Beiträge von Beastmaster

    Fehlbesetzt waren lediglich die beiden Frauen von 'Adoptieren statt produzieren' und Deutschem Tierschutzbund, die fröhlich Gebrauchshundesport und Diensthundewesen durcheinandergeworfen haben und so argumentiert haben, wie es leider auch ein MR tat/tut.

    Hr Dögel und Hr Seeber haben das ja teilweise richtig gestellt. Ich hätte mir da allerdings mehr Direktheit und Leidenschaft gewünscht, in der Form, dass die Aussage 'Der Hund geht in den Ärmel' sofort korrigiert wird, ala 'Nein, der geht in den Beißarm und nur bei Behörden darf ohne Beißarm trainiert werden'. Wie geschrieben, die IGP-Vertreter haben es ja korrigiert, aber leider sehr soft.

    Dass Politiker fragen stellen, die auf Unwissenheit der Thematik schließen lassen ist ja ok, aber dafür sind ja die Experten da.

    Die Vorsitzende hätte ja an jeden Experten die Eingangsfrage stellen können, was sie/ihn im Bereich Gebrauchshundesport qualifiziert - hat sie ja nicht.

    Leider wurde die Sitzung auch nur zeitlich moderiert und nicht fachlich, so dass die Experten untereinander hätten Stellung nehmen, bzw. Falschaussagen sofort korrigieren hätten können. So lief es ala, 'jeder hat jetzt was dazu gesagt und wir sehen uns nächste Woche'.

    Das heißt eigentlich nur, dass er es bis jetzt geduldet hat und nun versucht, seinem Unwillen mit Zähnchen 'etwas' Nachdruck zu geben.

    Du kannst das Ignorien, dir dicke Handschuhe anziehen und ihn gegen seinen Willen andressen

    oder

    du baust das Anziehen des Mantels und des Geschirrs von Grund auf neu und freundschaftlich auf, so dass der Hund z.B. selber gerne schon seinen Kopf ins Geschirr steckt.

    Geschirr in die Hand und dem Hund zeigen -> Leckerlie

    Mit Geschirr Hund berühren -> Leckerlie

    Geschirr kurz über den Hund legen -> Leckerlie

    Geschirr über den Kopf -> Leckerlie

    usw.

    Was ist bei solchen Hunden kaputt, dass sie abhauen und scheinbar aus dem Nichts jemand Wildfremden so angehen?

    Hier werden auch viele Hunde auf Grundstücken gehalten, deren Aufgabe es ist, dass da keiner raufkommt. Die jeweilige Absicherung ist bisweilen auch sehr nachlässig.

    Es ist aber schon wieder seitens der Medien interessant, wie berichtet wird. Im folgenden Artikel 'drohten' die Hunde sich gegen die Helfer zu wenden.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_mi…d-verletzt.html

    In 'deinem' Artikel richteten sie sich bereits gegen die Helfer. Warum ich das interessant finde, ist das Vorgehen des Jägers, der ja anscheinend 'zufällig' mit geladener Waffe zugegen war.

    Vielleicht wird diese Frage und auch deine an den Halter ja noch im Rahmen der Ermittlungen aufgeklärt.

    Da die Hunde tot sind, kann der Halter nicht ggü. dem OA beweisen, dass sie 'sonst' friedlich sind.

    Darf man mein Tier ohne Zustimmung online zeigen?

    Natürlich, solange das Tier nicht belästigt oder gefährdet wird und keine Rückschlüsse auf dich als Besitzer gezogen werden können (§59 UrhG sog Panoramarecht), ist das Fotografieren in der Öffentlichkeit erlaubt.

    Ist das Tier im Garten des Besitzers, sieht das anders aus, da hier das Hausrecht (§903 BGB) zum Einsatz kommen kann.

    Auf folgender Seite gibt's dazu weitere Beispiele:

    https://kanzlei-herfurtner.de/fremde-tiere-fotografieren/

    Aber das unnötige Reintreten ist reiner Mißbrauch.

    Ja, natürlich ist es das.

    Ich finde die Situation sogar vorher schon missbräuchlich, unabhängig davon, was genau er da tun wollte. Sinnlose Provokation ohne Plan und ohne Gespür für den Hund. Einfach Pfusch. Und dann die Qual noch oben drauf.

    Um dem ahnungslosen Instagram-Zuschauer zu zeigen, wozu so ein Hund in so einer vermeintlich harmlosen Situation fähig ist, kann man das schon 'mal' provozieren. Das machen eigentlich viele Trainer, wenn sie sich ein Bild von der Situation machen wollen - nur läuft da nicht jedes Mal 'ne Kamera mit.

    Ihre Bestätigung bekommen solche Typen leider dadurch, dass der Hund 'danach' das unerwünschte Verhalten nicht mehr zeigt. Nur hin und wieder kommt mal ein Fall ans Licht, wo sich rausstellt, dass es noch schlimmer geworden ist und der Hund deshalb eingeschläfert wurde.

    Ich hab noch nicht mal begriffen, was er denn anfangs vom Hund wollte.

    Er wollte wohl, dass Logan(?) still hält, damit er da diese Wurst durch die zwei Maulkörbe friemeln kann.

    Nee, er wollte, dass Logan Frustrationsagression zeigt, damit er ihn maßregeln kann. Wenn der Zugstopp korrekt eingestellt wäre, wäre ja das Festhalten auch vollkommen ausreichend, um dem Hund zu zeigen, dass er keinen Erfolg mit seiner Attacke hat. Aber das unnötige Reintreten ist reiner Mißbrauch.