Beiträge von Havländer

    Hat jemand Erfahrungen mit so Seiten, auf denen man online Brillen kaufen kann? Mir wird da immer mal wieder was angezeigt und ich find die Brillen oft mega schön, aber ich weiß nicht welche Seiten vertrauenswürdig sind. Kann jemand da was empfehlen?

    Die Brillen von Brille24 sahen schon genau so aus wie auf den Bildern, die Maße stimmten auch, die Gläser (Einstärkengläser) waren auch völlig in Ordnung. Ich hab mich nur nie getraut, damit zum Optiker zum zurecht-biegen zu gehen, das kam mir zu dreist vor.
    Aber so n Nasenplättchen bekommt man ja auch selbst in die richtige Richtung gebogen.

    Nachtrag: Oder Du hörst auf den Profi. Ich hab's nur versucht, weil ich neugierig war und war positiv überrascht.

    Jetzt wird geguckt, welche Milben. Ein Teil von mir denkt, Futtermilben wären wirklich besser,

    Meistens reagieren die Hunde auf beides. Also Futtermilben und Hausstaubmilben. Drücke euch die Daumen das es nicht so ist.

    Das Problem, das ich da gerade sehe, wäre, wie bekommt man das denn dann vernünftig auseinander gehalten, wenn man gleichzeitig eine Ausschlussdiät macht?
    Das macht mir gerade echt Kopfzerbrechen... also, falls Sammy jetzt plötzlich massiven Juckreiz bekäme, könnte ich Futtermilben so gut
    wie ausschließen, weil, Nassfutter von vet concept, die werden das wohl im Griff haben, hoffe ich.
    Aber ich könnte - falls es auch Hausstaubmilben sein sollten - ja kaum sagen, ob es jetzt am Futter liegt oder ich unordentlich gewischt habe? Also wie findet man denn dann sicher heraus, ob zusätzlich noch eine Futtermittelallergie vorliegt?
    Es könnte dann ja theoretisch immer an den Hausstaubmilben gelegen haben... das macht die Diagnostik echt nicht einfacher.

    Rund um Flughäfen und Autobahnen klappt es ja aber auch mit dem Verbot...

    Naja, kannst du dir vorstellen, dass sich ein Böllerfreak tatsächlich ins Auto setzen und einen Rastplatz an der Autobahn aufsuchen würde, um dort dann mutterseelenallein und ohne Zuschauer seine Raketen in die Luft zu jagen?

    Drohnen dürfen auch nicht in der Nähe von Flughäfen genutzt werden. Klappt auch nicht immer. Dafür sind die Gebiete einfach viel zu groß.

    Ok, klappt nicht immer, aber doch meistens. Andere Verbote klappen ja nu auch nicht immer, aber doch gut genug, um sie bei zu behalten, nein? Nicht bei Rot über die Ampel fahren oder so...
    So viel wert, dass sie da ernsthaften Ärger für auf sich nehmen würden, dürfte diese Böllerei den meisten ja nun nicht sein.
    Damit wäre doch schon mal einiges gewonnen.

    Zu Halloween war hier zwischenzeitlich die Hölle los. Das ging vielleicht 2-3 h so. Und plötzlich war Ruhe. Na, es standen dann halt an einigen Ecken Polizeiautos herum. Das hat wohl Eindruck hinterlassen.

    Heute, bei der Gassi-Runde im Park war direkt vor mir ein Wagen vom Ordnungsamt unterwegs. Kein Kracher, die ganze Zeit über, im Park.

    Rund um Flughäfen und Autobahnen klappt es ja aber auch mit dem Verbot... und an inzwischen halt nur noch 10 Monaten im Jahr ist es sogar im ganzen Land möglich.
    Na und die Tiere sitzen doch nicht da und denken "oh, ein zertifizierter Knaller zur erlaubten Zeit, wohlan, da werde ich nicht in Todesangst verfallen". Das funktioniert so doch einfach nicht.

    Kurzer Zwischenstand der Blutuntersuchung: voller Anschlag bei Milben, 0 Reaktion bei allem anderen.
    Jetzt wird geguckt, welche Milben. Ein Teil von mir denkt, Futtermilben wären wirklich besser,
    ich hab ja keine Ahnung, wie ich bei den Fellmassen gegen Hausstaubmilben ankommen könnte - aber da käme dann dieses Spezial-Shampoo in's Spiel oder eine Desensibilisierung... oder Spot on's, oder so Sprays, und ich sollte hier überhaupt erst mal die Ergebnisse abwarten.

    Die Ausschlussdiät setze ich trotzdem weiter fort. Im Nassfutter sind glaube ich so gut wie keine Futtermilben, jetzt bin ich ja schon einen Monat lang damit zugange, er mag's, verträgt es gut, es ist bedarfsdeckend, also richte ich hier auch keinen Schaden an,
    und es kann ja wirklich beides sein - also, Futtermittel und Umweltallergie.
    Dann hat man das einmal durchdiagnostiziert.

    Diese Diagnostik dauert aber wirklich länger als mir lieb ist. Naja, so langsam kommt man voran.

    Wie finde ich einen guten Hundetrainer, der mir hilft, manche Kommandos aversiv abzusichern? Ich find beim Googeln entweder "Wattebausch"-Hundetrainer oder solche mit seltsamen Rudelführer-Ideologien oder welche mit relativ nichtssagenden Homepages...

    Ich vermute, für diese Frage wäre ein eigener Thread erforderlich (und Popcorn).

    Wahrscheinlich ist die größte Herausforderung, einen gemeinsamen Nenner für den Grad von "aversiv" zu finden. Im Jagdbereich gibt es hier einige, die das offen machen. Allerdings sind das komplett unterschiedliche Bubbles ohne Schnittmengen, sodass man da nur dann Empfehlungen bekommt, wenn man sich in dieser Jagd-Bubble bewegt. Die restliche Trainerschaft außerhalb lehnt diese Trainer komplett ab (inkl. regelmäßiger Meldung an Behörden).

    Ehrlich gesagt finde ich die Idee mit einem eigenen Thread zu der Thematik richtig gut.
    Ich würd das ganze wirklich zu gern mal gründlich durchdiskutiert sehen, inklusive wissenschaftlicher Belege, klarer Begriffsdefinitionen,
    Fallbeispielen, gern auch aus der Jagd, undsoweiter.

    Damit ist nur die konkrete Frage hier nicht beantwortet... dazu fällt mir aber auch nur die Hundeschule ein, die eh jeder aus dem Fernsehen kennt. Nicht die US-amerikanische, die deutsche, die es quasi überall gibt.

    Jana mit Lana Dazu vielleicht noch ergänzend: falls die Flughafenhotels alle ausgebucht sind, könnte es noch sinnvoll sein, überhaupt mal Flughäfen in Deiner Nähe durchzugoogeln. Hier in NRW sind einige grün damit, wenn die HH einfach Silvester im offen zugänglichen Bereich verbringen, andere machen sogar extra Programm für Hunde, wieder andere haben halt ab 24.00 die Pforten dicht.
    Falls Dein Hund in solchen Situationen generell kein Problem hat, also an Bahnhöfen entspannt bleibt, könnte das noch eine echte Alternative sein, wenn Dir die Zeit draußen alleine zu lang wird. An Decken, Wasser und Futter denken.
    Rund um Flughäfen darf generell nicht geballert werden, genau so wie an Autobahnen. (Ganz merkwürdig, da funktionieren Verbote auf einmal.)
    Und lass bitte die Ohren von Deinem Hund mit diesem ganzen für Menschen gemachten Schutz in Frieden. Das ist kein Marketing, dass es da speziell für Hunde geschneiderten Schutz gibt. Das ist schon sinnvoll - aber für Dich dann halt für die Zukunft, jetzt ist eh zu spät,
    das vernünftig anzugewöhnen.

    Dein Freund könnte vielleicht einfach das ganze Geld, was er da auf die für alle Unbeteiligten unangenehmst-mögliche Weise verbrennt,
    statt dessen an eine Hundesuchhilfe in der Nähe spenden. Die haben nach Silvester immer viel zu tun.

    Da fällt mir noch ein, den Hund doppelt sichern könnte noch eine gute Idee sein.
    Also, Geschirr plus Halsband, mit Leine. Falls der Hund sich in Panik aus dem einen herauswindet, hast Du ihn immer noch mit dem anderen gesichert.

    (note to self: ich muss echt schneller werden. Der Flughafen wurde schon weiter oben erwähnt.)

    Was denn, jetzt schon??

    Hier im Ruhrgebiet auch seit Halloween. Sammy verpackt sich das ziemlich gut, wir hatten bisher aber auch richtig Glück, dass nie etwas direkt neben uns hochgegangen ist. Seine Hundekumpels hingegen, oje. Teilweise bekommen die HH sie kaum noch vor die Tür, das ist arg mit anzusehen. Also vor Angst gekrümmt, zitternd, keine 10 Meter von der Haustür entfernt, und keinen Schritt weiter...
    Und eine Hundebekanntschaft von Sammy kommt ursprünglich aus der Ukraine. Normalerweise flitzen die beiden zusammen über die Wiese und albern zusammen 'rum. Die hat kaum noch auf ihn reagiert und eigentlich die ganze Zeit über nur die Umgebung gescannt, war einfach extrem wachsam und aus diesem Modus überhaupt nicht heraus zu bekommen. Und das war schon in der Vorweihnachtszeit bzw. über Weihnachten.
    Der richtige Spießrutenlauf fängt hier aber auch erst heute an.
    Ich hoffe echt, dass dieser Mist endlich verboten wird. Es reicht einfach.

    Ich wollte mich nur mal ausspeibn, da wohnt man schon am Arsch der Welt und dann kommen Gäste mit einem Kübel Feuerwerk.

    Nicht schön; aber bitte, fangts jetzt nicht zum Streiten an.

    Du bist doch gar nicht gemeint, alles gut! :smile: Du bekommst jetzt nur immer Benachrichtigungen, wenn in diesem Thread jemand etwas neues schreibt.
    (ach so, das haben vor mir jetzt schon andere erklärt. Sorry, zu langsam hier)

    Also wartet man diesen Jahreswechsel noch mal ab, und je nachdem, sehe ich da tatsächlich Chancen, dass es mit dem Verbot was werden könnte. Die Stimmen, die für ein Verbot sind, kommen ja aus allen politischen Lagern, rechts und links.

    Da muss ich Dich enttäuschen.

    Die Forsa-Studie hat auch das aufgedröselt.
    Gerade die rechts-konseravativen oder rechts-extremen Lager sind rigoros gegen ein Verbot. Und so wie es aussieht, werden wir noch eine ganze Weile die CDU am Drücker haben, falls sie nicht (Gott bewahre) von der AfD abgelöst wird.

    Der durchschnittliche Pyrohead ist 15-30 Jahre alt, männlich und CDU/AfD Anhänger. Das ist die bittere Realität. Wenn man sich durch die Feuerwerksgruppen klickt, ist die Schnittmenge der Gefällt-Mir-Angaben zu politisch extrem rechten Seiten, Feuerwerk und "alternativen Medien" erschreckend groß. Bonuspunkte für Mähroboter, Schottergärten und Russlandnähe.
    Aber das führt leider zu weit. An ein Verbot in den nächsten 5 Jahren glaub ich nicht - auch, wenn ich es hoffen würde.

    Die Einsatzkosten für die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst dürften auch in Millionenhöhe gehen. Sachschäden, Krankenversicherungen und Gerichtskosten dürften im Nachgang noch dazu kommen.

    Aber ich bin doch so gerne optimistisch!
    Ernsthaft, die Polizeigewerkschaft steht ja nu nicht im Verdacht, irgendwo durch das linke Spektrum zu turnen.
    Und die haben schon richtig Druck für ein Verbot aufgebaut.
    Der Präsident der Bundesärztekammer kommt aus der CDU. Das sind schon zwei sehr starke konservative Stimmen,
    die für ein Verbot sind.