Beiträge von Vycami

    regelmäßig 2-3 Stunden separieren und schimpfen, wenn gebellt wird?

    Nicht vergessen: Da ist noch die große Baustelle mit dem stresspinkeln. Es liegt da ja auf der Hand, welche Konsequenzen diese Vorgehensweise hätte..

    Du hast den wichtigeren und grundlegenden Teil meines Beitrages nicht gelesen. Vielleicht, weil es dir widerstrebt und du es eventuell im Grunde deines Herzens sehr schön findest, dass ein Lebewesen so sehr auf dich angewiesen ist?

    Das ist nichts, was du hier öffentlich beantworten musst. Das gebe ich dir einfach mal zum Nachdenken.

    Du spielst darauf an, dass du es den Hunden aufgrund einer Persönlichkeit untersagst, in deine persönlichen Dunstkreis zu kommen?

    Ja, da bin ich in der Tat anders. Ich finde es tatsächlich schön, wenn er kuscheln kommt und schicke ihn auch nicht weg, wenn er zu mir kommt.

    Ich ignoriere ihn lediglich, wenn er mich hektisch und stürmisch begrüßen kommt.

    Ganz im Gegenteil, ich genieße das nicht, es setzt mich sehr unter Stress. Ich MUSS arbeitsbedingt ins Büro, ich habe keine 100% Homeoffice, mein Partner auch nicht und wir können den Hund nicht mitnehmen.

    Wir finden keine Huta und unser Plan B ist wegen dem pinkeln abgesprungen, wir haben beide derzeit sehr viel Stress, weil wir mit dieser Situation so nicht gerechnet haben, dass man das Haus nicht mehr verlassen kann, ohne dass jemand beim Hund bleibt.

    Keine Ahnung, welche berufstätigen Menschen so einen Zustand genießen können aber wir können das nicht.

    Wir haben schon über Abgabe nachgedacht, weil wir den Zustand so natürlich nicht auf Dauer halten können. Sicherlich noch einige Wochen, aber nicht auf Dauer.

    Wenn er etwas nicht tun soll, reicht ein einfaches "nein" normalerweise aus und er hört auf mit dem, was er gerade macht.

    Nach dem, was Du schreibst, würde ich das vielleicht abwandeln wollen in "wenn er etwas nicht tun soll, und wenn es ihm nicht allzu wichtig ist, reicht ein einfaches Nein normalerweise aus". Denn sonst hättet Ihr gar kein Thema mit dem Alleinbleiben, wenn er auch hier mit einem einfachen Nein verstehen würde, was Ihr meint, was er tun und was er lassen soll. Wie siehst Du das?

    Mein Text zuvor war nicht rein auf "Schimpfen" respektive Grenzensetzen bezogen. Momentan hat Euer Hund Stress, und Ihr habt Stress, zumindest entnehme ich das Deinen Zeilen. Richtig? Und es wird eher schlechter als besser, wenn ich Dich richtig verstanden habe? Das ist für mich der Zeitpunkt, zum Profi zu gehen. Ich geh zum Arzt, wenn meine Hausmittel nicht anschlagen, ich geh zum Trainer, wenn ich fundiert was ändern will, nachdem meine bisherigen Ansätze nicht funktionieren. Denn: vielleicht liegt es nicht an den Ansätzen, sondern an der Umsetzung. Deswegen nützen Euch die nächsten 7 Ansätze vielleicht auch nur bedingt.

    Aber ich glaub, ich hab meinen Punkt rübergebracht und bin jetzt brav still. ;)

    Jein... Es ist nicht richtig, dass es schlechter anstatt besser wird.

    Das betrifft ja nur mich, bei meinem Partner gibt es wie gesagt deutlich größere Fortschritte was das "allein sein" angeht und die beiden stehen an einem ganz anderen Punkt.

    Mit dem Thema habe ich größere Probleme, weil er an mir mehr klebt, aus welchen Gründen auch immer.

    Aber wir haben ja heute schon kleinere Erfolge mit der Hausleine erzielen können.

    Ich will mich doch auch gar nicht generell gegen einen Hundetrainer sperren, aber ich möchte zumindest das Gefühl haben, alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, ehe ich mehrere hunderte Euro in einen Trainer investiere, der hier nach Hause kommt denn da gibt es schließlich auch keine Geling-Garantie...

    […]

    Ne nicht kannst du ihm sagen geh auf die Decke.

    Sondern - hier ist eine Grenze die wird nicht überschritten? Das muss nicht negativ oder positiv behaftet sein.

    Einfach nur ein - ne ich will dich hier gerade nicht. kannst du überhaupt so eine Grenze setzen und wird sie akzeptiert?

    Hm nein ich glaube nicht, nicht ohne Diskussion jedenfalls.

    Könnte ich das, bestünde die Problematik die wir haben nicht, denke ich :see_no_evil_monkey:

    Ich muss mich aber noch darüber informieren, wie lange ich ihn dran lassen kann/sollte. Habe bisher keine Erfahrung damit. Konnte bisher nur feststelle, dass er sie akzeptiert und keine Randale macht.

    Da gibt es meiner Ansicht nach kein klares Richtig oder Falsch. Wenn die Hausleine ihm hilft, runterzufahren und euch nicht ständig hinterherzudackeln, ist sie doch erst mal ein prima Hilfsmittel, das ihr auf jeden Fall weiterhin nutzen könnt. Zusätzlich wären Türgitter sicher auch noch eine Idee.

    Ja das glaube ich auch und freue mich auch über diesen Erfolg. Das war für mich heute ein richtiger Lichtblick und ich hoffe, dass wir darauf weiter aufbauen können :)

    regelmäßig 2-3 Stunden separieren und schimpfen, wenn gebellt wird?

    Genau deswegen brauchts in meinen Augen einen Trainer vor Ort. Ohne Anleitung und ohne Erfahrung ist das Rumprobieren am Hund - das ist okay, wenns für beide Seiten wenig Stress bedeutet, aber Du schreibst von bereits vorhandenem starken Stress auf beiden Seiten. Ich wünsch Euch halt, dass es für Hund und Mensch von vorneherein eine gute Kommunikation ist. Wie schimpft Ihr, was kommt davon beim Hund an? Wie ist Eure Körpersprache, wie ist Euer Timing? An welchen anderen Stellen im Zusammenleben macht sich das noch bemerkbar? Dafür brauchts im Idealfall einfach eine Rückmeldung von jemandem, der Euch sieht. ;)

    Ich habe ehrlicherweise Probleme mit dem Ansatz des Ausschimpfens. Ich habe das nur hinterfragt, weil ich mir einfach offen alle Ansätze natürlich anhöre und alle Meinungen respektiere, aber ich sehe diesen Ansatz aktuell nicht als passend für uns an.

    Remy ist sehr sensibel, wir schimpfen meistens gar nicht, weil es nichts zu schimpfen gibt. Wenn er etwas nicht tun soll, reicht ein einfaches "nein" normalerweise aus und er hört auf mit dem, was er gerade macht.

    Ihr müsstet zuhause ansetzen. Dort zB mit Türgittern arbeiten oder mit einer Hausleine als Begrenzung. Der Hund lernt dann, dass ihr, auch wenn ihr daheim seid, nicht immer für ihn verfügbar seid. Ich weiß, es ist schwierig, aber zuhause ust es besonders wichtig, einfach den normalen Alltag zu leben, ohne ständig mit einem Auge und Ohr beim Hund zu sein.

    Damit ihr nicht ständig Angst vor einem Malheur haben müsst, empfehle ich mal Rüdenwindeln. Dann seid ihr da schon mal entspannter und müsst zuhause nicht immer gucken, was der Hund macht. Eventuell durchbricht das schon etwas diesen Stresskreislauf, in dem ihr euch da befindet.

    Eine Hundeschule wird bei euren Problemen nicht helfen, wichtiger wäre ein/e Trainer/in vor Ort, also jemand, der zu Euch nach Hause kommt und berät.

    Hab es heute tatsächlich das erste mal mit der Hausleine ausprobiert, das scheint er gut zu akzeptieren, zumindest für einige Minuten. War vorher unsicher, ob das ein gutes Mittel für uns ist aber scheint zu klappen.

    Ich muss mich aber noch darüber informieren, wie lange ich ihn dran lassen kann/sollte. Habe bisher keine Erfahrung damit. Konnte bisher nur feststelle, dass er sie akzeptiert und keine Randale macht.

    Natürlich hast du völlig recht, dass das unseren Alltag enorm unentspannt macht.

    Ein Hundetrainer wäre auch der nächste Schritt. Hier nach Hilfe zu suchen war jetzt der letzte Versuch, den ich unternehmen wollte.

    Wenn dein Hund auf der Pflegestelle beim Alleinesein im Kennel eingesperrt war hatte das wohl seine Gründe - da kann man ja niemals nie von Alleinsein können sprechen?!

    Mit dem Wissen würde ich mich darauf einstellen, das von der Pieke auf neu auszubauen.

    Wenn ihr in Bellpausen zurück kommt heißt das, dass ihr euren Hund bellen lasst? Ihr trainiert also in einem hohen Stresslevel und dehnt diese noch aus, der Hund kann nicht lernen entspannt alleine zu bleiben, wenn man ihn in dem Stress alleine lässt und immer wieder hineinemanövriert. Ich seit da ein wenig zu schnell.

    Ein kleinschrittiges Alleinbleibtraining schaut im besten Fall so aus, dass er gar nicht erst bellt, die draußen Phasen sollten also viel kürzer sein.

    Nein, auf keinen Fall, das ist genau die Situation, die ich nämlich auch nicht haben möchte.

    Ich erzähle mal von mir, da es bei meinem Partner wie gesagt deutlich entspannter abläuft und er schon viel mehr machen kann, nützt mir aber ja nix...

    Ich habe so angefangen, dass ich nur aus dem Sichtfeld gegangen bin und nur Sekunden weg war, wieder kam und gelobt habe.

    Das habe ich langsam immer weiter ausgedehnt und DAS kann ich auch machen.

    Ich darf aber keine Türen öffnen und schließen, also ich kann nicht aus dem Raum raus gehen, dann bellt er und zwar in dem Moment, wenn er die Türklinke hört.

    Dieses Geräusch versuche ich schon zu desensibilisieren, indem ich bewusst die Klinke mehrfach bewege, wieder komme und ihm versuche zu zeigen, dass das Geräusch nicht bedeutet, dass ich weg gehe aber bdas braucht vermutlich Zeit.

    Wenn ich aus dem Sichtfeld gehe und die Tür schon offen ist und ich in den Flur gehen kann, bellt er spätestens wenn der Geräusche im Flur hört.

    Wir haben ihn anfangs natürlich mal bellen lassen, da wir ausprobieren wollten und sollten (auch in Rücksprache mit der Pflegestelle) ob er sich einkriegt oder was passiert, daher weiß ich eben, dass er sich nur weiter rein steigert und dass das keine Option ist.

    Bei meinem Partner stellt sich diese Thematik wie gesagt derart gar nicht, wenn er mit ihm allein ist, kann er schon mal duschen gehen und ihn hier im Wohnzimmer lassen, raus gehen, dies und jenes tun... Da würde ich zwar auch noch nicht von "Entspannung" sprechen, da Remy noch an der Tür liegt und wartet, aber das tut er immerhin liegend und nicht bellend.

    Soweit bin ich noch nicht...