Beiträge von SavoirVivre

    @Sunti
    ich verstehe dich. einfach nur nervtötend.

    noch viel viel schlimmer ist es aber, wenn eltern(teile) ihre kinder zum spielen oder streicheln zum hund schicken ohne sich die mühe zu machen kontakt zu dir aufzunehmen.
    das ist uns schon mehrmals passiert und unser absolutes horrorszenario :fear: .

    meist passiert das in situationen wo ich schön UO mit ihm mache und die eltern daraus schlussfolgern wie brav und lieb er doch ist. einfach nur zum :barbar: .

    Mich würde interessieren, ob bei den Leuten bei denen sich die Hunde 50m und weiter entfernen dürfen, kein Wild unterwegs ist und wenn doch, ob die Hunde dann noch abrufbar sind, wenn 5m vor ihrer Nase ein Hase aufspringt.

    es können auch 1,5m sein. interessiert ihn nicht. es können babyhäschen und jungkrähen 20cm neben ihm sitzen oder loshoppeln, er guckt nur hinterher. wenn sie ihn aber nerven (z.b. jungkrähe will schmusen) dann muss ich aufpassen dass er sie nicht massregelt. das würden sie nicht überleben.

    interessanterweise ist er aber mal einem eichhörnchen das beim sprung vom baum fast auf seinem kopf gelandet ist 15m verfolgt. aber das war wohl ein reflex.

    das bambi bewegt sich nicht weiter weg als max. 20m im freilauf. es sei denn ich schicke ihn irgendwo hin (meinem freund entgegen, etc.). in der regel bleibt er bleibt automatisch stehen und wartet, nachdem er nach dem lahmarsch-frauchen geguckt hat. es gibt aber auch situationen in denen ich ihm helfe. wenn eine gegend besonders interessant ist, dann schnalze ich leise wenn er sich zu weit entfernt (alles > 20m ist mir zu weit), damit er sich daran orientieren kann wie weit ich ungefähr schon zurück liege. sein normaler radius um mich herum liegt bei 5-15m und wurde per schleppleine antrainiert.

    in wildreichen gebieten kommt er an die schleppleine oder ganz kurze leine. das entscheide ich anhand seines erregungslevels. er ist zwar noch nie wild hinterher, aber er ist dann so aufgeregt und "in spannung" dass ich das risiko gar nicht erst eingehe :barbar: .

    dieser radius bis 20m ist mir deswegen wichtig, weil er dann noch sehr zuverlässig abrufbar ist. danach ist auch noch gut bis ok, aber mir nicht genug.
    vor uneinsehbaren kurven wird er immer zurückgerufen bzw. muss warten bis ich zu ihm aufgeschlossen habe. ebenso bei sichtung eines fremdhundes, egal ob angeleint oder freilaufend. ich leine dann immer an, um dem anderen HH zu signalisieren dass ich keinen fremdhundkontakt wünsche. nach absprache gehen wir auch gemeinsam mit anderen fremden HH und deren hunden ein stück, aber das ist eher die ausnahme. er spielt nur noch sehr selten und kann grundsätzlich gut auf fremdhundkontakte verzichten. es dient dann eher zu meiner unterhaltung als seiner :D .

    das er mir zu einem fremdhund abzwitschert ist mir bisher genau NULL mal passiert :hurra: . ohne scheiss. wenn es bisher ärger mit anderen hunden gab, dann nur weil diese sich uns genährt haben und nicht umgekehrt - oder weil ich ihn die gegenwart eines anderen hundes aufgezwungen habe.

    Im Grunde ist es doch so. Wenn jeder seinen Hund vorausschauend, verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll führen würde, dann gäbe es 90% weniger Situationen in denen man sich ärgern, Angst haben oder gar aggressiv werden müsste. Den verbleibenden10% begegnet man dann auch entspannter, einfach weil es Ausnahmen und keine Regelmässigkeit darstellt.

    Natürlich ist kein HH perfekt und ein Hund bleibt ein Hund mit all seinen Unberechenbarkeiten - und das ist auch gut so - aber ich rede auch nicht von den echten(!) "das hat er noch nie getan, entschuldigen sie bitte" Situationen, sonden von der Bequemlichkeitsausrede "das hat er noch nie getan, aber da er jetzt eh bei ihnen steht, können die dies doch auch unter sich regeln".

    trotzdem, wer so feindseelig durch die Welt geht, braucht sich nicht zu wundern wenn es zurückkommt.
    Natürlich ist es nicht toll, wenn die eigenen Hunde von anderen quasi belästigt werden, aber je fürchterlicher das der Mensch sieht, umso schlimmer wird es auch für den eigenen Hund.
    Warum müssen denn manche partout alle anderen um sich herum als Feinde sehen?

    es ist deutlich mehr als nur "nicht toll". Es gibt ZU VIELE Hund die in eine Verteidigungshaltung gehen, weil andere HH meinen ihre Schätzchen müssen weder hören noch an der Leine laufen.

    Und es ist daneben dem HH mit dem Hund der bedrängt wird den schwarzen Peter zuzuschieben.

    Mein Bambi hat sich - ohne Scheiss - mal auf eine Jungkrähe raufgesetzt die uns auf einer großen Wiese gefolgt ist und sich stets in seiner unmittelbaren Nähe (also ca. 10cm von seinen Hinterläufen) aufgehalten hat. Wenn er dem Ball hinterher gerannt ist, ist sie ernsthaft zig Meter weiter hinterher gehüpft. Bis sie gemerkt hat > ey, der kommt ja immer wieder. Also hat sie dann bei mir gewartet und wenn er zurück kam, hüpfte sie wieder direkt an seine Seite. Tja - und dann hat er sich hingesetzt ohne zu merken dass sie direkt hinter ihm steht. Der arme Vogel - was hat der geschimpft :barbar: . Aber nix passiert. Losgeworden sind wir das kleine Vogelbaby trotzdem nicht. Erst als wir gegangen sind blieb sie irgendwann zurück.