Beiträge von Mogeltier

    Das ist tatsächlich ein Punkt, der mein sorgenkarusell verstärkt hat. In letzter habe ich mir mein Algorithmus selbst negativ gelegt. Ständig Videos über Trauer, Krankheiten. .... giftköder. Werde da gezielter darauf achten solche Videos auszublend❤️‍🩹

    "Einfach" mal gar nicht schauen. Gar nicht suchen, gar nicht anklicken, wenn sie vorgeschlagen werden. Es gibt doch auch lustige Sachen, Videos, aus denen man was lernen kann (Tricks, Spiele, Beschäftigung allgemein). Und dann einfach mal spielerisch ausprobieren, was der Hund mitmacht, woran er Spaß hat. Sehen, wie er auftaut, entspannt, den Blick der Vorfreude sehen, wenn er merkt, dass er sich was erarbeiten darf. Wir verknoten z.B. gerne mal Leckerlis in Handtücher (anfangs nur locker zuknoten, dann schon fester). Der Hund muss nachdenken, probieren, zieht und zerrt. Setzt Pfoten und Zähne ein und hat hinterher ein leckeres Erfolgserlebnis. Mittlerweile verpacken wir das Handtuch in einer Pappröhre und er muss es dort rausholen. Beide Parteien entspannen und haben Spaß dabei. So etwas Spielerisches verbindet. Probier's mal aus. Entdecke den Entdecker, den Clown oder was auch immer in deinem Hund.

    Gute Besserung erst einmal!

    Hast du die Energie, ihn zwischendurch mit kurzen Schnüffelrunden zu beschäftigen? Also Futtersuche in der Wohnung? Nasenarbeit ist ja auch irgendwie Arbeit und immer noch besser als nichts.

    Geh einfach davon aus, dass es zwar doof ist, du damit aber nicht alleine bist! Hier sind seit Tagen die Straßen und Wege teilweise dermaßen glatt, dass ich vermute, dass ganz viele Halter auch nur begrenzt mit ihren Tieren rausgehen. Wir sehen abends definitiv viel weniger Leute als sonst.

    Genieße die Zeit, konzentriere dich auf die schönen Dinge, nimm sie bewusst war, notiere dir, was am Tag toll mit dem Hund war, was er gut gemacht hat, wo er dich überrascht hat. Der Fokus muss sich verschieben hin zu den positiven Aspekten. Das dauert und muss wirklich bewusst gemacht werden.

    Wenn du Unsicherheit ausstrahlst, reagiert dein Hund. Und das wiederum lässt bei dir die Alarmglocken läuten. Aus diesem Kreislauf müsst ihr raus. V.a., wenn es keine körperlichen Ursachen für sein Verhalten gibt.

    Ich habe hier auch so ein Hundetier sitzen, mit dem ich ähnliche Probleme habe. Bin ich unsicher, spiegelt er das, was wiederum mich verunsichert. Neuestes Beispiel: Bei uns herrscht seit Wochen Frost und Glätte, die in den letzten Tagen durch Eisregen noch schlimmer geworden ist. Sonntag und Montag bin ich bei den Gassirunden nur gerutscht, war unsicher auf den Beinen, was Mogli entsprechend verunsichert hat. Er hat nur gezogen, ist von links nach rechts gesprungen und hat mich damit noch mal destabilisiert. Dienstag kamen unsere bestellten Spikes an. Das Laufen auf den spiegelglatten Straßen ist damit kein Problem mehr. Ich laufe sicher und Mogli ist deutlich ausgeglichener.

    An die Hundehalter/innen die nur einen Hund haben: Woran und wann habt ihr erkannt, dass euer Hund keine andere Hunde im Leben braucht? Oder wie habt ihr erkannt, dass der Hund andere Hundekontakt benötigt?

    Mogli hatte die ersten 1,5 Jahre bei uns keinen wirklichen Sozialkontakt mit anderen Hunden. Er hätte auf den Gassirunden Kontakt mit anderen Hunden aufnehmen können, hat dies aber aufgrund seiner Angst nicht gemacht. Nach Absprache mit unserer Trainerin haben wir uns dann für einen Zweithund entschieden, in der Hoffnung, dass es ihm eine gewisse Sicherheit gibt. Mittlerweile spielen und toben die beiden intensiv miteinander und interagieren auch insgesamt, bis dahin war es ein langer, steiniger Weg. Mogli ist sicherer geworden, Kontakt zu anderen Hunden sucht er aber trotzdem nicht. Conchi hingegen sucht den Kontakt zu anderen Hunden.

    Ich hab ja auch nicht geschrieben, dass das bei jedem ziehen muss oder so :ka:

    War auch kein Angriff meinerseits. Wobei ich jetzt beim Lesen deiner Antwort merke, dass der Satz tatsächlich doppeldeutig gelesen werden kann bzw. von mir so gelesen werden kann: als dein Verhalten (du selbst würdest hingehen) bzw. als deine Antwort auf die Frage "hingehen oder nicht?" (du an ihrer Stelle würdest hingehen). Kommt das irgendwie verständlich rüber?

    Wenn ich keine absolute Abneigung gegen die Personen habe, wuerde ich hin gehen. Gibt immer Essen und Essen ist immer gut :lol:

    Naja, man kann ja auch Abneigungen gegen andere Dinge haben, die damit zusammenhängen. Nicht nur gegen die einladenden Personen. Ich fühle mich in Menschengruppen, v.a. wenn ich eigentlich niemanden kenne, sauunwohl, meide die auch, wenn es geht. Small Talk ist für mich die Höchststrafe. Nicht mal leckeres Essen zieht dann bei mir als Argument. Ich frage mich bei so etwas auch, ob es für den Gastgeber wirklich toll ist, wenn sich Leute unwohl und gestresst fühlen (mitunter ja schon im Vorfeld) und das dann auch ausstrahlen, oder ob es nicht für alle eigentlich besser wäre, man würde die Einladung höflich ausschlagen. Dann aber auch wirklich absagen, denn die Kosten für eine Hochzeit sind heutzutage ja echt hoch.

    Btw wenn ich mittwochs statt freiberuflich Stunden an der Musikschule hätte, würde ich die auch machen, wenn ich es mir zutraue. Da ich sehr ungern Unterricht absage, egal ob ich ihn nachholen muss oder nich. Vielleicht ist es auh ne Grauzone, keine ahnung.

    Krankschreibung ist per se kein Arbeitsverbot. Man darf unter bestimmten Umständen also arbeiten. Aber es darf halt der Genesung nicht entgegenstehen. Mit einer Erkältung arbeitsunfähig geschrieben sein, abends aber in einer kalten, zugigen Halle musizieren, schließt sich damit in meinen Augen aus. So als Beispiel. Ein Instrumentalstück komponieren steht der Genesung aber nicht unbedingt im Wege. Mit verstauchter Hand im Chor singen oder einen Chor leiten, geht bestimmt. Selbst ein Instrument spielen, sollte man sich überlegen.

    Danke! D.h. Ja grundsätzlich, wenn ich heute wieder arbeite freiberuflich, bin ich ja "offiziell" nicht mehr krank und wäre dann Freitag quasi neu krank.

    Laut musikschule bräuhte ich, wenn ich durchweg krank wäre, ein Attest rückwirkend ab Dienstag, also dem ersten Tag krank. Das wurde mir von dort mitgeteilt. Aber so richtig auskennen tun die sich laut eigener Auskunft auch nicht 😅

    Theoretisch können bis zu 3 Tage Krankheit ohne AUB gehen. Aber der Arbeitgeber entscheidet auch, was tatsächlich durchgeht. Da kann dann auch schon mal ab dem 1. Krankheitstag eine AUB angefordert werden, was mein Arbeitgeber auch machen würde, wenn sich abzeichnet, dass ein Arbeitnehmer häufiger durch kurze Fehlzeiten ausfällt. Ich würde, um abgesichert zu sein, tatsächlich zum Arzt gehen, wenn ich merke, dass ich noch nicht wieder arbeitsfähig bin. Schon alleine, um Ärger um Fehlzeiten und Lohnausfälle zu vermeiden. Ein gewisses Mitspracherecht hast du ja beim Arzt auch über die Dauer der Krankschreibung. Und theoretisch kannst du ja auch vor Ablauf wieder die Arbeit wieder aufnehmen (müsstest/solltest aber den Arbeitgeber informieren).