Beiträge von LilithmitBullys

    Dieser Glaube an einen Hundeführerschein und ob damit irgendwas besser würde :rolling_on_the_floor_laughing:Man braucht sich doch nur mal umsehen, was alles so als Trainer mit dem 11er rumläuft :rolling_on_the_floor_laughing: oder die schwachsinnigen Fragen und Antworten. Das ist halt Autoritätshörigkeit und Augenwischerei, ein Haufen Kohle für Hundeschulen und das wars dann auch schon. Ich werde mich weigern, mir irgend eine Erziehungsphilosophie oder sonstiges aufs Auge drücken lassen, weil irgendwelche Leute meinen, das wäre die Lösung. Ist sie nicht

    Ohne wird sicherlich nichts besser.

    Wenn ein gewisses Maß an Wissen über den Hund und der Umgang in der Praxis erlernt und überprüft wird, sehe ich einen Fortschritt, auch hinsichtlich des Tierwohles. Es gibt sicherlich einige Halter für aufgrund von Unwissenheit einiges verbocken. Natürlich wird es immer Leute geben, die ihr Tier dennoch nicht artgerecht halten, nicht gescheit erziehen usw. Es wird genauso weiterhin Beißvorfälle geben, es gibt keine 100% Garantie.

    Ich bin zusätzlich dafür, Vermehrung und Zucht zu Regulieren. Allein was bei Tierwelt.de angeboten wird, ist haarsträubend.

    Auch das gibt keine 100% Garantie, schränkt allerdings die Wahrscheinlichkeit ein, dass es mit dem Hund völlig schief geht.

    Das

    Ich gehe noch weiter, ich bin für eine generelle Sachkunde für Hundehalter

    Leider ist das ja nicht so einfach, den aktuellen Todesfall in Niedersachsen hätte es da ja gar nicht geben dürfen, in Niedersachsen braucht man einen Sachkundenachweis....

    Lag der vor btw?

    Ich dachte auch eher an eine Art Führerschein, das geht etwas weiter als Sachkunde. Das war nicht genau genug ausgedrückt von mir, du hast recht.

    Ich denke, dass sich auch dann nicht alles vermeiden lässt, aber es würde sicherlich einiges eindämmen. Besonders gravierende Fälle, in denen es um verhaltensgestörte Hunde geht, wird man damit nicht bei kommen, aber es gibt wahrscheinlich auch keine 100%ige Lösung.

    Ich sehe keinen Sinn in einem Verbot. Es kommen auch immer wieder Menschen im Reitsport zu Tode, von Verkehrsunfällen gar nicht abzufangen. Mir persönlich fehlt da die Verhältnismäßigkeit. Generell kommen sehr sehr wenig Menschen durch Hunde zu Tode und ich denke das Gefahrenpotenzial findet sich viel mehr im Auslandstierschutz durch die importierten Massen und fehlende Sachkunde. Eher müsste dort eingegriffen werden, Sachkunde bei Pflegestellen und Organisationen massiv verschärft werden sowie regulierten aufgestellt werden.

    Ich gehe noch weiter, ich bin für eine generelle Sachkunde für Hundehalter und eine Verschärfung der Zuchterlaubnis.

    Edit: eine stärkere Regulierung von Hundezucht.

    Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte.

    Zudem habe ich auch nicht geschrieben, dass Trieb alles ausschaltet.

    1. "Trieb" gibt es nicht.

    2. Schreibst du, der Hund handelt impulsiv (...) wenn der Trieb ein mal getriggert ist.

    Lernen hemmt aber das impulsive Handeln.

    Okay, ich möchte hier keine Diskussion über Begrifflichkeit, Definition oder tieferes starten. Ich denke es war Recht verständlich, was ich im Ausgangsbeitrag geschrieben habe.

    Wenn es das für dich nicht gibt, oder nicht nachvollziehbar ist, kann ich damit leben.

    Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte. Dass ein Hund nicht denken kann, steht auch nicht in meinem Beitrag. Ebenfalls auch nicht, dass Trieb alles ausschaltet.

    Wölfe bei der Jagd arbeiten aber sehr gut zusammen. Da passiert es auch nicht, dass sie sich mitten bei der Jagd umentscheiden und statt den Elch sich gegenseitig platt machen. Und die Beute wird hinterher auch ohne Blutbad untereinander aufgeteilt. Ich finde die Studie nicht mehr, aber das läuft sogar fairer ab als man früher angenommen hatte.

    Ja, steht auch nicht im Wiederspruch zu dem, was ich geschrieben habe.

    Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte. Dass ein Hund nicht denken kann, steht auch nicht in meinem Beitrag. Ebenfalls auch nicht, dass Trieb alles ausschaltet.

    Nur mal exemplarisch:

    Jagdverhalten ist daher in meinen Augen bei bestimmten Rassetypen insgesamt gesehen gefährlicher für die Umwelt.

    Ja.
    Aber es handelt sich hierbei ja nun um einen langjährigen Sozialpartner, der getötet wurde. Dass der plötzlich zur tötenswerten Jagd-Beute wird, geht tatsächlich nicht in meinen Kopf, jedenfalls nicht mit der Erklärung: der hatte halt viel Jagdtrieb und die Rasse stoppt nicht vorm Töten. Nur weil sein Sozialpartner (!!!) losrennt, stolpert, hektische Handbewegungen macht? Oder wie soll man sich das vorstellen?

    Das einzig nachvollziehbare in dem Kontext für mich wäre:
    Ich wurde mit Smilla ja schon öfter gefragt, wie meine anderen Hunde auf ihre Anfälle reagieren. In meinem Fall neutral bis beschützend. Es scheint so selten aber nicht zu sein, dass Hunde innerhalb eines Sozialverbandes auf epileptische (und ähnliche) Anfälle auch unschön reagieren.

    Aber was soll der Sozialpartner Mensch in dem Fall getan haben, um plötzlich zur Beute zu werden? Dann müsste es doch jedes rennende Kind, jeder hektische Mensch, jeder stolpernde Mensch etc. eher sein, als der Besitzer des Hundes :???: ? Jetzt mal blöd ausgedrückt: ein Jagdterrier denkt sich doch auch nicht mitten auf einem Spaziergang: och, mein Mensch läuft was schneller, könnte also auch ein Hase sein, versuche ich mal, den zu erlegen...

    Richtiges Jagdverhalten und aktives denken, so wie wir es verstehen, passt für mich schon nicht zusammen. Wird dieser Trieb getriggert, weicht die rationale Analyse (präfrontaler Kortex wird gehemmt). Je nach Tier, Training, Veranlagung stärker oder schwächer. Der Hund handelt impulsiv und nicht bewusst abwägend.

    Was im Endeffekt der Auslöser war, kann wahrscheinlich niemand sagen.

    Co_Co den Aspekt zu SM hatte ich noch nicht so auf dem Schirm, aber stimme zu. Reels spiegeln auch in keinster Weise die Arbeit und das Commitment wieder, das tatsächlich mit diesem Sport einher geht. Hier wird auch logischerweise nur das gezeigt, was gerade funktioniert hat. Die wenigstens zeigen die Rückschritte oder eben schlechten Tagen, die beim Hund-Mensch gespannt auftreten können. Unterm Strich geht's nur um Selbstdarstellerei und das ist im vernünftig betriebenen Sport fehl am Platz.

    Ich selbst bin in dem Thema Regularien nicht (mehr) wirklich drin und kann deshalb auch fachlich detailliert nicht so gut mit diskutieren. Ich bekomme viel über den Hundeplatz (Gebrauchshunde) und eben die Tierschutzarbeit mit und finde die Entwicklung hinsichtlich des Blickes auf den Sport bedenklich.

    Ich schleiche mich nur kurz rein...

    Muss IGP denn massentauglich sein/werden? (Rhetorische Frage und wahrscheinlich sind die Antworten hier einstimmig).

    Ich sehe es wie von dir beschrieben, zu viele Leute die keine Ahnung haben bewerten es aus eben dieser Sicht. Unterstützt durch reißerische Social-Media Beteiligung und Auftritten von Hundeprofis, die scheinbar keine reelle SD und IGP und/oder Arbeitshunde Erfahrung haben.

    Das führt dann zu dem Wahn in dem wir uns jetzt befinden.