Bestätigt mich mal wieder darin, dass es richtig ist, Minis ggf rigoros zu schützen.
Ich denke, in vielen Fällen kann man das nicht. Ich erinnere mich auch noch an den hier verlinkten Vorfall, wo der Mann seine kleine Hunde auf den Arm nahm, sicher alles versucht hat, 3 Kangals waren es in dem Fall, wenn ich mich erinnere und beide Kleinhunde tot.
Und in meinem Fall, ja, Faye lief frei (warum auch nicht?) und war nicht direkt neben mir. Es geht aber manchmal so schnell, da macht man einfach nichts mehr. Und gegen Großhunde, die töten wollen (nicht nur drohen etc.) macht man herzlich wenig. Ich habe nach Fayes Tod noch lange schwere Stöcke dabei gehabt und bin in der ersten Zeit eh vor allem geflüchtet. Wären da 2 große Hunde mit Tötungsabsicht plötzlich übern Zaun gekommen oder hätten sich losgerissen oder rennen auf einen zu... was will man da noch machen?
Klar, bei sorglosen "die regeln das unter sich"-Besitzern (im Normalfall ja eh wehrhafte Großhunde), wo der Gegenüber schon steif dasteht oder auf einen zustackst, klar, da kann man reden, flüchten, laut werden, sich einen großen Stock schnappen etc. Aber plötzlich angreifende Großhunde mit Absicht zu töten... ? Die sind im Zweifelsfall stärker als man selbst. Und gerade bei mehreren davon, wehrt man da mE nichts mehr ab.
Es kreiste ja monatelang durch meinen Kopf: was hätte ich besser machen können, wo habe ich einen Fehler gemacht, wie hätte ich sie retten können? Aber ich war nicht diejenige, die völlig unbeaufsichtigt (außer Sicht) zwei Schäfer-Mixe freilaufen lassen hat, die uns angegriffen haben. Um des eigenen Seelenheils Willen darf man diese Täter-Opfer-Umkehr nicht zulassen.
Ich weiß, so hast du das nicht gemeint, nur, dass du sehr vorsichtig bist. Was mit Kleinhunden leider auch sehr nötig ist.