Hallo,
ich möchte gern ein Thema zur Ernährung mit unserem Hund aufmachen. Man kennt uns sicherlich aus dem Thread Welpe entspannt nicht richtig in unserer Nähe
Wir haben jetzt 3,5 Ernährungsberater "durch". Ich würde bitte gern nüchtern eure Meinung hören. Cuper ist jetzt 8 Monate alt.
Wir kämpfen seit Oktober mit der Ernährung von unserem Hund. Eigentlich seitdem er bei uns eingezogen ist als 8 Wochen alter Welpe. Das Trockenfutter Belcando Puppy und ein RC hat er nicht vertragen. Er ist nach dem Essen immer Steil gegangen. Seine 5 Minuten waren dann 45 Minuten. Wir haben Happy Pets fertig Barf gefüttert. Damit war eigentlich alles gut. Aber wir haben nie nachts richtig durchgeschlafen. Ab Oktober haben wir vermehrt festgestellt, das er nächtliches Schmatzen hat.
Anfang Januar hatten wir eine andere EB, sie riet uns zu Schonkost, Huhn, Rind beides Kochen und Salat dazu kochen. es waren die schlimmsten Nächte seit langem. Ohne Rind ging es etwas besser, Hund und Reis noch etwas besser, aber alles andere als gut.
Wir haben dann ab etwa mitte Januar auf Nassfutter Vet Concept Intestinal low Fat Adult umgestellt (andere EB). Damit ist schlagartig das nächtliche Schmatzen besser geworden. Dann gab es allerdings nen heftigen Rückfall mit Giardien, ausgelöst durch vermutlich Schmerzmittel wegen seiner ED Operation und einer darauf folgenden Beugesehnenentzündung.
Wir sind nun mit den 5+3+5 Tagen Panacur durch. Stuhl ist derzeit wieder fest. Vor etwa 1,5 Wochen haben wir mit einer EB über das Futter gesprochen und sie sieht uns, auf das gleiche als Junior zu wechseln und die Menge zu erhöhen. Wir waren immer deutlich unter der Futterangabe. 1,5 kg sollte er am Tag bekommen und wir gaben 1,2kg, da er auch etwas zu moppelig war.
Jetzt mit dem Junior haben wir wieder die 1,5 kg. Seitdem wir Nassfutter geben pinkelt er wie sau. Tagsüber in etwa alle 2,5 bis 3 Stunden. Nachts kommt er gerade so über die Nacht, steht dann aber morgens um 6 schon und muss ganz dringend. Daher haben wir nun in Abstimmung mit der EB, welche übrigens auch Tierärztin ist und ebenfalls bei Napfcheck arbeitet beschlossen langsam auf das selbe Futter nur als Trockenfutter zu wechseln.
Er bekommt 3 Mahlzeiten zu gleichen Teilen: 7 Uhr, 14:30 und 21:30 Uhr.
Unsere EB hatte gesagt, 40gr Nass werden durch 10gr Trocken ersetzt. (Persönlich, wenn ich mir die Energiewerte ansehe, komme ich auf 30gr Nass = 10gr Trocken)
D.h. seit Montag Abend bekommt er 100gr Nass weniger je Mahlzeit und 25 Gr Trocken dazu.
Was uns aber auffällt:
1) Seitdem wir die Futtermenge erhöht haben, ist das nächtliche Schmatzen weg. Gleichzeitig randaliert er nach dem Essen in seinem Körbchen und seine "Attacken" gegenüber meiner Frau nehmen stark zu.
2) Seitdem wir das Trockenfutter untermischen, ist er Nachts unruhiger. Er schmatzt wieder ein ganz klein wenig.
Heute Morgen war er vom Verhalten ganz anders, er speichelte und leicht als wir aufgestanden sind. Seitdem er gegessen hat war er dann total unruhig, randalierte im Körbchen, lief umher, wusste nicht wo hin mit sich. Vor etwa 15 Minuten hat er sich übergeben, sein ganzes Frühstück in eins ausgebrochen. Jetzt ist er ruhiger. Knurrt und jammert noch etwas, aber ruhiger.
Wir warten jetzt auf Rückruf der TA und EB (gleiche Person).
Wir haben schon mehrfach angesprochen, selbst zu kochen, wurde aber abgelehnt. Wir sollen jetzt erst aufs Trockenfutter gehen. Ich würde ja auch beim Nassfutter bleiben, aber man kann einfach nichts mehr machen, weil man ständig zum Pinkeln raus muss. Es zerrt sehr am eigenen Leben und an den Nerven. Und auf der anderen Seite scheint ja auch die Menge die im Magen ankommt, zu viel zu sein.
Das schlimmste ist, man kommt nicht voran, 1 Schritt vor und 2 wieder zurück. Jetzt kann es natürlich sein, dass die Giardien zurück kommen. Bluttest war jedenfalls unauffällig.