Beiträge von Vycami

    Vielen Dank für die anschauliche Erklärung. Finde ich sinnvoll und nachvollziehbar und werde ich für mich übernehmen :-)

    Hier urteilen einige ohne Sinn und Verstand über Umstände, die ihr weder vollständig überblicken könnt, noch konkret hinterfragt.

    Unrecht bleibt Unrecht. Auch wenn man es noch so schön redet.

    Du hast geschrieben, dass der Hund täglich über Stunden in einem Käfig aufbewahrt wurde.

    Ob du das jetzt schön reden willst oder meinst man verdreht ohne Sinn und Verstand "Umstände", für die du ja nicht verantwortlich bist, macht so eine Haltung nicht gesetzeskonform.

    Gegenfrage: Ist es für dich dann das geringere Übel, wenn ein Hund im Ausland bleibt und den Winter dort voraussichtlich nicht überlebt, als hier in Deutschland unter den genannten Bedingungen auf einer Pflegestelle unterzukommen? Ist das dann wirklich im Sinne des Tierschutzes und verhältnismäßig?

    Das Tierschutzgesetz hat absolut seine Berechtigung und es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen wir solche Gespräche auch gar nicht führen müssten, da ich wie gesagt wirklich kein Befürworter von schlechten Haltungsbedingungen bin.

    Es ist aber nun mal auch eine Frage der individuellen Umstände und das hat auch nichts mit "schön reden" zu tun.

    Gerade unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit sehe ich hier kein Vergehen im Sinne des Tierschutzgesetztes.

    Die Pflegestelle hat sich sehr gut um ihre Hunde gekümmert. Diese stundenweise Unterbringung im Kennel war natürlich nicht optimal aber allemal doch besser, als die Alternative die dieser Hund gehabt hätte.

    Vielen Dank für die anschauliche Erläuterung.

    Beschwichtigungssignale denke ich zu erkennen. Den Ansatz finde ich gut und für uns auch anwendbar.

    Ich werde es probieren, danke dir!

    es gibt im Haus gute Momente, das zu üben. An jeder Türschwelle kann man das trainieren. Ganz unspektakulär. Du bist in der Küche, Hund will gerade such rein, nö, raus. Fertig. Über verbale Kommunikation und Körpersprache.

    Als unsichtbare Grenze an der Türschwelle oder tendenziell eher so wie ein "ab" (egal wohin, Hauptsache weg)?

    Frage so genau nach, da wir ja hier unterschiedliche Ergebnisse zur Folge haben.

    Ja, das kann ich nachvollziehen.

    Du hast insofern recht, als dass er vermutlich noch gar nicht verstanden hat, dass er fragt soll und diese Entscheidung nicht eigenständig treffen darf.

    Darf ich fragen wie konkret du deinen Abstand für dich einforderst?

    Wie kann ich ihm vernünftig vermitteln, Abstand zu mir einzuhalten, wenn ich das nicht möchte?

    Viele mache das ja über Deckentraining, da scheiden sicher allerdings offenbar die Geister drüber.

    Vycami ja, diese Quelle sagt es auch. Zum Transport und aus medizinischen Gründen (nach OP) ok.

    "Soweit die regelmäßige und Stunden anhaltende Unterbringung von Hunden in Boxen ausschließlich der Vereinfachung des Tagesablaufs des Hundehalters dient, halte ich diese unter Umständen für tierschutzwidrig."

    Gesetzestexte richtig lesen und deuten erfordert nicht grundlos eine Ausbildung, da sie oft intransparent sind.

    Es handelt sich hier vorliegend nicht um eine "Vereinfachung des Tagesablaufes", was auch argumentativ dargelegt werden kann. Dem widerspricht ja schon der Umstand, sich als Pflegestelle zur Verfügung zu stellen.

    Nein, ich bin kein Befürworter von Boxenhaltung oder dergleichen, aber man muss die Kirche auch einfach mal im Dorf lassen.

    Es handelt sich hier um einen Hund aus dem Tierschutz, der laut Aussage des Vereins den Winter im Ausland aufgrund des Alters wahrscheinlich nicht überlebt hätte.

    Pflegestellen sind rar und werden permanent überall gesucht.

    Berufstätig dürfen die scheinbar auch nicht sein, oder sie müssen Fans davon sein, sich ihre Wohnungen zerlegen zu lassen.

    Das heißt wir haben jetzt hier eine Pflegestelle, die nun mal einige Stunden am Tag arbeiten musste und der Hund deshalb in einem wirklich großen Kennel geblieben ist, sogar in Gesellschaft anderer Hunde, die ebenfalls in der Wohnung waren.

    Das soll jetzt unter Berücksichtigung aller Umstände tierschutzrelevant sein?!

    Ein toter Hund im Ausland wäre die bessere Alternative?!

    Wenn das eine geschlossene Box bei der Pflegestelle war, die die gesetzlich vorgeschriebene Mindestgröße für einen Hundezwinger unterschreitet, dann war das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, was die Pflegestelle da gemacht hat.

    Hunde dürfen nicht zur Aufbewahrung in eine Box, einen Käfig oder ein Gehege, sondern nur zu Transportzwecken (wurde schon geschrieben).

    Zwingermaße hatte die Box bei der Pflegestelle wahrscheinlich nicht. Zumindest halte ich das für sehr unwahrscheinlich.

    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/__6.html

    Nachtrag: Also diese "Anfeindung" in Richtung der Pflegestelle muss sich die Pflegestelle gefallen lassen.

    Schau mal hier:

    Hunde in Hundeboxen tierschutzgerecht?
    Hunde in Hundeboxen tierschutzgerecht?
    kanzlei-sbeaucamp.de

    Ich bezog mich in meiner letzten Nachricht auf die Situation beim Pflegefrauchen und generell auf den Verein, da ich die Anfeindung diesbezüglich unfair finde.

    Die Box bei der Pflegestelle war riesig, das war nicht so ein Transportkorb fürs Auto sondern so ein kleines Metallgehege eher.

    Ja, der Hund stalkt und ja, das ist ein Problem aber bei alledem darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass ich hier überwiegend von Problemen berichte und nicht über positives.

    Er macht in vielen Bereichen auch riesige Fortschritte und entwickelt sich unglaublich gut.

    Also jetzt mal ernsthaft, der "versaute" und "traumatisierte" Hund, schläft immer noch jede Nacht freiwillig und gerne, lang ausgestreckt, oft auf dem Rücken und schnarchend in seinem Kennel.

    Ich hab nämlich auch so ein Ding.

    Woher wollt ihr wissen, dass er nicht daran gewöhnt wurde und wie es auf der Pflegestelle ablief? Vielleicht kannte er so was auch vorher schon und es war sofort normal für ihn.

    Nicht mal ich weiß konkret, ob und wie das aufgebaut wurde.

    Hier urteilen einige ohne Sinn und Verstand über Umstände, die ihr weder vollständig überblicken könnt, noch konkret hinterfragt.

    Das ist in meinen Augen höchst befremdlich, sagt aber mehr über manch einen hier aus, als über die Pflegestelle oder den Verein.