Zitat
Was hat denn bitte Rücksichtnahme gegenüber Anderen, mit einem unverträglichen Hund zu tun?
Es gibt nun einmal auch Menschen, die Angst um ihre Hunde haben.
Und kommt ihnen dann noch so ein HH entgegen, der das lustig findet, wenn man ihn bittet den Hund anzuleinen, hat das für mich eher was von Ignoranz als mit Rücksicht zu tun.
Da wundere ich mich nun auch nicht mehr, warum HH nicht miteinander klarkommen. Wenn immer einer nur sein "Ding" macht.
Liebe Grüße Conny
Ich stimme Conny voll und ganz zu.
Es hat nicht immer was mit unverträglich zu tun, wenn ein Hund angeleint ist.
Bei uns war das Problem ein ganz anderes. Barny wollte überall und zu jedem hinrennen. Nicht zum Stänkern, sondern weil er sich über jedes Lebewesen, ob Mensch oder Tier unheimlich freut. Aber so, daß er mit allen vieren voran ankommt - also total stürmisch.
Das kann ja nicht sein und somit wurde/wird trainiert, daß er bei uns zu bleiben hat, bis er die Erlaubnis bekommt zu gehen. Und bevor das nicht hundertprozentig sitzt, kommt Barny an die normale Leine, wenn uns jemand entgegenkommt.
Nun kann man sich bestimmt vorstellen, daß das Anfangs auch für mich eine leichte :^^: Streßsituation war. Barny hat ja "getobt" und wollte unbedingt zum Gegenüber. Da konnte ich es absolut nicht gebrauchen, wenn jemand seinen Hund einfach laufen läßt. Weiß ich im Voraus, ob der Hund zu uns kommt? Und wenn ich dann darum bitten muß, den fremden Hund anzuleinen oder zu sich zu rufen, finde ich es eigentlich sehr schade.
Hätte ich in dieser Situation wirklich ein Kopfschütteln von Tamee geerntet?
Man sollte immer bedenken, daß es Halter gibt, die gerade dabei sind mit ihrem Hund unerwünschtes Verhalten abzutrainieren. Und gerade von Haltern, für die es kein Problem ist, den Hund zu rufen und im Fuß zu halten, weil der Hund das beherrscht, hätte ich oftmals ein wenig mehr Verständnis erwartet.
Also anleinen des fremden Hundes muß nicht unbedingt sein, aber doch zumindest ein zurückrufen und ins Fuß oder "bei mir" nehmen.
Liebe Grüße von Birgit und Barny