So, Sammy war heute bei der Tierärztin.
Die Blutuntersuchung kann noch nicht gemacht werden, die Ergebnisse würden einfach nix bringen, weil die letzte Kortisongabe noch nicht lang genug her ist.
Abstriche aus seinen Ohren wurden gemacht, untersucht werden die jetzt auf alles, also Milben, Pilze und Bakterien.
Mit etwas Glück sind die Ergebnisse schon am Donnerstag nachmittag da.
Mit einer Ausschlussdiät kann ich anfangen.
Vet Concept, Ente pur. Das ist echt erhöhter Schwierigkeitsgrad bei ihm, weil, keine Ahnung, was er in Rumänien und bei seinen Ersthaltern so gefuttert hat. Im Tierheim galt er als schlechter Fresser und hatte da immer ein Angebot stehen.
Bei den Gassigängern kann man ja auch nicht sagen, was sie so in den Taschen hatten und unterwegs gegeben haben.
(Das ist um Himmels Willen kein Vorwurf, ich war selbst eine davon. Selbstverständlich hat man sich daran gehalten, wenn gesagt wurde, nichts geben, das ist ein Allergiker. Aber bei denen, bei denen man echt nicht ahnen konnte, wie doof sich das entwickelt, doch nicht.
)
Na sei es drum, Ente ist einen Versuch wert, weil er das auch in der völlig symptomfreien Zeit immer gefuttert hat.
Zähne putzen geht dann vermutlich nur mit Wasser?
Und ist so was wie Ente selbst kochen eigentlich ok? Also jetzt nicht als Braten, mit n bißchen Thymian und so, aber bekommt man Entenfleisch einfach in Wasser gar gekocht, wenn man es richtig klein schneidet, und könnte das als Superleckerchen ausprobieren oder kann dabei schon zu viel schief gehen weil man nicht weiß, wie die Zwischenlagerungen waren? Aber man wäscht das ja eh ab ?
(Das hab ich bei der Tierärztin vergessen zu fragen)
Seine Symptomatik ist einfach bonkers. Er hat kaum Probleme mit dem Kotabsatz.
Ich fand ihn da immer ein bißchen auf der sensiblen Seite, also, ein Möhrchen, kein Problem, zwei Möhrchen resultierten in etwas weichem Kot, und wenn ich nicht eh direkt an seinem Schnüffelverhalten läufige Hündinnen in der Gegend zuverlässig angezeigt bekäme, dann spätestens da.
Aber an normalen Tagen ist der echt normal. Und diese merkwürdige Hautstelle am Hals juckt einfach nicht, die scheint ihn überhaupt nicht zu stören.
Ach irgendwie werden wir dieser Sache schon auf den Grund gehen. ![]()
Beiträge von Havländer
-
-
Hallo, wie reinige ich die Ohren meines Spaniels richtig? Diese langen Ohren stören mich wirklich))
Ich habe seine Ohren bisher noch nie selbst gereinigt; das hat immer nur der Tierarzt gemacht.
Jetzt möchte ich es selbst versuchen, habe aber etwas Angst.
Huhu,
das Prinzip ist eigentlich simpel. Die Reinigungsflüssigkeit ist wohl etwas angenehmer, wenn sie nicht ganz so kalt ist, also wenn man die z.B. eine Zeit lang vorher in der Hosentasche hatte. Man nimmt das Ohr sachte ganz hoch, dann sieht man ja schon den Gehörgang.
Die Flaschenspitze hält man sacht darüber und füllt den Gehörgang, bis man wirklich die Flüssigkeit stehen sieht. Also bis oben hin. Dann das Ohr wieder "herunterlassen", sozusagen, das Ohr von hinten am Ohransatz außen sachte von unten nach oben massieren. So ca. eine Minute vielleicht. Den Flüssigkeit schüttelt der Hund von selbst wieder heraus, die übrige Flüssigkeit einfach vorsichtig mit einem Tuch vom Innenohr abtrocknen.
Wichtig ist dabei, bloß die Finger von so dem Zeugs zu lassen, dass es frei verkäuflich im Handel gibt - die Tierärztin meinte, da ist Zeugs zwischen, das würde man ganz genau nur einmal geben.
Der Tierarzt hat Dir ja aller Wahrscheinlichkeit nach was mitgegeben und gesagt, wie oft?
So, und ich bin ein großer Freund vom kleinschrittig aufbauen. Umso mehr Zeit man hat, umso besser.
Also, erst mal den Hund nur an der Flasche riechen lassen. (aus hygienischen Gründen achte ich immer drauf, dass er nicht mit seiner Nase dran kommt - naja, schon klar, das er mit seinen Hinterpfoten durch genau den selben Dreck läuft, in den er seine Nase steckt und sich damit dann in den Ohren kratzt. Nur dann war ich es halt wenigstens nicht.) Die Ohren klappe ich bei meinem eh ständig hoch und guck rein, das kündige ich an mit "Öhrchenkontrolle" und inzwischen weiß er, dass ich gern hätte, dass er dann nicht herumzappelt. Nur halt bloß nie überfallsweise, wenn er gerade schläft oder in seinem Körbchen ist, beim Kuscheln, spielen oder so. Ich mach es morgens, nachdem ich ihm dem Schlaf aus den Augen entfernt hab, und abends, vor dem letzten Gassigang. Da spüle ich dann auch, wenn es dran sein sollte. (und so oft musst Du das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht machen, mein Hund hat eine fiese Ohrenproblematik.)
So, und dabei berührt dann halt mal die Flaschenspitze sein Innenohr. Bloß nicht heimlich und versteckt, sondern er sieht dann, dass ich die Flasche in die Hand nehme, aufmache, ihn erst daran riechen lasse... dann das Innenohr mit der Spitze berühren. Na und dann läuft da halt mal etwas Flüssigkeit, ein paar Tage später, je nachdem, ob er das eh entspannt mitmacht oder nicht... undsoweiter. Also Sammy erschreckt dabei immer noch ein bißchen. Also er verjagt sich jetzt nicht, aber ich merke bei ihm immer so einen *huch* - Moment, wenn die Flüssigkeit ankommt. Die folgende Ohrmassage scheint aber eine ganz gute Entschädigung zu sein. Das Ganze mit so einer sehr entspannten Grundhaltung bei einem selbst, wenn ich gerade gestresst bin, lasse ich es. Und auch nicht irgendwie mit einer besonders positiven oder negativen Haltung aufbauen, bei ersterem wäre meiner bitter enttäuscht und würde denken, ich hab n Rad ab und letzteres erklärt sich ja von selbst. Also so nem selbstverständlichen "das wird jetzt halt gemacht, weil es dazu gehört", aber ohne Druck und mit viel Ruhe und Geduld. Oh und in dem Moment, in dem mein Hund dieses leise "Ih" macht, also dieses leise Quieken, was so als Warnung kommt, bevor man ihm auf den Fuß tritt, damit man ihm nicht auf den Fuß tritt, breche ich alles ab. Weil weh tun sollte ihm dabei auf keinen Fall irgend etwas. Zumindest bei Sammy & mir funktioniert das so ganz gut. Er freut sich nu nicht, wenn ich die Flasche in die Hand nehme, aber er flippt auch nicht vor lauter Angst aus oder so.
Dieses Mittel von der Tierärztin tut auch nicht weh, brennt nicht oder sonst irgendwie was und ist geruchsneutral, ich denke, das hilft dabei sehr. -
Mit unserem Westie waren wir auch ne ganze Zeit lang beim Haus-TA mit verschiedenen Hautproblemen, Ohrenentzündungen und Co. Hat nix gebracht außer dass man n Haufen Geld in den Sand gesetzt hat und der Hund mit Cortison voll gepumpt wurde. Und in den letzten Jahren hatte die dann Cushing ( was eine Folgeerkrankung von zu viel Cortison sein kann ).
Ach, das ist natürlich traurig und echt Mist, so was. Aber ich hab von der Tierärztin bisher echt nicht den Eindruck, dass sie so relativ nachlässig unterwegs ist. (Irgendwo hier vorher hatte ich schon geschrieben, dass ich da mitbekommen habe, wie andere Tierhalter weiter an Tierkliniken vermittelt wurden, wie eine Ausschlussdiät gestartet wird und so weiter, ich hab da ja nu schon oft genug im Wartezimmer herumgesessen.) Den Termin habe ich jetzt leider erst für morgen bekommen, ich hab aber direkt nachgefragt, ob sie auch mit einem Dermatologen zusammen arbeitet - tut sie, die TMFA hat mich trotzdem gebeten, erst mal morgen dort vorbei zu kommen, dann würde ich auch gegebenenfalls direkt weiter vermittelt und da halt auch schneller einen Termin bekommen. Fand ich ok.
-
Ich würd ehrlich gesagt mit dem Thema zu nem anderen TA gehen, evtl zu nem Fach-TA.
1. Weil deine jetzige TÄ ja nicht weiter weiß, 2. Weil ich Sorge hätte wie viel Cortison man da denn noch rein Spritzen möchte.
Hat man eigentlich mal geschaut was da eigentlich genau vorliegt? Sprich unterm Mikroskop nachgeguckt ob das jetzt bakteriell, Milben oder Pilzbedingt ist und was jeweils konkret? Kann auch sein dass das Cortison nicht angeschlagen hat, weil da schon so viel anderes drauf war, und man das nochmal gezielter hätte behandeln müssen.
Also um es anders zu sagen : Sollte es allergisch sein könnte das Cortison die allergische Reaktion selbst unterdrückt haben, aber all das was sonst noch da ist eben nicht, und weil das dann schon so stark entzündet ist oder Dinge die sich da vielleicht eingenistet haben könnten nicht den gar ausgemacht wurde, hats dann eben deshalb weiter gejuckt.
Ja, ich verstehe schon, welchen Mechanismus Du hier meinst.
Also: als ich zum ersten Mal bei ihr war, vor nicht ganz 2 Jahren, wurde ein Abstrich aus seinem Ohr genommen, per Tupfer.
Keine Ohrmilben. Und auch sonst keine Anzeichen auf irgend etwas. Ich weiß nicht, ob so eine Probe auch falsch-negativ sein kann, oder ob sich andere Milben, für die man hätte eine Abschabung vornehmen müssen, auch in Gehörgängen ansiedeln können.
Eine Erregerbestimmung fand sie bei der ersten Otitis in diesem Sommer nicht notwendig, das Medikament, was sie in seine Ohren eingebracht hatte, hat so gut angeschlagen, er galt dann ja nach 2 Nachkontrollen, in einwöchigem Abstand, als ausgeheilt.
Der Befund war, enge Gehörgänge mit vielen Haaren. Ergibt ja auch Sinn, dass mit der Zeit Ohrenschmalz die Gehörgänge verstopft und die Pilze dadurch zu gutes Klima vorfinden.
Jetzt, bei der zweiten Otitis, waren die Erreger - da hat sie eindeutig gesagt, Malassezien - ja schon wieder weg, bevor da irgend etwas weiter genau bestimmt werden konnte. Es sah alles so aus, als würde es sich, mit der Unterstützung von diesem Ohrreiniger, wieder einfangen. Ich war 1x die Woche da, 4 Wochen lang. Die erste Woche, mit Kortison, keine Veränderung. Die zweite Woche, ohne, leichte Besserung. Da war eigentlich der Plan, mit Schmerzmittelgabe anzufangen, um dann in der nächsten Woche in Ruhe den Abstrich für die Erregerbestimmung machen zu können. Aber da meinte sie schon, das wäre dann vielleicht doch nicht nötig. Also, erst mal nur das Schmerzmittel. Und ab da wurde es immer besser. Ich konnte schon verstehen, dass sie gesagt hat, da ist nichts mehr zu bestimmen.
So wild sind diese Sekundärinfektionen dann bis jetzt wohl nicht.
Das ist halt jetzt erst am Wochenende wieder so hochgekocht. Na, plus diese merkwürdige Stelle am Hals. So eine atopische Dermatitis wird sich ja auch erst schrittweise nach und nach aufbauen und nicht von Tag 1 an alle Kriterien erfüllen, denke ich.
Ich werd ja sehen, wie der Termin läuft, und je nachdem entscheiden.
Jedenfalls habe ich herausgefunden, dass ich eindeutig zu viel Protein füttere, das ist ja auch schon mal was. -
Ich meinte die Optik im Sinne von „kleiner Wuschelhund mit viel Weiß“. Kenne einfach viele Hunde von dem Typ mit diversen Allergien. Genauso weiße Terrier wie meinen Z.B. oder auch blonde Retriever…
Nur wegen des grauen Flecks würde ich Allergien jetzt nicht ausschließen. Mein Terrier hat auch braune Abzeichen

Nein, ich habe bestimmt keine Allergien wegen des grauen Flecks ausgeschlossen, das wäre etwas zu gewagt. Es gibt halt nur ein - ok, ich bekomme das nicht mehr genau zusammen, aber ein Gen, das Hunde mit ganz weißem Fell haben, das noch mal besonders verstärkt im Zusammenhang mit dem Auftreten von Allergien steht. Irgendwie so war das.
Das heißt natürlich nicht, das andere Hunde nicht auch Allergien haben können.
Seine Tierärztin hält eine Allergie für sehr unwahrscheinlich, weil er so gar nicht auf das Kortison angesprochen hat. Bei jetzt zwei Versuchen, jeweils über 7 Tage gegeben, 5 mg Prednitab, bei einem Gewicht von 5,8 kg. Und sie meint halt, normalerweise würde man da bei Allergikern immer eine deutliche Besserung sehen. Die gab es halt nicht.
Ich selbst hätte nur gerne eine Diagnose, mit der man ihm helfen kann. -
Havländer also in Anbetracht der Optik des Hundes und der Ohrenprobleme würde ich erstmal in Richtung Futtermittelallergie gucken. Hat er in letzter Zeit Spot On oder sowas bekommen?
Meinst Du, weil er reinweiß aussieht? Das liegt nur an der Perspektive, schau hier: https://up.picr.de/50279625ct.jpg
Er hat einen großen grauen Fleck an der Seite. Wenn ich das alles richtig erinnere, kann er damit diese Probleme, die mit diesem reinweißen Fell zusammenhängen, nicht haben, weil er das Gen nicht hat. Oder meinst Du etwas anderes?
Spot Ons bekommt er nicht, nur das Credelio. Shampoo ist für sensitive Hunde und verwende ich sehr zurückhaltend. Conditioner oder so ist mir bis jetzt nicht an den Hund gekommen. -
Wenn der Hund sonst keinerlei Auffälligkeiten hat würde ich die Schilddrüse erst mal hinten anstellen. Ja, ich hab schon von Hunden gehört die ausschließlich mit immer wiederkehrenden Ohrentzündungen reagiert haben als sie eine SDU hatten. Aber das ist jetzt nicht die Norm. Wenn ihr eh Blut abnehmt könntest du natürlich theoretisch T4, TSH und Antikörper mitbestimmen lassen aber das ist halt auch ne Kostenfrage. Vermutlich würde ich das Geld ansonsten erst mal in einen Termin beim Dermatologen stecken wenn ihr nicht weiterkommt.
Ok, das hilft schon mal weiter zur Einschätzung, danke! Vernünftige Bluttests können gerade eh noch nicht gemacht werden, dazu ist die letzte Kortisongabe noch nicht lange genug her - einerseits doof, andererseits gibt das etwas zeitlichen Spielraum, um zu schauen, wie - oder was - sich da noch entwickelt.
-
So, ich hoffe, das mit den Fotos klappt:
Das ist der Kandidat.
https://up.picr.de/50278919bu.jpg
Und das hier hat er seit heute links unten am Hals (kein Halsband, das Geschirr läuft deutlich darunter entlang.)
https://up.picr.de/50278924wy.jpg
https://up.picr.de/50278921mo.jpg
Wäre er da irgendwie verunfallt, hätte ich das wahrscheinlich mitbekommen. Es sieht auch nicht nach einer Wunde oder so aus, da ist kein Blut zu sehen.
Juckt nicht, tut nicht weh. Ist deutlich tastbar erhoben, also diese braune Stelle.
Die Haare drum herum sehen merkwürdig abgebrochen aus bzw ausgefallen. Das ist nur eine kleine Stelle, aber dabei soll es bitte auch bleiben!
Das in Kombination mit Otitis externa - womit könnte man es zu tun haben?
Er ist etwa 2 Jahre 5 Monate alt, nicht kastriert, vom Gesamteindruck her wirklich ein quicklebendiger, fröhlicher Hund, eigentlich.
Was frage ich morgen alles die Tierärztin?
Schilddrüse? Atopische Dermatitis? Milben? Kann zu viel Protein so etwas verursachen?
Vielleicht weiß ja noch irgend jemand etwas? -
Leider kann man bei der Otitis ja nur vermuten, wann der Auslöser aufgenommen wurde. Unser TA meinte, 1-3 Wochen zwischen Aufnahme und Bemerken der Entzündung wäre normal. Am Ende kann man dann nur schwer sagen, ob es das Stück Apfel war oder die Pollen auf dem Feldweg 5 Tage vorher...

Soweit ich weiß, sind die Blutuntersuchungen auf Umweltallergien recht zuverlässig? Zumindest die Pollen hätte man damit dann schon mal ausgeschlossen... man kann die halt nur erst ich glaub frühestens 2 Monate (?) nach der letzten Cortisongabe machen, soweit ich weiß, weil das Cortison sonst das Ergebnis verfälschen könnte. Vielleicht wäre das schon einmal ein Ansatz?
-
Hallo Ihr drei,
vielen Dank für Eure Antworten! Irgendwie bekomme ich das mit dem Zitieren hier noch nicht so hin, daher der Reihe nach:
Hummel: Die ganzen Kausachen zu konfiszieren war ja das Einfachste, dann muss er sich jetzt erst mal mit seinem Kaffeeholz begnügen. Vielleicht hilft das schon mal etwas.
Jali: Vielen Dank, ja, es ist wirklich Mist. Von der Tierärztin habe ich eigentlich einen ziemlich guten Eindruck, ich habe da ja jetzt oft genug im Wartezimmer herum gesessen und mitbekommen, wie anderen Tierhaltern Futter mitgegeben wurde, mit den Anweisungen, auch wirklich nur ausschließlich das, mindestens 6 Wochen lang, keine Leckerchen, wirklich gar nichts anderes... also, das wirkte sehr danach, dass da bei anderen eine Ausschlussdiät gestartet wird. Also, prinzipiell diagnostiziert sie schon Allergien und hat da auch einen Fahrplan, der jetzt nicht von dem abweicht, was ich selbst so gelesen hatte. Nur bei Sammy hat sie halt den Eindruck, dass es keine Allergie sein kann, weil er so gar nicht auf das Cortison angesprochen hat.
Wieder andere wurden von der TMFA an Kliniken und so weiter verwiesen, auch mit Erklärungen, warum sie da nicht mehr weiter helfen können, mit wem sie zusammen arbeiten würden und so... also schon so, wie man sich das eigentlich wünscht, dass da jemand weiß, wo die eigenen Möglichkeiten aufhören und wie es dann weiter geht.
Ich werd sie morgen aber auf jeden Fall fragen, ob man da nicht jemanden aus der Dermatologie hinzu ziehen sollte, je nachdem, wie der Termin so läuft.
KasuarFriday ich füttere Wolfsblut wild duck small breed Trockenfutter, das sind auch größtenteils die Belohnungskekse, drunter gemischt noch irgend welche Belohnungsleckerchen (die habe ich direkt 'rausgeschmissen, die lagen teilweise bei 48 % Protein) + wilderness adult pure horse Nassfutter. Wolfsblut und Wilderness je ca gerechnet auf 5 kg, etwa 50/50. Bei Wolfsblut liegt das Protein bei 29%, davon bekommt er ca 50 g, Wilderness hat 9% Protein, davon etwa 150 g. Er wiegt 5,8 kg. Plus das Superleckerchen, für prompt erledigten Rückruf und ordnungsgemäß durchgeführtes Abbruchsignal, insbesondere, wenn er dafür was Fressbares draußen liegen lässt. Also die beiden Sachen, die mir am wichtigsten sind. Da mag er bitte gern Abwechslung. Er findet diese Leberwurst aus der Tube toll, irgend welche schnittfeste Hundewurst (aktuell gerade anibio tolle rolle Pferdefleisch, hat 13% Protein, und Singlefleisch Hundewurst Ente, mit 12,8 % Protein. Wenn ich da zu lang nur eine Sorte gebe, wird sein Rückruf erstaunlich trödelig. Wenn ich dann wieder was "neues" nehme, auch, wenn es was war, dass es einfach schon länger nicht mehr gab, sprintet er beim Rückruf wieder drauf los. Fand ich fair, ich geb mir mit der Belohnung Mühe, er sich mit dem Rückruf.) Wenn ich das hier gerade richtig überschlagen habe, und es vor allem um eine Proteinreduzierung geht, müsste ich eigentlich das Wolfsblut austauschen.
Aber mal schauen, vielleicht wird auch morgen direkt doch eine Ausschlussdiät mit der Tierärztin gestartet.
Das Thema *er hat keine weiteren Symptome* hat sich heute erledigt: er hat links am Hals eine merkwürdige Hautstelle. Verdickt, braun, nicht schmerzhaft, nicht blutend, juckt nicht. Drum herum sieht es ein bißchen so aus, als seien Haare abgebrochen. Etwa so groß wie ein 10-Cent-Stück.
Leider weiß ich nicht, wie man hier Fotos einfügt?
Also doch entweder Atopische Dermatitis oder Milben? Credelio wird zwar zur Behandlung von Milben eingesetzt, allerdings muss es dazu 1x monatlich gegeben werden... ich hab's nur zur Prophylaxe verwendet, also alle 8 Wochen. Schlimmstenfalls habe ich da ein paar resistente Milben herangezüchtet?
Uch. Herrje.
Na, an Euch jedenfalls vielen Dank!