Beiträge von SavoirVivre

    Mein Mann und ich haben beide eine 40-45Std. Arbeitswoche. Durch eine sehr hohe Remote-/HO Quote arbeiten wir sehr viel von zuhause. Dennoch sind Mo-Do keine großen Runden drin. 2x30min. und 1x45-60min. ist hier das Normalpensum. Immer an der Leine (6m) weil Großstadt.


    Die 45-60min Runde beinhaltet öfters 4-5km am Rad laufen, oder kurze Treffen zum toben/spielen mit Boxer-Freunden (kurzweiliger Freilauf). Die 30min. Runden sind zum lösen und Zeitung lesen.


    Fr-So sind wir idR mit dem Camper unterwegs sein, wo Freilauf oder zumindest große Runden an der 10m Flexi möglich sind. Montags waren wir die letzten 2,5Jahre noch auf dem Hundeplatz, aber da bin ich aus Zeitgründen seit Anfang diesen Jahres nur noch ruhendes Mitglied. Wahrscheinlich steigen wir ganz aus, da die Trainingszeiten in der Woche seit dem neuen Job nicht machbar sind für mich, und wir an den WE immer unterwegs sind.


    Im Durchschnitt kommt der Boxer auf ca. 6km/Tag. Da er zudem auch ein „möglichst überall dabei“ Hund ist (auch Busfahren, Restaurants/Cafes, bei Familie/Freunden), hat er genug zum verarbeiten im Köpfchen, und macht einen auslastungstechnisch zufriedenen Eindruck. Wir sind aber halt auch 100-120Tage/Jahr mit dem Camper unterwegs, das macht auch viel aus. Er ist ein top Reisebegleithund.


    Äh.. bei Schlechtwetter (Regen und/oder Wind) verkürzt sich die Outdoorzeit dramatisch. Zugegebenermaßen kommt das öfters vor hier im Norden. Nicht wegen uns Menschen (ich kenne bei „Wind und Wetter“ durch die Reiterei), sondern weil der Boxer streikt. Und ich sehe keinen Sinn darin einen sehr widerwilligen Hund per Gehorsam weiter zu diktieren wenn er lieber zurück auf die Couch möchte.

    Ich glaube ich möchte einen Bademantel für Tessi besorgen, soll ich von Fressnapf,Actionfactory oder Lill's Store oder ist es egal? Gibt's da untereinander große Unterschiede?

    LG

    Juli und Tessi :winken:

    Ich würde nach Fellänge und Unterwollendichte entscheiden.

    Für meinen Boxer (feines Fell und keine Unterwolle) reicht der von Pisi & Bili völlig. Einen von Action Factory habe ich noch, aber der kommt nur nach einem Vollbad zum Einsatz. Starker Regenguss ohne Regenmantel, ist Ersterer mehr als ausreichend.

    Ich weiß noch, dass ich das im Zug auf dem Weg zur Uni gelesen habe. Ist also schon so zwei, drei, fünf, zwanzig, fünfundzwanzig ... Jahre her. Ich muss Mal gucken, ob ich dieses sperrig zu lesende Werk von ihr noch irgendwo im Regal habe.

    Fände ich wirklich spannend aus „der anderen“ Perspektive.

    Viele Hunde haben ja „Themen“ mit Schäferhunden. Habe ich in 21jahren DSH Haltung selbst regelmäßig festgestellt. Immer wieder hiess, es „der hat schlechte Erfahrungen mit DSH gemacht..“ aber ich habe Kommunikationsprobleme idR nicht bei meinen DSHs gesehen.

    Eher darin begründet, dass bei vielen anderen Rassen Kommunikation schwammig wird. Z.B. mit übermäßigen fiddeln oder zu aktiver Beschwichtigung. Das strafen sehr klar und aber auch reduziert kommunizierende Hunde(rassen) dann halt ab, weil es distanzlos ist.


    Ich erlebe Bulldoggenartige als sehr eingeschränkt in der Mimik und Körpersprache. Ähnlich zu Schäferhunden.

    Empfindest du Schäferhunde wirklich als eingeschränkt in der Mimik und Körpersprache?

    Tatsächlich lese ich das auch das erste Mal. Auch mit KI Unterstützung konnte ich Nix finden dass das belegt. Dafür mehrere Studien die das umgekehrte erwähnen.


    Finde ich aber interessant mal in die Richtung zu denken/Annahmen zu treffen.


    Aber KI Rechercheergebnis besagt

    Auch bei Dorit Urd Feddersen-Petersen findet sich sinngemäß (zusammengefasst, nicht wörtlich):

    • Schäferhunde gehören zu den Rassen mit vollständigem, differenziertem Ausdrucksrepertoire
    • sie zeigen klare Eskalationsstufen, statt „plötzlicher“ Aggression
    • Konflikte werden häufig über Körpersprache gelöst, nicht über unmittelbare Aktion

    Das Gegenteil von „eingeschränkt“.

    Verwechslung von „deutlich“ mit „eingeschränkt“

    Ein zentraler Denkfehler:

    • Schäferhunde kommunizieren früh, klar, minimal
    • sie eskalieren nicht verspielt-verwaschen
    • Warnsignale sind ruhig, kontrolliert, ernst

    Ich verstehe den absoluten Widerwillen nicht. Also das man das Vorhaben nicht beklatscht und kritisch ist finde ich total richtig, aber ich denke allen ist geholfen etwas nicht s/w zu sehen. Ich habe auch ein Dutzend Fragen im Kopf, aber bisher ist auch nirgends genaueres nachlesbar.

    Aber zum grundsätzlichen Gedanken.
    Wenn ich mir einen Hund kaufe, egal ob meinen ersten oder xten, dann eigne ich mir vorab doch sowieso Grundwissen an. Und wenn nicht dann wäre das neue Gesetz bei mir genau richtig angewandt.

    Einen bereits vorhandenen Hund betrifft es doch nicht, oder habe ich das falsch verstanden?

    Die Frage gab sicher schon,

    waren der NSD Trekking Insulated und der NSD Trekking Fleece von der Größe identisch?

    Das scheint nach Größe unterschiedlich auszufallen.


    Mein Hund trägt beide Mäntel in 65. Der Trekking Fleece sitzt etwas großzügiger als der Trekking Insulated.


    65 ist aber seine gängige NSD Größe und bisher passte ihm bei allen Modellen (haben noch den WorkingDog, Fjord, Trekking Raincoat und Glacier Wool 2.0)

    Meinste? Ich könnt mir vorstellen, dass dadurch vielleicht doch der ein oder die Andere sich nicht mal so einfach schnell einen Hund holt, weil es eben gleich mal kostet und man womöglich in eine Hundeschule gehen muss. Wenn das solche Auswirkungen hätte, würde doch langfristig weniger Geld durch Hundehaltung den niedersächsischen Kommunen zukommen?

    Ach was, darf man doch beliebig oft wiederholen und mit Leihhund bestehen.

    Gelddruckmaschine open end und ansonsten meldet man halt seinen Hund weder bei Gemeinde oder sonstwo an- all die feinen Regeln gepflegt für den Arsch, wenn es jemand drauf anlegt.

    Es wird immer Menschen geben die es „darauf anlegen“ und dagegen ist kein Kraut gewachsen.


    Du kennst deine Haustür abschließen, wenn es jemand darauf anlegt, kommt er rein.

    Ich verstehe deine Kritik, ich sehe auch nicht nur Vorteile, aber das ist in meinen Augen kein stimmiger Grund es „zu lassen“.

    Danke fürs teilen.


    Ich finde den Grundgedanken gut. Seit vielen Jahren wird darüber gesprochen, jetzt geht ein Bundesland in die Umsetzungsphase. Übrigens das Bundesland das schon seit langem sagt, nicht die Rasse ist das Problem, sondern das andere Ende der Leine. Dieser Schritt fühlt sich an wie die logische Konsequenz, zumindest in Niedersachsen.

    Jetzt wird jeder der sich einen Hund holen will, sich zumindest Grundlagenwissen aneignen müssen, und ich habe die Hoffnung es wird den spontanen „haben wollen“ Reflex bei der Umsetzung ausbremsen. Wenn man danach immernoch einen Hund will, liegen mehrere Überlegungen mehr dazwischen.

    Alles andere bleibt abzuwarten und wird viel vom Inhalt und Durchführung des „Führerscheins“ abhängen. Und natürlich wird damit Geld verdient und viele „Geschäftstüchtige“ auf den Plan rufen.


    Dass es weiterhin keine Listen geben wird finde ich gut. Ebenso, dass es zweite Chancen für auffällig gewordene Hunde gibt. Wobei ich den Zeitraum von 2,5Jahren zu lang finde. Je nach Vorfall (es kann ja tatsächlich einfach unglücklich gelaufen sein) zu lang finde. Aber natürlich deutlich besser als lebenslang.

    Aber ohne Kontrolle wird es ein Schubladengesetz sein. Vielleicht ist es ein Ansatz, den Hundeverkäufer mit in die Pflicht zu nehmen. Zumindest in der Form, dass er sich den Hundeführerschein vorlegen lassen muss. So wie beim Verkauf von Waffen.

    Es wird immer zahlreiche Menschen geben die sich nicht drum scheren, aber das jetzt etwas getan wird und nicht nur geredet, finde ich erstmal gut. Oft hat es ja einen Dominoeffekt, wenn sich die Auswirkung positiv in der Statistik auswirkt.