Beiträge von yane

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    Nun meine Frage, ein Mischling ist ja immer ein kleines "Überraschungspaket". Habt ihr Erfahrungen, welches Elternteil sich mehr durchsetzt, gibt es da überhaupt Verallgemeinerungen?

    in 5 Jahren wirst Du es wissen *ggg*

    Verallgemeinern kann man da nichts. Eben Ü-Ei.

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    Inwiefern kann man Aussagen treffen, mit welchen "Verhaltensweisen" ich zu rechnen habe?

    die beste Aussage, die man dazu machen kann, ist:

    Lies Dir von allen wahrscheinlich beteiligten Rassen, die möglichen Verhaltensweisen durch. Such dir die jeweils schlechtesten bei allen Rassen aus und rechne mit denen. Dann fällst Du zumindest nicht auf die Schnauze und wenn deine Horror-Erwartungen nicht erfüllt werden, bist Du positiv überrascht.

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    Und in Bezug auf die Größe, kann man abschätzen wie groß der Hund circa wird? (ich möchte so gerne shoppen gehen :roll: )

    Na ja, kommt auf die Ausgangsgrösse der Elterntiere an. Ein Verwandter hatte einen Mischling aus DSH-Hündin ( die war etwa 58 cm) und Berner Sennenrüde (der war vielleicht 65 cm). Seine Hündin hatte 75 cm Schulterhöhe. *ggg*.

    Aber sieh es positiv, in spätestens 1,5 Jahren weisst Du es.

    Viele Grüße
    Cindy

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    wenn dem so ist, dann ist jeder nachkömmling von zwei reinrassigen tieren per definition ebenso reinrassig. --- per definition ja, dem fakt nach auch, denn die gene sind nun mal ein melange der gene der elterntiere.

    dann weisse nach, dass die Elterntiere reinrassig sind. Wie willst Du das so ohne weiteres machen?

    Gentest - schön und gut. Na, da bin ich dann mal gespannt, wie das laufen soll. Es gibt genügend Leute von Rassehunden mit Papieren, die auf Nachfrage, woher der Hund stammt, noch nicht mal mehr das wissen, wenn sie nicht in die Papiere schauen und der Hund mal ein paar Jahre alt ist. Da brauche ich mir keine Gedanken drum zu machen, wie viele der Möchtegern-Rassehunde-aber-keine-Papiere-hab-Hundehalter wissen, wie der Produzent ihrer Hunde heisst.

    Und noch dazu gibt es genügend Mischlinge, die durchaus aussehen können wie die eine der beteiligten Rassen. Eine Vereinskollegin hatte einen Border-Mix. Wenn ich das noch richtig weiss, einen BorderXBorder-Golden-Mix. Da es beim Border immer noch eine extrem grosse Variabilität im Aussehen gibt, hätte jeder Nicht-Border-Experte diesen Hund als reinrassigen Border angesehen. Und ja, selbst mancher langjährige Borderhalter rsp. -züchter hat diesem Hund erst auf den zweiten oder dritten Blick angesehen, dass dieser Hund evtl. ein Mix sein könnte. So viel zum Thema "Phänotyp" und "Reinrassigkeit".

    schnauzermädel,

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    Rassehundezucht ist so viel mehr als die Verpaarung zweier optisch sehr ähnlichen Hunden.

    JA, aber mach das mal Leuten klar, die von Rassehundezucht weniger als NULL Ahnung haben.

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    Ich möchte damit nicht sagen, dass Rassehunde mit den richtigen Papieren mehr wert sind als Hunde ohne Papiere oder "echte" Mischlinge. Jeder Hund hat einen ideellen Wert, der von der Wertschätzung seiner Besitzer abhängt und das ist der Wert, der zählt.

    Ganz genau.

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    Ich besitze Rüde und Hündin (Rüde ausnehmend schön und leistungsfähig, Hündin mit ganz tollem Wesen und sehr interessanten Papieren), wollte ich mal ordentlich was verdienen, wäre die Verpaarung ohne Papiere der aussichtsreichste Weg

    *gggg*, das ist ein wahres Wort. Züchter seriöser Zuchtverbände müssen derart viele Auflagen erfüllen, und es werden immer mehr Auflagen, dass sich Rassehundezucht mit Papieren in einem guten Zuchtverband geldmässig nicht wirklich lohnt.

    Dagegen, hat man eine Hündin und nen Rüden daheim, oder zumindest Nachbar's Rüde - da kann dann die Welpenproduktion so richtig anlaufen. 2 Würfe im Jahr, Auflagen keine ausser denen, die die Hundehaltungsverordnung vorschreibt, Gesundheitschecks? wieso, die Eltern hinken nicht, scheinen doch recht gut zu sehen, also = gesund.

    Ach ja, und dann gibt man das Ganze als Unfallwurf aus, damit die treudoofen Welpenkäufer, die vielleicht sogar schon mal was von Vermehrern gehört haben, nicht gleich auf die Idee kommen, auch einem solchen aufgesessen zu sein.

    Na ja, die merken das dann spätestens, wenn sie mit ihrem 8-10 Monate alten Junghund im Hundeverein Halter eines jungen Welpen der gleichen "Rasse" antreffen und beim Gespräch feststellen, dass der Welpi von einem "Unfallwurf" des gleichen Produzenten stammt wie ihr eigener, nur eben 6 Monate später :lachtot:

    Hi Nadine,

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    Fakt ist, diese Rasse wurde sich ausgesucht und gut ist.

    Fakt ist, diese Rasse ist keine Rasse und somit ist es eine bodenlose Frechheit, diese Hunde als Rassehunde zu verkaufen und gut ist.

    Ob einem diese Hunde gefallen oder nicht, ist Geschmacksache. Mein Fall wären sie nicht. Aber wie gesagt, Geschmacksache. Ich erwarte auch nicht, dass jedem die Hunde gefallen, die mir gefallen.

    Nur eben, eine RASSE sind diese Hunde nicht. Diese schon gleich gar nicht, da sie explizit eine Mischung aus Labrador und Pudel sind. Wir sprechen uns wieder, wenn diese Hunde in 10. oder 15. Generation rein gezogen wurden, ohne Einkreuzung von Labrador oder Pudel.

    DANN kann man mal langsam von einer RASSE reden. Solange sind es MISCHLINGE.

    Nun, wenn die Leute so naiv, gutgläubig, ... sind, sich einen Mischling für viel Geld andrehen zu lassen, bitte. Nur hoffentlich kommen sie dann nicht irgendwann auf die Idee "Betrug" zu rufen, wenn sie feststellen, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes verarscht wurden und der vermeintliche Rassehund eben doch nur ein Ü-Ei-Mischling ist.

    Darum geht es den meisten hier nämlich. Dass mit der Kreuzung zweier Rassen und der absichtlichen Produktion von Mischlingen, die dann als Rassehunde verkauft werden, die Leute betrogen werden und letztendlich nur um der Geldscheffelei Willen.

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi zusammen,

    Baileys

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    dann sind absolut ALLE ALLE hunde mischlinge, denn sie gehen aus hunden ohne papiere hervor. die hatten nie papiere, waren also mischlinge. alle hunde sind mischlinge, egal was sie für paipere hatten!

    das ist so ziemlich die unsinnigste Antwort, die ich je zu diesem Thema gelesen habe. Das zeigt, dass Du dich mit dem Thema "Zucht" noch nie ernsthaft auseinandergesetzt hast.

    Es gibt Rassen, die werden seit Jahrhunderten auf bestimmte Verwendungszwecke hin rein gezüchtet. Und JA, auch damals wurde die Abstammung schon dokumentiert.


    Stella

    die Sache ist die, dass die Halter von Nicht-FCI-Hunden halt liebend gern jammern und lamentieren, anstatt mal selbst ihren Hintern in Bewegung zu setzen. Nicht mehr nicht weniger.

    Es gibt zwei Weltmeisterschaften, die IMCA (auch bekannt als "Mischlings-WM") und die IFCS-WM, bei denen alle Hunde starten dürfen.
    Die FCI-WM dagegen ist genau das, ein internationaler Vergleichswettkampf, den die FCI für Hunde ausrichtet, die unter ihrer Schirmherrschaft gezüchtet wurden.

    Du schreibst, Du darfst mit deinem "in ungarn gezogenen, halb-deutschen hannoveranermischling" jederzeit auf die WM. Darfst Du mit diesem Pferd auch auf die World Show der Quarter Horse Association? Ich würde mal sagen, nein. Denn dein Pferd ist kein Quarter Horse. Punkt.

    Ähnlich ist es hier auch. Die FCI sagt "Wettkampf für unter unserem Dach gezüchtete Hunde". Und alle anderen jammern, weil sie nicht teilnehmen dürfen.

    Anstatt dass sie die Anstrenung unternehmen, an den Weltmeisterschaften/World Championships teilnehmen, an denen sie teilnehmen dürfen rsp. die, im Falle der IMCA, extra für sie ins Leben gerufen wurden. Klar, haben diese beiden Veranstaltungen (IMCA und IFCS-WM) in D nicht den Stellenwert, den die FCI-WM hat. ABER woran liegt das? Das liegt daran, dass diesen beiden Veranstaltungen so gut wie keine Beachtung geschenkt wird. Und zwar v.a. für jene, für die diese Veranstaltungen (bzw. Veranstaltung, da eigentlich nur die IMCA zunächst explizit für Nicht-FCI-gezogene Hunde ins Leben gerufen wurde) eigentlich gedacht waren. Denn die lamentieren ja lieber über die Ungerechtigkeit, dass sie nicht bei der FCI-WM teilnehmen dürfen.

    Nehmen wir mal als BEispiel die IFCS-WM. Die USA organisiert hierfür "Tryouts", also Qualifikations-Turniere und und und, schickt ein komplettes Team zum Wettkampf. Und was kommt aus D? NICHTS. Dabei fand die IFCS-WM vergangenes Wochenende in Belgien statt.
    Letztes Jahr hat von D tatsächlich ein Team teilgenommen, dieses Jahr - NICHTS.

    Die IMCA - September 2007 - Teilnahme Deutschland - NIEMAND. Die Jahre davor kamen zumindest immer ein paar zusammen, die teilgenommen haben. Auch wenn es sich nie lohnte, dafür ein grösseres Auswahlverfahren auf die Beine zu stellen.


    Weisst Du, stella, es gibt noch einige andere Weltmeisterschaften. Die WUSV richtet jedes Jahr eine WM für DSH aus. Da braucht auch niemand, weil er mit seinem Mali nicht dran teilnehmen darf. Oder die "Belgier"-WM, ich kenne keinen, der jammert, weil es ungerecht ist, dass die ZUchtverbände für belgische Schäferhunde einen internationalen Vergleichswettkampf ausrichten, und da nur belgische Schäferhunde starten dürfen. Ähnlich bei der "Franzosen"-WM, die für die französischen Hütehunde ausgerichtet wird.

    Aber bei der FCI-WM jammern alle los. Dabei sagt schon der NAme "FCI Agility World Championship", dass es sich dabei um einen internationalen Vergleichswettkampf der FCI handelt.

    Viele Grüße
    Cindy

    Maggs

    na ja, abwarten und Tee trinken ist bei Mischlingen ja immer angesagt. Selbst bei reinrassigen Hunden kann man, wenn man vom Wesen her extrem unterschiedliche Linien kreuzt, nicht vorhersagen, was rauskommt. Bei Mischlingen mit unterschiedlichem Wesen ist da natürlich gar nichts vorhersagbar.

    Viele Grüße
    Cindy

    Jörg,

    es heisst "die FCI". Und die FCI "bedient" sich nicht der ASCA-Hunde. Im ASCA finden sich auch AKC-Hunde, also quasi ein Geben und ein Nehmen.

    Ist einfach so. Punkt.

    Die FCI lässt durchaus die Registrierung von Hunden zu, die nicht unter ihrem Dach gezüchtet wurden. Dafür gibt es ja die Zuchtbuchanhänge sprich Register. Und ggf. können die Nachkommen dieser registrierten Hunde dann in der 4. Generation ins Zuchtbuch übernommen werden.

    Das ist sinnvoll, denn dadurch erhält man ja auch wieder andere Linien.

    Melanie
    wie Du empfindest ist in dem Fall relativ egal. Und wenn Du denkst :irre:
    Fakt ist, sollte es mal bsp. um einen Rechtsstreit gehen. bsp, dein Hund wurde durch einen Unfall verletzt/gebissen etc. dann werden die Versicherungen usw. deinen Hund als Mischling einstufen, nicht als reinrassig, egal wie Du darüber denkst. Hätte dein Hund ASCA-Papiere, würde er als reinrassig gelten.

    Hi Melanie,

    Zitat

    Der Züchter hat einen Grund, wenn er ohne Papiere reinrassige welpen verkauft.

    dann sag mir einen vernünftigen Grund

    >>>>>ist die Mutter zu alt?

    die meisten Zuchtverbände sind durchaus bereit, auf Anfrage die Genehmigung zu einem Wurf mit einer Hündin zu machen, die das Höchstalter erreicht rsp. überschritten hat, vorausgesetzt es gibt einen guten Grund für diesen Wurf.

    Also KEIN Grund, einfach mal Welpen ohne Papiere in die Welt zu setzen. Zumal diese ja für die Weiterzucht nicht wirklich in Frage kommen. Insofern macht es keinen Sinn, eine Hündin, die das zulässige Höchstalter überschritten hat, ohne Erlaubnis des Verbands nochmal decken zu lassen. Einziger Grund wäre demnach nämlich Geldmacherei.

    >>>>>Oder sie sollte ein jahr aussetzen (vorgeschrieben) und es ist trotzdem passiert?
    <<<<<

    Der Züchter, dem so was passiert, zahlt eine Konventionalstrafe an den Verband und damit ist die Sache erledigt. Die Welpen bekommen ganz normal Papiere. Sollte eines der Elternteile nicht zuchttauglich sein, dann steht in der Ahnentafel "Zur Weiterzucht gesperrt" und das war's dann. Hunde, die noch nicht zuchttauglich geschrieben worden sind, können nachträglich noch zuchttauglich geschrieben werden, sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Dann erhalten die Welpen idR auch Ahnentafeln ohne den Passus "Zur Weiterzucht gesperrt".

    Als auch kein Grund für Welpenproduktion ohne Papiere.


    >>>>>>>
    oder der züchter hatte mehrere würfe gleichzeitig? und darf vom Verein aus nur einen anmelden?
    <<<<<<<

    Damit wären wir wieder beim Punkt "Geldmacherei" angelangt.


    >>>>>>
    Oder vllt ist es ja zu teuer für den Züchter gewesen, dass er eben gesagt hat okay meld ich ihn nicht an...
    <<<<<<

    und wieder der Punkt "Geldmacherei".

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    und ich fürchte ich hab den besten hund der welt- auch mit seinen macken ;)

    ich fürchte, da liegst Du falsch. Den besten Hund der Welt habe ich. Genaugenommen, die drei besten Hunde der Welt. :group3g:

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    aber erzähl mir mal einer ohne papiere ist der hund nicht reinrassig...

    wie willst Du nachweisen, dass dein Hund reinrassig ist? Erzählen kann man viel.

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    beglaubigt von einer weiteren aussie-züchterin, die ich beim kauf dabei hatte ;)

    beglaubigen kann man auch viel. sowohl mündlich als auch schriftlich.

    Dein Hund gilt grundsätzlich NICHT als reinrassig. Da hilft Dir alles "aber ich weiss, wer seine Eltern sind" nichts. Sobald es in irgendeinem Zusammenhang wichtig werden sollte, gilt dein Hund als Mischling.

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi Marula,


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    Bei einer F1 Kreuzung durchgezüchteter Linien kommen bestimmte Eigenschaften übrigens sehr wohl zum tragen, das sind nicht solche Überraschungseier, wie behauptet wird.

    Nun, wenn ich mir ansehe, wie uneinheitlich die F1-Generation beim Labrador-Pudel-Mischling ist, gerade hinsichtlich Fellstruktur -> Ü-Ei.

    Zitat

    Das ist in der ganzen Tierzucht eine anerkannte Zuchtmethode, unter anderem werden alle unsere Mastschweine auf diese Weise gemacht: Reine Rasse x reine Rasse = Leistungsfähiger Hybrid.

    Der Unterschied ist, dort befassen sich EXPERTEN damit. Diese Hybridzuchtprogramme werden idR von entsprechenden Organisationen rsp. grossen Zusammenschlüssen von Schweinezüchtern unter Aufsicht von Tierärzten durchgeführt. Und nicht von Hinz und Kunz, die von Genetik nicht mal die Bohne einer Ahnung haben.

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    Nur sollte man dann nicht mit diesen weiterzüchten, dann kommt der sog. Heterosis-Effekt zum tragen, während das Erbgut in der F1 Generation recht gleichmäßig und immer auf die gleiche Weise verteilt wird, splittet die F2 Generation stärker auf.

    Der Heterosis-Effekt kommt bei der F1-Generation zum Tragen. Nicht bei der F2-Generation.

    Und so einheitlich ist das Erbgut der F1-Generation nicht. Denn dazu müssten unsere Hunde viel mehr ingezüchtet sein. Die Hybrid-Programme in der Hühner- und Schweinezucht bauen nicht auf Linienzucht, sondern auf Inzucht, teilweise Inzestzucht auf.

    Zitat

    Gebrauchskreuzungen aus bestimmten Windhunden und Terriern oder Hütehunden gemacht, um die Jagdeigenschaften zu verbessern. Das sind anerkanntermaßen gute, gesunde Hunde (man nennt solche Kreuzungen Lurcher) und bei bestimmten Kreuzungen sind die Ergebnisse relativ einheitlich und langbewährt.

    Diese werden aber auch ganz explizit so bezeichnet. Jeder, der sich mit der Materie auskennt, weiss was ein Lurcher ist, oder ein X-Mechelaar oder .... .

    Keiner der Züchter dieser reinen Gebrauchskreuzungen würde hergehen und seine Hunde als reinrassig für teures Geld verkaufen.

    DAS ist der Unterschied.


    Viele Grüße
    Cindy

    Hi Jörg,

    diejenigen, die schon länger mit dem Zuchtwesen im VDH zu tun haben, wissen, was so alles läuft.

    Und sie haben auch schon so einiges mitbekommen. Bsp. dass die Zuchtverbände tatsächlich reagieren, wenn sie erfahren, dass da ein "Züchter" gegen die Regeln verstösst. Man stelle sich das mal vor.

    Aber dummerweise können die Verbände rsp. die entsprechenden Mitglieder erst dann reagieren, wenn sie mitbekommen, dass jemand gegen die Regeln verstösst. Und häufig kommt so was wie "Welpenabgabe unter der Hand ohne Papiere" nun mal einfach nicht raus.

    Bei "meiner" Rasse bsp. ist das bei einem "Züchter" nur deshalb rausgekommen, weil die Rasse Pudel nun mal regelmässig geschoren werden muss. Und wie es der Zufall will, kam eines Tages eine Käuferin dieser "papierlosen" Welpen mit ihrem Jungspund zu einer Hundefriseurin, die nicht nur als Hundefriseurin arbeitet, sondern auch noch Pudel züchtet und zudem auch eine Funktion im Zuchtverband innehat. Während des Scherens redeten die Hundebesitzerin und die Hundefriseurin miteinander und dabei erwähnte eben die Hundebesitzerin auch, woher ihr Hund ist. Da die Hundefriseurin aufgrund ihrer Funktion im Verband genau wusste, dass dieser Züchter offiziell zu dem Zeitpunkt als der Welpe/Junghund geboren wurde, keinen Wurf gemeldet hatte, flog die ganze Sache auf.

    Aber eben, reiner Zufall. Wäre die Hundebesitzerin zu einem anderen Friseur gegangen, oder hätte sie nicht den Namen des Züchters erwähnt, hätte dieser u.U. noch lange so weitermachen können.

    Es ist nun mal so, dass auch die Züchter im VDH nur Menschen sind. Und da gibt es wie überall schwarze Schafe. Nur wird es den "schwarzen Schafen" im VDH häufig etwas schwerer gemacht als in anderen Verbänden und die Strafen gegen Regelverstösse sind idR auch höher.

    Die Frage ist, ob man wegen der Tatsache, dass auch im VDH "schwarze Schafe" anzutreffen sind, deshalb gleich der gesamte VDH "schlecht" ist.

    Wenn ich mir da die schwarzen Schafe so manchen Nicht-VDH-Zuchtverbands ansehe ...... .

    Viele Gürße
    Cindy