Beiträge von SavoirVivre

    Zumindest für eine Nacht&Tag in der Heide und das zum Frühlingserwachen bei sonnigen 14C 🤩

    Eine nette 5km Runde gemacht und jetzt wird noch bissl in der Sonne gechillt, bevor es weiter zur Familie des Mannes geht und unser Camper wieder rein zweckmäßig dient übers WE.

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    sollte ich gemeint gewesen sein

    Nein, gar nicht! Ich meinte eher das "krampfhaft rumhampeln" usw.

    Ich erlebe in meinem HundeBekannten Umfeld mit relativ vielen Ersthundhaltern leider genau das. In solchen Dialogfenstern führe ich mir immer wieder vor Augen, dass der langjährige DF User nicht den Otto-Normal-Hundehalter abbildet. Hier hat vieles noch Augenmaß und ist sinnvoll durchdacht, das geht „da draußen“ oftmals verloren. Regelmäßig breche ich Smalltalk ab, weil ich es sonst nicht schaffe ungefragt meinen Senf dazu zu geben. So jemand möchte ich aber nicht sein.

    Es war gerade Winter und es ist gerade abstrus was viele einige Hundehalter für Indoor Beschäftigungspläne aufstellen, weil der Hund drei Tage lang nicht seinen gewohnten Auslauf bekommt. Dagegen ist Wochenplan meiner Neffen nichts.

    Es sind arbeitszeitbedingt relativ feste Zeitfenster für Gassi/Outdoor vorgesehen und die werden genutzt. Bei Schlechtwetter fallen die Runden dann halt kürzer aus (weil ich einen Schönwetter-Hund habe), aber wenn ich 60min. gehen durch 30min. Radfahren ersetze, passt das.

    Zuhause beschäftige ich meinen Hund nicht zusätzlich wenn er große Runden draußen "verweigert" (z.B. wenn ganz ekeliges Wetter ist). Wir haben 1-2x Woche eh Routinen, die ich dann einfach entsprechend vornehme. Z.B. intensive Körperpflege, die er als Allergiker braucht und das hier gleichzeitig auch Medical Training ist. Ebenso wie ein bissl Physiotraining auf BalancePads. Mein Hund stand ja in der falschen Schlange als Intelligenz verteilt wurde. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist aber auf jeden Fall, dass die vorhandenen 15,5 Gehirnzellen rauchen, wenn ich ihn 10-15min. etwas suchen lasse. Das ist aber vollkommen wetterunabhängig.

    Es gäbe da mehr als nur das Alter, das ich als Kriterium ansetzen würde. Abgesehen von der Gesundheit und Fitness, die nun einmal sehr individuell ist, stellt sich auch die finanzielle Frage.

    Wie ist es denn im Rentenalter, wenn man nicht mehr das gewohnte laufende Einkommen hat? Ist man sich darüber im klaren, dass größere Summen für tiermedizinische Behandlungen ein Loch in die Ersparnisse reißt, das sich eben nicht mehr im gleichen Umfang monatlich auffüllen lässt? Hat man sich Gedanken darüber gemacht, dass man selbst im höheren Alter im Zweifel nicht geringere sondern höhere Ausgaben hat (ganz aktuell bei uns, altersgerechte Umbauten) und die Rücklagen auch dafür benötigt werden?

    Wie steht es um die eigenen Nerven und Belastbarkeit? Steckt man zwei anstrengende Erstjahre noch gut weg? Wochenlange schlaflose Nächte? Wie geht man damit um wenn der Welpe sich anders entwickelt als gedacht und man einen Baustellenhund erwischt? Kommt man damit noch nervlich und körperlich klar?

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    Ich sage seit wir unseren Boxer haben, er wird mein letzter Hund. Er wird hoffentlich noch lange bei uns sein, ich rechne fest mit 7-8 Jahren. Dann sind wir "erst" Mitte 50 und Anfang 60, das ist nun wirklich kein Alter wo kein Welpe mehr einziehen könnte. Aber ich hätte dann knapp 40Jahre Hundehaltung hinter mir und wir haben uns schon jetzt vorgenommen, uns dann erstmal wieder intensiv dem Fernreisen zu widmen - und dabei keine Rücksicht auf ein Haustier nehmen zu müssen. Mindestens einige Jahre.

    Auch rechne ich damit, dass dann andere Herausforderungen auf uns zukommen, wie sehr alte Familienmitglieder, denen man intensiv Zeit widmen möchte oder auch muss. Ich möchte nicht in eine Situation kommen wo ich einen Hund vernachlässigen muss, um meine Eltern zu pflegen, und auch in keine Situation in der ich selbst auf der Strecke bleibe.

    Es ist so individuell, aber bei Überlegungen wann der "letzte" Welpe einzieht, wären das alles Dinge die ich auf jeden Fall mit einfließen lassen würde in die Entscheidung.

    Das bedeutet also, du würdest deinen toten Hund auch zu einer Praxis bringen, falls er ohne Tierarzt verstirbt?

    Hatte den Fall noch nie. Aber ja wahrscheinlich, wüsste so makaber es klingt sonst nicht wohin damit.

    Ginge mir auch so. Was auch sonst machen mit einem >35kg Hund. Aber ich würde auch ein Krematorium nicht ausschließen sofern organisierbar. Zumal auch eine ausländische Tierklinik sich um Einäscherung kümmern kann, wenngleich vielleicht keine Einzeleinäscherung.


    Aber ich sehe es halt wie Vriff.. es ist dann nur noch eine leere Hülle.

    Ich habe es vielleicht überlesen: Was spricht denn gegen weitere Diagnostik?

    Weil zwei TÄ gesagt haben es ist nicht schön aber nicht so wild, und bei allen Diagnosen die jetzt erst mal wahrscheinlich sein könnten, wäre die Behandlung symptomatisch und identisch.

    Hier wurde entschieden den TÄ, denen der Hund klinisch vorgestellt wurde, zu vertrauen. Das dennoch Ängste und Unsicherheit verbleiben, halte ich völlig normal.


    Das DF ist immer schlauer, klar. Ist auch ok, sind nunmal individuelle Meinungen und Erfahrungen die jeder gemacht hat. Ich hätte vielleicht auch auf bildgebende Diagnostik bestanden, vielleicht hätte ich aber auch den TÄ vertraut. Als Unbeteiligter ist es halt immer einfacher zu sagen „Ich hätte aber..“.


    Und bildgebende Diagnostik ist ja nicht ausgeschlossen worden, sondern steht für Montag an, sollte sich der Zustand nicht deutlich bessern.

    Eure Pläne sind rücksichtsvoll und nachvollziehbar. Das gemeinsame Reisen sollte für alle Familienmitglieder schön sein, gerade im hohen Alter.


    Wir haben ja einen relativ jungen Hund und nein, es gibt Stand heute keine konkreten Gedanken dazu, was wir im Fallsfall machen würden. Am Ende kommt es oftmals anders man denkt/plant, und deswegen würden wir dann akut nach einer Lösung suchen. Ich habe aber auch keinen meiner Hunde „zuhause“. Wenn die Seele nicht mehr im Körper ist, ist es für mich nur noch eine Hülle, zu der ich keine Verbindung mehr habe. Denn die Essenz meiner Hunde haben ihren Platz in meinem Herzen und sind immer bei mir.

    Aber diesmal - in weiter Ferne - wäre es eine Entscheidung die mein Mann mitträgt und deswegen weiß ich es nicht. Er ist auch jemand der dann, wenn es soweit ist, eine Entscheidung treffen wird.

    Unser Hund wird im Mai erst fünf und er wird - so Gott will - noch viele Jahre bei uns sein. Für mich ist wichtiger, das wir auch unterwegs sein grundsätzliches Wohlergehen/Gesundheit gewährleisten können. Alles andere können ist das Leben, und unplanmäẞige Geschehnisse müssen wir managen, wenn sie kommen.

    Viele finden ich mache mir eh zu viele Gedanken um den Hund, und da wird wahres dran sein. Darunter fallen bei der Reiseplanung z.B. ganz profane Dinge wie, keine längeren Fährüberfahren, weil ich grundsätzlich nicht weiter als x Stunden in eine Tierklinik haben will.