Beiträge von SavoirVivre

    Unser Plan für Weihnachten - Neujahr steht.


    Ursprünglich wollten wir ins warme, aber jetzt wird es doch wieder Nord Schweden und ich freue mich wahnsinnig drauf.

    Wir müssen allerdings noch einiges dafür kaufen. Ua irgendwas für Siri, damit sie sich auf den Wanderungen aufwärmen kann

    Wollt ihr im Camper schlafen oder euch streckenweise irgendwo einmieten? Ich frage interessiert, weil es Dezember/Januar in NordSchweden idR sehr knackig kalt ist und ich meine mich zu erinnern, dass ihr keine Heizung im Camper habt. Oder verwechsele ich euer Fahrzeug?

    Zumindest für eine Nacht&Tag in der Heide und das zum Frühlingserwachen bei sonnigen 14C 🤩

    Eine nette 5km Runde gemacht und jetzt wird noch bissl in der Sonne gechillt, bevor es weiter zur Familie des Mannes geht und unser Camper wieder rein zweckmäßig dient übers WE.

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    sollte ich gemeint gewesen sein

    Nein, gar nicht! Ich meinte eher das "krampfhaft rumhampeln" usw.

    Ich erlebe in meinem HundeBekannten Umfeld mit relativ vielen Ersthundhaltern leider genau das. In solchen Dialogfenstern führe ich mir immer wieder vor Augen, dass der langjährige DF User nicht den Otto-Normal-Hundehalter abbildet. Hier hat vieles noch Augenmaß und ist sinnvoll durchdacht, das geht „da draußen“ oftmals verloren. Regelmäßig breche ich Smalltalk ab, weil ich es sonst nicht schaffe ungefragt meinen Senf dazu zu geben. So jemand möchte ich aber nicht sein.

    Es war gerade Winter und es ist gerade abstrus was viele einige Hundehalter für Indoor Beschäftigungspläne aufstellen, weil der Hund drei Tage lang nicht seinen gewohnten Auslauf bekommt. Dagegen ist Wochenplan meiner Neffen nichts.

    Es sind arbeitszeitbedingt relativ feste Zeitfenster für Gassi/Outdoor vorgesehen und die werden genutzt. Bei Schlechtwetter fallen die Runden dann halt kürzer aus (weil ich einen Schönwetter-Hund habe), aber wenn ich 60min. gehen durch 30min. Radfahren ersetze, passt das.

    Zuhause beschäftige ich meinen Hund nicht zusätzlich wenn er große Runden draußen "verweigert" (z.B. wenn ganz ekeliges Wetter ist). Wir haben 1-2x Woche eh Routinen, die ich dann einfach entsprechend vornehme. Z.B. intensive Körperpflege, die er als Allergiker braucht und das hier gleichzeitig auch Medical Training ist. Ebenso wie ein bissl Physiotraining auf BalancePads. Mein Hund stand ja in der falschen Schlange als Intelligenz verteilt wurde. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist aber auf jeden Fall, dass die vorhandenen 15,5 Gehirnzellen rauchen, wenn ich ihn 10-15min. etwas suchen lasse. Das ist aber vollkommen wetterunabhängig.

    Es gäbe da mehr als nur das Alter, das ich als Kriterium ansetzen würde. Abgesehen von der Gesundheit und Fitness, die nun einmal sehr individuell ist, stellt sich auch die finanzielle Frage.

    Wie ist es denn im Rentenalter, wenn man nicht mehr das gewohnte laufende Einkommen hat? Ist man sich darüber im klaren, dass größere Summen für tiermedizinische Behandlungen ein Loch in die Ersparnisse reißt, das sich eben nicht mehr im gleichen Umfang monatlich auffüllen lässt? Hat man sich Gedanken darüber gemacht, dass man selbst im höheren Alter im Zweifel nicht geringere sondern höhere Ausgaben hat (ganz aktuell bei uns, altersgerechte Umbauten) und die Rücklagen auch dafür benötigt werden?

    Wie steht es um die eigenen Nerven und Belastbarkeit? Steckt man zwei anstrengende Erstjahre noch gut weg? Wochenlange schlaflose Nächte? Wie geht man damit um wenn der Welpe sich anders entwickelt als gedacht und man einen Baustellenhund erwischt? Kommt man damit noch nervlich und körperlich klar?

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    Ich sage seit wir unseren Boxer haben, er wird mein letzter Hund. Er wird hoffentlich noch lange bei uns sein, ich rechne fest mit 7-8 Jahren. Dann sind wir "erst" Mitte 50 und Anfang 60, das ist nun wirklich kein Alter wo kein Welpe mehr einziehen könnte. Aber ich hätte dann knapp 40Jahre Hundehaltung hinter mir und wir haben uns schon jetzt vorgenommen, uns dann erstmal wieder intensiv dem Fernreisen zu widmen - und dabei keine Rücksicht auf ein Haustier nehmen zu müssen. Mindestens einige Jahre.

    Auch rechne ich damit, dass dann andere Herausforderungen auf uns zukommen, wie sehr alte Familienmitglieder, denen man intensiv Zeit widmen möchte oder auch muss. Ich möchte nicht in eine Situation kommen wo ich einen Hund vernachlässigen muss, um meine Eltern zu pflegen, und auch in keine Situation in der ich selbst auf der Strecke bleibe.

    Es ist so individuell, aber bei Überlegungen wann der "letzte" Welpe einzieht, wären das alles Dinge die ich auf jeden Fall mit einfließen lassen würde in die Entscheidung.