Beiträge von Die No-Hu's

    Hallo Selma,

    es tut mir leid, daß ihr vor solch einer schweren Zeit steht.

    Bitte bleib bei ihm. Ich finde, das sind wir unseren Lieben schuldig.

    Im Arm halten und für ihn / sie da sein.

    Wir mußten unseren ersten Hund nicht einschläfern lassen - er ist uns unter den Händen weggestorben. Und es ist mir heute ein großer Trost, daß wir bis zu seiner letzten Minute bei ihm waren. Wir konnten ihn im Arm halten und mit ihm sprechen.
    Natürlich vergißt man diese schlimmen Momente nicht, aber ich glaube, das ist ein letzter Liebesbeweis. Wir übernehmen eine Verantwortung für unsere Hunde und sollten bis zum Schluß für sie da sein.

    Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.

    Mitfühlende Grüße von Birgit

    Hallo ihr Halter von schwarzen Hunden,

    ist das echt so extrem?

    Ich habe auch schon gehört, daß Halter von schwarzen Hunden teilweise auf Vorurteile treffen - aber es ist wohl doch sehr verbreitet.

    Ich finde das seeeehr schade. Schwarze Hunde sind toll !!!

    Für mich haben die etwas faszinierendes an sich.

    Und das sage ich als Frauchen eines blonden Hundes (Goldie :^^: ).

    Den finde ich natürlich auch absolut toll. Und in manchen Situationen hätte ich mir einen schwarzen Hund an der Leine gewünscht. Denn die blonden / hellen Hunde werden einfach mal so von den Leuten angefaßt, ohne daß man vorher gefragt wird, ob das denn erwünscht ist. Und das in jeder Situation und es ist mir eben nicht immer Recht.

    Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. ;)

    Zeigt doch noch ein paar Bilder von euren sooo gefährlichen schwarzen Hunden.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

    Danke Alina :^^:

    Ich denke kein Hund erzieht sich von selbst. Leider beachten das viele Menschen nicht.

    Allerdings wird über die Retriever immer gesagt, daß sie ja sooo tolle Familienhunde sind, so brav und lieb, gutmütig, super leicht zu erziehen und immer darauf bedacht Herrchen und Frauchen zu gefallen.
    Vielleicht sind die Goldie-Halter, die Du kennst, solche, die das glauben und denken, daß der Halter da gar nichts dazu tun muß.

    Es wird leider nicht oft erwähnt, daß ein Goldie auch recht stur sein kann, die Erziehung bei Hunden konsequent und ruhig mit gewissen Regeln ablaufen soll.

    Jeder Hund ist anders und Barny ist ja unser zweiter Goldie.
    Und ich muß ganz ehrlich sagen, daß er ganz anders ist als sein Vorgänger und das ist auch gut so. Zeigt aber, daß die Angaben zu den Rassen nicht zu verallgemeinern sind.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

    Nee, ist der süß. :roll:

    Aber: Der Titel lautet: Bilder von Murphy

    und dann nur 2 (in Worten zwei) Bilder ? :schockiert:

    Das geht gar nicht. Da müssen noch ganz viele folgen. :D


    Liebe Grüße von Birgit

    und ganz viel Vergnügen mit dem kleinen Knuddelchen

    Zitat

    Darauf hab ich mein Handy aus der Tasche gezogen und ruhig gefragt ob ich das Ordnungsamt für ihn anrufen soll, ich würde aber auch die Polizei dann anrufen und eine Anzeige wegen vorsätzlicher Gefährdung eines Kindes machen, Zeugen wären ja genug da.

    Diese Reaktion war ja wohl super. Genau richtig.

    Wenn ich doch auch mal so reagieren könnte, wenn es notwendig ist.
    Ich krieg da ganz leicht das Nervenflattern in solchen Situationen.

    Gut, daß nicht noch was ernsthafteres passiert ist.

    LG Birgit

    Zitat

    Da schließ ich mich Regina an!

    Macht weiter so! Es macht richtig Spaß, deine Zeilen zu lesen!!!

    LG
    cazcarra


    Was glaubt ihr erst, wieviel Spaß es mir macht eure Zeilen zu lesen. :^^:

    Ich merke ja selbst, daß wir auf dem richtigen Weg sind - aber euer Interesse und eure Bestätigung tun da schon seeeeehr gut. Danke! :roll:

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

    P.S.: @ Sandra: Barny ist kein sooo großer Sturkopf - aber Du hast auf unser HP ja bestimmt die Bilder von unserem ersten Goldie Aron gesehen. Das war ein totaler Dickkopf und in Sachen Leinenführigkeit hat der mich in den Wahnsinn getrieben. Kann Dich also gut verstehen. ;)

    Zitat

    Ja und wie ist der Fall ausgegangen?

    neugierige Grüsse
    susa

    Bin da jetzt aber auch neugierig.
    Der wollte deinen Hund mit Absicht über den Haufen fahren? :schockiert:


    Und zu den Begegnungen mit Radfahrern:
    Wir nehmen Barny immer an unsere Seite ins Fuß, Sitz oder Platz, je nachdem was gerade am besten passt. Aber ich würde es auch begrüßen, wenn die Radfahrer trotzdem ein wenig Tempo rausnehmen würden. Die Meisten brettern in einem Tempo vorbei, als würden Sie gerade für die Tour de France trainieren. Muß doch auf Waldwegen, die für jeden gleichermaßen da sind, nicht unbedingt sein.
    Aber da wir das leider nicht ändern können, versuchen wir zumindest zur Seite und aus dem Weg zu gehen.
    Vielleicht ist es ja wirklich nicht jedem Radfahrer bewußt, daß sie mit diesem verhalten sowohl den HH, als auch den Hund verunsichern können.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

    @ Cazcarra und Regina:

    Klar mag ich noch was erzählen. :^^:

    Der Einzeltrainer war der Meinung, daß Barny das Halti nicht benötigt, weil er an der Leine und Schleppe gut läuft. Er zieht nicht oder macht Terror an der Leine.
    Die Situationen, in denen wir auf die Hilfe des Haltis zurückgriffen, waren Hundebegegnungen. Barny hat sich da teilweise mit seiner ganzen Kraft ins Zeug gelegt und war fast nicht mehr zu händeln. Mit Halti waren diese Situationen entspannter zu handhaben.
    Der Einzeltrainer argumentierte so, daß wir uns einfach wichtiger machen sollten, als das was da ankommt. Barny sollte viel mehr Interesse daran haben uns zu folgen und zu beachten, als andere Hunde o.ä.
    Der Trainer hat uns allerdings auch gesagt, daß wir das Halti (speziell bei Hundebegegnungen) jederzeit benutzen könnten, wenn wir uns damit sicherer fühlen.
    Und es hat sich so entwickelt, daß wir heute (noch) das Halti in Situationen einsetzen, bei denen wir einem direkten, engen Kontakt mit anderen Hunden nicht ausweichen können.
    Unsere jetzige Trainerin hat uns geraten, daß wir bei anderen Hunden die Distanz einfach vergrößern sollen. Also ruhig zur Seite gehen, Bogen laufen u.ä. - Bisher hat das super geholfen und "kritische" Situationen werden immer weniger. Durch unser Training können wir den Abstand zwischenzeitlich wieder verringern.

    Susa: Danke! Wir sind froh, bei Birgit Lehnen in der HuSchu sein zu können. Und ja, es ist DIE Birgit Lehnen mit den DVD's "Fremdsprache Hündisch" (Wir haben schon 2 DVD's) ;)

    @ Sandra: Es ist jetzt natürlich nur unsere Meinung und Sichtweise - wir können nicht für Birgit Lehnen sprechen:
    Der Mensch als Alphatier/Leittier hat für uns die Bedeutung, daß wir souverän und sicher alle Situationen zu meistern versuchen und somit Barny Sicherheit und Ruhe geben. Er soll nicht das Gefühl haben, daß er eine Situation für uns entscheiden muß, weil wir nicht in der Lage dazu sind.
    Im Training werden dazu verschiedene Alltagssituationen mit Hunden herbeigeführt, geübt und trainiert. Man merkt da selbst ganz schnell, wo man unsicher ist und woran man arbeiten muß. Uns hat das Training schon sehr viel Sicherheit gegeben und ich bin wirklich stolz auf das, was wir mit Barny bisher erarbeitet haben. Es herrscht auch kein Zwang im Training, daß jeder genau das machen und können muß, was die anderen in der Gruppe können. Es kann jeder an seinem eigenen Level anknüpfen und dieses ausbauen. Es entsteht absolut kein Leistungsdruck und somit bleibt der Spaß und die Freude an der Arbeit mit den Vierbeinern erhalten.

    Sei doch froh, daß Paul so ein braver Bub ist. Stell Dir vor, der setzt sein ganzes Gewicht und seine Kraft ein, um Frauchen das Leben schwer zu machen. Dann doch lieber so wie er ist - oder? ;)

    Ich hoffe, ich konnte eure Fragen so gut wie möglich beantworten.
    Ich freue mich über euer Interesse.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

    Hallo,

    ich will zwischendurch nochmal berichten, wie es läuft.
    Ich hoffe, ich langweile euch damit nicht.

    Aber heute morgen hatten wir ein richtiges Erfolgserlebnis und ich bin wirklich stolz auf Barny. :roll:

    Wir haben beim Spaziergang einen etwa 3,5 jährigen Neufundländer getroffen - eine Seele von Hund. Die Halterin meinte, wir können die beiden Hunde ruhig mal zusammen laufen lassen. Wir wußten von dem Neufi, daß er wirklich gut sozialisiert ist. Von daher hatten wir keine Bedenken. Aber wegen unserem Wildfang, der immer mit allen vieren voran reinspringt, hatten wir ein paar Bedenken. :???: Das mag ja nicht jeder Hund und Barny ist noch am Lernen, daß das so nicht geht. Die Halterin des Neufi, schob die Bedenken beiseite und meinte ihr Hund würde schon zeigen, wenn es ihm zuviel wird.

    Also Hunde ab und sofort gab es eine stürmische Begrüßung - dann ein wenig Gerangel, bei dem der Neufi unserem Wilden gezeigt hat, wo die Grenze ist und dann wurde gerannt und gehüpft. Alles im grünen Bereich. Dann aber wurde Barny die etwas ruhigere Art des Neufis zu ruhig und er wollte ihn mit Bellen und vor ihm rumhüpfen zu mehr Spiel auffordern. Da der Neufi das nicht wollte und Barny ihn weiterhin genervt hat, kam Barny an die Leine. Und da wäre vor 6 Wochen noch Chaos ausgebrochen. Und heute: Barny ist absolut lieb und gesittet an der Leine neben dem anderen Hund gelaufen. Keine Springerei oder Zerrerei und er hat sich gut benommen und sogar auf Kommandos gehört. :^^:
    Zum Abschied haben sich die beiden die Schnäuzchen geleckt und das wars dann. Eine schöne, entspannte Runde gemeinsam mit einem "fremden" Hund.

    Jetzt sind wir gerade mal seit 6 Wochen in der HuSchu von Birgit Lehnen und haben schon so tolle Erfolge erzielt.
    Ich bin richtig stolz auf unseren Wildfang. Er ist ja jetzt 16 Monate und vielleicht kommt auch gaaaanz langsam sowas dazu, was in Richtung Vernunft geht :D

    Sorry, ist jetzt lang geworden, mußte ich aber unbedingt loswerden.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny