Beiträge von Vycami

    Ich finde es ja grundsätzlich wichtig sich sowas bewusst zu machen und auch ein Auge drauf zu werfen. Aber der Gesamtkontext muss auch beachtet werden.

    Rassebedingt hab ich da bei meiner auch ein Auge drauf. Und ja sie liegt gern auch bequem auf Sofa oder Bett. Und Kontaktliegen ist auch super. Genauso wie Frauchen begleiten, wenn die kocht oder sonst was.

    Solange man das ohne Probleme unterbinden kann würde ich da kein Drama draus machen. Der Gesamtkontext ist wichtig.

    Gleichzeitig kann ich ihr aber sagen ich will das jetzt nicht. Das wird ohne Murren akzeptiert. Mach ich die Tür hinter mir zu trollt man sich. Auch wenn ich sage sie soll gehen und die Tür bleibt auf.

    Da muss man einfach auch ein bisschen unterscheiden lernen, was ist ein Problem und was nicht.

    Ja, ich glaube, dass du das sehr passend beschrieben hast.

    Es ist aber generell gut, dass ich überhaupt jetzt mal darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass das ein Thema sein kann und ja auch durchaus größer werden kann.

    Der Mausebär ist ja auch noch jung und wer weiß, welche Charaktereigenschaften der beim Köfferchen auspacken noch so findet :)

    Ich bin bei uns mit dem weg schicken noch nicht so richtig zufrieden, ich empfinde das als ausbaufähig. Es geht grundsätzlich, aber er ist mir zu unzufrieden dabei und fragt auch an, wann er wieder kommen darf. Besser wäre es wohl, wenn er gehen würde und sich einfach entspannt irgendwo anders hinlegt, es also ohne Diskussion hinnimmt. Das ist noch nicht optimal bei uns.

    Zumindest war er aber heute nochmal eine Stunde allein, da ich mal kurz zum Arzt musste für ein Rezept und dort ungeplant warten musste und es war wieder alles wie immer. Hat im Flur gepennt und gut wars.

    Also tatsächlich scheint es nicht so schlimm zu sein, denn er geht ganz freiwillig weg und außer Sichtweite. Aktuell sitze ich mit meinem Abendessen auf dem Sofa und Remy liegt im Flur, gänzlich außer Sichtweite.

    Auch wenn ich mich morgens fertig fürs Büro mache, geht er nochmal in seinen Kennel oder im Homeoffice geht er auch gern in den Flur runter.

    Also man kann sagen, dass er schon in direkter Nähe zu mir liegt, wenn er bei mir ist, aber er ist nicht wie ein Schatten permanent an meiner Seite - nicht mehr, darüber sind wir Gott sei Dank hinaus. Das war anfangs so.

    Zu deinen Fragen: ja schon, wenn man ganz ehrlich ist. Wir interagieren viel miteinander. Ein kurzes übern Kopf streicheln beim vorbei laufen, ein auf die Nase stupsen wenn er sie mir entgegen streckt, kurzes knuddeln, ja doch schon. Hab ich aber auch nie als negativ empfunden, eher als „Zeit für ihn nehmen“.

    Wenn ich mich anders herum zB kurz unterhalte weil ich beim spazieren gehen jemanden treffe, dann legt er sich einfach neben mich und wartet, er hampelt dann nicht herum.

    Ich denke ich habe die Kernaussage aber verstanden und kann das entsprechend auf uns anwenden, danke dir ☺️

    Woran kann ich das konkret erkennen?

    Körperlich nah bei Dir sein. Sich "zufällig" strategisch passend setzen, legen, schlafen ... ganz subtil und unauffällig, damit der Mensch es nicht rafft.

    Dein Hund beginnt ja erst mit der Junghundentwicklung. Ich vermute, dass er jetzt erst mitschneidet wo er ist, dass er da wohnt etc ... das passt zum Zeitfenster und Alter. Ich würde daher mal getrost fünf Gänge runterschalten, jeden zusätzliche Beschäftigung streichen, für maximal viel Ödnis sorgen, viel schlafen lassen, nicht immer mit zum Stall etc ...

    Mh ja ich denke, dass ihr wohl recht habt… ist mir bisher nicht negativ aufgefallen, dass das problematisch sein kann. Bzw. ist es problematisch?! Oder erst an einem gewissen Punkt?

    Also du rätst alles etwas ruhiger angehen und zudem wieder etwas mehr Abstand erzeugen, oder?

    Da lag ich mit meinem Bauchgefühl ja scheinbar zumindest nicht so falsch, dass mir sein gesteigertes Nähebedürfnis negativ aufgestoßen ist.

    Also nach den Hinweisen von wildsurf und nachdem ich es gegoogelt habe, könnten bei Remy noch folgende Verhaltensweisen auf Kontrollverhalten hindeuten:

    - er liegt gerne erhöht, bevorzugt auf der Treppe, wie eine Katze auf einer Stufe

    - er steht ständig im Weg oder liegt in Durchgang zwischen Wohnzimmer und Küche

    - im Gegensatz zu meinem Partner werde ich sehr stürmisch und auch mit anspringen begrüßt

    - wie schon festgestellt dieses enge an mir dran liegen, er legt sich z.B. auch gerne auf unsere Füße drauf wenn wir irgendwo stehen

    Kann schon hinkommen, oder?!

    Wie reagiere ich denn darauf?

    Das kam ja jetzt hier schon mehrfach auf, dass er eventuell kontrolliert.

    Woran kann ich das konkret erkennen? Mir ist bisher kein Verhalten aufgefallen, dass er versuchen würde mich in die Schranken zu weisen oder irgendwas tut, so wie ich’s mir vorstellen würde.

    Als er bei uns eingezogen ist, hat er gerne diskutiert, also uns bei Missfallen zB angebellt. Das existiert nicht mehr, Gemecker wurde komplett eingestellt.

    Ich google das parallel auch mal, wäre aber trotzdem für Hinweise dankbar :)

    Wie haben sich denn eure anderen Baustellen entwickelt?

    Ich meine der Hund ist seit 2,5 Monaten bei euch. Und er wird bald ein Jahr? Von der Pubertät hast du noch länger was. Klar ist das keine Entschuldigung für alles und man muss dran bleiben. Aber einiges erklärt es eben :winking_face:

    Gut :)

    Ich war ehrlich geschockt heute Morgen von seiner Reaktion, als ich sah wie er da zwischen Flur und Wohnzimmer hektisch hin und her lief und schließlich sogar anfing laut zu heulen.

    Wir hatten überhaupt gar kein Problem mehr mit dem allein bleiben. Der schlief immer wie ein Baby, am Samstag eingerollt auf dem Sofa 😅

    Ansonsten eben gern lang gestreckt auf dem Vorleger im Flur, aber dort liegt er auch häufig, wenn wir da sind.

    Hab zwar schon häufig gelesen, dass es solche Tage gibt und junge Hunde dann völlig ohne Sinn und Verstand so reagieren können und plötzlich Angst vor bekannten Situationen haben und am nächsten Tag kann wieder alles normal sein, aber so krass hatte ich’s vorher noch nicht erlebt.

    Dachte bisher eigentlich, dass Hundebegnungen unser größeres Problem wären und das kann man ja üben. Mit Menschen haben wir ja schon Erfolge, die wurden anfangs ja auch stürmisch alle begrüßt.

    Ich hoffe echt, dass das ein einmaliger Aussetzer war :-(

    Wahrscheinlich hast du wirklich recht und ich muss wieder mehr Abstand schaffen. Das ist es auch im großen und ganzen, was mein Bauchgefühl mir sagt.

    Ich hoffe, dass alles weitere auch einfach ein Stück weit auf die Pubertät zurück zu führen ist.

    Ich tu mich wirklich oft schwer damit das richtig einzuordnen. Pubertät darf ja auch keine Rechtfertigung für jeglichen Unsinn sein und man schaut gnädig darüber hinweg 😅

    Ich glaube, dass das bei uns auch noch deutlich strenger durchgesetzt werden muss.

    Remy hat noch nicht verstanden, dass er fragen soll, ob er das darf oder nicht.

    Wir schicken ihn zwar runter, wenn er einfach drauf geht aber das Thema ist definitiv noch nicht geklärt.

    Das was du schreibst bestärkt mich sehr in meinem Bauchgefühl und es klingt absolut richtig für mich.

    Anfangs hatte hier flying paws auch viel zu Anstand geraten und das hat uns sehr weiter geholfen. Ich habe derzeit das Gefühl, dass wir eine gegensätzliche Entwicklung durchlaufen und sich das negativ auswirkt.

    Gleichzeitig bin ich auch oft unsicher, ob ich das immer alles so richtig interpretiere was eben in der Pubertät normal ist und was nicht.

    Wir üben täglich Impulskontrolle, ich mache gerne einfache Suchspiele mit ihm zu Hause und aktuell geht er täglich mit zum Stall weil wir anweiden müssen.

    Mein Eindruck ist, dass allein der tägliche Stallaufenthalt (machen wir normalerweise nicht, Pferd ist schon in Rente) mental recht anstrengend für ihn ist da ich ihn dort viel schicke und kontrolliere, damit er eben keinem Pferd zwischen die Füße läuft. Er ist völlig unerschrocken und hat entsprechend wenig Respekt vor Stromzäunen oder Pferdebeinen, entsprechend passe ich sehr auf).

    Also generell kommt es mir nicht so vor, als wäre er unausgelastet. Vielleicht liege ich da aber auch falsch, aber Zuhause schläft er zumindest viel.

    Guten Morgen ihr Lieben,

    wir haben seit nunmehr 2,5 Monaten einen inzwischen 11 Monate alten (vermutlich) kroatischen Schäferhund Mischling aus dem Tierschutz und soweit läuft auch eigentlich alles gut, ich darf mich im Großen und ganzen wirklich nicht beklagen.

    Nach anfänglichen Hürden hat er recht schnell gelernt allein zu bleiben, schläft dann auch entspannt - also wirklich, lang ausgestreckt und auch mit dem Rücken zur Tür.

    Ich hab zwei Kameras und schau mir das immer noch regelmäßig an, ob alles ok ist.

    Heute Morgen hatte ich plötzlich einen völlig ausgewechselten Hund, es war wie in der Anfangszeit. Er war extrem unruhig, rannte nur hin und her und fing sogar wieder an zu heulen wie ein Wolf.

    Gott sei Dank war er nur 20 Minuten allein, ich war schon zur Arbeit gefahren und mein Partner war spät dran um ihn abzuholen um ihn in die Huta zu bringen.

    Ich weiß nicht, was da heute los war. Kann man das unter „Pubertät“ abstempeln?

    Samstag war er erst noch einige Stunden allein und das völlig ohne Probleme.

    Generell ist er nicht viel allein, wir nehmen ihn immer mit so häufig es geht und sind ansonsten viel im Homeoffice oder er eben in der Huta.

    Unsere andere große Baustelle sind Begegnungen. Er liebt alles und jeden und rennt dann einfach dahin und begrüßt leider auch alles und jeden.

    Wir haben wieder mit Schleppleinentraining angefangen aber bisher hab ich da leider noch keine großen Erfolge feststellen können..

    Menschen oder Fahrradfahrer haben wir uns schon erarbeitet und können an denen vorbei gehen bzw. die an uns, ohne dass sie angesprungen und begrüßt werden müssen, aber sobald ein Hund dabei ist, will er dorthin und würde auch einfach taub abhauen und die begrüßen, wenn man ihm die Chance lässt.

    Eine Kleinigkeit die sich in den letzten 10-14 Tagen verändert hat: er darf jetzt aufs Sofa und nutzt das auch gerne, das durfte er vorher nicht.

    Ist es möglich, dass das zu seinem Verhalten negativ beiträgt? Zumindest ist mir aufgefallen, dass er seitdem noch anhänglicher zu sein scheint und viel Nähe und Körperkontakt sucht.

    So schläft er z.B. häufig nachts nicht mehr in seinem Kennel sondern liegt jetzt oft direkt vor meinem Bett am Nachtisch, also maximal eng bei mir.

    Bin sehr unsicher, ob ich das nicht sogar als negative Entwicklung empfinde.

    Wie sind denn da euer Erfahrungen? Normal alles? Wächst sich das aus und man muss einfach nur die Zähne zusammen beißen und da jetzt eben durch?

    Ganz liebe Grüße

    Vicky