewisses Maß an Schutztrieb hat.
    Ja, sie sind weich und leichtführig, aber man erwischt eher ein überzüchtetes Exemplar (im Sinne von unerwünschten Rasseeigenschaften, nicht krankheitstechnisch) als beim Boxer. Meine Meinung/Erfahrung.

    8 von 10 DSH würde ich nicht haben wollen. Die verbleibenden zwei sind Traumhunde. Im Grunde hast Du recht. Von den Rasseeigenschaften her wäre ein DSH durchaus passend, in der Theorie - aber die Praxis hat mich anderes gelehrt. Da ist die Chance auf einen tollen Boxer der den gewünschten Eigenschaften entspricht gefühlt größer.

    Ist eine gute Idee. Mich nervt das Forum (einige Themen, einige User) im Moment schon ziemlich. Ich reagiere langsam empfindlich auf Nichtigkeit und schreibe fragmentarischen Unsinn. Tja, wenn das Fass mal voll ist.......Ich mach dann mal Pause. :( :

    wir sind alle nur menschen :smile:

    Na, dann kommt mal hier aufs Dorf (und das liegt nicht in weit,weit weg). Da ist es nämlich noch nicht angekommen, das Kontakt an der Leine verboten ist.Spielen -ja, das lassen die Leutchen hier auch nicht zu wenn angeleint ist, aber kurz schnüffeln und weitergehen? Nö, stört hier niemanden, nicht mal die Hunde.

    Das ist sehr schön für Dich und Deinen freundlichen Hund. Dann kannst Du es ja bei euch auf dem Dorf auch weiter so ausleben, wenn alle es so handhaben und es ok finden. Ich wiederhole gerne nochmal. Alles eine Frage der Absprache und gegenseitigen Verständnisses. Wenn ihr es so ok findet, dann spricht auch gar nichts dagegen. Heikel und ätzend finde ich es, daraus eine Allgemeingültigkeit machen zu wollen. "Anderswo" wirds halt nicht so gehandhabt. Und vielen Dank nö - ich möchte nicht bei euch auf der Ecke zu Besuch kommen. Wäre einfach nicht kompatibel.

    Oder anders ausgedrückt > bei mir zuhause darf sich mein Hund auch freier verhalten als zu Gast bei jemanden zuhause.

    Leine kann aber auch einfach heissen:“ mein Hund hört nicht auf den Rückruf, jagt oder ich habe ihn noch nicht so lange“.
    Da steckt doch nicht automatisch ein Riesen Problem mit anderen Hunden dahinter.
    Das man keinen Kontakt möchte nur weil der Hund angeleint ist, weiss eben nicht jeder.

    Boah da rollen sich mir schon die Fussnägel hoch. Tut mir leid, meine Contenaunce ist gerade flöten gegangen weil ich nicht verstehe was daran so schwierig zu verstehen ist.

    Leine heisst allgemeingültig KEIN KONTAKT zu anderen Hunden, schon gar nicht zu anderen Fremdhunden. NEIN NEIN NEIN!!!
    Ausnahmen werden vorab abgesprochen. Ok, wenn die Hunde sich kennen und mögen ist ein paarsekündiger Kontakt an der Leine auch akzeptabel, wenn es für beide Halter ok ist.

    Ich stelle mich auch nicht an wenn ein unangeleinter Hund meinem angeleinten guten Tag sagen will. Kann wirklich jedem passieren. Aber das als Grundhaltung - einfach nur ätzend.

    Ich finde Tut-Nixe toll. Habe aber halt die Erfahrung machen müssen, dass die meisten vermeintlichen Tut-Nixe eben Tut-Doch-Wasse sind. Oder aber das Tut-Nixe eher Hört-Nixe sind.

    Klar ist es unfair alle in einem Topf zu schmeissen, denn dies ist definitiv nicht berechtigt. Ich frage mich nur, warum DU Dich so angesprochen fühlst bei solchen Vorurteilen. Ich mein, keine von uns geht gänzlich vorurteilsbefreit durchs Leben. Wir wissen es alle so manche Male besser und belächeln andere - bis wir dann selbst in eine Situation kommen die wir im nachhinein(!) besser/anders hätten händeln können und wollen. Für mich greift hier der Spruch, wem der Schuh passt der zieht ihn an. Also, warum quetscht Du Dich in die olle Sandaale?

    Ich kenne wirklich viele gut erzogene Tut-Nixe die unaufdringlich sind und sich bei erlaubten/gewollten Hundekontakten 1a++ mit *** verhalten. Aber eben genau deswegen sind sie echte vorbildliche Tut-Nixe. Weil sie von super Hundehaltern geführt werden, die nur beidseitig gewollten und kontrollierten Hundekontakt zulassen. Ein "ich geh mal kurz hallo sagen" ist da schlicht und einfach nicht drin! Hallo wird nur gesagt - und zwar wirklich nur dann - wenn die Gegenseite das ebenso wünscht.

    Und genau das ist der Punkt an dem Halter von Tut-Nix und Tut-Wasse in.. sagen wir Interessenskonflikt geraten. Mich ätzt es auch an, dass die Halter von Tut-Nixen dann immer völlig unschuldig sind und ihr Hund sowieso, weil er tut ja nix. Ja, hören im übrigen auch nicht - die Halter im übrigen auch nicht.

    Um auf den Punkt zu kommen. Ich mag Tut-Nixe und deren Halter. Solange sie mir und meinem Hund nicht unaufgefordert zu nahe kommen. Ich für meinen Teil sorge schon dafür, dass es umgekehrt selbstverständlich auch der Fall ist. Wenn sich ergibt, dürfen Tut-Nixe auch gerne guten Tag sagen - nach vorheriger Absprache und geeigneten Umfeld.

    Und wo ist jetzt das Problem?

    Ich wäre auch überall mit euch dabei :-)

    Übrigens habe ich zukünftig vielleicht hin und wieder an den Wochenenden eine entzückende deutsche Schäferhündin dabei. Sie ist sehr sehr nahe an meinem Traumhund dran (mein Herz schlägt nunmal final für DSHs :herzen1: ) und ich würde mich so sehr freuen wenn das klappt.

    Ich habe eine zeitlang ernsthaft überlegt ob mein nächster eigener Hund (der Boxermix jetzt ist mein Sharinghund) ein Boxer wird und habe mich deswegen etwas mit der Rasse auseinander gesetzt, mich in Boxer-Foren angemeldet, mir Boxer-Vereine angesehen, bin mit auf Boxer-Gassirunden gegangen, etc. Ebenso übrigens mit dem Rhodesian Ridgeback der aber kaum eine der Eigenschaften hier erfüllt :p

    Ich finde der Boxer erfüllt von seinen Rasseeigenschaften alle hier genannten Wunscheigenschaften und der Rest ist, wie stets und immer, eine Frage der Aufzucht und Erziehung.

    Klar ist es möglich, dass andere Personen auch ein gänzlich anderes Bild vom Boxer haben, aber ich kann das was timur schreibt nur unterschreiben und finde Boxer:
    - will to please/leichtführig bei liebevoll konsequenter Führung
    - haben einen angenehm zu kontrollierenden Schutztrieb der nicht zu ausgeprägt vorhanden ist
    - sind bis ins Alter Quatschköpfe, können aber praktisch punktgenau umschalten und mitarbeiten wenn es abgerufen wird
    - haben eher selten einen erwähnenswerten Jagdtrieb gegen den man intensiv gegenarbeiten müsste

    Final schlägt mein Herz aber für den DSH, und wenn das Schicksal es nicht anders will, wird bei mir irgendwann auch wieder ein DSH-Welpe einziehen. Aber der DSH erfüllt meines Erachtens auch nur einen Teil der hier gewünschten Eigenschaften.