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Beiträge von Wolf

    @kindhund


    Dein Hund kann Fremdsprachen? Wau wau wau :-) :lol: :freude:


    *kicher* Ich weiß ja, wie Du's gemeint hast, ich hab's halt nur anders gelesen.
    Tschuldigung, gehörte nicht zum Ausgangsthema *undwechbin*


    wolf

    Ich hab' mir gerade so gedacht, dass der Hund den Spieß umdreht. Er ignoriert Dich! Er kommt, wenn er schmusen will - wenn er genug hat, dann geht er wieder.
    So solltes DU Dich verhalten :freude:


    Drinnen also öfters ignorieren, draußen ganz viele tolle Sachen machen, so dass es sich immer lohnt zu Dir zu kommen.


    Ich habe übrigens bis vor Kurzem auch zu wenig ignoriert. Aber mir war es noch nicht mal aufgefallen. Mussten mich erst Andere äußerst drastisch drauf aufmerksam machen. Wie peinlich. Jetzt muss die Lizzy immer dableiben, wenn ich schmusen will (sooo schlimm findet sie es ja nun auch nicht *lach*). Sie darf aber wirklich erst ins Körbchen oder wo auch immer hin, wenn ich genug habe ;-)
    Das mit dem Spielen solltest Du weiter versuchen. Mach Dinge seeeehr interessant. Wirf den Ball für Dich selber immer mal in die Luft und jauchze dabei und tu so, als ob Dir das wahnsinnig viel Spaß macht und dann steck ihn wieder in die Tasche. Nicht dem Hund geben, bis er nicht völlig wild darauf ist, auch mal reinzubeißen oder so. Und überlass ihm keine Spielzeuge. Dadurch werden sie nur uninteressant.


    Berichte bitte weiter, wie es so läuft


    lg
    wolf

    Rein intuitiv würde ich sagen: nur einzeln.


    Der Hund soll ja selbständig arbeiten und sich nicht an Dir oder dem anderen Hund orientieren. Außerdem sollte IHM der Erfolg des Findens auch gegönnt sein. Vielleicht ist einer Deiner Hunde irgendwie "besser" bei der Suche und dann hat der andere gar keine Erfolgserlebnisse :-( Wäre ja schade, wenn er die Suche dann immer dem Anderen überläßt. Das ist sicher nicht dein Ziel.


    lg
    wolf

    Hallo Leoline,


    erstmal kannst Du Dich ja eigentlich freuen, dass Leo sitzen bleibt bis Du das Kommando auflöst :gut:


    Wenn er sitz oder steh schon gut kann, dann verzögere deinen Schritt beim Fuß gehen ein ganz klein wenig, so dass er aufmerksam wird und sage SITZ und bleibe dann stehen.
    Wenn er nun sitzt - loben (is ja klar)
    Dann geht es weiter mit Fuß-Kommando. Hilfreich ist, wenn Du die ganze Zeit seine Aufmerksamkeit bei Dir behältst.
    Übst Du denn das Fußgehn zur Zeit ohne Leine? Anfänglich würde ich nämlich zur Leine raten, um durch leichtes Zupfen zeigen zu können, was Du willst und den Kontakt zu dir aufrechtzuerhalten.
    Wenn Du das nun öfter hintereinander geübt hast, dann kannst Du sicher bald merken, dass Leo auf Deinen verzögerten Schritt hin setzen wird (er weiß ja, dass nun Sitz und Lecker folgt ;-)).


    Dass nach dem Sitz-Kommando nun kein "Lauf" mehr folgt wird er auch schnell begreifen. Ich glaube nicht, dass er verunsichert wird. Hauptsache DU bist Dir sicher, was Du willst *zwinker*


    Achso: Beim Angehen immer erst Fuß sagen und dann losgehen.


    Hoffe, ich konnte helfen (war ja fast nix Anderes als bei meinen Vorschreibern)


    wolf

    Kann meinen Rednern nur zustimmen. So respektloses Verhalten (auch wenn der Hund sehr aufgeregt ist, weil es raus geht, ist es doch völlig respektlos von ihm, an dir hochzuspringen und zu schnappen) würde ich nicht tolerieren. Sofort abbrechen und den Hund ignorieren.
    Bin zwar auch ein Clicker-Befürworter - allerdings denke ich nicht, dass bei diesem Verhalten und der Anspannung des Hundes in der Situation das Clickern sinnvoll wäre. Kann da natürlich auch falsch liegen... *schulterzuck*


    Wahrscheinlich hört der Hund den ganzen Tag die Katzen hin und her tapsen und denkt sich dann: "Endlich gehen wir Katzen jagen, wird ja auch Zeit, dass Herrchen/Frauchen endlich mal reagiert"


    Also: Ruhe in die Sache reinbringen!
    Doofes Verhalten des Hundes mit Abbruch begegnen. Sowohl Anleinen als auch Treppe langsam gehen immer und immer wieder erstmal ohne Ablenkung in anderen Situationen üben (also an anderen Orten ohne Katzen) und loben loben loben, wenn er es richtig macht.


    Ich lasse Lizzy übrigens wenn sie angeleint ist IMMER hinter mir die Treppen hoch oder runter gehen. Das ist der sicherste Weg gegen Gezerre. Sie hat dafür auch ein Kommando, nämlich "hinter". Es fällt ihr sehr schwer *drängel* aber es klappt inzwischen gut.


    Viel Erfolg und Ruhe
    wolf

    Hallo Tamara,


    da der Hund nur 8 Tage bleibt ----------> aushalten!!!


    In einer Woche kannst Du ihn nicht erziehen.
    Ist er denn zu Hause bei Deiner Cousine anders? Oder darf er da alles?
    Kann Dir eigentlich nur zu langen Spaziergängen raten und zu Kopfarbeit, so dass er dann zu Hause mal schläft ;-)
    Wenn er Dir im Weg ist, dann versuch ihn doch irgendwo zu fixieren (nicht wesperren, aber sichern).


    Denke auch daran, dass der Hund Dich nicht ärgern will. Es ist auch für ihn eine neue Situation und er scheint ja recht selbstbewußt zu sein und erstmal alles auszutesten. Bleibe konsequent (immer wieder runter vom Sofa) - das merkt er sich für seine nächsten Besuche bei Dir.


    lg
    wolf

    WorkingDog


    Jaja, die Lizzy ist ein Jagdhund ;-)
    Wir haben sie übrigens auf die Wurfkette konditioniert. Brauche nur leise rasseln damit und sie weiß Bescheid. Klappt natürlich nur, wenn sie nicht zu weit weg ist. Aber das lasse ich nur in absolut übersichtlichem Gelände zu. Sonst muss sie sich in meinem Dunstkreis aufhalten *gg*


    Manchmal finde ich es sehr anstrengend 2 Stunden lang spazierenzugehen und immer nur auf den Hund zu achten. Hatte ich mir eigentlich einfacher vorgestellt. Dachte immer, dass der Hund automatisch so 10 Meter um einen rum bleibt. Heute kann ich darüber nur noch lachen, wie unkompliziert ich mir mal alles vorgestellt habe.


    Um Lizzy sozusagen artgerecht zu beschäftigen habe ich mir vorgenommen, demnächst mit der Verlorensuche oder Personensuche anzufangen. Zum Glück gibt es super Anleitungen dafür im Buch "Schnüffelstunde" oder auch im www (z. B. auf meiner Lieblingsseite http://www.spass-mit-hund.de).


    Liebe Grüße an alle und viel Glück beim "im Zaume halten" Eurer Jäger


    wolf

    Möchte mich kurz mit einer Frage einmischen:


    Was ist mit einer "Bestrafung" bei Nicht-Beachten des Abbruchsignals?!?


    Ich habe auch einen Nasen-Hund der nur schwer einer frischen Spur widerstehen kann. Klar, wenn ich schnell genug bin weil ich konzentriert spazierengehe, dann bekomme ich sie wieder. Ansonsten spurt sie ganz gerne durch den Wald oder die Wiese und vergisst alles.
    Ich behaupte mal, dass auch eine Dose Katzenfutter da nix nutzen würde, denn es gibt für Lizzy nix Schöneres als Jagen (sie hatte noch nie Erfolg außer bei Mäusen. Aber da geht ja keine Hatz vorweg).


    Reicht bei einem hohen Trieb wirklich die positive Bestärkung des Wiederkommens oder sollte nicht auch ein negatives Signal bei Nicht-Folgen eingeführt werden?!?
    z.B. Wurfkette wenn Hund die Nase nicht aus dem Mauseloch hebt nachdem man gerufen/gepfiffen hat......


    Bin gespannt auf Eure Ansichten
    wolf

    Was würdet ihr sagen, warum der Hund nun das Frauchen beißt?
    Was glaubt er damit zu erreichen?


    Vielleicht fehlt hier das Vertrauen zur Führernatur des Frauchens?
    Will er sie korrigieren, so dass sie nicht an dem fremden Hund vorbeiläuft?
    Auch das "Sich-keine-Zecke-ziehen-lassen" spricht doch eher für fehlendes Vertrauen......
    Ohoh, schwierig.


    Auf jeden Fall würde ich auch zu Einzelstunden raten. Meine Lizzy hat enorme Probleme mit anderen Hunden. Ich habe eine Tierpsychologin zu mir nach Hause geholt und sie hat das Verhalten analysiert. Auch ich bekam schon Panik, wenn uns ein anderer Hunde-Spaziergänger entgegenkam und so hat sich das Verhalten bei Lizzy immer mehr gefestigt.
    Schlussendlich bin ich nun am Üben (mein Mantra "Andere Hunde interessieren uns üüüüüberhaupt nicht") ganz cool an fremden Hunden vorbeizugehen, meine Lizzy nicht zu beachten während sie rumtobt und sie zu loben, wenn sie entspannt.
    Das Üben ist anstrengend und ich ertappe mich oft, dass ich hier in meiner ländlichen Umgebung lieber alleine mit ihr durch die Wälder streife als mich in "gefährliches" Stadtgebiet zu begeben, wo man ja wen treffen könnte.


    Aber ich reisse mich immer wieder am Riemen.


    Also: Einzelstunden bei kompetentem Trainer!!!


    Wahrscheinlich musst auch DU viel bei dir ändern und dem Hund die Sicherheit geben, dass du die Lage im Griff hast. Aber um das zu erkennen muss ein Profi den Hund beurteilen. Das ist was Anderes, als die normalen Grundkommandos in einer HuSchu beizubringen.


    Viel Glück und berichte weiter


    wolf

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